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Kalte Wasser
Verfasser: Melanie Golding (1)
Verlag: HarperCollins (232)
VÖ: 9. Juli 2019
Genre: Kriminalroman (6752)
Seiten: 400
Themen: Babys (299), Krankenhaus (475), Mütter (644), Tausch (7), Veränderungen (241), Zwillinge (558)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 7. Oktober 2019 um 11:06 Uhr (Schulnote 2):
» Lauren Tranter hat gerade in einer Klinik in Großbritannien entbunden. Doch kaum sind die Zwillinge, die Jungen Riley und Morgan, auf der Welt, beginnt ihr ganz persönlicher Alptraum. Noch im Krankenhaus erscheint eine Frau mitten in der Nacht an ihrem Bett und will ihr einen schrecklichen Deal aufzwingen: Lauren soll eines ihrer Kinder gegen eines der Frau austauschen. Zwar kann sich Lauren mit ihren Zwillingen noch in die Toilette retten und dort die Polizei rufen. Dann jedoch werden ihre Kinder entführt. Niemand nimmt Laurens Aussagen ernst. Nur eine junge Polizistin, Detective Sergeant Joanna Harper, glaubt ihr. Aber hat sich wirklich alles so zugetragen und was hat es dann damit auf sich? Will man Lauren bewusst in den Wahnsinn treiben? Oder wird sie tatsächlich allmählich verrückt?

„Kalte Wasser“ ist der Debütroman von Melanie Golding.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 43 Kapiteln, denen ein spannender Prolog vorangestellt ist. Erzählt wird vorwiegend aus der Sicht von Lauren, aber auch der von Harper. Die Handlung umfasst einen Zeitraum zwischen dem 13. Juli und dem 10. Oktober. Orts- und Zeitangaben zu Beginn der Kapitel erleichtern die Orientierung. Ab und an sind Zitate aus literarischen Werken, Mythen, Märchen und Liedern eingefügt. Dieser Aufbau funktioniert sehr gut.

Der Schreibstil ist anschaulich und detailliert. Nach dem Prolog braucht die Geschichte ein wenig Zeit, um Fahrt aufzunehmen. Dann aber konnte mich der Roman packen.

Die Protagonisten bleiben insgesamt ziemlich undurchsichtig, was die Spannung aufrechterhält. Niemand außer der Polizistin kommt sehr sympathisch rüber, was mich allerdings nicht gestört hat.

Die recht kreative Grundthematik der Geschichte hat mir gut gefallen. Zwar wird hier mit Ängsten vieler Leser gespielt, zum Beispiel vor einer Kindesentführung. Dennoch werden auch alltäglichere Probleme wie postnatale Störungen und die psychische Gesundheit thematisiert, was durchaus Denkimpulse geben kann.

Der Autorin gelingt es, einige falsche Fährten auszulegen. So wird die Spannung größtenteils bis zum Schluss erhalten, obwohl auf blutige Grausamkeiten und derartiges bewusst verzichtet wird. Nur streckenweise ist mir der fast 400 Seiten umfassende Roman ein wenig zu langatmig. Die Auflösung wirkt schlüssig, aber das Ende lässt auch noch Raum für eigene Interpretationen und Überlegungen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das mit „Liebe Leserin, lieber Leser“ beginnende Nachwort der Autorin, in dem sie erklärt, was sie dazu bewegt hat, dieses Buch zu schreiben.

Das ansprechend gestaltete Cover passt gut. Die deutsche Version weicht bei Optik und Titel von der britischen Originalausgabe („Little Darlings“) ab, was ich in diesem Fall jedoch nachvollziehen kann.

Mein Fazit:
„Kalte Wasser“ von Melanie Golding ist ein mystisch angehauchter Spannungsroman, der für fesselnde Unterhaltung sorgt. Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die nicht viel Blutvergießen brauchen, um auf ihre Kosten zu kommen.«
  16      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 1. Oktober 2019 um 12:47 Uhr (Schulnote 2):
» Thriller mit spannenden Mystery-Anteilen

Lauren ist frischgebackene Mutter von Zwillingen. Kurz nach der Geburt, in ihrem Zimmer im Krankenhaus, schlägt ihr eine seltsame Frau, selbst Mutter von Zwillingen, einen Deal vor: eines von ihren Kindern gegen eines von Laurens, sonst würde sie sich beide von Laurens Kindern holen. Doch es gibt anschließend keine Spur von ihr. Eine Wochenbett-Psychose bei Lauren, wie die Ärzte diagnostizieren? Lauren weiß, dass mehr dahinter steckt, und sie will alles tun, um ihre Babys zu retten.

Wochenbett-Psychose oder die grausame Geschichte, in denen Kinder durch Wechselbälger vertauscht wurden? Mit dieser Frage muss sich auch der Leser herumschlagen. Mal deutet alles auf die eine Annahme, mal eher in die andere Richtung. Geschickt versteht es die Autorin Melanie Golding, den Leser mit all dem zu verwirren, was Lauren zustößt. Tief greift die Autorin dabei in die Sagenkiste über das Feenvolk, das Neugeborene rauben möchte und dabei ein Wechselbalg in die Wiege legt. Nicht ganz überzeugt hat mich allerdings der Schluss der Geschichte, der mir etwas zu offen erscheint. Lauren selber- mit ihrer Überforderung als frischgebackene Zwillingsmutter ohne Unterstützung und mit fehlendem Schlaf, anfangs mit einigen Zweifeln an ihrer Geschichte, jedoch zunehmendem Vertrauen in sich selbst - fand ich gelungen dargestellt, bis zum Schluss konnte ich ihre Gefühle und Ängste nachvollziehen. Auch der Schuss Mystery an der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ich liebe es, wenn alte Mythen in einen Plot eingebaut werden.

Genau dieser Mystery-Anteil ist es jedoch, der dem Leser auch zusagen muss, dann wird die Begeisterung über dieses Buch sehr groß sein. Wer sich darauf jedoch nicht einlassen kann, wird wiederum einfach nur enttäuscht sein. Sinnvoll wäre es gewesen, schon auf dem Cover auf diesen Mystery-Anteil hinzuweisen. Ich selbst vergebe jedoch sehr gerne 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch weiter.«
  10      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 14. August 2019 um 11:08 Uhr:
» Lauren ist frischgebackene Zwillingsmutter und hat gerade eine anstrengende und schmerzhafte Geburt hinter sich. Als sie nachts im Krankenzimmer wach liegt (aufgrund von Schlafmangel) trifft sie eine seltsame Frau, die ihr einen unglaublichen Deal vorschlägt: Eines von Laurens Babys gegen eines von ihren eigenen Zwillingen. In Panik ruft Lauren die Polizei. Doch niemand hat die ominöse Frau gesehen. Selbst auf den Überwachungskameras ist nichts weiter als ein schwarzer Nebel (oder ist es nur die schlechte Qualität der Aufnahme?) zu sehen. Sehr schnell wird dieser Vorfall einfach als Belastung einer jungen Mutter abgetan. Einzig die Polizistin Harper glaubt, dass mehr hinter der ganzen Sache steckt.
Kann sie Lauren helfen, bevor etwas Schreckliches passiert? Bildet die Neu-Mutter sich die fremde Frau nur ein oder existiert diese wirklich?

Leider konnte mich das Buch „Kalte Wasser“ der Autorin Melanie Golding nicht überzeugen. Ich hatte aufgrund der Inhaltsangabe einen guten Thriller mit Täter und Opfer erwartet, leider fand ich es nur verwirrend zu lesen. Manche Szenen sind mir auch zu langwierig geschildert.
Es wird als Thriller ausgeschrieben. Wobei hier unbedingt ein „Mysterie“ dazu muss, sonst könnten Thriller-Fans irritiert sein.«
  8      0        – geschrieben von ConnyS
Kommentar vom 27. Juli 2019 um 18:24 Uhr (Schulnote 2):
» Kalte Wasser, Mysterythriller von Melanie Golding, 400 Seiten, erschienen bei Harper Collins Germany.
Eine gruselige Geschichte über Zwillinge, Elfen und Wechselbälger.
Lauren ist frisch gebackene Mami von Zwillingen. Nach einer komplizierten Geburt und der mangelnden Hilfe ihres Gatten Patrick, ist sie eher überfordert denn glücklich. Dazu kommt eine massive Wochenbettpsychose. Schon im Krankenhaus versucht eine unheimliche Frau Laurens Babies mit ihren eigenen zu vertauschen, Lauren ruft die Polizei, doch die geheimnisvolle Frau kann nicht identifiziert werden. Als Lauren mit den Zwillingen zuhause ist, bricht das Unheil über sie herein. Sie behauptet die Kinder sind vertauscht worden und niemand außer der Polizistin Jo Harper glaubt ihr.
Zuerst einmal möchte ich anmerken, dass es sich bei vorliegendem Buch um einen Mysterythriller handelt. Für eine frischgebackene bzw. werdende Mama ist diese Lektüre m. M. nach völlig ungeeignet. Schon alleine die Beschreibung der Geburt wie auch die Gefühle von Überforderung und Schlafmangel kann einem ganz schön an die Nieren gehen. Trotzdem hat mich dieses Buch fasziniert, gegruselt und super unterhalten. Die 43 Kapitel sind atemberaubend gut geschrieben. Am Kapitelanfang ist jeweils ein Yeats-Text, ein Auszug aus einer irischen Sage oder eines Märchens der Gebrüder Grimm gestellt, schon dadurch allein wird eine unheimliche Stimmung geschaffen. Außerdem ist das Alter der Kinder und Datum und Uhrzeit eingefügt, dadurch konnte ich stets den zeitlichen Überblick behalten. Melanie Golding hat als Erzählstil die auktoriale Form gewählt, das hat mir gut gefallen, dadurch ist es dem Leser möglich die Sicht auf das Geschehen von verschiedenen Personen zu erfahren. Zwischendurch sind Kurznachrichten, Gedanken, oder Tagebuchaufzeichnungen kursiv eingefügt, das macht die Story lebendig. Die Autorin hat ihre Charaktere gut beschrieben, die Gefühle der Mutter, die Recherchen der Journalistin Amy Larsen oder die Bemühungen von D.S. Jo Harper sind glaubhaft und fesselnd beschrieben. Die Erlebnisse von Lauren im Mittelteil in der Therapieeinrichtung fand ich etwas langatmig, doch immer wieder war das Verhalten der Zwillinge ein Grund mir heftig Gänsehaut über den Rücken laufen zu lassen. Letztendlich muss der Leser selbst entscheiden, ob die Lösung einen mysteriösen Hintergrund hat, oder ob das Erzählte einer postnatalen Psychose der Protagonistin zuzuschreiben ist. Eine befriedigende Lösung des Falls ist nicht vorhanden, das lässt Raum für eigene Interpretationen. Ich hatte Mitleid mit Lauren, vor allem als sie in der ersten Zeit von ihrem Mann so schmählich im Stich gelassen wurde, ihre Überforderung mit zwei Neugeborenen war hervorragend beschrieben, das Gefühl kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Zu Beginn der Erzählung habe ich mich geradezu empört, eine Frau nach einer Zwillingsgeburt mit Zange, der die Beine aufgrund einer PDA noch gefühllos sind, wird zusammen mit ihren frischgeborenen Babys, direkt in ein Zimmer verlegt und keine Schwester oder hilfreiche Hand kümmert sich weiter darum. Das finde ich unglaubhaft. Wen wunderts, dass Lauren total überfordert und erschöpft eine Wochenbettdepression entwickelt? Mich hat das Buch gut unterhalten, die kleinen Mängel und der etwas langatmige Mittelteil geben m. M. nach einen Stern Abzug, deshalb von mir Note 2 und eine Leseempfehlung .«
  18      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 22. Juli 2019 um 8:26 Uhr (Schulnote 2):
» Nach einer schwierigen Geburt ist Lauren nun Mutter von zwei Jungen. Glücksgefühle kommen nach den Strapazen noch nicht bei ihr auf. Da steht in der Nacht eine Frau an ihrem und will eines von Laurens Kindern gegen ihres tauschen. Lauren flüchtet mit ihren Kindern und ruft die Polizei. Da niemand die andere Frau gesehen hat, glaubt ihr keiner. Man schiebt es auf die Nachwirkungen der Geburt. Doch nachdem Lauren mit ihren Kindern wieder zu Hause ist, passieren merkwürdige Dinge. Sie fühlt sich bedroht, aber weder ihr Mann noch ihr Arzt nehmen sie ernst. Nur die Polizistin Joanna Harper glaubt Lauren. Dann werden die Kinder entführt. Sehr schnell hat man die Schuldige ausgemacht und die Kinder gerettet, doch Lauren ist sich sicher, dass das nicht ihre Söhne sind. Sie will ihre eigenen Kinder zurück. Wird sie langsam verrückt?
Dieses Buch ist keinem Genre richtig zuzuordnen. Aufgrund des Klappentextes habe ich an einen Thriller gedacht, aber es kommen mystische Elemente hinzu und für Lauren artet es in blanken Horror aus.
Viele Frauen haben nach einer Geburt eine Wochenbettdepression. Aber das was Lauren hier erlebt, geht weit darüber hinaus. Ist sie verrückt oder nicht? Die ganze Zeit über fragt man sich, was wohl wirklich geschehen ist. Alle Personen wirken undurchsichtig und man weiß nicht, ob man ihnen trauen kann.
Immer wieder fragt man sich, wie die Realität wirklich aussieht und so bleibt es spannend und man muss einfach weiterlesen. Am Ende bleiben jedoch eine Reihe Fragen unbeantwortet, was mir nicht so gefallen hat.
Ein außergewöhnliches Thema und ein spannender Roman.«
  8      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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