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Der Klavierspieler vom Gare du Nord
Verfasser: Gabriel Katz (1)
Verlag: Fischer (1784)
VÖ: 26. Juni 2019
Genre: Gegenwartsliteratur (3276)
Seiten: 352 (Gebundene Version), 246 (Kindle Edition)
Original: Au bout des doigts
Themen: Bahnhof (34), Frankreich (760), Freundschaft (2216), Klavier (21), Lebenskrise (21), Musik (312), Pakt (148), Paris (660), Pianisten (56), Wettkämpfe (243)
Erfolge: 2 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 14)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Klavierspieler vom Gare du Nord« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. Mai 2021 um 21:05 Uhr (Schulnote 1):
» „Der Klavierspieler vom Gare du Nord“ wurde bereits verfilmt und ist nun auch als Taschenbuch erschienen. Ein Junge aus der Pariser Vorstadt spielt leidenschaftlich gerne Klavier. Das passt auf den ersten Blick so gar nicht zu seinem Leben. Er ist mit Freunden zusammen, die ihn immer wieder zu Handlungen überreden, die nicht mit den Gesetzen vereinbar sind. Bei einem Einbruch wird er erwischt und einzige Konsequenz ist der Aufenthalt im Gefängnis. Aber nein, er hat einen hochgestellten Fürsprecher, der ihn davor bewahrt. In dem Roman gibt es zwei Hauptfiguren. Den 20 jährigen Mathieu, der eigentlich keine rosige Zukunft vor sich hat und Pierre, den Direktor eines Konservatoriums. Wie die beiden ungleichen Individuen zueinander finden, das beschreibt der Autor Gabriel Katz in #DerKlavierspielervomGareduNord.

Es sind viele Gesichtspunkte, die mir an diesem Roman gefielen. Er zeigt sehr deutlich, dass Jugendliche aus „schwierigen Verhältnissen“ in der heutigen Zeit kaum eine Chance haben, ihre Neigungen und Begabungen zu zeigen. Das gilt nicht nur für Paris, sondern auch für Berlin oder Köln. Fehlt den Eltern das nötige Kleingeld oder sind es alleinerziehende Mütter, dann haben die Kinder kaum eine Chance. Und wenn sie diese auch bekommen, so spielt ihre Herkunft leider immer wieder eine Rolle. Mit Herkunft meine ich auch die finanziellen Möglichkeiten der Eltern.

In diesem Buch kämpft Mathieu um Anerkennung. Er trägt Klamotten, die im Konservatorium belächelt werden und hat weder Smoking noch Blazer, den er für den Auftritt beim Klavierwettbewerb tragen könnte. Seine Mutter arbeitet nachts und säubert die Räume einer Klinik. Kaum zu glauben, dass er sich alleine durch sein außergewöhnliches Talent hervorheben kann. Er merkt aber auch, dass Reichtum kein Garant für Zufriedenheit ist. Sonst wäre ja sein Unterstützer Pierre immer fröhlich und im Einklang mit seinem Dasein.

Lebendig geschrieben, mit vielen Dialogen, so stelle ich mir gute Bücher vor. Das hat der Autor für meinen Geschmack auch bestens umgesetzt. Einzig das Ende gefällt mir so gar nicht. Es kommt zu abrupt und viele Fragen bleiben unbeantwortet.«
  14      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 17. Juli 2019 um 15:38 Uhr (Schulnote 1):
» Mathieu lebt zusammen mit der Mutter und seinem jüngeren Bruder in ärmlichen Verhältnissen in der Pariser Vorstadt. Aber er liebt die Musik – klassische Musik um genau zu sein. Am Gare du Nord gibt es ein Klavier und Mathieu nutzt es, wann immer möglich.
Dort hört ihn Pierre Geithner, der Lehrer am Conservatoire supérieur de musique de Paris ist. Er ist fasziniert, denn der Junge spielt ein schweres Stück von Bach und das fehlerfrei. Gerade als er ihn ansprechen will, haut der Junge ab, denn die Polizei nähert sich. Doch sie begegnen sich wieder und Pierre will, dass Mathieu an einem Wettbewerb teilnimmt. Wird Mathieu diese Chance wahrnehmen?
Es ist ein wundervolles Buch, ein Buch voller Musik. Mich hat das Buch begeistert. Während des Lesens hatte ich ständig Bachs Präludium und Fuge Nr. 2 in c-Moll im Ohr.
Mathieu ist sehr talentiert, er kennt keine Noten und spielt einfach nach Gehör. Er liebt die klassische Musik, was bei einem Jungen mit seinem Hintergrund ungewöhnlich ist, würde man doch er erwarten, dass er sich für Rap oder Hip-Hop interessiert. Aber auf der anderen Seite verhält er sich aber genau wie die anderen in der Gegend, wo er herkommt. Daher auch seine Flucht, als die Polizei erscheint.
Pierre ist sehr angetan von dem Talent des Jungen. Er bewahrt Mathieu vor dem Gefängnis, als sie sich wieder begegnen. Er bietet ihm eine Chance auf ein besseres Leben. Doch wie singt Xavier Naidoo: Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer. Aber wer die Musik liebt, nimmt das auf sich, und Mathieu liebt die Musik nun einmal.
Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft; die Liebe zur Musik verbindet Pierre und Mathieu.
Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es ist einfach wundervoll und ich kann es nur empfehlen.«
  14      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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