Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.166 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Florian Faust«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Als hätte der Himmel mich vergessen
Verfasser: Amelie Sander (1) und Beate Rygiert (11)
Verlag: Bastei Lübbe (3743)
VÖ: 13. Januar 2017
Genre: Biografie (2040)
Seiten: 369 (Kindle Edition), 368 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bestrafung (93), Erniedrigungen (18), Familien (1597), Flucht (2124), Hass (401), Mädchen (3522), Misshandlung (66), Mütter (1010)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,10 (98%)
auf Basis von neun Bloggern
1
89%
2
11%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,45 (91%)
1
74%
2
11%
3
11%
4
1%
5
1%
6
1%
Errechnet auf Basis von 588 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Als hätte der Himmel mich vergessen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (5)     Blogger (9)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. November 2022 um 19:32 Uhr (Schulnote 1):
» Wenn man mich fragen würde wie ich dieses Buch in wenigen Worte beschreiben würde hätte ich ein Problem..
..vermutlich mit Worten wie Schockierend,emotional ergreifend und beeindruckend vom Kampfgeist dieser Frau und zugleich tief erschüttert welch Art es von Menschen gibt die dies tun oder weg schauen..

Das dieses Buch keine einfache Lektüre war ist glaube nach dem Titel und dem Klappentext ersichtlich.. es spricht an..

Ich traue mich kaum zu sagen das mir dieses Buch gefallen hat.. den es könnte falsch verstanden werden..
Ich bin auf einer Art beeindruckt von Amelie für ihre Kraft,ihren Weg und ihren Willen aber auch zutief erschüttert wozu ein Mensch oder Menschen fähig sind..wieviel Hass in einem Sein muss dies zutun aber nochmal beschäftigt mich wie blind Menschen sein wollen .. so viele Signale und doch keine Hilfe..

Dieses Lektüre ist ergreifend für Schicksale die vermutlich noch verschwiegen werden und das finde ich so unfair.. die Seelen werden immer Wunden tragen..

Ich habe zwischendurch einen Moment gebraucht.. ich wollte es sacken lassen und ich bin tatsächlich jemand der so schnell nichts umhaut beim lesen.. aber hier fühlte ich emotional eine Achterbahn die soviel Respekt,Mitgefühl,Wut und Traurigkeit und soviel mehr versprühte..

Ich bin froh es gelesen zu haben und es wird mich noch eine ganze Zeit beschäftigen.. werde drüber nachdenken..es vermutlich wiederholt lesen.. da es für mich trotz dieser Thematik ein besonderes Informatives wichtiges Buch ist..
Die Welt braucht mehr Gudrun und Annabells..«
  10      0        – geschrieben von BuecherLiebeundIch
 
Kommentar vom 22. Oktober 2021 um 13:47 Uhr:
» So traurig

Die kleine Amelie wird misshandelt, und das von der „Mutter“. Qualen, Erniedrigungen, Einsperrung, und noch mehr muss Amelie ertragen. Ein Fehler, und das wo eh fast alles verboten ist, und sie wird bestraft.

Meine Meinung:

Es fällt mir wahnsinnig schwer solche Bücher zu lesen, aber sie sind so verdammt wichtig um den Menschen die Augen zu öffnen und nicht weg zu schauen.
Ich bewundere diejenigen, die den Mut und die Kraft finden ihre Geschichten aufzuschreiben.

Ich brauchte immer wieder Pausen beim Lesen, weil es mich so sehr erschüttert hat, was Amelie durchmachen musste. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Eine Mischung aus tiefem Mitgefühl für Amelie und regelrechten Hass auf ihre sogenannte Familie. Nach außen ja immer den Schein wahren, was man doch für eine liebende Familie ist, aber hinter der Fassade steckt purer Abschaum. Ein netteres Wort finde ich nicht für solche Menschen, die ein Kind dermaßen misshandeln.

Wie traurig es ist, wenn ein Kind keine Liebe erfährt. Nein, sogar ganz im Gegenteil, weil die „Mutter“ das Kind erziehen soll, was ihr Mann mit in die Beziehung gebracht hat. Wie kann man so von Hass zerfressen sein, dass das Kind so leiden muss? Ich bin fassungslos. Es reißt einem den Boden unter den Füßen weg, wenn man liest, was Amelie alles erleiden musste. Es macht mich fassungslos und zutiefst traurig.

Erneut frage ich mich, wo das Jugendamt in solchen Fällen ist. Wie kann man das alles übersehen? Das ist unglaublich. Schaut man da einfach weg? Will man es nicht sehen? All das soll niemand bemerkt haben? Eine traurige Welt!
Amelie war so eingeschüchtert, hatte überhaupt kein Selbstvertrauen. Das muss doch auffallen. Das muss man hinterfragen. Aber nein, da hält man sich lieber raus.

Darauf, dass diese Taten verjähren, möchte ich auch kurz eingehen. Denn auch ich finde, dass das nicht sein darf. Solche Grausamkeiten haben keine Verjährungsfrist. Jedes Opfer von solchen Taten trägt es tief in der Seele mit sich und wird es wohl nie vergessen.

Ich finde Amelie bewundernswert. Nicht jeder würde diese Torturen überstehen und sich irgendwann befreien können. Großen Respekt dafür.

Fazit:

Leider eine wahre Begebenheit. Sie lässt mich erschüttert und fassungslos zurück und ich werde sie sicherlich nicht vergessen. Traurig, emotional und erdrückend. Amelies Geschichte hat mich sehr bewegt und ich hoffe, dass sie Menschen dazu bringt nicht weg zu schauen, sondern zu handeln.«
  16      0        – geschrieben von LoveBambaren
 
Kommentar vom 10. Februar 2021 um 11:21 Uhr (Schulnote 2):
» Außergewöhnliche Geschichten verlangen außergewöhnliche Rezensionen. Daher werdet ihr von mir zum Buch „ Als hätte der Himmel mich vergessen“ von Amelie Sander selber nicht viel hören. Klappentext, Cover, Schreibstil – das alles ist bei diesem Buch völlig nebensächlich.

Ich werde euch stattdessen nur von den Gefühlen berichten, die Amelies Schicksal in mir ausgelöst hat.

- Wut -

Wut darüber, dass niemand näher hingesehen hat. Dass die kleine Amelie all das Leid ertragen musste, obwohl die Anzeichen doch deutlich zu erkennen waren.

Wut darüber, dass es Menschen wie Amelies Familie gibt, die die Hilflosigkeit kleiner Kinder auf so grausame Weise ausnutzen um ... ja um was? Um sich besser und größer zu fühlen? Um eigene Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren? Um irgendwelche kranken Bedürfnisse zu befriedigen?

Wut darüber, dass jahrelange Misshandlungen, wie diese, verjähren können. Das „Monster“ wie Amelies Eltern ungestraft davon kommen können.

- Verzweiflung -

Verzweiflung über die Hilflosigkeit, die man beim Lesen verspürt. Man möchte in das Buch springen, dieses kleine Mädchen aus den Fängen ihrer erbarmungslosen Familie retten, es trösten und mit Liebe überschütten. Doch das alles ist schon passiert. Und man kann nichts anderes mehr tun, als diese grausamen Misshandlungen hilflos mit „anzusehen“.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ich beim Lesen dieses Buches nachts in das Zimmer meiner Kinder geschlichen bin, um sie kurz zu streicheln oder zu drücken oder ihnen einfach eine Weile beim Schlafen zuzusehen.

- Unverständnis -

Wie kann es Menschen wie Amelies Eltern geben? Was muss ihnen Schreckliches passiert sein, dass sie zu so etwas in der Lage waren. Kein Mensch wird als „Monster“ geboren. Also was hat sie dazu gemacht? Wir werden es wohl nie erfahren.

Warum hat keiner eingegriffen? Zumindest die starke Vernachlässigung konnte doch niemand übersehen. Und dann ist da noch die quälende Frage: Hätte ich es getan? Ich hoffe es …



Was bleibt:

- Dankbarkeit -

Dankbarkeit darüber, dass ich in der Lage bin, meine Kinder abgöttisch zu lieben, so wie es jedes Kind auf dieser Welt verdient hat.

Dankbarkeit darüber, dass ich selber eine schöne Kindheit hatte mit den ganz normalen Schwierigkeiten und Problemen eines heranwachsenden Mädchens, aber auch mit viel Liebe.

- Hoffnung -

Ich hoffe, dass dieses Buch möglichst viele Menschen erreicht. Ich hoffe, dass jeder mit offenen Augen durch die Welt läuft und im Notfall bereit ist, auch mal hinter die Kulissen zu schauen. Ich werde es tun!


- „Ein neuer Mensch werden … Ein neues Leben beginnen … Überhaupt erst zu leben beginnen (…) Von vorne anfangen … Wie eine zweite Geburt … Wenn das möglich wäre ...“ -

Liebe Amelie, ich wünsche dir von Herzen, dass du es schaffst, die Vergangenheit zu verarbeiten und positiv in die Zukunft zu schauen. Lebe das schöne Leben, das du verdienst mit ganz viel Liebe und Respekt und vor allem mit der Freiheit, deine Träume zu verwirklichen.«
  13      0        – geschrieben von Anti81
 
Kommentar vom 5. Mai 2020 um 12:47 Uhr (Schulnote 1):
» #Anzeige, #Erfahrungen, #HäuslicheGewalt #Verwarlosung

Autorin : Amelie Sander

Genre: Erfahrungen

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 368

368 Seiten, die mich fassungslos, sprachlos und auch entsetzt haben. Ein Leid hinter verborgenen Türen, welches unvorstellbarer nicht sein konnte. Viel schlimmer aber noch, wie lange Zeit dies im Verborgenen geblieben ist. Privatpersonen wie Pädagogische Fachkräfte, sowie auch Polizei, warum haben sie weg gesehen, nichts bemerkt ? Und das hinter verborgenen Türen Deutschlands.

Letztlich die Tatsache, dass diese Taten überhaupt verjährt sein können – die Täter schuldfrei davon kommen und das Opfer niemals Vergeltung und Gerechtigkeit erleben wird.

Was Amelie von Kindheit an erleben musste wird in dieser Geschichte unverblümt in aller Grausamkeit dargestellt, aber auch ihr Weg aus der Hölle, den sie als bereits Erwachsenen Frau mit Hilfe von Freunden und dem Kloster schafte. Ein harter Weg trotz allem, denn mit 20 Jahren musste sie erst lernen zu leben, ja zum Leben sagen und versuchen, dieses Martyrium zu verarbeiten.

Was soll diese Geschichte bezwecken ?

Die Menschen zu sensibilisieren hin zu sehen, zu beobachten, aber auch Aussagen von Angehörigen zu hinterfragen. Wie in diesem Fall wo es um Amelie ging ( es könnte jedes Kind betreffen ) stellte sich die Stiefmutter sehr gekonnt als Opfer dar, als liebende leidende Mutter, was aber hinter verschlossener Tür geschah erfuhr niemand.

Wie ging es mir beim Lesen:

Der sehr flüssige Schreibstil, lies mich mit Amelie mitfühlen. Es gab Situationen, da musste ich das Buch weg legen und erst mal verdauen was ich da las, es hinterließ mich fassungslos. Es gab auch stellen, wo mir buchstäblich schlecht wurde und natürlich war ich wütend und stellte mir immer wieder die Frage – warum sieht da nur keiner genau hin.

Es ist keine Geschichte für schwache Nerven und gehört mit Sicherheit nicht zur gewöhnlichen Unterhaltungslektüre – eine Geschichte die man mal so zum Zeitvertreib liest. Sie ist hart – sie ist ehrlich und mit Sicherheit nicht verschönt dargestellt.

Ich finde es gut, dass die Autorin genau diese Geschichte veröffentlicht hat, denn vielleicht schafft sie damit, ein paar wenige Menschen die Augen zu öffnen.«
  13      0        – geschrieben von Rinas Bücherblog
 
Kommentar vom 8. Juli 2019 um 13:16 Uhr (Schulnote 1):
» Amelie Sanders schildert hier die schockierende Wahrheit ihrer Kindheit. Schonungslos schreibt sie darüber, wie sie gedemütigt, manipuliert und misshandelt wurde. Bis zu ihrem 21. Lebensjahr lebte sie in Gefangenschaft.

Ich bin zutiefst betroffen und erschüttert über diesen langen Leidensweg. Dieser lässt sich auch nicht so einfach in Worte fassen.

Ausgehungert, dehydriert, verwahrlost, ohne eigenen Willen und ohne jegliche Zuwendung und Liebe wächst sie auf. Eingesperrt in ihrem Zimmer tristet sie ihr Dasein. Selbst Toilettengänge werden ihr vorgegeben.

Keiner hat hingeschaut und hinterfragt, warum Amelie nicht spricht und so verschreckt ist.

Sie hat meinen tiefsten Respekt und mein aufrichtiges Bedauern, dass sie so eine schwere Kindheit hatte und heute noch an diesen Folgen leidet. Wieviel Leid hat sie ertragen. Ihr wurden so viele Jahre geraubt, dass kann keiner mehr gutmachen. Eine kleine Seele so zu zerstören ist ein Verbrechen.
Dass so eine Straftat verjährt, ist absolut unzulässig.

Sie schildert das Buch in Rückblenden im Wechsel mit der Zeit nach der Befreiung.

Das Buch hat mich sehr erschüttert und ist so traurig. Ich musste es mehrmals aus der Hand legen, da ich nicht weiter lesen konnte. Es ist eine sehr schwere Kost.

Es lässt mich sprachlos zurück und regt zum Nachdenken an. Manchmal ist es anders als es scheint. Lasst uns in Zukunft genauer hinschauen, wenn was verdächtig erscheint.

Ich bewundere Amelie, dass sie heute so offen darüber spricht und wünsche ihr alles Gute und dass die Wunden heilen.«
  13      0        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2022)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies