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Krähengold 3 - Herr der Dunkelwelt
Verfasser: Karola Löwenstein (22)
Verlag: Eigenverlag (13102)
VÖ: 20. Juni 2019
Genre: Fantasy (9644) und Romantische Literatur (16716)
Seiten: 378 (Kindle Edition), 390 (Taschenbuch-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (1077), Elfen (453), Krieg (1109), Schlachten (231)
Reihe: Krähengold (3)
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Ari ist völlig verzweifelt. Kiran steckt im Jahr 1872 fest und sie hat keine Ahnung, wie sie ihn zurückholen soll. Zu allem Übel spitzen sich die Ereignisse in den grünen Landen zu. Die Elfen rüsten sich für den großen Krieg und auch die Warlocks bereiten sich auf die Schlacht vor.
Ist alles verloren oder kann Ari die Risse zwischen den Welten noch schließen?
Kann sie Kiran retten oder bleibt er für immer in der Vergangenheit gefangen?
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Karola Löwenstein für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Karola Löwenstein gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
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„Ariane Grindel“, sagte Kristoferus entsetzt und starrte mich aus weit aufgerissenen Augen an. Seine weißen Haare schimmerten hell aus der Dunkelheit und wie er so im Halbdunkel dastand, erkannte ich auf schmerzhafte Weise ein paar von Kirans vertrauten Zügen in seinem Gesicht.
     „Was willst du in meinem Haus?“, fuhr er mich an.
     Ich erwiderte seinen Blick und der Schmerz verschlug mir für einen Moment die Sprache. Dann überschlugen sich schon meine Gedanken. Ich hatte ja mit vielem gerechnet und Kristoferus Felderdingen eine Menge zugetraut. Aber dass er davonlief, wenn es ernst wurde, überraschte mich wirklich. Erst jetzt erkannte ich, dass ein Mann hinter ihm stand. Er musste ungefähr sechzig Jahre alt sein und hatte sein Haupthaar längst verloren. Aus erschrockenen Augen sah er mich und Isabella an.
     „Obwohl es sich gut trifft, dass du hier bist“, sagte Kristoferus, und in seinen Augen blitzte es gefährlich. Im Gegensatz zu mir hatte er sich schneller wieder gefasst. „Dann kann ich gleich Nägel mit Köpfen machen und dafür sorgen, dass du mir nie wieder einen Strich durch die Rechnung machst. Was fällt dir ein, meinem Sohn diesen Unsinn mit der Tontafel zu erzählen? Du hast ihm ja eine regelrechte Gehirnwäsche verpasst. Aber das wird jetzt endlich ein Ende haben.“ Er griff zu seinem Gürtel, an dem sich ein langer Dolch befand.
     „Bist du von allen guten Geistern verlassen?“, schrie Isabella und stellte sich vor mich. „Was willst du eigentlich hier und warum hast du Herrn Achill mitgebracht? Du bist der Lord der grünen Lande und ihr solltet jetzt dort sein und die Menschen verteidigen.“
     Kristoferus sah seine Tochter verdutzt an. Ihre Reaktion erstaunte ihn so sehr, dass er in seiner Bewegung innehielt und sie nachdenklich betrachtete, so als ob er herausbekommen wollte, was genau an ihr anders war.
     Ich überlegte nicht lange, sondern reagierte schnell. Wir waren hier nicht in den grünen Landen und es gab auch keine Wachen, die Kristoferus rufen konnte. Hier war er nicht mehr als ein launischer, alter Mann, der nicht in der besten Form seines Lebens war.
     Ganz im Gegensatz zu mir. Die letzten Monate hatten ihre Spuren hinterlassen. Ich hatte jedes überflüssige Kilo abgeworfen und mein Körper war vom vielen Reiten und Kämpfen drahtig und muskulös geworden. Auch mein Reaktionsvermögen war um einiges besser geworden. Ich schoss an Isabella vorbei, langte nach dem Griff des Dolches und zog ihn heraus, bevor Kristoferus wirklich begriff, was gerade geschehen war.
     „Den nehme ich besser mal in Gewahrsam, bevor noch jemand zu Schaden kommt“, sagte ich und hechtete ein paar Schritte zurück.
     Kristoferus sah zu seinem leeren Gürtel und dann zu mir. Augenblicklich lief sein Gesicht rot an und er holte tief Luft.
     „Wie kannst du es wagen, du freches Ding?“, brüllte er auch schon in ohrenbetäubender Lautstärke.
     „Was ist denn hier los?“ Luisa stand plötzlich im Flur und sah ihren Mann entsetzt an.
     „Vater wollte gerade Ari umbringen“, erklärte Isabella überraschend nüchtern. „Doch Ari war schneller und hat ihn entwaffnet, bevor er noch etwas Dummes anstellen kann.“
     „Er wollte was tun?“ Die Stimme meiner Mutter war mit einem Mal hinter mir und sie klang ungewöhnlich hoch.
     „Jetzt reicht es, Kristoferus“, fuhr ihn Luisa an. „Du bist ja völlig von Sinnen. Die letzten Wochen mit dir haben mich schon sehr an dir und deiner Urteilskraft zweifeln lassen, aber jetzt gehst du zu weit. In den grünen Landen mögen ja andere Gesetze gelten als hier, aber wir befinden uns gerade nicht in den grünen Landen, sondern in der Anderswelt, falls es dir nicht aufgefallen ist.“
     „Wollte er wirklich Ari umbringen?“ Julian baute sich hinter mir auf und auch Gundel war plötzlich an meiner Seite.
     „Ja, das wollte er“, sagte Isabella und trat zur Seite. „Ist wohl eine alte Gewohnheit. Das ist ja nicht das erste Mal, dass er ihr damit droht.“
     Angesichts der Verstärkung, die sich hinter mir aufbaute, bekam Kristoferus große Augen. Ich schloss meine Hand fest um den Griff des Dolches. Er sollte es ja nicht wagen, auch nur einen Schritt nach vorn zu machen.
     „Das ist nicht das erste Mal?“, wiederholte meine Mutter mit deutlich anschwellendem Zorn in der Stimme. Dann fing sie sich wieder. „Ich habe ja schon eine ganze Menge Unsinn erlebt“, sagte sie mit wutgeschwängerter Stimme und drängte sich an mir vorbei. „Aber dass du gerade ernsthaft vorhattest, meine Tochter vor meinen eigenen Augen zu töten, schlägt dem Fass den Boden aus.“ Sie hob den Zeigefinger und deutete auf Kristoferus. „Wenn du es noch einmal wagen solltest, meiner Familie auch nur einen Schritt zu nah zu kommen, dann wirst du den Tag verwünschen, an dem du geboren wurdest. Hast du das verstanden?“
     Ich musste zweimal hinsehen, um wirklich zu begreifen, dass meine sanftmütige und immer freundliche Mutter gerade sehr ernst gemeinte Drohungen vorbrachte.
     „Das solltest du ernst nehmen“, sagte Isabella an ihren Vater gewandt. „Aris Mutter macht heute keine Scherze mehr. Da bin ich mir ziemlich sicher.“
     „Das ist mein Haus und hier bestimme ich“, sagte Kristoferus mit eisiger Stimme. „Von einem Weibsbild lasse ich mir nicht den Mund verbieten.“
     Während meine Mutter empört nach Luft schnappte, war es Luisa Felderdingen, die einen Schritt nach vorn machte und ihrem Mann eine schallende Ohrfeige verpasste, bevor er überhaupt begriff, was da gerade mit ihm geschah.
     „Ich reiche hiermit die Scheidung ein“, sagte sie mit gesetzter Stimme. „Du suchst dir besser ein Hotel, Kristoferus. Lass dich hier nie wieder blicken. Mir reicht es ein für alle Mal mit deinem unmöglichen Verhalten. Und deinen falschen Magier nimmst du auch mit. Lasst euch hier nie wieder blicken.“
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