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Dark & Deadly 1 - Deadly Sin: The Priest
Verfasser: Kitty Stone (35) und Mike Stone (36)
Verlag: Eigenverlag (23287)
VÖ: 12. Juni 2019
Genre: Romantische Literatur (27470)
Seiten: 224 (Gebundene Version), 201 (Kindle Edition), 267 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bestimmung (203), Priester (300)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Dark & Deadly (6)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Er ist ein Priester, aber er ist heißer als die Hölle.
Ich darf ihm nicht erliegen. Er darf mich nicht wollen.
Wenn sein Blick mich trifft, dringt er bis in meine Seele … und noch tiefer.
Er soll damit aufhören!

Sie sieht aus wie ein Engel, aber ich durchschaue sie.
Sie kann nicht so naiv sein. Niemand ist so rein.
Die Vergangenheit darf sich nicht wiederholen.
Ich will nicht, dass auch sie mein Opfer wird.
Aber was wenn ich ihre Bestimmung bin?

Dieses Buch ist eine heiße Dark Romance. Mit Betonung auf düster und auf romantisch. Und auf heiß - wie im Fegefeuer!
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Trailer     Blogger (4)     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Kitty Stone für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Kitty Stone gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook. Mehr zu Mike Stone gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Erstes Kapitel

Rebecca


»Hallo, Rebecca.«
     Eine einfache Begrüßung und doch zucke ich zusammen. Er hat mir schon wieder aufgelauert. Alles in mir drängt einfach, weiter zu gehen. Aber das ist unhöflich und ich bin nicht unhöflich. Auch nicht zu ihm.
     »Mr. Quinn«, ich bleibe stehen und lächle ihn, wie ich hoffe, freundlich an.
     »Rebecca«, sein Blick fixiert mich auf unangenehme Weise. »Wohin des Weges?«
     Floskeln, die er eigentlich nicht beantwortet haben will. Ich weiß, dass ihm eine ganz andere Frage unter den Fingern brennt. Aber wir sind auf offener Straße, Menschen um uns herum, die uns alle kennen.
     »Ich ...« Ich kann nicht lügen. Wenn ich ihm sage, dass ich nichts weiter vorhabe, wird er nicht lockerlassen. Der einzige Ausweg, der mir einfällt ist, mir schnell ein Ziel zu überlegen, das er respektieren muss. »Ich bin auf dem Weg zur Kirche. Auf Wiedersehen, Mr. Quinn.«
     Mit dem gefassten Beschluss kann ich es wagen, mich umzudrehen und zu gehen. Wozu mir zuvor die Kraft fehlte. Ich weiß, dass er mir keine Szene machen oder mich aufhalten wird. Nicht, wenn ich es geschafft habe, ihm offen zu widersprechen, was mir fast nie gelingt. Es könnte auffallen und jemand könnte den Grund mitbekommen. Die Kleinstadt ist Fluch und Segen gleichermaßen. Insbesondere, weil er hier der Bürgermeister und dementsprechend angesehen ist.
     Zwei Querstraßen bin ich von der Begegnung entfernt, als ich am Arm gepackt und in einen Seiteneingang gezerrt werde. Sein Körper drückt mich gegen die Hauswand und seine Hand legt sich um meinen Hals.
     »Becca, Becca.« Seine tiefe Stimme vibriert durch meinen ganzen Körper. »Warum gehst du mir aus dem Weg?«
     Ich brauche nichts zu sagen, denn jedes Mal habe ich ihm dieselbe Antwort gegeben: »Weil wir das nicht dürfen, du bist verheiratet.«
     Wenn ich ihn nicht meide, werde ich ihm irgendwann nicht mehr widerstehen können. Und das ist falsch. So falsch, wie mein Körper gerade auf ihn reagiert.
     »Hör auf, dich zu wehren.« Sein Gesicht kommt näher und sein Atem streift meine Wange.
     Ich spüre seine Lippen an meinem Ohr, seine Haut an meiner. Mein Herz pocht wie wild in meiner Brust, als er sein Knie zwischen meine Schenkel drängt. Von ›wehren‹ kann wirklich keine Rede sein. Jedenfalls nicht im Sinn von Gegenwehr.
      »Ich weiß, dass du es auch willst«, flüstert er. »Es wird keiner erfahren, dafür sorge ich.«
     Ein Schauer läuft mir über den Rücken, als seine Lippen über meinen Hals wandern. Er ist so stark, wie er mich an der Wand festpinnt. Ich kann ihm nicht entkommen. Er soll das nicht! Und doch steht fest, wenn er jetzt seine Hand zwischen meine Beine schiebt, ich würde nichts unternehmen. Ich würde es sogar genießen.
     Er weiß das. Er hat es schon immer gewusst. Deshalb hat er mich ausgesucht. Ich bin leichte Beute. Wachs in seinen Händen, wenn er den richtigen Ton anschlägt. Ich war schon immer praktisch unfähig, Nein zu sagen.
     »Mr. Quinn?«
     Er fährt von mir zurück und stellt sich so, dass mich sein Körper verdeckt. »Guten Tag, Mrs. Chaplin.« Ihm ist nicht anzumerken, was er noch vor einem Moment zu tun versucht hat.
     »Wären Sie so nett und würden mir die Tüte tragen? Ich habe gar nicht gemerkt, wie viel ich eingekauft habe.«
     Schweratmend lehne ich an der Wand und versuche, meine aufgewühlten Emotionen unter Kontrolle zu bringen. Zum Glück ist die alte Mrs. Chaplin so kurzsichtig und vergesslich, wie sie dank einer guten Rente wohl betucht und entsprechend arrogant ist. Sollte sie mich wahrgenommen haben, hat sie es hoffentlich just in dem Augenblick vergessen, als sie Robert Quinn erkannte. Den Bürgermeister zu rekrutieren, um ihre schwere Tüte zu tragen, ist ihr sicherlich wichtiger, als sich mit der Tochter eines armen Farmers aus dem Umland abzugeben, die ohne die Gnade des Pastors obdachlos wäre. Für die alte Dame komme ich nicht einmal als Putzfrau infrage, so wichtig ist ihr Status ihr.
     Robert wirft mir einen letzten Blick über die Schulter zu. Er weiß jetzt, dass ich seinen Versuchen nicht mehr lange standhalten werde. Das hat er deutlich gespürt. Mich wundert fast, dass er sich an der Hitze in meinem Schoß nicht verbrannt hat, als sein Bein mich dort berührte.
     Als er und Mrs. Chaplin weg sind, atme ich tief ein. Ich brauche dringend jemanden zum Reden. Jemanden, der mir sagt, wie falsch mein Verhalten ist. Jemanden, der mich wieder fokussiert und auf den richtigen Weg bringt. Jemanden, der mir vor allem rät, wie ich meinen eigenen Empfindungen widerstehen kann.
     Mit zittrigen Händen streiche ich meinen Rock glatt und mache mich auf den Weg zur Kirche. Vor einiger Zeit habe ich bei der Beichte endlich gewagt, Vater Dominikus von meinen sündigen Gelüsten zu erzählen. Der Druck wurde einfach zu groß und hat schließlich die Sorge übertroffen, meinen vielleicht einzigen Wohltäter zu verärgern. Ihm meine geheimen Wünsche anzuvertrauen war nicht leicht, aber ich bin froh, es getan zu haben. Er verurteilt mich nicht, sondern weist mir einen Weg aus meiner dunklen Sündhaftigkeit hinaus und begegnet mir mit nichts als Verständnis und sanfter Strenge, die ich dringend brauche. Gerade jetzt wieder besonders.
     Mit schnellen Schritten und gesenktem Kopf eile ich an der Pfarrei, in deren Anbau meine kleine Wohnung ist, vorbei zum Gotteshaus. Was ist nur falsch mit mir? Wie oft habe ich mir diese Frage gestellt und nie eine Antwort darauf erhalten. Nicht vom Pater und auch nicht von Gott.
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