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TASCHENBUCH
 
Ein Fall für Joost Kramer 1 - Blutiger Wahn (Neubearbeitung von "Tödlicher Vorhang")
Verfasser: Dörte Jensen (1)
Verlag: Klarant (546)
VÖ: 25. März 2018
Genre: Kriminalroman (5949)
Seiten: 154 (Kindle Edition), 200 (Taschenbuch-Version)
Themen: Gefängnis (416), Intrigen (978), Kommissare (1412), Ostfriesland (391), Schauspieler (527), Schlüssel (32), Selbstmord (506)
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Am Strand von Norddeich wird die Kleidung der erfolgreichen Schauspielerin Henrike Sattler aufgefunden. Die Hinweise deuten auf Selbstmord. Seit Wochen sitzt ihr Ehemann als Verdächtiger einer schrecklichen Bluttat in U-Haft – hat sie die Situation und den öffentlichen Druck nicht mehr ertragen? Kommissar Joost Kramer ermittelt. Dabei machen ihm nicht nur die mysteriösen Fälle zu schaffen, sondern auch die Alleingänge von Henrikes bester Freundin Ricarda. Die Fotografin glaubt an eine grausame Intrige und verdächtigt Henrikes längst abservierten Ex-Freund. Ist die junge Schauspielerin in Wahrheit noch am Leben? Und welche Rolle spielt der verschwundene Schlüsselbund? Trotz aller Widrigkeiten lichtet sich der Nebel. Doch gerade als Kommissar Kramer meint, die mysteriösen Zusammenhänge zu durchschauen, kommt es zum tödlichen Showdown in Ostfriesland …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dörte Jensen gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Die süße Plörre schmeckt doch grauenvoll.«
     »Du wirst dich in den restlichen sieben Monaten wohl oder übel daran gewöhnen müssen.«
     »Da hast du auch wieder recht. Ich nehme dann den Erdbeersekt.«
     »Kommt sofort!«
     Während Ricarda in der Küche verschwand, zog sich Henrike die Jacke aus, schlüpfte aus den Schuhen und setzte sich an den Esstisch. Wenig später stellte Ricarda zwei Sektgläser auf den Tisch, die mit einer knallroten Flüssigkeit gefüllt waren. Henrike betrachtete den Inhalt so skeptisch, als sollte sie damit vergiftet werden.
     »Wenn ich das Zeug während der Schwangerschaft öfter trinke, werde ich bestimmt kein Baby, sondern ein rotes Gummibärchen zur Welt bringen«, stellte sie fest.
     »Nebenwirkungen gibt es leider immer.« Ricarda hob ihr Glas und prostete Henrike zu. Nachdem sie einen Schluck getrunken hatte, wischte sie sich mit dem Handrücken über den Mund. »So, und nun erzähl. Was ist los? Ist Steffen in den letzten Tagen wieder ausgerastet?«
     »Das nicht, aber ... er ist ...«
     »Besitzergreifend?«, schlug Ricarda vor und nahm einen weiteren Schluck.
     »Irgendwie schon. Manchmal habe ich das Gefühl, dass er mich nicht als Partnerin, sondern eher als sein persönliches Eigentum betrachtet.«
     »Hast du mit ihm darüber gesprochen?«
     »Ich habe es versucht. Aber auf dem Ohr ist er taub.«
     »Liebst du ihn?«
     Henrike sah ihre Freundin überrascht an. »Ich erwarte ein Kind von ihm.«
     »Das ist keine Antwort auf meine Frage. Ich heirate meine Kerle schließlich auch nicht gleich.« Ricarda grinste. Dann stimmte sie die Melodie eines alten Schlagers von Roberto Blanco an und sang aus voller Kehle: »Ein bisschen Spaß muss sein! Dann ist die Welt voll Sonnenschein ...«
     »Aufhören!« Henrike hielt sich lachend die Ohren zu. »Dein Gekrächze hält doch kein Mensch aus.«
     Ricarda verstummte und sah ihre Freundin verschmitzt an. »Mit einem Lächeln auf den Lippen gefällst du mir schon viel besser.«
     »Ich weiß nicht, was ich ohne dich machen würde. Bei dir kann ich einfach keine schlechte Laune haben.«
     »Ich möchte, dass du niemals schlechte Laune hast.« Ricarda sah Henrike ernst an. »Wenn Steffen dich nicht zum Lachen bringt, solltest du die Beziehung besser beenden. Du liebst ihn doch nicht einmal.«
     »Das habe ich nie gesagt.«
     »Das ist auch unnötig. Wenn er dir wirklich etwas bedeuten würde, hättest du meine Frage, ob du ihn liebst, sofort bejaht.«
     »Es ist ... kompliziert.«
     »Ist es das nicht immer?«
     »Eigentlich nicht. Wenn ich einen Menschen liebe, muss ich mich in seiner Nähe wohlfühlen und keine ...« Henrike verstummte, als suchte sie nach den richtigen Worten, bevor sie den Satz mit einem geflüsterten »... Angst haben ...« beendete.
     »Ist es so schlimm?« Ricarda legte ihre Hand auf den Unterarm ihrer Freundin, als könnte sie ihr mit dieser Geste Trost spenden.
     »Nicht immer«, antwortete Henrike leise. »Steffen ist eigentlich kein schlechter Kerl. Manchmal ist er nur ... Ich kann es schwer beschreiben. Können wir bitte über etwas anderes reden?« Flehentlich sah sie Ricarda an.
     »Du kannst nicht vor dir selbst davonlaufen. Wenn du dir deiner Gefühle nicht sicher bist, solltest du auf keinen Fall mit ihm zusammenziehen.«
     »Das Kind braucht aber einen Vater.«
     »Zunächst einmal braucht die Mutter einen liebevollen Partner. Wir können das Baby doch erst mal im Gästezimmer unterbringen. Ich werde ihm auch jeden Abend ein Schlaflied vorsingen.«
     »Bei deinen Gesangskünsten ist das keine gute Idee. Was hältst du davon, wenn du für das Windelwechseln zuständig bist?«
     »Das könnte dir so passen!«
     In den nächsten Stunden richteten sie in ihrer Wohnung gedanklich ein Kinderzimmer ein und teilten die mit einem Baby verbundenen Aufgaben untereinander auf. Dabei redeten und lachten sie so unbeschwert wie schon lange nicht mehr. Als Henrike an diesem Abend ins Bett ging, hatte sie Ricardas Frage, ob sie Steffen wirklich liebte, für sich beantwortet.

***


»Ich muss mit dir reden!«
     Drei Tage später ging Henrike nach der Probe im Theater zu Steffen, der sich gerade von zwei Schauspielern verabschiedete.
     »Das trifft sich gut. Ich habe für heute Abend um sieben Uhr einen Tisch bei unserem Lieblingsitaliener reserviert.«
     »Davon weiß ich nichts.«
     »Es sollte auch eine Überraschung sein.«
     Als Henrike ihm in die Augen sah, konnte sie einfach nicht ablehnen. Vielleicht wäre ein öffentlicher Ort ohnehin besser geeignet ... »Okay. Dann sehen wir uns in zwei Stunden dort.«
     »Wollen wir es uns bis dahin nicht noch bei mir gemütlich machen?«
     Bei der Frage zwinkerte er ihr zu. Henrike, die genau wusste, dass es sich gemütlich machen ein Synonym für Sex war, schüttelte den Kopf. »Heute nicht. Wir sehen uns zum Essen.«
     Sie wollte sich gerade wieder abwenden, da legte sich seine Hand wie eine Stahlfessel um ihren Unterarm. »Was ist denn mit dir los?«, fragte er leise. »Seit der letzten Aufführung habe ich dich nicht mehr gesehen. Du reagierst weder auf meine Nachrichten noch auf meine Anrufe. Hörst du deine Mailbox denn nie ab?«
     »Lass mich los.« Henrikes Stimme war schärfer als beabsichtigt. Als Steffen seine Hand überrascht zurückzog, drehte sie sich auf dem Absatz um und lief durch den Hinterausgang des Gebäudes zum Fahrradstand. Auf dem Heimweg trat sie so fest in die Pedale, als wollte sie vor ihm fliehen.
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