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TASCHENBUCH
 
Schicksalsfäden
Verfasser: Stephanie Pinkowsky (4)
Verlag: Eigenverlag (14378)
VÖ: 30. Mai 2019
Genre: Gegenwartsliteratur (2717)
Seiten: 507 (Kindle Edition), 649 (Taschenbuch-Version)
Themen: Begegnungen (2349), Freundschaft (1712), Mädchen (2238), Schicksalsschläge (248), Trauma (127), Verlust (572), Verzweiflung (172), Witwen und Witwer (221)
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Was ist Liebe, wenn sie Leid und Zorn hervorruft?

Marleen ist ein kreatives und hochbegabtes Mädchen. Sie wächst behütet auf, bis ein traumatisches Erlebnis alles verändert.
Am tiefsten Punkt ihrer Verzweiflung trifft sie auf die Witwe Linda, welche ebenfalls harte Schicksalsschläge erleiden musste.
Zwischen beiden knüpft sich ein seelisches Band.

Selbst, als Marleen erwachsen wird und glaubt, an der Seite eines besonderen Mannes ihr Glück gefunden zu haben, löst sich diese Verbindung nicht.
Die seelischen Narben beider Frauen scheinen glatt, doch unter der Oberfläche schwelen alte Verletzungen.
Was geschieht, wenn die Naht reißt?
Und was, wenn die unsichtbaren Fäden, die Marleen und Linda aneinander binden, eine Bestimmung haben?

Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Verlust und das große Glück.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Stephanie Pinkowsky für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Stephanie Pinkowsky gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Auszug aus Kapitel 34 – Frühlingsnächte

(...)


Als Magnus schließlich mit seinem roten Cabrio vorfuhr, schnappte sie sich ihr Gepäck und lief ihm freudestrahlend entgegen. Hannah war mittlerweile eingeweiht und zutiefst besorgt, doch sie konnte ihrer erwachsenen Tochter nichts verbieten. Magnus lehnte lässig an seinem Auto und rauchte eine Zigarette – das Einzige, was Marleen nicht an ihm mochte. Sie selbst rauchte nämlich nicht und verabscheute den Geruch von Tabak.
     Sie begrüßten sich mit einem langen Kuss, dann lud er ihr Gepäck ein. Da es ein warmer, frühsommerlicher Nachmittag war, fuhren sie mit offenem Verdeck. Marleen setzte eine Sonnenbrille auf, ihr braunes Haar wehte ihm Wind. Hatte sie sich jemals so leicht, unbeschwert und glücklich gefühlt? Daran konnte die junge Frau sich zumindest nicht erinnern. Schon auf der Fahrt konnten sie die Hände kaum voneinander lassen. Marleen trug eine Hotpants, Magnus berührte mit seiner freien Hand immer wieder ihren nackten Oberschenkel. Auch sie griff nach seiner Hand, Marleen und Magnus verschränkten die Finger ineinander. Alles in ihr wollte mit ihm verbunden sein. Sie fuhren aus der Stadt hinaus, über einsame Landstraßen. Der Raps stand bereits in voller Blüte, die Felder waren eine gelbe Pracht.
     Im Hotel angekommen, nahm das ungleiche Paar erst einmal auf der Sommerterrasse Platz und genehmigte sich eine Erfrischung. Magnus trank ein kühles, frisch gezapftes Bier, Marleen bestellte einen Prosecco. Sie unterhielten sich lange. Marleen sprach von ihrer Ausbildung, die sie nicht sonderlich mochte, und von den vielen Prüfungen, die ihr noch bevorstanden. Magnus hörte geduldig zu. Dann erzählte sie ihm wieder vom Schreiben. Von ihrem Lebenstraum, der in so entsetzlich weite Ferne gerückt war, dass jeder Gedanke daran unendlich schmerzte. Sie hätte es schaffen können, wäre sie nicht so dumm gewesen, sich jeglichen Erfolg selbst zunichte zu machen. Vielleicht hätte Marleen das Ruder wenden und sich wieder auf ihr Ziel besinnen können, wenn man sie damals in der Klinik mit Einfühlsamkeit und Würde begleitet und auf den Weg der Gesundung geführt hätte. Stattdessen war sie als Zwölfjährige in die Fänge von Menschen geraten, die ihre Seele hatten brechen wollen, die sie körperlich und seelisch quälten. Ob es aus Sadismus oder Hilflosigkeit geschah, wusste Marleen nicht. Aber das war auch gleichgültig, es änderte schließlich nichts an der Vergangenheit. Nach diesem Erlebnis war kein Platz mehr für Träume und künstlerische Entwicklung gewesen, der einzige Fokus lag auf dem seelischen Überleben. Als junge Erwachsene, gefangen in aus ihrer Sicht unabänderlichen Umständen, flüchtete Marleen geradezu vor ihrem Talent. Sie wollte unabhängig sein und hatte dadurch laufende Kosten zu bedienen. Marleen konnte ihren Bürojob nicht aufgeben, um sich dem Schreiben zu widmen. Die Chance war versäumt.
     „Darf ich mal etwas von deinen Werken lesen?“, fragte Magnus nun.
     Marleen lächelte. Das war das schönste Kompliment, das man ihr machen konnte.
     „Ja, natürlich!“
     Das Strahlen kehrte in ihre Augen zurück. In dieser Hinsicht war sie niemals unsicher gewesen. Sie zweifelte nicht daran, dass ihre Werke gut genug waren, um sie zu präsentieren.
      „Was inspiriert dich am meisten?“
     Marleen musste nicht lange überlegen. Sie prostete ihm mit ihrem Prosecco zu.
     „Das Leben.“

Endlich waren sie allein im Hotelzimmer. Anfangs fühlte Marleen sich ein wenig angespannt. Sie drehte sich vor dem Badezimmerspiegel, der ihr erstmals ein annähernd realistisches Bild zeigte. Sie hatte eine schöne, schlanke Figur und ein wunderhübsches Gesicht. Es war alles in Ordnung, auch ihre kleinen, aber straffen Brüste. Es gab nichts an ihr auszusetzen. Sie schämte sich nicht, nackt zu sein.
     Ob sie ihm genügen würde? Sie wusste doch so wenig von der Liebe! Wenn sie seine Erwartungen nun enttäuschte? Marleen hatte deutlich übertrieben, als Magnus sie nach ihren bisherigen Erfahrungen fragte. Als er sich nach ihren sexuellen Vorlieben erkundigte, war die Einundzwanzigjährige knallrot angelaufen und hatte gestottert. Woher sollte sie das denn bitte wissen? Dafür kannte sie sich noch gar nicht gut genug aus!
     Auf dem Bett waren Rosenblätter verstreut, schließlich handelte es sich um ein Romantikwochenende. Magnus trug noch seine Shorts, Marleen legte sich nackt neben ihn. Sie zitterte vor Aufregung und Vorfreude. Er streichelte ihr zärtlich durchs Haar, ehe er sie leidenschaftlich küsste. Ihr Atem beschleunigte sich vor Erregung.
     „Du bist wunderschön“, hauchte ihr Geliebter Marleen ins Ohr. Sie lag auf dem Rücken, während seine Hände über ihren Körper wanderten. Er streichelte ihr Gesicht und ließ sie an seinen Fingerkuppen saugen, dann berührte er ihre Brüste. Sie füllten seine Hand komplett aus, wie Marleen zufrieden feststellte. So klein waren sie also gar nicht.
     Sie genoss die Massage und stellte fest, wie unglaublich erregend es war, seine Hände dort zu spüren. Marleen seufzte entspannt, während ein wohliges Prickeln durch ihren Körper strömte.

(...)
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