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Home Sweet Home
Verfasser: J. Vellguth (19)
Verlag: Books on Demand (2128)
VÖ: 2. Juni 2019
Genre: Romantische Literatur (16706)
Seiten: 266 (Kindle Edition), 304 (Taschenbuch-Version)
Themen: Auftrag (737), Designer (12), Erinnerungen (721), Familien (964), New York City (1164)
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Leider existiert für »Home Sweet Home« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei J. Vellguth für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu J. Vellguth gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Wie weit ist es eigentlich noch?«, fragte er und klang dabei irgendwie abgelenkt. Er betrachtete die Häuser, die in dieser Straße bei normalem Licht richtig bunt nebeneinander standen. Backstein, staubfarbener Putz und die knallrote Tür der Feuerwache … doch bei Regen wirkte alles nur Grau in Dunkelgrau.
     »Wir sind schon da«, sagte sie und blieb stehen. Der rote Backstein der Nummer hundertvierzig erhob sich direkt neben einem schlanken Baum. Fünf Betonstufen führten zu der hohen Glastür mit dem schwarzen Rahmen empor.
     Sie war da.
     Zum Glück.
     Kopf: Hoffentlich denkt er nicht, mir passiert so etwas öfter.
     Bauch: Selbst wenn, ich sehe ihn ja sowieso nicht wieder.
     Es war Zeit loszulassen.
     Wieso gefiel ihr der Gedanke so wenig?
     »Den Rest schaffe ich alleine«, sagte sie und legte so viel Selbstvertrauen wie nur möglich in ihre Worte.
     Sie erwartete halb, dass er sie noch bis zur Wohnung bringen wollte. Aber er stand einfach nur da und blickte das Haus an.
     »Alles in Ordnung?«, fragte Mary.
     Er riss seinen Blick los. »Sicher. Wohnst du hier?«
     Sie hielt sich am schwarzen Metall des Treppengeländers fest. »Nein, meine Tardis steht im Hinterhof.«
     Der ernste Gesichtsausdruck verschwand von seinen Zügen und das verschmitzte Lächeln kehrte zurück. »Willst du mit mir Doktor spielen?«, fragte er.
     Sie musste lachen. Das gab Bonuspunkte, weil er Doctor Who kannte. »Nein, danke«, sagte sie trotzdem. »Ich will nur noch ins Bett.«
     Diesmal folgte kein zweideutiger Spruch. Er zog ihr Handy aus seiner Tasche und reichte es ihr. »Ist dir runtergefallen, ich hoffe, es funktioniert noch.«
     Noch ein Grund mehr, um dankbar zu sein.
     Er tippte sich lächelnd an die Stirn. »Ruhen Sie wohl, holde Dame.«
     »Und danke nochmal«, sagte sie schnell, bevor er verschwinden konnte. »Ich möchte das wirklich wieder gutmachen, ich …«
     Er legte seine Hand auf ihren Arm und obwohl ihr kalt sein sollte, der Regen immer noch vom Himmel prasselte und ihre nassen Kleider an ihr klebten, fühlte sich seine Berührung an wie ein Sommernachmittag im Central Park – warm und freundlich.
     »Wirklich, keine Ursache. Wenn du mal was Süßes brauchst, melde dich.« Mit einem fetten Grinsen verschwand er in die Dunkelheit.
     Vielleicht ein wenig zu eilig.
     Mary sah ihm hinterher.
     Melden. Wie denn?
     Was für ein seltsamer Tag.
     Sie hatte gar nicht seine Nummer.
     Dann dachte sie an die Nachricht von Miss Fisher.
     Oh ja, was für ein seltsamer Tag.
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