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Home Sweet Home
Verfasser: J. Vellguth (19)
Verlag: Books on Demand (2126)
VÖ: 2. Juni 2019
Genre: Romantische Literatur (16706)
Seiten: 266 (Kindle Edition), 304 (Taschenbuch-Version)
Themen: Auftrag (737), Designer (12), Erinnerungen (721), Familien (964), New York City (1164)
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Leider existiert für »Home Sweet Home« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei J. Vellguth für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu J. Vellguth gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Mary griff endlich nach der Süßigkeit, doch sie erkannte sofort, dass die nichts nützen würde. »Zuckerfrei«, stellte sie mit einem erschöpften Lächeln fest.
     Das war ihr sowieso lieber. Sie hatte keine Ahnung, wie sie sich bedanken sollte, die ganze Situation war ihr mehr als unangenehm. Sie musste sich setzen.
     Aber wo?
     »Dann kann ich dir nur einen Kaffee anbieten«, sagte er und deutete die Straße hinunter. »Oder sollen wir doch lieber einen Krankenwagen rufen?«
     Noch mehr Umstände. Aber Mary kam gar nicht zum Antworten.
     »Seid ihr bald fertig?«, erboste sich die Brünette.
     »Nein«, antwortete der Blonde knapp.
     Es fiel Mary schwer, sich zu konzentrieren. Sie wollte einfach nur ins Bett, und ihr Kopf versuchte zu ermitteln, wie sie am schnellsten dorthin kam, ohne weitere Unannehmlichkeiten zu verursachen.
     Die Dame schnaubte inzwischen wütend. »Ich warte dann dort auf dich«, schnappte sie, machte einen Schritt in den Regen hinaus und tatsächlich hielt ein Taxi direkt vor ihren Füßen.
     Ein absolutes Wunder, wahrscheinlich verursacht durch den ellenlangen Schlitz in ihrem Kleid. Mary versuchte auf jeden Fall, ihren Stand zu stabilisieren, und hielt sich wankend an der Schulter des Herrn mit Schirm fest, der zum Glück keine Anstalten machte, seiner Begleitung zu folgen.
     Wäre auch sinnlos gewesen, denn die knallte gerade die Tür wütend hinter sich zu, und das gelbe Taxi rauschte in die regengraue Dunkelheit.
     »Willst du nicht …« Sie deutete der Dame hinterher.
     Doch der junge Mann unterbrach sie mit einer wegwerfenden Handbewegung. »Schon in Ordnung, sie macht gerne einen auf Dramaqueen. Ich bin mir sicher, das hier kommt ihr gerade recht, um es als eine ihrer Geschichten auf der nächsten Party zu erzählen.«
     Mary war sich nicht ganz sicher, was sie davon halten sollte.
     Sie wollte nicht der Grund sein, dass er Ärger mit seiner Freundin bekam. Das alles war schon schlimm genug. Erst die Tüte, dann die Medikamente und die Absage für das Kleid.
     Ihre Erinnerung daran kehrte mit Wucht zurück und brachte sie erneut zum Schwanken.
     Nein, keine Chance, ohne ihren Retter mit Schirm konnte sie nicht stehen.
     »Also, Kaffee oder Krankenwagen?«, fragte er und lächelte.
     Keins von beidem konnte Mary annehmen. Sie schüttelte den Kopf. »Ich brauche nur ein Bett.«
     Seine Augen wurden groß. »Ich würde dich gleich mitnehmen, aber meine Wohnung ist …«
     »Ich meinte mein Bett …« Ups. Das klang auch nicht viel besser. »Ich meine … ich will alleine in mein Bett, ich wohne gleich zwei Straßen weiter.«
     Er hob die Brauen und lachte. »Ich dachte schon … So direkt bin nicht mal ich.« Damit schlang er seinen Arm noch ein wenig fester um sie und hielt mit der freien Hand den Schirm. »Aber die paar Meter bekommen wir hin. Kannst du langsam gehen?«, fragte er. »Sonst muss ich dich tragen.« Sein Grinsen war breit, und verrückterweise traute sie ihm so eine Aktion sogar zu.
     Und ein winzig kleiner Teil von ihr, der aus einem leisen Kribbeln in ihrer Magengrube bestand, hätte nur zu gern ausprobiert, ob sie recht hatte.
     Aber unter keinen Umständen würde sie sich tragen lassen. Es war schlimm genug, dass sie nicht wagte, alleine zu gehen.
     »Ich kann laufen«, versicherte sie.
     Er nickte, die Ampel sprang auf Weiß und sie überquerten mit den anderen Fußgängern die Straße.
     »Ich weiß wirklich nicht, wie ich das wieder gutmachen kann«, setzte sie an. »Ich hab nichts im Haus, ich könnte dir höchstens halb geschmolzene Eiscreme anbieten.«
     Er lachte. »Erstens: Mach dir darüber keinen Kopf. Ich helfe gerne hübschen Damen in Nöten. Und zweitens: In dem Zustand wird Eiscreme doch erst richtig lecker.«
     Sie sah ihn misstrauisch an. Aber er blickte konzentriert nach vorne, ließ plötzlich los und machte einen großen Schritt über eine gigantische Pfütze, die sich bereits am nächsten Bürgersteig sammelte. Sie schwankte kurz, doch da drückte er ihr auch schon den Schirm in die Finger und griff mit beiden Händen nach ihrer Taille.
     »Festhalten«, sagte er, und bevor sie etwas antworten konnte, hatte er sie darüber gehoben. Sie stand dicht vor ihm. Nun kräuselte sich sein Pony ein wenig feucht in die Stirn und Regentropfen glitzerten im Ampellicht auf seiner Haut.
     »Danke«, hauchte sie, blinzelte und kam wieder zu sich. »Aber das wäre nicht nötig gewesen.«
     »Aber cool war es, oder?« Er lachte, hakte sich unter und nahm den Schirm zurück. Gemeinsam gingen sie weiter die Straße hinunter.
     Wenn ihr nur nicht so schwindlig gewesen wäre, dann hätte sie sich von ihm gelöst. Nicht, weil es ihr unangenehm war. Im Gegenteil, er war nett und sein Arm eine willkommene Stütze. Aber wer konnte schon sagen, was er alles verpasste, weil er Babysitter für eine Wildfremde spielte, deren Welt gerade unter ihr auseinandergebrochen war.
     Sie dachte wieder an seine Freundin.
     War sie überhaupt seine Freundin?
     Dann hätte er sie doch sicher nicht so abrauschen lassen, oder?
     Zum Glück war es nicht mehr weit. Nur noch um die nächste Ecke und schon waren sie so gut wie da.
     Er wurde ein bisschen langsamer. »Was hat dich eigentlich geritten, dieses Ding da zu kaufen?«, fragte er und deutete auf die flatternden Stoffreste samt Metall, die sie immer noch in einer Hand hielt.
     »Pure Verzweiflung.« Sie strich sich ihr nasses Haar aus dem Gesicht, während der Nachthimmelschirm bei jedem Schritt vor ihnen die Wand aus Wasser teilte.
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