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Home Sweet Home
Verfasser: J. Vellguth (19)
Verlag: Books on Demand (2131)
VÖ: 2. Juni 2019
Genre: Romantische Literatur (16708)
Seiten: 266 (Kindle Edition), 304 (Taschenbuch-Version)
Themen: Auftrag (737), Designer (12), Erinnerungen (721), Familien (964), New York City (1164)
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Leider existiert für »Home Sweet Home« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei J. Vellguth für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu J. Vellguth gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Da summte das Handy in ihrer Hosentasche und sie machte einen kleinen Satz.
     Natürlich wäre es schlau zu warten, bis sie zu Hause war.
     Schlau, weil dann das Handy nicht komplett nass wurde und weil sie sich im Trockenen immer noch über die Antwort ihrer Kundin freuen konnte.
     Aber Mary hielt es nicht aus. Sie war so neugierig und musste einfach sofort wissen, was Miss Fisher über das Kleid dachte. Ob es ihr gefiel, ob es so geworden war, wie sie es sich vorstellte, und ob sie genauso hingerissen war wie Mary.
     Die Ampel an der nächsten Kreuzung sprang auf Rot. Noch mehr Regen sog sich in ihre Kleider, klebte die Jeans an ihren Oberschenkeln fest und lief in dicken Rinnsalen ihren Rücken hinunter. Aber die Verzögerung kam ihr trotzdem mehr als gelegen. Mit zitternden Fingern zog Mary ihr Telefon heraus und tippte auf die Nachricht.
     Miss Fisher: Danke für die Mühe. Aber die Feier findet nicht statt. Ich habe keine Verwendung mehr für das Kleid.

Eine unsichtbare Blase breitete sich in atemberaubender Geschwindigkeit um Mary herum aus und verschluckte die Wirklichkeit. Das Rauschen der Autos wurde dumpf, den Regen hörte sie kaum noch, nur ihr Puls hämmerte wie Donnerschläge bis in ihren Hals hinauf.
     Sie konnte sich nicht rühren.
     Selbst dann nicht, als die Ampel umsprang.
     Es ist vorbei.
     Endgültig vorbei.
     Ganz Manhattan schien langsam unter ihr aufzubrechen, schwarz bröckelte der Beton, kalter Felsen barst in tiefen Spalten und dann grinste ihr aus dem Höllenschlund das rote Glühen des Erdkerns entgegen, das sie im Nu zu Asche verbrennen würde.
     Ein Auto rauschte an ihr vorbei, spritzte das Wasser einer tiefen Pfütze gegen ihre Beine, nasser Fahrtwind griff in ihren Schirm, riss ihn in die Höhe und zerstörte das klapprige Gestell. Die erbärmlichen Überreste ihrer neuesten Errungenschaft flatterten wie ein verzweifeltes Fähnchen über ihrem Kopf – schwarze Fetzen, ein klägliches Symbol ihrer endgültigen Niederlage.
     Vorbei.
     Nasse Locken schlangen sich um ihr Gesicht, klebten an ihrem Hals und Pfützenwasser schwappte in ihre Schuhe.
     Ihr Geschäft war dahin. Wenn sie endlich aufhören wollte, ihren Eltern auf der Tasche zu liegen, musste sie nach Kansas zu ihrer Tante ziehen und für den Rest ihres Lebens Hosen kürzen. Das schummrige Gefühl in ihrem Bauch breitete sich in einer Übelkeit erregenden Welle aus und ließ ihre Knie noch weicher werden.
     Es ist vorbei.
     Immer wieder kreisten diese drei Worte sinnlos durch ihren Kopf.
     Und dann … hörte der Regen plötzlich auf, ganz abrupt und nur über ihrem Kopf.
     Seltsam.
     Sie hob den Blick, alles drehte sich, ihr war so schlecht. Die kalte Eiscreme an ihrer Brust machte das absurd entrückte Gefühl nur schlimmer, die nasse Jacke schlang sich fest um ihren Körper und sie erblickte ein Sternenzelt über sich. Goldgelbe Punkte auf dunkelblauem Himmel, der sich dicht über ihr aufspannte.
     Verrückt.
     Sie schwankte.
     »Hi.« Sie drehte den Kopf. Leuchtend grüne Augen im Scheinwerferlicht, sandblonde Locken, die samtig in seine Stirn hingen, und ein verschmitztes Lächeln.
     Dann sackte sie in sich zusammen und alles wurde schwarz.


Kapitel 2
Meet Again – Faruk Sabanci, Axel


Mary wusste nicht, was passiert war, aber als ihr Blick sich wieder klärte, erkannte sie direkt über sich ein Sternenzelt. Goldgelbe Punkte auf dunkelblauem … Stoff, der sich als riesiger Regenschirm über ihr aufspannte.
     Das Nächste, was sie bemerkte, war ein kräftiger Arm, der sie festhielt – gut so, denn der Boden schwankte bedenklich.
     »Ich weiß, dass ich umwerfend aussehe, aber das ist mir auch noch nicht passiert.« Der junge Mann mit den unglaublich grünen Augen grinste sie neckend an.
     Mary konzentrierte sich auf ihre Beine. Ihre Knie bestanden nur noch aus Wackelpudding, doch sie musste wieder stehen.
     »Alles in Ordnung?«, fragte er mit einer tiefen und freundlich besorgten Stimme.
     Sie blinzelte und nickte. »Unterzucker«, flüsterte sie – und Übermüdung. Aber der Vorfall war ihr peinlich genug.
     »Hey, ich werde nass«, beschwerte sich nun eine recht keifige Stimme aus dem Hintergrund.
     Mary blinzelte erneut, irgendwie wirkte alles so weit entfernt. Auch die Geräusche der Autos hörte sie immer noch gedämpft und dann entdeckte sie eine Brünette im blutroten Abendkleid, die versuchte, sich zu ihnen unter den riesigen Schirm zu zwängen.
     Doch er hielt Mary weiter fest. Ein Fels in der Brandung, ohne den sie zweifellos in der tiefen Pfütze gelandet wäre, die nun die Lichter der Ampelanlage in verwirrenden Wellenmustern spiegelte. »Du siehst doch, wir haben einen Notfall«, sagte er und griff in seine Hosentasche. »Das haben wir gleich.« Er hielt ihr ein paar Pfefferminz-Bonbons entgegen.
     Mary zögerte. Sie wollte keine Umstände machen – was sollte er von ihr denken?
     Stattdessen versuchte sie, wieder auf eigenen Beinen zu stehen, versagte kläglich und war froh um den kräftigen Arm, der immer noch sicher um ihre Taille lag und sie dankenswerterweise aufrecht hielt.
     »Mein Kleid ist gleich ein Notfall, wenn wir nicht sofort ins Trockene kommen.« Die Frau war nach ihrer Stimmlage zu urteilen kurz davor zu explodieren – genau wie Marys Kopf.
     Doch selbst im halb betäubten Zustand schätzte ihr geübter Verstand das besagte Kleid ab. Es war ganz sicher ein Vermögen wert, schlicht geschnitten, aber aus teurem Stoff, das konnte sie trotz des Schwindels sagen.
     »Reg dich ab, Helen«, sagte der junge Mann. »Es hat dich schließlich niemand gezwungen mitzukommen.«
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