Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
41.858 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »gilsberhta261«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
BROSCHIERT
 
Für immer und ein Vierteljahr
Verfasser: Sonja Roos (1)
Verlag: Acabus (53)
VÖ: 1. Februar 2019
Genre: Romantische Literatur (16708)
Seiten: 352
Themen: Bedingungen (32), Ehe (465), Organspende (24), Scheidung (181), Schicksalsschläge (219)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
100 / 100
auf Basis von einem Blogger
100
100%
80
0%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
1
3M
0
6M
0
12M
0
Marc Karmann will nur eins: Sein verkorkstes Leben in den Griff kriegen. Dazu gehört auch, endlich einen Schlussstrich unter seine Ehe mit der reichen, schönen, aber unnahbaren Jana zu ziehen. Die beiden haben sich nichts mehr zu sagen und auch an Sohn Julius kommt Marc nicht mehr heran. Jana willigt in eine Scheidung ein, jedoch nur unter einer Bedingung: Marc soll für ein Vierteljahr zu ihr zurückkehren, sich um den renitenten Teenager kümmern und – sie auf Händen tragen. Und zwar wörtlich, denn Jana verlangt, dass Marc sie morgens und abends die Treppe herunter- beziehungsweise hochträgt. Bald findet Marc heraus, dass seine Frau gute Gründe für dieses merkwürdige Arrangement hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Jana bereits aufgegeben zu haben scheint und bei dem Marc einmal mehr Gefahr läuft, alles zu verlieren, was ihm am Herzen liegt.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Wedding Games 3 - Die Anmut des Lichts
Geschrieben von: June Reeler (11. Juli 2019)
Das Genesis-Backup
Geschrieben von: Dale Harwin (7. Juni 2019)
Augenschön 2 - Das Labyrinth der Zeit
Geschrieben von: Judith Kilnar (17. Mai 2019)
70/100
[2 Blogger]
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Sonja Roos für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sonja Roos gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Leseprobe aus Kapitel 1


»Ich will ein Vierteljahr, Marc. Du wirst drei Monate wieder mit uns leben. Du wirst deine Geliebte in dieser Zeit nicht sehen und nicht kontaktieren. Du wirst versuchen, eine Beziehung zu Juli aufzubauen, denn er braucht dich gerade mehr denn je.«
     Sie schluckte kurz, bevor sie weitersprach. »Zudem wirst du dein Bestes auf der Arbeit geben, damit mein Vater keinen Grund hat, sich später nicht an die Abmachung zu halten. Das sind meine Bedingungen.« Ihr Blick ließ keinen Zweifel an der Aufrichtigkeit ihrer Worte und doch glaubte Marc, sich verhört zu haben. »Um mich mehr um unseren Sohn zu kümmern, muss ich doch nicht wieder mit dir unter einem Dach leben«, sagte er perplex.
     »Mein Geld, meine Bedingungen«, schoss sie zurück.
     »Du bist irre. Du bist vollkommen übergeschnappt. Warum solltest du das wollen? Ich habe dir eben gesagt, dass ich die Scheidung will.« Sie schluckte hörbar. »Ich habe meine Gründe, aber die können dir egal sein. Du kannst auf mein Angebot eingehen und nach dem Vierteljahr mit der Hälfte unseres Vermögens und erhobenen Hauptes aus der Sache rausgehen, oder du kannst wie ein feiger Hund das Weite suchen. Doch ich garantiere dir, du wirst den Absturz aus dieser Höhe nicht überstehen. Genauso wenig, wie deine Beziehung mit diesem Betthäschen, denn jeder weiß, dass sie dein Geld mindestens genauso anziehend findet wie dich.«
     Ihr Blick blieb vielsagend an seiner Kreditkartenabrechnung hängen, die auf dem Küchentisch lag. »Ganz zu schweigen von deinem alten Herrn, der dann niemanden mehr hat, der ihn bei den diversen Inkassounternehmen auslöst.
     Mach dir nichts vor, Marc, ohne Geld bist du nichts wert, nicht für sie, nicht für deinen Vater und nicht mal für dich selbst.« Marc ballte seine Hände zu Fäusten, damit er nicht aufsprang und sie ihr um ihren schlanken, gemeinen Hals legte. Miststück.
     »Mehr als das«, sagte sie und stand betont grazil auf. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass er die Beleidigung laut ausgesprochen hatte. Sie ging in Richtung Tür, drehte sich dann aber noch einmal zu ihm um. »Ich gebe dir bis morgen Abend Zeit, mein Angebot zu durchdenken, Marc. Rede mit deiner Gespielin. Sie wird es sicher verstehen, zumal du ihr danach weiterhin ihren durchaus aufwändigen Lebensstil finanzieren kannst.«
     »Das ist Erpressung, Jana, dafür solltest selbst du dir zu schade sein«, sagte er verächtlich. Doch sie zuckte nur die Schultern. Die Hand schon am Türgriff, drehte sie sich noch einmal zu ihm um. »Oh, und du wirst mich in diesen drei Monaten auf Händen tragen. Und das meine ich nicht im übertragenen Sinne. Ich will, dass du mich jeden Morgen die Treppe herunter- und jeden Abend wieder hinaufträgst. Das sind meine Bedingungen.« Mit diesen Worten ließ sie ihn stehen wie einen Idioten, mit offenem Mund und ungläubigem Blick.


Kapitel 2


Marc stürmte wütend zu seinem Porsche und fuhr danach ziellos durch die Stadt. Während die Welt vor ihm zu einer Kulisse aus Farben und Formen verschwamm, ging er noch einmal die merkwürdige Begegnung mit seiner Frau durch.
     Mit ihrem Angebot hatte sie ihn kalt erwischt – und nachhaltig verwirrt. Marc schüttelte den Kopf, um seine Gedanken zu ordnen, doch auch das brachte nicht mehr Klarheit in die Situation. Alles, was er wusste war, dass er sich wieder hatte reizen lassen.
     Mit ihrer unterkühlten Herablassung traf sie jedes Mal einen wunden Punkt in seinem Inneren. Wie sehr er es hasste, wenn Jana so war. Ihr Verhalten kehrte dann auch seine schlechteste Seite nach außen, die gemeine, sarkastische, bittere Seite, sodass sie zusammen ungefähr so gut funktionierten wie ein Streichholz und eine in Benzin getauchte Lunte.
     Marc brachte den Porsche vor Lydias Haus zum Stehen, doch ließ den Motor laufen. Was zum Himmel sollte er ihr sagen? Dieses Angebot, das Jana ihm da gemacht hatte, war zu verrückt, um es überhaupt laut auszusprechen. Er fuhr mit der Hand über seinen Mund, fühlte die Bartstoppeln, die sich dort seit dem Morgen ausgebreitet hatten. Was zum Henker bezweckte Jana damit?
     Marc schüttelte den Kopf, denn er konnte sich keinen Reim darauf machen. Sie hatte ihn doch herausgedrängt.
     Aus ihrer Ehe, aus dem Leben seines Sohnes, aus dem gemeinsamen Haus. Warum wollte sie ihn gerade jetzt wieder zurückholen? Und was sollte diese komische Frist?

Ein Vierteljahr? Was würde das ändern?
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz