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Das Highborn-Projekt 2 - Wolfsspur
Verfasser: Melissa Ratsch (9)
Verlag: Eigenverlag (12882)
VÖ: 1. Juni 2019
Genre: Fantasy (9509), Jugendliteratur (5679) und Romantische Literatur (16488)
Seiten: 221 (Kindle Edition), 328 (Taschenbuch-Version)
Themen: Flucht (1429), Gefangenschaft (360), Gestaltwandler (607), Labor (42), Programmierer (9), Wölfe (229)
Reihe: Das Highborn-Projekt (2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Juni 2019 nominieren
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Lycan will nur eines: Ein ganz normales Leben, denn sein bisheriges bestand nur aus Gefangenschaft und Schmerz. Doch wird es das jemals für ihn geben können? Denn Lycan ist kein normaler Mensch, in ihm schlummert ein Wolf.
Eines Tages gelingt ihm endlich die Flucht aus dem strenggeheimen Labor. Während Lycan sich von den körperlichen und seelischen Verletzungen erholt trifft er auf Nimué. Die schüchterne Programmiererin geht ihm sofort unter die Haut und auch sein Wolf ist ganz verzaubert von der jungen Frau.
Doch der Kontakt mit Lycan ist gefährlich für Nimué: Der skrupellose Konzern will sein Eigentum zurück und schreckt vor keinem Mittel zurück – und er ist Lycan dicht auf den Fersen.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
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     Innerhalb von sechs Minuten bot sich ihm ein Schauspiel, das er bisher nur bei vier anderen Lebewesen beobachtet hatte. Inklusive sich selbst.
     Die Gliedmaßen des Wolfs streckten sich, zogen sich in die Länge. Leises Knacken und Schmatzen war zu hören, harsche Atemzüge, während sich die Tiergestalt immer weiter verschob und völlig neu anordnete. Die Rute zog sich in den Körper zurück, die Schnauze schrumpfte, das dunkle Fell verschwand unter nackter Haut.
     Schwankend erhob sich eine junge Frau, die eben noch ein schwarzer Timberwolf gewesen war. Langes, schwarzes Haar, in dem sich dunkelgraue Strähnen verbargen, flutete über ihren Rücken. Sie war um einiges kleiner als der Mensch, vielleicht einen Meter fünfundsechzig. Sie lehnte sich kurz an den Mann, als müsse sie erst wieder das Gleichgewicht finden. Lycan wusste nur zu gut, wie das war.
     Noch immer goldene Augen sahen ihn aufmerksam an. Als sie sich schließlich bewegte, waren ihre Schritte fest und sie ging direkt auf ihn zu.
     Ein Knurren entriss sich seiner Kehle, Instinkt und Intellekt kämpften in seinem Kopf um die Vorherrschaft. Stocksteif stand er da, brummte tief und sah doch nur dabei zu wie diese Frau, die eben noch ein Wolf gewesen war, einen Meter vor ihm stehen blieb und in die Hocke ging.
     Er zitterte vor Anspannung, seine Flanken hoben und senkten sich merklich. Ihr Geruch hatte sich ein wenig verändert, der Jasmin war um klare Waldluft ergänzt worden, Zedernholz und Kardamom waren in den Hintergrund getreten.
     „Lycan“, sagte sie, die Stimme ruhig und freundlich. „Ich bin so froh dich endlich kennen zu lernen. Mein Name ist Aleydis Moore.“
     Moore?, hallte es schwach durch seinen Kopf. Er kannte diesen Namen, er war irgendwie wichtig für ihn. Aber er erinnerte sich nicht mehr, es war schon so lange her...
     „Ich weiß, dass du und die anderen von ConPharm geflohen seid und dass sie auf der Suche nach euch sind.“
     Er antwortete mit einem heftigen Knurren, doch die Frau, die eben noch ein Wolf gewesen war und Aleydis hieß, ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen.
     Stattdessen sagte sie sanft: „Du brauchst keine Angst zu haben, Rafael und ich werden dich beschützen. Denn wir sind eine Familie – ich bin deine ältere Schwester.“
     Ungläubig riss Lycan die Augen auf und wich einen Schritt zurück. Was sagte sie da? Seine Schwester?
     Etwas aus seinem Gedächtnis versuchte an die Oberfläche zu kommen, aber er war im Augenblick nicht in der Lage darauf zu hören.
     „Lycan, bist du alleine?“, fragte sie, einen eindringlichen Ausdruck in den Augen. „Wo sind die anderen? Wo sind Felina, Canys und Ursyn?“
     Ein eiskalter Schauer rieselte durch seinen Körper, sein Fell sträubte sich als hätte man es gegen den Strich gebürstet. Ein erbarmungswürdiges Winseln löste sich aus seiner Kehle. Er war verletzt, war am Ende seiner Kräfte, hatte Schmerzen, unerträglichen Hunger und kam fast um vor Sorge um seine Schwester.
     Was ging hier nur vor sich?
     Die goldenen Augen der Frau wurden weich, verfärbten sich langsam zu einem mehr menschlichen hellbraun.
     „Ich weiß, dass du verletzt bist, aber ich muss unbedingt mit dir reden. Bitte werde zum Menschen für mich, ja? Du hast mein Wort, dass du nichts vor uns zu befürchten hast. Ich würde dir nie, niemals etwas zu leide tun.“
     Langsam hob sie die Hand und legte sie an seine fellige Wange. Noch immer zögerte er, zitterte wegen der gegensätzlichen Wünsche und Ängste in seinem Inneren. Der Blick der Frau wurde eindringlicher, das Gold des Wolfs kehrte zurück.
     „Jetzt Lycan“, sagte sie. Etwas in ihm rastete ein und er gehorchte.
     Während der ersten Sekunden war es reine Wonne, doch dann setzten die fast unerträglichen Schmerzen ein. Er bemerkte kaum noch, dass die Frau zurücktrat. Was er sehr wohl bemerkte war das Verschieben und Verformen all seiner Gliedmaßen und Organe.
     Jedes einzelne, verfluchte Mal gerieten seine Nerven dabei regelrecht in Brand. Doch jetzt war es um einiges schlimmer, denn sein Körper war geschwächt und verletzt. Seine Energiereserven waren fast vollkommen erschöpft, so dass es langsamer ging.
     Am Ende des schmerzhaften Prozesses lag er keuchend auf dem Rücken, den Blick unstet auf das dichte Kronendach der Bäume über sich gerichtet. Sein nackter Körper war mit einer Schicht aus kaltem Schweiß bedeckt, er schmeckte Blut auf der Zunge.
     Seine rechte Schulter pochte heftig. Das einzige Gute an der Wandlung war, dass sich die Wunde weiter geschlossen hatte. Sie war noch immer blutig, doch über dem Großteil des rohen Fleisches hatte sich eine neue, zarte Hautschicht gebildet.
     Der Polarwolf, der nun wieder im Hintergrund seiner Gedanken war, winselte. Er war nicht so wehrhaft in dieser Gestalt, doch diese Frau... er hatte sich ihrer Bitte einfach nicht widersetzen können. Vielleicht auch deswegen, weil er ihr unbedingt glauben wollte.
     Erst als er sich zutraute nicht direkt wieder flach auf dem Rücken zu landen, setzte sich Lycan langsam auf.
     Noch immer kniete die nackte Frau, die vorher noch ein Wolf gewesen war, vor ihm und beobachtete ihn. Der Mann stand neben ihr, hatte einen geöffneten Rucksack vor sich auf dem Boden und zog eine braune Papiertüte hervor. Unvermittelt wurde die Luft von dem satten, herzhaften Geruch von gebratenem Fleisch und krossem Brot geschwängert. Der Mann gab die Tüte der Frau.
     Lycans Magen zog sich knurrend zusammen, Speichel sammelte sich in seinem Mund.
     „Er braucht das viel dringender als ich“, sagte Aleydis Moore und reichte ohne zu zögern das Essen an ihn weiter.
     Mit einem Knurren in der Kehle schnappte er sich die Tüte, riss sie auf und vernichtete das Sandwich innerhalb von fünfzehn Sekunden. Erst krampften sich seine Eingeweide zusammen, ehe sie sich entspannten. Ein berauschender Cocktail aus Hormonen durchflutete seinen Körper. Es war bei weitem noch nicht genug gewesen, doch fürs Erste reichte es.
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