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Seday Academy 7 - Geboren aus Vergeltung
Verfasser: Karin Kratt (9)
Verlag: Dark Diamonds (139)
VÖ: 30. Mai 2019
Genre: Fantasy (9509), Jugendliteratur (5679) und Romantische Literatur (16487)
Seiten: 398
Themen: Akademie (165), Geheimnisse (3464), Mentoren (17), Rache (1533)
Reihe: Seday Academy (7)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Karin Kratt für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Karin Kratt gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     So nannte Nayeli die Zeit, in der sie von ihren Lieblingen schwärmte, von Regenbögen, Wäldern, glitzernden Seen, von mutigen Prinzen und hübschen Prinzessinnen und bösen Schurken, von buckeligen Hexen und ihren Verwünschungen, die jedoch immer dank der Magie der Einhörner besiegt wurden.
     Oft schlich sich auch Meihui zu ihnen, nachdem Anna ins Wohnzimmer zurückgekehrt war, und manchmal sogar Kofi. Dann gab es auch Drachen, Piraten, Raumschiffe und Ninjas in den Geschichten.
     Und in der letzten Nacht hatte Nayeli sogar Bens Anweisung ignoriert, sich ihr ja nicht aufzudrängen, und sie war zu ihr ins Bett gekrabbelt, hatte die Arme um sie geschlungen und sich ganz fest an sie geschmiegt.
     Cey war stocksteif liegen geblieben, hatte keine Ahnung gehabt, wie sie auf diese Berührung reagieren sollte. Aber als Ben kurze Zeit später nach ihnen gesehen, Nayeli mit einem vorwurfsvollen Blick bedacht und sich bei ihr selbst erkundigt hatte, ob das denn okay für sie wäre, hatte Cey ganz, ganz vorsichtig genickt.
     Nach zwei großen Tassen mit heißem Kakao und schwimmenden Marshmallowstücken, die Ben ihnen gebracht hatte, und einer weiteren Erzählung über Einhörner war Nayeli dicht an sie gekuschelt eingeschlafen.
     Cey war jedoch bis zum Morgengrauen wach geblieben. Sie hatte durch das Dachfenster die hell leuchtenden Sterne beobachtet und dabei unentwegt an ihre gefangenen Freunde denken müssen. Insbesondere an zwei Jungen, die sie auch manchmal verstohlen umarmt und ihr dieses unbeschreibliche Gefühl von Wärme geschenkt hatten. Sahim. Und der Graf.
     Auch jetzt wanderten ihre Gedanken wieder zu ihnen.
     Wie es den beiden wohl geht? Hatte Astan sie bereits für ihr spurloses Verschwinden bestraft? Sie verstümmelt oder gar getötet?
     Selbst der geringste Fehler eines Einzelnen führte stets dazu, dass sie alle leiden mussten ... In Cey wallte heftige Übelkeit auf. Sie schluckte und schluckte und schluckte, doch der saure Geschmack in ihrem Mund ließ sich einfach nicht mehr vertreiben.
     Wenn sie nur irgendetwas tun, irgendwie helfen könnte! Aber wenn sie Astan verriet, wenn sie Ben oder Anna oder Jisuho alles erzählte, was sie wusste – dann würde er trotzdem noch einen Weg finden zu gewinnen. Das spürte sie tief in ihrem Herzen. Und dann würden so viele sterben. Kinder, die sie kannte. Und Kinder aus anderen Verliesen, von denen sie lediglich wusste, dass es sie gab, aber nicht wo genau sie sich befanden.
     Es ist aussichtslos!
     Mit einem lautlosen Schniefen legte Cey den Kopf auf ihren Knien ab. Ein hohes, melodisches Zwitschern ertönte und ein kleiner Vogel flatterte heran, der sich direkt vor ihr ins Gras setzte. Aus schwarzen, glänzenden Knopfaugen sah er sie eindringlich an und einmal mehr beschlich Cey das Gefühl, sie würde all das hier nur träumen – den friedlichen Sonnenschein, das einlullende Geplätscher des Wassers, ein Tier, welches nicht scheu genug war und obendrein viel zu intelligent dreinblickte.
     »Wenn ich nicht weiß, ob ich träume, kneif ich mich immer«, hörte sie Kofis altkluge Stimme in ihren Gedanken. Er hatte sich vorgestern mit Meihui über Albträume unterhalten. »Wenn das Kneifen nicht wehtut, dann schlafe ich und nichts ist real.«
     Cey kniff sich nicht. Stattdessen schlitzte sie sich mit der J’ajal-Kralle ihres Zeigefingers den gesamten linken Unterarm auf. Blut quoll augenblicklich aus dem Schnitt hervor. Und es tat weh. Nicht besonders, wenn man es mit manch anderen erlittenen Schmerzen verglich, aber schon so, dass sie es deutlich spürte.
     Kein Traum also.
     Der Vogel schwang sich wieder in die Luft und Cey schloss müde die Augen. Sie wollte sich nicht mehr so verwirrt und verzweifelt und schuldig fühlen. Wollte sich nicht mehr die ganze Zeit über fragen, was sie denn nur machen sollte. Was das Richtige war und was falsch.
     Sie rutschte nach vorne, um sich in den James River plumpsen zu lassen ...
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