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Seday Academy 7 - Geboren aus Vergeltung
Verfasser: Karin Kratt (9)
Verlag: Dark Diamonds (139)
VÖ: 30. Mai 2019
Genre: Fantasy (9509), Jugendliteratur (5679) und Romantische Literatur (16487)
Seiten: 398
Themen: Akademie (165), Geheimnisse (3464), Mentoren (17), Rache (1533)
Reihe: Seday Academy (7)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Karin Kratt für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Karin Kratt gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Auszug aus dem Prolog:

Vor etwa 18 Jahren


Ein starker Chlorgeruch ließ Cey das Gesicht verziehen und sie wich noch weiter von dem großen Pool zurück.
     Es war Sommer, unglaublich heiß und im Wasser tobten ausgelassen drei Kinder, die man aufgrund ihres Aussehens niemals ein und derselben Familie zugeordnet hätte.
     Kofi, ein westafrikanischer, elfjähriger Junge, der Älteste des Trios. Meihui, eine neunjährige Chinesin, die immer wieder die Augen zusammenkniff, weil sie ohne ihre Brille so gut wie nichts sah, diese jedoch vorsichtshalber bei den Handtüchern auf der Terrasse zurückgelassen hatte. Und Nayeli, eine siebenjährige Südmexikanerin, die etwa so groß war wie Cey selbst.
     Ob das bedeutete, dass sie ebenfalls sieben Jahre alt war? Cey wusste es nicht, hatte die dementsprechende Frage der drei Pflegekinder von Ben und Anna Dixon nicht beantworten können. Aber sie redete ja ohnehin nicht.
     Pflegekinder, Pflegegeschwister, Pflegeeltern – zu fremd klangen diese Begriffe immer noch in ihren Ohren. Zwar befand sie sich nun schon seit fast drei Wochen in Richmond, der Hauptstadt von Virginia, aber sie musste nur einmal kurz blinzeln, um wieder einen kalten, düsteren Kerker vor sich zu sehen. Um sich an Skalpelle, Messer, spritzendes Blut und gebrochene Knochen zu erinnern. An gequälte Schreie und verzweifeltes Wimmern von all jenen, die Astans Erwartungen an seine frisch geschaffenen J’ajal-Krieger nicht erfüllen konnten.
     J’ajal – geheimnisvolle Wesen, die unerkannt auf der Erde lebten und in die sich normalerweise vereinzelt junge Erwachsene verwandelten. Eine Laune der Natur.
     Eine, die ein sadistischer, grauenhafter Mann so lange erforscht hatte, bis er endlich eine Unmöglichkeit zur neuen Wirklichkeit erklären konnte. Bis seine jungen, perfekt abgerichteten Kriegsmaschinen zu noch wesentlich nützlicheren Waffen wurden. Waffen, die ihm eines Tages bis an die Spitze der Weltherrschaft verhelfen sollten.
     Aberdutzende tote Gefangene, die seine Experimente oder Trainingsmethoden nicht überstanden, spielten bei dem Erreichen seines ultimativen Ziels nicht die geringste Rolle.
     Ihr selbst hatte er jedoch eine Rolle zugedacht, hatte sie zu seiner Süßen, seiner Lieblingskriegerin auserkoren. Wollte sie besonders schulen, sie abhärten, sie bis über ihre Grenzen hinaustreiben. Zum Beispiel indem er sie inmitten eines blutigen Kriegsschauplatzes im Nahen Osten absetzte und ihr befahl alles Notwendige zu tun, um am Leben zu bleiben.
     Leben ... Ebenfalls so ein seltsamer Begriff. Was bedeutete das: zu leben?
     Cey blieb für einen kurzen Moment stehen, warf einen Blick auf ihre lachenden, Wasser verspritzenden Pflegegeschwister.
     »Komm her! Das macht echt Spaß!«
     Die drei kreischten und winkten fröhlich in ihre Richtung, doch sie schüttelte den Kopf und drängte sich noch tiefer in das Gebüsch hinein, welches das Grundstück der Dixons umgab.
     Zweige zerkratzten ihr an vielen Stellen die Haut, aber das einsetzende Brennen rangierte auf ihrer Schmerzskala viel zu weit unten, als dass sie es bewusst wahrnahm.
     Der James River – der war ihr gerade wichtig. Sie sehnte sich ebenfalls nach Wasser, nach einer Abkühlung, allerdings ohne diesen chemischen Chlorgeruch.
     Kofi, Meihui und Nayeli sagen, Planschen macht Spaß ...
     Nachdenklich überquerte Cey einige Straßen, um zum Fluss zu gelangen. Diese Stadt war so ganz anders als die zerbombten Ruinen, durch die sie noch vor Kurzem geirrt war, auf der Flucht vor Rauchschwaden, Kugelhagel, Gewalt und dem allgegenwärtigen Tod.
     Dass sie schließlich entkommen war, verdankte sie keineswegs ihren neuen übermenschlichen Fähigkeiten und auch nicht ihren Kampfkünsten oder all den anderen Dingen, die Astan sie gelehrt hatte.
     Nein, ein älterer Soldat war es gewesen, der in all dem Horror auf sie zugerannt war, sie behutsam auf den Arm genommen und ihr immer wieder »Ich bringe dich in Sicherheit, mein Kind!« zugeflüstert hatte. Ein Soldat mit silbrig-blauen Augen, der ein J’ajal war, genau wie sie selbst!
     Cey setzte sich an die Böschung des James River, starrte auf ihre Fingernägel und ließ ein klitzekleines bisschen ihre J’ajal-Krallen hervorlugen. Krallen, die nur zu deutlich bewiesen, dass sie nicht mehr länger zu den Menschen gehörte, nicht zu den Dixons gehörte, so freundlich und nett diese auch zu ihr waren.
     Warum hat Jisuho mich hierhergebracht?
     Sie verstand nicht, warum sich der Soldat, der sie in die Vereinigten Staaten begleitet hatte, so sehr sorgte, was mit ihr geschehen könnte, wenn seine eigenen Leute von ihr erfuhren. Warum er der Meinung war, sie wäre bei Ben und Anna, die von den J’ajal wussten, sie jedoch niemals direkt erwähnten, vorerst besser aufgehoben.
     Seday hatte Jisuho die Organisation genannt, der er angehörte und in der es wohl kein einziges J’ajal-Kind gab. Die Militäreinheit der Seday hieß USF beziehungsweise United Secret Forces.
     Wieder Begriffe, die ihr absolut nichts sagten. Und dabei hatte Astan genauso viel Wert auf ihre geistige Bildung gelegt wie auf ihre körperliche Abrichtung. Sie konnte lesen, schreiben und rechnen, sprach mehrere Sprachen fließend, konnte Sprengsätze entschärfen und wusste, wie man Firewalls hackte. Nayeli konnte das zum Beispiel nicht. Aber Nayeli konnte Springseil springen, Haare flechten und Hunderte Geschichten über Einhörner erzählen.
     Sie teilten sich ein Zimmer und jeden Abend, nachdem Anna sie ins Bett gebracht, ihnen etwas vorgelesen und sie mit einem liebevollen Lächeln ermahnt hatte nicht mehr allzu lange zu quasseln, begann eine Stunde voller Magie.
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