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Nanos 2 - Sie kämpfen für die Freiheit
Verfasser: Timo Leibig (10)
Verlag: Penhaligon (93)
VÖ: 27. Mai 2019
Genre: Dystopie (513) und Thriller (5567)
Seiten: 544
Themen: 21. Jahrhundert (197), Deutschland (619), Diktatur (49), Freiheit (386), Nanotechnologie (14), Pläne (157), Rebellion (408)
Reihe: Nanos (Timo Leibig) (2)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Im September des vergangenen Jahres veröffentlichte der Münchner Penhaligon Verlag einen dystopischen Thriller namens »Nanos - Sie bestimmen, was du denkst«, der aus der Feder des in Bayern lebenden Autors Timo Leibig stammte, welcher zuvor insbesondere durch Krimis aufgefallen war, die er in Eigenregie veröffentlicht hatte. In dem Buch wurden die Leser zehn Jahre in die Zukunft versetzt, in dem Deutschland zu einem unfreien Land verkommen ist, dessen Herrscher den Willen der Bevölkerung mittels Nanotechnologie kontrolliert. Wir veröffentlichten zu diesem Buch eine Kurzrezension. Am Montag ist nun der Nachfolger des Romans erschienen. »Nanos - Sie kämpfen für die Freiheit«, wie das gute Stück heißt, ist 544 Seiten stark und kann für sechzehn Euro erworben werden. Die Digitalfassung kostet 12,99 Euro. Wie schon beim ersten Band, so wurde auch dieses Mal wieder Uve Teschner engagiert, um einer Hörbuchfassung seine Stimme zu leihen. Diese hat eine Laufzeit von 14:12 Stunden und ist ungekürzt.

Anlässlich der Veröffentlichung des zweiten Bandes ist der erste Teil, der in der Kategorie »Bestes Buch« für den Fantasypreis »Seraph« nominiert wurde, vorübergehend für 2,99 Euro als E-Book erhältlich. Dieser Sonderpreis gilt bis zum 10. Juni in allen Onlineshops.

Der neue Band setzt inhaltlich kurze Zeit nach dem ersten Teil an. Es geht ins Jahr 2029, in dem immer noch alles »beim alten« geblieben ist, was bedeutet, dass die Menschen immer noch mittels Nanopartikeln gelenkt werden. Die Regierung arbeitet inzwischen sogar daran, die Kontrolltechnologien weiter zu verfeinern, um die Leute noch besser in den Griff zu bekommen, und eine Expansion über die Grenzen hinweg ist ebenfalls geplant. Während die Rebellen, die man schon aus dem ersten Band kennt, immer noch daran arbeiten, das System zu bekämpfen, verfolgt der Held der Geschichte - der entflohene Sträfling Malek Wutkowski - ganz persönliche Ziele: Er will seinen Bruder aus den Klauen des Regimes reißen. Doch da dieser unter dem Einfluss der Nanos steht und sogar in ranghoher Position Teil des Systems ist, ist dafür weit mehr als nur eine Befreiungsaktion nötig: Der Mann muss im ersten Schritt getötet werden.

»Nanos - Sie kämpfen für die Freiheit« erzählt die Geschichte nicht nur inhaltlich konsequent weiter, auch stilistisch hat sich nicht viel geändert. Wie gehabt wird ideen- und actionreich geradlinig nach vorne erzählt, und dabei scheut sich der Autor nicht, hier und dort etwas tiefer in die Gewaltkiste zu greifen, etwa in dem Moment, in dem ein Zugangsscanner überlistet werden muss. Da das Figurenensemble am Ende des ersten Romans etwas reduziert wurde, wurde in Person eines Apothekers mit speziellen Fertigkeiten ein neuer Sidekick für Malek Wutkowski eingebaut, der über weite Strecken eine gute Ergänzung darstellt, ehe er nach hinten raus etwas arg zum Einzeiler-Sprücheklopfer verkommt. Tempo und Spannung bleiben durchweg auf einem hohen Niveau. Einen klaren Abstrich muss man im Vergleich zum ersten Teil bei der Atmosphäre machen, was insbesondere dem veränderten Personengefüge geschuldet ist. Im ersten Band war die Wirkung der Nanos auf das tägliche Leben der Menschen hautnah zu spüren, da es mit Maria und ihrem kleinen Sohn eine Figur gab, die »mittendrin« zwischen den beeinflussten Menschen agieren musste. Dieses Mal wird so gut wie gar nicht über den Tellerrand der Rebellen, des Regimes und Malek Wutkowskis hinausgeblickt, da die Berührungspunkte von ihnen »nach außen« größtenteils fehlen. Spannung geht dadurch nicht verloren, allerdings raubt es ein wenig den Flair einer dystopischen Gesellschaftsordnung, wenn die erzählte Geschichte vom »Drumherum« weitgehend isoliert stattfindet. Die Konsequenz ist die, dass dieser zweite Band zwar unterhaltsam, aber doch recht gewöhnlich daherkommt, wenn man ihn vom ersten Band losgelöst betrachtet. Allerdings wäre eine losgelöste Betrachtung auch nicht ganz fair, da das Buch nicht dafür gedacht ist, ohne den ersten Band gelesen zu werden. Und in der Gesamtheit ist die Geschichte von der ersten Seite des ersten Teils bis hierhin immer noch sehr unterhaltsam und daher für diejenigen, die »Nanos - Sie bestimmen, was du denkst« bereits gelesen haben, durchaus empfehlenswert. Das Buch endet im Übrigen mit einem Cliffhanger, es wird also weitergehen.
– geschrieben am 1. Juni 2019 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz