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Wir grüßen unseren neuesten User »Claudia Stiller«!
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Dry
Verfasser: Jarrod Shusterman (1) und Neal Shusterman (12)
Verlag: Fischer (1720)
VÖ: 22. Mai 2019
Genre: Dystopie (664) und Jugendliteratur (7175)
Seiten: 448 (Broschierte Version), 336 (Kindle Edition)
Themen: Kalifornien (256), Klimawandel (39), Wasser (61)
Charts: Einstieg am 22. Mai 2019
Höchste Platzierung (3) am 5. Juni 2019
Zuletzt dabei am 6. Juni 2019
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Dry« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (9)     Blogger (17)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Mai 2020 um 11:52 Uhr (Schulnote 1):
» Wenn das wichtigste Lebensmittel nicht mehr selbstverständlich ist

Eines Tages ist es soweit. Die Menschen in Kalifornien drehen den Wasserhahn auf, aber es kommt nicht ein einziger Tropfen Wasser heraus; nicht in der Straße; nicht in der Stadt. Und es ist Sommer!
Als Alyssas Eltern auf der Suche nach Wasser verschwinden, macht sie sich gemeinsam mit ihrem Bruder und einem Freund aus der Nachbarschaft auf die Suche nach ihnen. Gleichzeitig beginnt die Suche nach Wasser, da die Vorräte schnell erschöpft sind. Schon bald entbrennt unter den Menschen ein bitterer Kampf ums Überleben; und die Jugendlichen stecken mitten drin.
Das Autorenteam macht hier auf ein brisantes Thema aufmerksam; nämlich unseren Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel, Trinkwasser. Während ihrer such nach den Eltern erleben wir die Veränderungen hautnah mit. Unter den Menschen entsteht eine erbitterte Konkurrenz um den Besitz der letzten Wasservorräte. Und hier zeigt sich dann auch die wahre Natur der Menschen. Während einige noch bereit sind zu helfen und zu teilen, macht sich bei anderen der blanke Egoismus breit. Es wird auch nicht davor Halt gemacht, den Konkurrenten zu töten.
Auch wenn man den Eindruck hat, dass dieses Buch an manchen Stellen sehr nach Hollywood schreit, ist die Story doch insgesamt sehr gelungen. Die Charaktere der Jugendlichen wurden gut entwickelt und verändern sich auf glaubhafte Weise während ihrer Suche.
Das Thema selbst ist aktueller denn je. Zumal immer wieder Diskussionen um die Privatisierung der Trinkwasserversorgung aufkommen. Auch wäre dies eine passende Lektüre für all diejenigen, denen es am wichtigsten erscheint im Sommer den englischen Rasen stundenlang zu wässern, ohne sich Gedanken darüber zu machen, dass in einigen Gegenden der Welt Trinkwasser schon heute Luxus bedeutet.
Ich kann diesem Buch nur eine große und weite Verbreitung wünschen; unserem wichtigsten Lebensmittel zu Liebe.«
  15      0        – geschrieben von SaBineBe69
 
Kommentar vom 17. September 2019 um 16:36 Uhr (Schulnote 1):
» Inhalt/Meinung
Mal ganz ehrlich, wenn man nach einem Neal Shusterman greift, dann hat man doch schon eine gute Entscheidung getroffen, oder?
Ich dachte, dass ich mit „Dry“ keinen Fehler machen konnte, denn ich liebe die Bücher des Autors. Hier hat er gemeinsam mit seinem Sohn eine Geschichte geschrieben, und dennoch war ich mir wirklich sicher, „Dry“ wird mich begeistern.

Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, wodurch man als Leser einen wirklich guten Überblick über die Gesamtsituation bekommt. Mir entging nichts, ich hatte nie das Gefühl, etwas zu verpassen. Ich war immer mittendrin und habe alle Entscheidungen, die getroffen wurden, gemeinsam mit den Figuren durchdacht und auch mit ihnen die Konsequenzen getragen. Denn egal wie schnell die Welt untergeht oder wie kurz davor man steht, Konsequenzen gibt es bei jeder Entscheidung. Und die muss man tragen, auch wenn die Welt vor die Hunde geht. Auch wenn man keine Alternative hatte. Auch wenn man eigentlich etwas ganz anderes will.

Die Geschichte springt zwischen 4 erzählenden Figuren hin und her. Allesamt sind Jugendliche und haben eine ganz eigene Einstellung zu den Gegebenheiten. Wie der Titel schon sagt, geht darum, dass den Menschen das Wasser ausgeht. Es ist ein schleichender Prozess und passiert nicht von heute auf morgen. Die Menschen haben damit zu kämpfen, klar zu kommen, aber eine kurze Weile funktioniert noch alles. Vorräte wurden angelegt, es gibt Reservoirs und Menschen, die anderen helfen.
Die Jugendlichen sind so unterschiedlich, wie es nur geht. Einer ist vorbereitet, eine scheint irre zu sein. Einer lebt in seiner eigenen Welt und eine passt sich wahnsinnig schnell an die Gegebenheiten an. Sie versuchen alle, irgendwie klar zu kommen, aber manchmal reicht es nicht, nur sein Bestes zu geben. Manchmal muss man über seine eigenen Grenzen hinübergehen, um zu überleben.

Die Geschichte ist so realistisch erzählt, dass es auch ein Tatsachenbericht sein könnte. Wortgewandt wie immer, versteht es Neal Shusterman, ein Szenario zu erschaffen, dass niemand von uns wirklich erleben möchte, aber in Anbetracht der Umstände gar nicht so weithergeholt zu sein scheint. Mir war während des Lesens heiß, ich habe geschwitzt, hatte Durst und Angst. Und konnte mich nicht von den Seiten lösen. Die Welt ändert sich so wahnsinnig schnell, sobald das Wasser für die Menschen alle ist. Freunde werden zu Feinden. Fremde zu Freunden und wieder andere scheinen genau in diese Welt zu passen.

Zwischendurch gibt es immer mal wieder ein paar Snapshots zu anderen Betroffenen und man erfährt, was mit ihnen passiert. Das lockert die Geschichte auf, denn so erfährt man noch mehr und was woanders passiert. Es handelt sich dabei um normale Bürger, wie Journalisten, Politiker und Erstversorger. Diese kurzen Einblicke hätten ruhig noch ein wenig länger sein können, aber dann wären sie vielleicht schon wieder zu lang gewesen.

Ich finde, in „Dry“ geht es nicht nur darum, zu überleben wenn das Wasser plötzlich versiegt, sondern auch darum, was mit den Menschen selbst passiert. Die psychische Belastung ist in so einer Situation enorm und jeder hat seine eigenen Methoden, damit umzugehen. Die Trockenheit verändert die Menschen, niemand ist mehr so, wie vor der Dürre. Das Autoren-Duo erzählt mit einer Eindringlichkeit, was passieren könnte, wenn genau sowas passiert. Mich hat die Geschichte beeindruckt, ich hatte Angst und das Gefühl, sofort jede Menge Wasser kaufen zu müssen. Gerade in der aktuellen Zeit ist „Dry“ ein Roman, den jeder gelesen haben sollte.

Fazit
„Dry“ hat mich nachhaltig beeindruckt und zum nachdenken gebracht. Wir gehen davon aus, dass das Wasser immer da ist. Ich drehe den Wasserhahn auf und kann etwas trinken. Aber was ist, wenn das nicht mehr geht? Was bin ich bereit zu tun, wenn ich am verdursten bin?
Genau dieser Frage gehen Neal Shusterman und sein Sohn hier nach und ich finde, sie haben eine wirklich erschreckende Antwort gefunden. Erschreckend realistisch.«
  19      0        – geschrieben von Tilly Jones
 
Kommentar vom 31. August 2019 um 19:42 Uhr (Schulnote 1):
» Inhalt/Klappentext:
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.

Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.

Neal und Jarrod Shusterman zeigen auf beängstigende Weise, wie schnell jegliche Form von Zivilisation auf der Strecke bleibt, wenn Menschen wie du und ich von heute auf morgen gezwungen werden, um den nächsten Schluck Wasser zu kämpfen.
(Quelle: FISCHER Sauerländer)

Meine Meinung:
Sehr spannende und etwas beängstigende Dystopie. Die Story ist sehr realitätsnah gehalten und der Leser hat das Gefühl es könnte jederzeit soweit wie in der Geschichte kommen. Die Autoren haben mich mit diesem Werk sofort gefangen genommen. Sie zeigen sehr deutlich wie abhängig der heutige Mensch von der Technik ist. Die Autoren zeigen ein sehr düsteres Bild der Bevölkerung. Die Menschen bis auf ein paar wenige Ausnahmen mutieren zu Egoisten die vor gar nichts zurückschrecken. Die Protas sind mir von Beginn an sehr sympathisch. Sie sind Jugendliche die sich mit der sehr brisanten Situation auseinandersetzten müssen. Sie haben von Beginn an verstanden das sie nur gemeinsam bestehen können. Ich fand alle Protas sehr gut geschrieben. Die Autoren haben mit den verschiedenen Charakteren der Protas gekonnt gespielt. Sie zeigen sich kämpferisch und überlegend. Erst durch das Zusammentreffen der Gruppe haben die Jugendlichen eine Chance die Misere zu überstehen. Ich fand es toll wie die Jugendlich ihre Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen zum Wohle der Gruppe eingesetzt haben. Das gesamte Setting ist sehr düster gehalten. Das Spannungslevel ist sehr hoch und der Abschluss hat es in sich. Mir hat das Ende sehr gut gefallen. Das Ende war genau wie ich es mir bei so einer Story vorgestellt habe.

Mein Fazit:
Spannungsgeladene sehr realtätsnahe Dystopie. Ich kann es auf alle Fälle Lesern empfehlen die eine etwas untypische Geschichte lesen mögen..«
  14      0        – geschrieben von thora01
 
Kommentar vom 4. Juni 2019 um 13:10 Uhr (Schulnote 4):
» Eine Horrorvorstellung

Es gibt kein Wasser. Vielleicht nie mehr? Auf jeden Fall nicht in nächster Zeit. Alyssa hat es festgestellt al s sie den Hahn aufdrehte – und es kam nichts. Kein Tropfen. Die Nachrichten sagen, dass sich die Leute gedulden sollen. Doch da das Problem viel länger besteht, geduldet sich niemand. Überall ist das Wasser ausverkauft. Selbst Eis bekommt man nicht mehr. Es geht jetzt ums Überleben. In ganz Südkalifornien.

Meine Meinung
Das Buch ist einigermaßen gut zu lesen, auch wenn mir der Schreibstil nicht zusagte. Es ist im Ich-Format aus der Sicht von mehreren Personen geschrieben, und auch noch in der Gegenwartsform. Vielleicht liegt es an dieser, auf jeden Fall kamen mir die Sätze so aneinandergereiht vor, was dann irgendwie langweilig wirkte. Trotzdem kam ich in die Geschichte noch ganz gut hinein, denn die Horrorvorstellung, dass es irgendwann kein Wasser mehr gibt hatte mich doch gepackt. Und die Lektüre dann letztendlich auch. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Alyssa, die mit Garrett nach ihren Eltern suchte, die zu der Wasserverteilungsstelle gegangen waren. Auch in Kelton, der Alyssa und ihren Bruder mit zu ihrem Fluchtbunker nehmen wollte, denn dort gab es Wasser. Und als sie nach langer Irrfahrt dort ankamen… Nein, was dann passierte, soll der geneigte Leser selbst lesen. Insgesamt hatte das Buch durchaus einen Tick Spannung, denn ich fragte mich immer wieder, ob die kleine Gruppe – denn zu Kelton, Alyssa und ihrem Bruder kamen noch zwei Personen dazu – es wohl schaffen würde bis zu dem Fluchtbunker, oder ob sie das Schicksal vieler ereilen und sie verdursten würden. Ich habe gelesen, was Menschen so alles machen wenn sie den Tod vor Augen haben. Aber in diesem Buch gab es definitiv noch sehr viel Luft nach oben. Auch wenn es objektiv gesehen nicht so ganz meins war, – ganz schlecht war es ja nicht - vergebe ich noch drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.«
  10      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 28. Mai 2019 um 19:41 Uhr (Schulnote 2):
» Als Alyssa an einem heißen Sommertag den Wasserhahn aufdreht, gibt dieser noch ein Gluckern von sich, doch sonst passiert nichts. Es gibt kein Wasser! Und nicht nur in Alyssas Haus, sondern in der gesamten Umgebung. Die Bewohner werden in den Nachrichten aufgefordert, Ruhe zu bewahren und sich zu gedulden. Doch schon bald wird klar, dass das Problem sich nicht so schnell lösen lassen wird. Die Wasservorräte in den Supermärkten sind schon längst ausverkauft. Jeder ist sich selbst der Nächste, denn es geht ums nackte Überleben....

Im Zentrum dieser brandaktuellen Dystopie stehen vier Teenager, die sich plötzlich mit dem Kampf um jeden Schluck Wasser auseinandersetzen müssen. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Da diese immer durch Überschriften gekennzeichnet sind, fällt die Zuordnung sehr leicht.

Der Einstieg in die Dystopie gelingt mühelos, denn der Schreibstil des Autoren-Duos ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen lebhaft vorstellen und deshalb ganz in das faszinierende Geschehen eintauchen. Die Atmosphäre ist angespannt und man spürt, wie sich die Situation weiter zuspitzt. Der Überlebenskampf der Teenager wirkt authentisch. Man fiebert mit ihnen mit und beobachtet, wie sehr sich Werte und Moral verschieben. Beim Lesen stellt man sich deshalb die Frage, wie weit man selber in so einer Extremsituation gehen würde.

Die Situationen, in die die Hauptcharaktere auf ihrer Suche nach Wasser geraten, wirken sehr realistisch. Man kann die Gefahr förmlich spüren und auch die Überforderung der Hilfsorganisationen, die verzweifelt versuchen, die Lage in den Griff zu bekommen, ist nachvollziehbar. Der Durst, der die Teenager antreibt, ist ebenfalls so authentisch beschrieben, dass man ihn, und die ständig herrschende Hitze, beinahe selbst spüren kann.

Mir hat diese Dystopie ausgesprochen gut gefallen, denn ich konnte vom ersten Moment an in die Handlung eintauchen und mich deshalb ganz auf das Geschehen einlassen. Die Situationen wirkten auf mich erschreckend realistisch und haben mich zum Nachdenken angeregt. "Dry" ist definitiv ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier von fünf Sternchen. Das eine ziehe ich ab, da das Ende, für meinen Geschmack, ein wenig zu rund war.«
  16      0        – geschrieben von KimVi
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