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TASCHENBUCH
 
Abigail Logan ermittelt 2 - Whisky für den Mörder
Verfasser: Melinda Mullet (2)
Verlag: Aufbau (632)
VÖ: 17. Mai 2019
Genre: Kriminalroman (6519)
Seiten: 347 (Kindle Edition), 352 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bands (278), Highlands (164), Koma (223), Leichen (1751), Mord (5093), Whisky (26)
Reihe: Abigail Logan ermittelt (2)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (1)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. Juni 2019 um 23:28 Uhr:
» „Whisky für den Mörder“ von Melinda Mullet ist 2. Fall der schottischen Krimiserie über das Whiskygeschäft und die Journalistin Abigal, genannt Abi. Sie ist eine erfolgreiche Fotojournalistin, die lange im Ausland gelebt hat. Von ihrem Onkel Ben hat sie eine Whisky-Destillerie und eine Haus in Balfour geerbt.
Nach einigen Monaten in London und im Ausland kommt sie wieder in die Highlands, um nach der Whisky-Brennerei zusehen. Diese ist bei dem attraktiven Brennmeister Grant und ihren Angestellten in guten Händen.
Ein Fremder, den niemand kennt, hat nach ihr gefragt. Als sie seine abgelegene Farm aufsucht, kann sie ihr Glück gar nicht fassen. Es ist ihr Jugendidol, der Frontman der Band „Rebels“ Rory, für dessen Musik sie noch immer schwärmt. Aber auch der Mann lässt sie nicht nur in ihren Erinnerungen träumen. „Der Drummer seiner Band wurde unter mysteriösen Umständen getötet und ihr Keyborder liegt im Koma. Rory fürchtet das nächste Opfer zu werden“ (aus dem Klappentext)
Obwohl Rory von einem Team von Sicherheitsleuten umgeben ist, bittet er Abi um Hilfe. Es wird vor der Burg von Stirling ein Benefizkonzert geben. Ihrem geschulten Auge als Fotografin vertraut er mehr, als der Security, etwas Verdächtiges zu entdecken. Abi nimmt den Auftrag gern an. Mit ihr kann der Leser einen umfassenden Blick hinter die Kulissen des Showgeschäfts werden. Dieser Part ist der Autorin außerordentlich gut gelungen.
Backstage trifft Abi genau die Leute, die man selbst dort vermutet: die alkoholabhängige Ex-Ehefrau des Stars, die inzwischen mit einem jüngeren Mann liiert ist, den Exmanager der „Rebels“, der Gelder veruntreut hat, ein ehemaliges Mitglied der Band das vor dem Abschluss eines lukrativen Plattenvertrages ausschied und noch viele mehr. Melinda Mullet charakterisiert und beschreibt diese Personen genau – jeden Einzelnen konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Als während des Konzerts Unglück geschieht, ahnt Abi noch nicht, wie tief sie selbst in die alten Konflikte der Band hineingezogen wird.
Doch auch in Balfour geschieht Unerwartetes: Der neue Pfarrer entdeckt einen alten Tunnel in der Kirche, auch Abi findet alte Gewölbe unter ihrem Haus. Plötzlich wird auch klar wem die, beim Gasthaus entdeckten, alten Knochen gehören könnten. Schottische Geschichte wird greif- und erlebbar. Der Jakobitenaufstand von 1745 liegt jetzt gar nicht mehr so weit zurück. Ein sehr altes Buch, welches Abi in ihrem Haus findet und die Geschichte der Fletcher-Jungs erzählt führt zu einer überraschenden Spur, die in die Gegenwart reicht.
Mit diesem Krimi ist der Autorin eine spannende und vielschichtige Story gelungen, die mir persönlich viel besser als der erste Band gefallen hat. Der Fall ist gut strukturiert aufgebaut, hat viele Handlungsansätze, die nicht geradlinig zur Lösung führen und die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Die Beschreibung der Landschaften und des schottischen Lebens in Balfour mit seinen liebenswerten Einwohnern macht das Buch perfekt, auch wenn der Whisky dieses Mal nur getrunken wird.

Fazit:
Ein gut ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat dieser Scot-Crime gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich nicht nur 5 Sterne, sondern auch eine klare und eindeutige Leseempfehlung.
Das Rezensionsexemplar wurde mir dankenswerter Weise von NetGalley zur Verfügung gestellt und hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.«
  16      0        – geschrieben von eiger
Kommentar vom 5. Juni 2019 um 15:38 Uhr (Schulnote 3):
» Die Fotojournalistin Abigal Logan hat von ihrem Onkel Ben eine Whisky-Destillerie in Schottland geerbt. Sie merkte gleich, dass jemand etwas dagegen hatte und die Geschichte endete mit Mord in der Destillerie. Kaum ist sie wieder in Balfour zurück, gräbt ihr Hund Liam alte Knochen aus. Dann steht auch noch ein Event in der Brennerei bevor und sie muss den Bodyguard für einen ehemaligen Rockstar geben, für den sie als Teenie mal geschwärmt hatte. Alles ein bisschen viel für Abi und dann ist da auch noch ihr Geschäftspartner Grant, der eine beunruhigende Wirkung auf sie hat.
Dieser schottische Krimi liest sich wieder im Nu weg. Die Atmosphäre Schottland kommt gut rüber und die Personen sind wieder gut und individuell beschrieben. Die Geschichte rund um die Schmuggler, die vor langer Zeit ihr Unwesen trieben, ist zwar nett, hätte aber nicht unbedingt sein müssen.
Der ehemalige Rockstar fürchtet um sein Leben, denn seine Bandkollegen hat es schon getroffen. Einer ist unter werkwürdigen Umständen gestorben und einer liegt im Koma. Außerdem macht Rory sich Sorgen um seine Tochter. Offiziell agiert Abi als Fotografin, während sie in Wirklichkeit auf Rory aufpassen soll. Doch wer hat es auf ihn abgesehen?
Man erfährt eine Menge um das Drumherum bei Rockstars, aber diese Geschichte hat mich nicht wirklich so gepackt.
Ein unterhaltsamer Krimi mit viel Lokalkolorit.«
  9      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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