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So schöne Lügen
Verfasser: Tara Isabella Burton (1)
Verlag: Dumont (157)
VÖ: 17. Mai 2019
Genre: Gegenwartsliteratur (2633)
Seiten: 336
Themen: Begegnungen (2243), Frauen (628), Freundschaft (1642), Lügen (820), New York City (1205), Selbstzweifel (47), Soziale Medien (39)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (5)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. Juli 2019 um 14:28 Uhr (Schulnote 2):
» Eigentlich wollte Louise (29) Autorin werden, stattdessen schlägt sie sich in New York mit miesen Jobs herum. Um ihr Leben zu finanzieren und die Miete für die Wohnung in Brooklyn zu bezahlen, arbeitet sie in einem Café, schreibt für eine Internet-Shoppingseite und gibt SAT-Vorbereitungskurse. So lernt sie die 23-jährige Lavinia Williams kennen. Die reiche Studentin wohnt auf der Upper East Side und ist sehr attraktiv. Es ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft. Lavinia teilt ihr glamouröses Leben mit Louise, die der schönen Welt zunehmend verfällt. Doch es geht nur solange gut, wie Louise nach den Regeln von Lavinia mitspielt...

„So schöne Lügen“ ist der Debütroman von Tara Isabella Burton.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus zehn Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird im Präsens. Der Aufbau wirkt durchdacht und funktioniert gut.

Der Schreibstil ist geprägt von vielen Dialogen. Er verzichtet auf ausschweifende Beschreibungen und Details. Dadurch erinnert er stellenweise an ein Drehbuch oder Drama. Dennoch liest sich der Roman flüssig. Umgangssprache macht den Stil lebhaft, aber nicht zu vulgär.

Mit Louise und Lavinia stehen zwei Protagonistinnen im Vordergrund, die ich zwar nicht sonderlich sympathisch, aber doch sehr reizvoll finde. Beide Charaktere sind nicht leicht zu durchschauen, was für die Handlung jedoch förderlich ist. Zum Teil wirken die beiden ungleichen Frauen sowie einige Nebenpersonen ein wenig überzeichnet, was dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch tut.

Beim Lesen kommt keine Langeweile auf. Das liegt nicht nur daran, dass der Roman nur etwas mehr als 300 Seiten hat, sondern auch daran, dass die Geschichte schnell einen Sog entwickeln kann. Die Handlung nimmt stetig an Spannung zu und bietet einige Überraschungen.

Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch gesellschaftskritische Elemente aufgreift. Die schöne Welt des falschen Scheins, der Umgang mit den sozialen Medien und ähnliche Themen sind sehr aktuell und regen zum Nachdenken an.

Das Cover der gebundenen Ausgabe finde ich optisch äußerst gelungen, obwohl es wenig über den Inhalt aussagt. Der deutsche Titel weicht stark vom Original („Social Creature“) ab, passt aber nach meiner Ansicht sogar noch besser.

Mein Fazit:
Mit „So schöne Lügen“ ist Tara Isabella Burton ein eher ungewöhnlicher Roman gelungen, der - aufgrund des Schreibstils, der Charaktere und der Story - das Potential hat zu polarisieren. Mir hat die kreative Geschichte unterhaltsame und fesselnde Lesestunden bereitet, sodass ich das Buch weiterempfehlen kann.«
  13      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 11. Juli 2019 um 11:02 Uhr (Schulnote 2):
» Louise und Lavinia könnten unterschiedlicher nicht sein. Lavinia hat Geld, Louise nicht. Lavinia lebt unbeschwert und frei, wohnt an der Upper East Side und genießt das Leben. Louise hingegen kämpft sich durch den Alltag, sie lebt in Brooklyn und muss gleich mehrere miese Jobs übernehmen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden, doch meistens kommt es anders als erhofft. Als sich beide eines Tages durch einen blöden Zufall begegnen, freunden sie sich schnell an. Lavinia entführt Louise auf rauschende Partys und zeigt ihr das unbeschwerte Leben. Doch statt Lavinia Dankbarkeit entgegenzubringen, beginnt Louise schon bald sie zu bestehlen. Doch wie weit ist sie bereits zu gehen, um endlich ein schönes Leben wie Lavinia zu haben? 

Tara Isabella Burton ist mit "So schöne Lügen" eine sehr packende und auch unterhaltsame Geschichte über die fatale Freundschaft zweier junger Frauen gelungen, welche mich insgesamt überzeugen konnte. Sie schildert eindringlich, wie hart das Leben für Geringverdiener wie Louise in einer Metropole wie New York sein kann, auch wie schnell aus einer vermeintlich harmlosen Freundschaft eine Obsession werden kann. Raffiniert zieht die Autorin den Leser immer tiefer in einen Strudel aus Lügen und Betrug, was perfekt den Buchtitel wiedergibt. Interessant war hierbei der doch eher ungewöhnliche Schreibstil, welcher mir jedoch einen schnellen Einstieg in die Geschichte ermöglicht hat. Die Ereignisse werden indirekt aus der Sicht von Louise wiedergegeben, weshalb es mir als Leserin deutlich schwerfiel, mir ein Bild von Louise und ihrer Persönlichkeit zu erstellen. Dennoch hat mich die Handlung rund um Lavinia und Louise, sowie deren toxisch-fatale Freundschaft gut unterhalten. Die Covergestaltung passt farblich nicht nur perfekt zur Geschichte, sie ist zugleich auch wunderschön. Das Gold könnte für die Glitzerwelt stehen, welcher Louise im Laufe der Geschichte verfällt. Der dunkle Untergund hingegen spiegelt perfekt den Betrug, die Lügen und den Verrat wider, welche wichtige Elemente der Handlung sind. Insgesamt ist es ein toller Hingucker im Bücherregal und inhaltlich ein sehr spezielles Buch, was sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen mag, mich dennoch aber gut unterhalten konnte. «
  10      0        – geschrieben von Lese-katze1992
Kommentar vom 12. Juni 2019 um 13:14 Uhr (Schulnote 6):
» Zum Inhalt:
Die zwanzigjährige Louise wollte eigentlich Schriftstellerin werden, schlägt sich jetzt mit miesen und schlecht bezahlten Jobs durch. Dann begegnet sie der schönen und reichen Lavinia und obwohl sie so verschieden sind, werden sie Freundinnen.
Meine Meinung:
Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch erwartet habe, aber egal was es war, ich habe es nicht bekommen. Mir war weder die Story, noch die Protagonisten, noch der Schreibstil angenehm und was mich besonders gestört hat, war diese völlige Oberflächlichkeit in den Dialogen, bei denen man zusätzlich oftmals auch das Gefühl hatte, dass man aufpassen muss, wer da gerade redet. Nein, das war nicht mein Buch. Aber eins muss ich positiv erwähnen, das Cover ist wunderschön!
Fazit:
Nicht mein Buch.«
  7      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 20. Mai 2019 um 19:27 Uhr (Schulnote 3):
» In ihrem literarischen Debüt "So schöne Lügen" zeigt die Journalistin Tara Isabella Burton die düsteren Seiten von New York auf. Auch in einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist, muss man sich sein Glück leisten können: Louise ist Ende zwanzig und versucht, sich in New York durchzuschlagen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden – jetzt lebt sie in Brooklyn, hat mehrere miserabel bezahlte Jobs und wird von Selbstzweifeln geplagt.
Eines Tages begegnet sie Lavinia. Und die hat wirklich alles: Sie wohnt auf der Upper East Side, ist wild, frei und wunderschön. Doch vor allem ist sie reich. Ihr glamouröses Leben teilt sie gern – auf sämtlichen sozialen Netzwerken, aber auch mit Louise. Die beiden ungleichen Frauen werden Freundinnen. Louise wird auf Partys herumgereicht, lässt sich von Lavinia einkleiden, zieht bei ihr ein – sie verfällt Lavinia und ihrer Welt. Auch wenn sie nicht das Geld hat, um in ihr zu bestehen. Irgendwann beginnt sie, die Freundin zu bestehlen. Und um sich aus ihrer Ohnmacht zu befreien, wird sie noch viel weiter gehen. Muss Lavinia sterben, damit Louise leben kann?

Ehrlich gestanden, hat mich das auffällige Cover gleich in seinen Bann geschlagen. Es wirkt edel und strahlt viel Glamour aus, wie es auf Social Media angesagt ist. Trotzdem schrillen gleich sämtliche Alarmglocken. Denn der Titel des Romans ist ziemlich provokativ und entlarvt die Scheinwelt, in der sich die Protagonistinnen bewegen.

Als Journalistin istTara Isabella Burton ein Medien-Profi. Sie weiß, wovon sie spricht, wenn sie das scheinbar glanzvolle Leben auf Social Media als eine große Lebenslüge entlarvt. In ihrem Roman hat sie die glitzernde Fassade von New York gut eingefangen. Geld regiert die Welt, und das Leben ist eine einzige Party, auf der sich lauter ausgeflippte, Menschen begegnen, die mitunter psychopathische Züge aufweisen. Hier trägt jeder eine Maske, und man möchte gar nicht wissen, welche tiefen Abgründe hinter einem Lächeln lauern.

Auch die Freundschaft von Lavinia und Louise hat etwas Toxisches. Louise ist eine zerrissene Persönlichkeit. Mit ihren 29 Jahren muss sie mehrere Jobs annehmen, um sich das kostspielige Leben in New York leisten zu können. Beruflich gesehen, hat sie keine entscheidenden Schritt auf der Karriereleiter gemacht, psychisch betrachtet scheint sie etwas angeschlagen, sie besucht einen Therapeuten, moralisch gesehen, neigt sie zum Lügen, sie verschweigt viel oder verdreht die Realität. Dagegen scheint Lavinia, die etwas jünger als Louise ist, zu den Gewinnern zu gehören. Geld spielt für sie keine Rolle, sie ist großzügig, besucht exklusive Events und kann sich alles leisten, von dem Louise nur träumt. Gleichzeitig wirkt sie wie eine einsame, verlorene Seele, die sich als eitle Selbstdarstellerin auf Social Media inszeniert, ihre innere Leere mit Drogen betäubt und ständig auf der Suche nach einem neuen Kick ist.

Stilistisch gesehen, spiegelt sich diese wilde Hetzjagd in einer gewöhnungsbedürftigen Sprache. Die Sätze sind sehr kurz, und die meisten Dialoge wirken wie abgehackt und aus dem Kontext gerissen. Nach einem schwierigen Start nimmt der Roman mehr und mehr Tempo auf und entwickelt sich zu einem spannenden Thriller, der mit einem unerwarteten (offenen) Ende überrascht. Trotzdem hat mich dieses Buch nicht richtig überzeugen können.«
  16      0        – geschrieben von booklooker
Kommentar vom 20. Mai 2019 um 11:03 Uhr (Schulnote 1):
» Mörderische Spannung verborgen vom Glitzer

Ich muss gestehen es war keine Liebe auf den ersten Blick. Zuerst dachte ich, was ist das denn für eine komische Geschichte und ein seltsamer Schreibstil. Doch nach einigen Seiten fiel es mir wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen. Es wurde so spannend und der außergewöhnliche Schreibstill nahm mich sehr ein.

Die 29 jährige Louise trifft zufällig auf die junge und sehr reiche Lavinia. Die beiden Frauen freunden sich an und verbringen viel Zeit miteinander. Louise bekommt Lavinias Kleider, ein Zimmer in ihrer Wohnung, geht mit Lavinia auf Partys und fängt an sie irgendwann mal zu beklauen und sich mit ihrem Ex Freund zu treffen. Dann geht Louise jedoch so weit, dass sie auch Lavinias Leben klaut.

Tara Isabella Burton hat mit diesem Buch ein Meisterwerk geschaffen. Der außergewöhnliche Schreibstill mit besonders kurzen Sätzen und Wiederholungen hat mir nach einer kurzen Gewöhnungszeit sehr zugesagt und unterstrich sehr Louises Persönlichkeit und spiegelte auch die Sprache der heutigen Gesellschaft in den sozialen Medien wieder.

Alle Charaktere der Geschichte sind so vielschichtig ausgearbeitet und man möchte einfach mehr über jeden einzelnen von ihnen erfahren. Vor allem hat mir sehr gut gefallen, dass es keine Helden und Bösewichte im klassischen Sinne gab, keine Grenze zwischen weiß und schwarz. Jeder Charakter trägt beide Seiten in sich und diese äußern sich auch in jeder Situation anders. Das hat die Geschichte sehr viel realer gemacht und nicht zu unnatürlich, wie es viele Bücher an sich haben. Ich kann diesen Klassiker der heutigen Literatur nur weiterempfehlen!«
  11      0        – geschrieben von Elenovski
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