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KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Die Traumwächter 1 - Die Traumwelt
Verfasser: Nick Reinhart (2)
Verlag: Eigenverlag (14411)
VÖ: 8. April 2019
Genre: Kinderbuch (3714)
Seiten: 273 (Kindle Edition), 271 (Taschenbuch-Version)
Themen: Jungen (771), Monster (210), Träume (646)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Die Traumwächter (2)
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Der 11-jährige Leon hat Albträume. Seit vielen Nächten. Er fürchtet sich richtig vor dem Schlafengehen, denn immer wieder taucht ein Monster auf, das ihn gruseln will. Doch als ihm sein Vater diese seltsame Lampe schenkt, an der ein Schäferhund lehnt, der wie ein Mensch angezogen ist, ändern sich die Dinge und ein unglaubliches Abenteuer beginnt …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Nick Reinhart für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Nick Reinhart gibt es auf seiner Autorenseite.
Die Illustrationen stammen von Dan Dreyer, in diesem ersten Band sind es 48 an der Zahl. Mehr über Dan Dreyer findet ihr hier.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Hab sie. Jetzt können wir wieder runter. Komm am besten her zu mir, hier ist es stabiler.«
     Mit diesen Worten stieg Leon auf den nächst tieferen Ast. Dort wartete er auf seinen Freund, der mit Händen und Füßen immer wieder ungeschickt nach Halt suchte. So ging es langsam und vorsichtig weiter hinab. Als sie endlich unten angekommen waren, keuchte Bennie wie ein Boxer nach der zehnten Runde. Tapfer unterdrückte er sein plötzliches Verlangen, den Boden zu küssen.
     »Mann, ich hab gedacht, ich stürze ab und geh drauf«, schnaufte er. Er war kreidebleich im Gesicht.
     »Das waren doch nur ein paar Meter«, sagte Leon.
     Bennie blickte nach oben. Na ja, wenn man es von hier aus betrachtete, hatte sein Kumpel nicht ganz unrecht. Aber es ging ja auch nicht darum, wie hoch das sein mochte, sondern wie tief es nach unten ging, wenn man von dort oben hinunterschaute.
     Leon reichte ihm die Junkers.
     »Der Patient ist verletzt, aber nicht tot«, meinte er. Er deutete auf eine der Tragflächen. Sie war durch den Aufprall in unmittelbarer Nähe des klobigen Flugzeug-rumpfes angebrochen.
     »Oh Mann, ich krieg Pickel!«, stöhnte Bennie. »Weißt du, wie lange ich an dem Ding gebaut habe? Dieser blöde Flügel ist neulich erst abgebrochen. Jetzt kann ich den schon wieder reparieren!«
     »Wieso hast du denn überhaupt die Kontrolle verloren?«, wollte Leon wissen.
     »Keine Ahnung«, brummte Bennie missmutig. »Muss wohl noch mal nach dem Motor sehen.«
     »Das kriegst du locker hin. Ist doch halb so wild. Gibt Schlimmeres.«
     »Ach ja?« Bennie klang nicht sonderlich überzeugt. Er nahm den Schaden am Flieger genauer unter die Lupe. Die Tragfläche war zwar angebrochen, aber zum Glück waren die Propeller der Junkers unversehrt. »Was kann denn schlimmer sein als ein Modellflugzeug, das nun schon zum siebenundzwanzigsten Mal abgestürzt ist!«
     »Na ja ...«, druckste Leon und fuhr sich nervös mit der Hand durch die dunkelblonden Haare. »Zum Beispiel, wenn man jede Nacht Albträume hat. So richtig üble Albträume.«
     Bennie schaute ihn erschrocken an. »Was denn für Albträume?«
     »Von Monstern«, erzählte Leon. »Seit einiger Zeit träume ich immer wieder von Monstern! Sie sind in meinem Zimmer und wollen mir was antun. Letzte Nacht hätte ich mir beinahe in die Hose gepinkelt!«
     »Echt?« Bennie starrte seinen Freund mit offenem Mund an. »Mein lieber Schwan! Und so was träumst du andauernd?«
     »Na ja, am Anfang war es halt so, dass ich immer wieder mal schlecht geträumt habe. Aber dann wurde es mehr und mehr, und mittlerweile träum‘ ich jede Nacht so was!«
     Bennie nickte in sich hinein. »Das ist übel, Mann, echt übel!«
     Er überlegte, ob er Leon erzählen sollte, dass es ihm ganz ähnlich ging. Dass auch er seit einiger Zeit ständig Albträume hatte. Allerdings träumte Bennie nicht von Monstern, sondern er stürzte in seinen Träumen von irgendwo ganz weit oben hinunter in die Tiefe, einem unendlich weit entfernten Boden entgegen. Doch kurz vor dem Aufprall wachte er auf und ... na ja, das mit dem Beinahe-in-die-Hose-Pinkeln kam ihm auch irgendwie bekannt vor. Und nach dem Abenteuer im Baum war er sicher, dass er in der kommenden Nacht ebenfalls wieder vom Fallen träumen würde.
     Leichter Wind kam auf. Es begann zu regnen. Erst waren es nur ein paar vereinzelte Tropfen, die auf die Blätter der Eiche fielen und dabei lustig plitschende Geräusche verursachten. Dann wurde der Regen langsam heftiger. Die Jungs liefen nach Hause. Dabei sprachen sie kaum miteinander. Vielmehr waren beide in trübe Gedanken vertieft und blickten mit gemischten Gefühlen der kommenden Nacht entgegen.




Kapitel 2:
Die Lampe


»Wann kommt denn Papa?«, fragte Leon. Er hatte bereits seinen rot-weiß gestreiften Schlafanzug an und saß mit seiner Mutter am gedeckten Esstisch. Vor ihnen stand ein Teller mit verschiedenen Wurstsorten, Schinken und Käse, Gurkenscheiben und Tomaten. In einem geflochtenen Korb lagen Vollkorn- und Weißbrot-scheiben und in einer runden Glasschüssel war ein bunter Blattsalat angerichtet.
     »Papa muss jeden Augenblick kommen. Er hat vorhin noch eine Nachricht geschickt, dass es etwas später werden würde. Er wollte noch irgendwohin.«
     Leon seufzte und zog ein Gesicht wie ein Regenwurm, der nicht mehr weiß, wie lang er ist.
     »Darf ich denn noch so lange aufbleiben, bis er kommt?«
     Seine Mutter wuschelte ihm lächelnd durchs Haar.
     »Sicher. Aber fang ruhig schon mal an zu essen, sonst wird es zu spät. Du hast ja morgen früh Schule.«
     Leon fischte sich eine Scheibe Brot aus dem Korb und legte sie vor sich auf den Teller.
     Mit seinem Messer strich er ein winziges bisschen Butter aus der Butterdose auf die obere rechte Ecke. Er ging dabei sehr sorgfältig vor und als er fertig war, betrachtete er sein Werk. Ein Viertel der Scheibe war bestrichen. Ein guter Anfang. Das Messer machte sich erneut auf den Weg und erbeutete eine zweite, ebenfalls sehr kleine Portion Butter, mit der sich Leon das nächste Viertel vornahm. Seine Mutter warf ihm einen tadelnden Blick zu. Daraufhin verkürzte er die Betrachtung seines Werkes deutlich und kratzte konzentriert die nächste Minimenge Butter aus der Dose.
     »Was veranstaltest du denn da für einen Zirkus!« Er erntete einen vorwurfsvollen Blick. Seine Mutter nahm ihm das Brot ab und sah ihn fragend an. »Salami, wie immer?«
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