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KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Die Traumwächter 1 - Die Traumwelt
Verfasser: Nick Reinhart (2)
Verlag: Eigenverlag (14445)
VÖ: 8. April 2019
Genre: Kinderbuch (3720)
Seiten: 273 (Kindle Edition), 271 (Taschenbuch-Version)
Themen: Jungen (772), Monster (210), Träume (647)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Die Traumwächter (2)
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Der 11-jährige Leon hat Albträume. Seit vielen Nächten. Er fürchtet sich richtig vor dem Schlafengehen, denn immer wieder taucht ein Monster auf, das ihn gruseln will. Doch als ihm sein Vater diese seltsame Lampe schenkt, an der ein Schäferhund lehnt, der wie ein Mensch angezogen ist, ändern sich die Dinge und ein unglaubliches Abenteuer beginnt …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Nick Reinhart für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Nick Reinhart gibt es auf seiner Autorenseite.
Die Illustrationen stammen von Dan Dreyer, in diesem ersten Band sind es 48 an der Zahl. Mehr über Dan Dreyer findet ihr hier.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Okay«, sagte er und holte tief Luft. »Halt das mal!«
     Er reichte Leon die Fernsteuerung und setzte die Brille wieder auf. »Bin gleich wieder da!«
     Entschlossen ging Bennie auf den mächtigen Stamm der Eiche zu. Prüfend musterte er einen der dicken, fast waagerecht abstehenden Äste. Wenn er die Arme ausstreckte, konnte er ihn gerade so eben mit den Fingerspitzen berühren. Er seufzte. Dann ging er in die Hocke und sprang hoch. Er bekam den Ast zwar zu packen, fand aber nicht genug Halt, um sich an ihm hochziehen zu können. Als ihm die Ausweglosigkeit seiner Lage klar wurde, ließ er sich wieder auf den Boden fallen.
     »Mist«, schimpfte er. »Hilf mir mal. Mach mal Räuberleiter!«
     Leon zuckte die Achseln. Eigentlich wäre das mit der Räuberleiter nicht nötig gewesen. Mit etwas Geschick hätte man auch ohne fremde Hilfe auf den Baum klettern können. Doch Bennie war kein guter Kletterer. Also legte Leon die Fernsteuerung auf den Boden, lehnte sich mit dem Rücken an den Baumstamm und verschränkte seine Hände vor dem Körper.
     Bennie setzte einen Fuß in den so entstandenen Steigbügel und hielt sich an der schartigen Rinde fest. Dann stieß er sich ab und diesmal bekam er den Ast, den er sich ausgesucht hatte, besser zu packen! Ächzend zog er sich hoch. Leon unterstützte ihn, indem er gleichzeitig von unten schob. Geschafft! Bennie stand auf dem ersten Ast! Er grinste Leon an und reckte den Daumen hoch. Doch jetzt war er auf sich allein gestellt. Zum Glück hingen die Äste recht nah beieinander und so ging es Stück für Stück weiter nach oben.
     Bald hatte Bennie den Ast erreicht, in dessen Gabelung das Flugzeug stecken geblieben war. Um es mit der Hand erreichen zu können, musste er sich von der Sicherheit des Stammes fortbewegen und auf dem Ast nach außen klettern. Da der aber schon recht hoch im Baum hing, war er nicht mehr annähernd so dick wie die Äste in Bodennähe. Bennie schaute nach unten – und bereute es sofort wieder. Der Boden wirkte von hier oben aus betrachtet wie etwas, das zu einer anderen Welt gehörte. Und Leon, der dort unten stand und zu ihm hochschaute, erschien ihm so klein wie eine Ameise. Vielleicht nicht ganz so klein, zugegeben, aber immerhin noch beein-druckend winzig.
     »Mein lieber Schwan, ist das hoch«, murmelte er. Zum ersten Mal spürte er, wie die Angst seinen Rücken emporkroch und ihm ganz schwindlig wurde. Aber es half nichts. Da sich die Junkers in der Astgabelung verfangen hatte, musste er sich vom Stamm weg und auf den Flieger zu schieben. Dann brauchte er das Flugzeug nur noch zu greifen und umzukehren.
     Haha, klang doch ganz einfach, oder?
     Doch Bennie hatte sich bereits so weit vom Boden entfernt, dass er fast schon auf dem Mond war! Na ja, jedenfalls kam es ihm so vor.
     »Alles okay bei dir?«, rief Leon. Bennie konnte ihn kaum verstehen; aber das lag wohl mehr am Rauschen in seinen Ohren, als an der Strecke, die zwischen ihnen lag.
     »War schon mal besser!«, brüllte er zurück. Dann konzentrierte er sich wieder auf sein Vorhaben. Er stöhnte, schickte ein Stoßgebet zum Himmel und zog sich vorsichtig, Zentimeter für Zentimeter, auf den dünner werdenden Ast hinaus. Das klappte zunächst auch erstaunlich gut. Aber dann spürte er plötzlich, wie sich der Ast unter ihm zu neigen begann. Sofort steigerte sich seine Angst zu ausgewachsener Panik! Und das war gar nicht gut.
     »Mist, Mist, Mist«, murmelte er. Er zwang sich, tief durchzuatmen. Bleib jetzt ganz locker, ermahnte er sich. Noch ein Meter! Vielleicht auch nur noch ein halber. Das wirst du doch wohl hinbekommen!
     Vielleicht sollte er einfach an dem Ast rütteln und hoffen, dass sich das Flugzeug löste ...
     Du Spinner, schalt er sich, nachher bricht er noch ab und dann knallst du auf den Boden!
     Er schob sich weiter voran.
     Etwas knackte.
     Ruckartig bog sich der Ast nach unten und Bennie rutschte auf den Flieger zu – allerdings schneller, als ihm lieb war. Panisch klammerte er sich fest. Die Rutsch-partie stoppte zwar, aber der Ast hing immer noch bedrohlich tief.
     Jetzt bloß nicht bewegen!
     Auf gar keinen Fall!
     Er würde sich nie mehr bewegen, so viel stand fest!
     Er würde Leon bitten, seinem Vater Bescheid zu sagen. Der würde dann mit einer Leiter kommen. Oder die Polizei rufen, die Feuerwehr, die NASA oder wen auch immer. Und Bennie würde mächtig Ärger bekommen. Seine Mutter würde regelrecht ausflippen! Sie würde all seine Modellflugzeuge beschlagnahmen und ihm Haus-arrest aufbrummen! Für eine Woche, einen Monat, ein Jahr! Gar nicht gut. Nein, er musste die Suppe, die die Junkers ihm eingebrockt hatte, allein auslöffeln. Jetzt und hier. Auch wenn sie ihm nicht schmeckte.
     Also nahm er all seinen Mut zusammen, um sich weiter in Richtung seines geliebten Fliegers zu ziehen. Als er plötzlich eine Hand an seinem rechten Fußgelenk spürte, hätte er vor lauter Schreck fast den Ast los-gelassen, wäre abgestürzt und auf dem Boden zerschellt wie ein Vogelei, das aus dem Nest fällt. Ein Windhauch ließ die Blätter rascheln.
     »Wärst du bloß nie in unser Reich gekommen ...«, schienen sie ihm bedauernd zuzuflüstern.
     »Bist du in Ordnung?«, fragte Leon besorgt.
     Leon? Wo kam der denn plötzlich her?
     Jetzt habe ich schon Halluzinationen, dachte Bennie. Dann sah er, dass sein Freund gleich unter ihm im Baum hockte wie Mogli aus dem Dschungelbuch.
     »Hey, beruhige dich«, sagte Leon-Mogli. Er streckte die eine Hand nach dem Flieger aus. Mit der anderen hielt er sich an einem fingerdicken Zweig fest, dessen Blätter ihm dabei munter zuzuwinken schienen. Mühelos gelang es ihm, die Junkers aus der Astgabel zu befreien.
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