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TASCHENBUCH
 
Die Traumwächter 1 - Die Traumwelt
Verfasser: Nick Reinhart (2)
Verlag: Eigenverlag (14410)
VÖ: 8. April 2019
Genre: Kinderbuch (3714)
Seiten: 273 (Kindle Edition), 271 (Taschenbuch-Version)
Themen: Jungen (771), Monster (210), Träume (646)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Die Traumwächter (2)
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Der 11-jährige Leon hat Albträume. Seit vielen Nächten. Er fürchtet sich richtig vor dem Schlafengehen, denn immer wieder taucht ein Monster auf, das ihn gruseln will. Doch als ihm sein Vater diese seltsame Lampe schenkt, an der ein Schäferhund lehnt, der wie ein Mensch angezogen ist, ändern sich die Dinge und ein unglaubliches Abenteuer beginnt …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Nick Reinhart für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Nick Reinhart gibt es auf seiner Autorenseite.
Die Illustrationen stammen von Dan Dreyer, in diesem ersten Band sind es 48 an der Zahl. Mehr über Dan Dreyer findet ihr hier.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.



Du hast doch sicher schon mal schlecht geträumt, oder?
Von Monstern oder unheimlichen Gestalten,
die hinter dir her waren?
Manchmal wacht man dann weinend auf,
weil im Traum etwas Schreckliches passiert ist.

Doch weißt du was?
Das muss gar nicht sein!
Jeder kann in seinen Träumen der Chef sein.
Man kann mitbestimmen, wie der Traum weitergeht - oder noch besser:
Man kann sich sogar vor dem Einschlafen aussuchen, was man träumen möchte.
Es gibt einen Begriff dafür: Luzides Träumen.
Luzides Träumen ist die Fähigkeit, seine Träume zu steuern bzw. zu kontrollieren
(schau ruhig mal im Internet nach!).

Das funktioniert. Tatsächlich. Man kann es lernen. Wenn man viel übt. Oder wenn einem jemand hilft.

Jemand ganz Besonderes ...


Prolog


Leon liegt im Bett. Es ist mitten in der Nacht und stockdunkel. Der Himmel ist voller Wolken. Nur selten kommt der Mond zum Vorschein und spendet ein wenig Licht. Leon hört ein Geräusch. Ein abgehacktes, trockenes Knarren, das die Stille zerreißt. Er zuckt zusammen, doch er dreht sich nicht um. Er weiß genau, dass es von der Tür seines Kleiderschranks verursacht wird. Er achtet vor dem Schlafengehen immer darauf, dass die Tür zugeschlossen ist. Trotzdem ist sie wieder aufgegangen. Wie jede Nacht. Der namenlose Schrecken, der dort in den finsteren Ecken lauert, hinter all den T-Shirts, Unterhosen, Socken, Pullis, Jacken und Hosen, hat die Tür von innen aufgestoßen – und dabei ist es ihm vollkommen egal, dass Leon sie vorher zugeschlossen hat.
     Leons Körper versteift sich. Die winzigen, feinen Härchen in seinem Nacken stellen sich auf. Sein Atem geht plötzlich ganz flach. Er hat Angst und würde am liebsten auf die Größe einer Maus zusammenschrumpfen.
     Er lauscht. Kommt da etwa jemand ... oder etwas ... aus dem Kleiderschrank? Der Schrank steht an der Wand, nur ein paar Schritte vom Kopfende von Leons Bett entfernt. Er könnte sich auf den Bauch drehen. Dann könnte er den Schrank sehen. Aber das würde er nie im Leben machen! Stattdessen beginnt er am ganzen Leib zu zittern.
     Er stellt sich vor, wie jemand ... oder etwas ... aus dem Schrank steigt. Wie sich eine krallenbewehrte Pranke um die Türkante legt und der schreckliche Kopf eines Monsters auftaucht.
     Halt! Was war das jetzt?
     Leon zuckt zusammen, als hätte ihn der Blitz getroffen.
     Da war noch ein Geräusch!
     Diesmal näher!
     Etwas raschelt! Die Geräusche kommen ... ach du liebe Zeit ... sie kommen von unter seinem Bett!
     Leon schluckt trocken. Also ist ... ES ... auch wieder da! Wie so oft in den letzten Nächten.
     Im nächsten Augenblick wird eine schwarze Klaue sichtbar. Sie krallt sich in Leons Matratze. Direkt neben seinem Kopf! Und gleich darauf eine zweite, etwas weiter zum Fußende hin! Dann erscheint zwischen den beiden Klauen ein pechschwarzer Kopf mit zwei rot glühenden Augen und einem riesigen Maul voller spitzer Zähne.
     »Hallo, Kleiner«, sagt das Monster, das die ganze Zeit schon unter Leons Bett gesteckt hat, mit grausiger Stimme. »Wie wär’s denn jetzt mal mit in die Hose pinkeln?«
     Leon schreit und ...

... wachte auf, gerade noch rechtzeitig, um zu verhindern, dass seine Blase den Vorschlag des Monstrums annahm.


Kapitel 1:
Absturz


»Mein lieber Schwan!«, schimpfte Bennie. »So ein blöder Mist!«
     Hektisch schob er die Kontrollhebel der Fernsteuerung vor und zurück, nach rechts und nach links. Doch es half nichts. Das Flugzeug, eine Miniaturversion der aus dem Jahr 1932 stammenden Junkers JU 52, trudelte und wirbelte um seine eigene Achse. Dabei kam es dem Boden auf ungesunde Weise näher und näher. Der Motor setzte immer wieder kurz aus und die drei Propeller, von denen einer ganz vorn an der Maschine angebracht war und jeweils einer an jeder der beiden Tragflächen, drehten sich nur noch, wenn sie Lust dazu hatten.
     »Es stürzt ab«, kommentierte Leon das Geschehen. Er war nicht richtig bei der Sache, denn der Albtraum der letzten Nacht machte ihm schon den ganzen Tag zu schaffen. Seltsam teilnahmslos schaute er auf das immer weiter absackende Flugzeug. Es steuerte ausgerechnet auf die dicke, alte und ziemlich hohe Eiche zu, die mitten auf der Wiese stand.
     »Sie kachelt voll da rein!«, schrie Bennie. Er hackte verzweifelt auf die Fernsteuerung ein. Nichts passierte. Dafür rauschte die Junkers zielstrebig in die Baumkrone. Es raschelte und knackte protestierend, als sie in das Gewirr aus Zweigen und Blättern krachte. Dann, ganz plötzlich, von einem Augenblick zum anderen, war nichts mehr zu hören. Der Motor war ausgegangen und die Junkers irgendwo im Baum verschwunden. Bennie rannte los. Leon trottete hinterher.



     Gleich darauf standen sie nebeneinander, die Hände in die Hüften gestemmt, die Köpfe in den Nacken gelegt, und versuchten, das Flugzeug in dem Gewimmel der Äste über ihnen ausfindig zu machen.
     »Da oben«, brummte Leon. Er deutete mit dem Zeigefinger auf einen roten Farbtupfer, mitten im dichten Geäst.
     »Mein lieber Schwan!«, entfuhr es Bennie. »Ging es nicht noch höher? Das sind mindestens zehn Meter!«
     »Kann hinkommen«, meinte Leon. Die Junkers war noch ein paar Meter abwärts gerauscht, bevor sie in einer Astgabel hängen geblieben war. Trotzdem würde man ein gutes Stück klettern müssen, um sie zu bergen.
     Bennie nahm seine Brille ab, die manche seiner Schulkameraden wegen ihrer kreisrunden Gläser spöttisch als Nasenfahrrad bezeichneten, und kratzte sich am Kopf. Er verzog das Gesicht wie jemand, der sich auf Nudeln freut und stattdessen Gemüse essen muss.
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