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Lisette und das Geheimnis der Maler
Verfasser: Susan Vreeland (1)
Verlag: Aufbau (926)
VÖ: 12. April 2019
Genre: Historischer Roman (5355) und Romantische Literatur (25623)
Seiten: 555 (Kindle Edition), 608 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bilder (58), Dorf (1115), Dreißiger Jahre (270), Frankreich (832), Geheimnisse (5007), Gemälde (258), Maler (264), Nationalsozialismus (376), Paris (716), Provence (114), Provinz (440), Zweiter Weltkrieg (590)
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Leider existiert für »Lisette und das Geheimnis der Maler« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 15. Oktober 2020 um 18:44 Uhr (Schulnote 2):
» Lisette und das Geheimnis der Maler, historischer Roman von Susan Vreeland, 608 Seiten, erschienen im Aufbau Taschenbuch Verlag.
Die Kunst ist Lisettes Leidenschaft. Dolch welches Opfer ist sie dafür zu bringen bereit?
1937 Lisette folgt ihrem Mann André aus der Stadt ihrer Träume Paris nach Roussillon, ein kleines Dorf in der südfranzösischen Provinz. Hier, am Rande der legendären Ockerfelsen, ist sie durch die Enge und Einfachheit sehr bedrückt und kann sich nur schwer zurechtfinden. Andrés Großvater Pascal, ist alt und krank und soll von den beiden gepflegt und versorgt werden. Doch Lisette liebt das schillernde Leben in der französischen Metropole, erst als Pascal ihr von den legendären Ockerpigmenten die zur Herstellung der Farben benötigt werden erzählt, die in der Gegend um Roussillon gewonnen werden. Und von seiner Freundschaft mit Künstlern wie Pissarro und Cézanne berichtet, ist Lisette fasziniert. Die Sammlung von Gemälden die der alte Mann besitzt verzaubern sie und lassen sie die Schönheit der provenzalischen Welt erkennen. Als Pascal stirbt und André in den Krieg zieht, versteckt er die Gemälde und vertraut auch seiner Frau nicht an, wohin er die Bilder gebracht hat um sie vor den Nazis zu schützen. Doch André fällt und Lisette versucht nach dem Krieg, in dieser entbehrungsreichen Zeit, die Gemälde wiederzufinden. Findet Lisette die Bilder und auch ein neues Glück?
42 Kapitel sind in 4 Teile gegliedert, Kapitelüberschriften und beigefügte Jahreszahlen fassen die einzelnen Kapitel zusammen. Briefe und französische Ausdrücke heben sich kursiv geschrieben vom Text deutlich ab. Die Autorin hat sich der Ich-Form aus Sicht der Protagonistin bedient, eine weitere Zeitebene aus Sicht Pascals schildert die Geschehnisse und Erinnerungen aus seiner bewegten Vergangenheit. Susan Vreeland bedient sich einer herrlich bildhaften Erzählweise, Landschaftsbeschreibungen ziehen den Leser völlig hinein in die Geschichte. Das Setting ist genial beschrieben, sodass das Geschilderte wie ein Film vor den Augen des Lesers abläuft. Die Schilderung der Schönheiten der Provence ist der Verfasserin hervorragend gelungen und auch die Figuren haben Charaktertiefe und sind unheimlich liebenswert, ihr Handeln war zumeist nachvollziehbar. Die Gefühle Lisettes als sie vom Tod ihres Mannes erfahren hat, haben mich zutiefst berührt und waren glaubhaft. Einzig der Dorfgendarm Blanc und seine Handlungen sind mir immer ein wenig undurchschaubar geblieben. Diese Geschichte ist nicht wahr, aber so gut erzählt, dass sie es durchaus sein könnte. Am besten haben mir die Erzählungen über die Maler Cézanne, Pissarro und Chagall gefallen. Die im Buch beschriebenen Bilder sind zumeist real, immer wieder habe ich neben der Lektüre diese oder ähnliche Bilder der Künstler im Netz angesehen und auch über das Leben dieser Künstler nachgelesen, somit konnte ich mir das Beschriebene sehr gut vorstellen. Ein gelungen recherchierter kunsthistorischer Genuss, nicht nur für Kunstliebhaber, denn die Suche nach den verschwundenen Bildern gestaltete sich äußerst spannend. Einige unnötige Längen und ein paar Seiten weniger hätten jedoch gut getan. Insgesamt kommen jedoch zur spannenden Liebes- und Lebensgeschichte auch noch interessante Aspekte aus der Malerei der französischen Moderne und einige ihrer Vertreter hinzu. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, habe einiges über Kunst dazugelernt und möchte dieses Buch nicht nur an Kunstliebhaber weiterempfehlen. Note 2 dafür.«
  21      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 25. Mai 2019 um 10:53 Uhr (Schulnote 2):
» Lisette liebt die Kunst und fühlt sich daher in Paris sehr wohl. Doch als der Großvater ihres Mannes André erkrankt, folgt sie ihrem Mann in die Provinz nach Roussillon. Es fällt ihr zunächst nicht leicht, sich dort einzuleben, doch Pascal hat eine Gemäldesammlung, die ihr Interesse weckt. Als Pascal stirbt, versteckt André die Gemälde, damit sie den Nazis nicht in die Hände fallen. Doch dann kehrt ihr Mann nicht aus dem Krieg zurück und Lisette macht sich auf die Suche nach den Bildern.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin Susen Vreeland. Der Schreibstil ist sehr detailliert und ich brauchte ein Weilchen um mich einzulesen. Das sorgt aber auch dafür, dass man die Bilder der Landschaft direkt vor Augen hat. Aber auch die Personen sind gut und lebendig dargestellt.
Lisette ist eine sympathische Person, die in einem Waisenhaus in Paris aufgewachsen ist. Schon dort erachte ihr Interesse an der Kunst erwacht. Dass sie als Städterin Probleme hatte, sich in das dörfliche Leben einzufinden, kann ich nachvollziehen. Begierig saugt sie die Informationen von Pascal über die Bilder aus seiner Sammlung in sich auf. Obwohl sie dann in Roussillon eine Heimat gefunden hat, zieht es sie auch wieder nach Paris. Man spürt diese Zerrissenheit in Ihr.
Man erfährt sehr viel über die Malerei und einige bekannte Namen tauchen in diesem Buch auch auf.
Es ist ein ruhiger Roman, der mir gut gefallen hat.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 22. Mai 2019 um 18:46 Uhr (Schulnote 2):
» „Inspiration existiert, aber sie muss dich arbeitend vorfinden.“
(Pablo Picasso)

In ihren Büchern beschäftigt sich die verstorbene amerikanische Schriftstellerin Susan Vreeland mit verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte, die in eine interessante Romanhandlung eingebunden werden. Auch der Roman "Lisette und das Geheimnis der Maler" folgt diesem Muster.

Paris, 1937: Aus Liebe folgt Lisette ihrem Mann André aus der lebendigen Metropole in die südfranzösische Provinz – nach Roussillon, einem Dorf am Rande der legendären Ockerfelsen, in dessen Enge sie sich zunächst schwer zurechtfindet. Erst durch Andrés Großvater und seine Sammlung französischer Gemälde lernt sie die Schönheit des provenzalischen Landstrichs lieben. Als er stirbt und André nicht aus dem Krieg zurückkehrt, muss Lisette die Bilder finden, die ihr Mann vor den Nazis versteckt hat. Sie hofft, während ihrer Suche nicht nur die Bilder zu retten, sondern auch ihr persönliches Glück.

Bereits das schlichte Cover scheint den Leser auf eine Zeitreise einzustimmen. Es ist überwiegend in Sepia-Tönen gehalten, das behutsam colorierte Paar scheint aus einer vergangenen Epoche zu stammen. Der schlichte Titel setzt die Kunst in den Mittelpunkt und macht auf das Geschehen neugierig.

Der Stil dieses historischen Romans ist verhalten und leise, ich habe ihn als sehr wohltuend empfunden. Die Entwicklung von Lisette wird glaubhaft dargestellt, man spürt, wie sehr die anfangs mit vielen Vorurteilen behaftete junge Frau aus der Metropole Paris mehr und mehr ihre neue Heimat liebgewinnt und gute Freunde in dem kleinen Dorf mit der ländliche Roussillon findet, die sie einige schwere Schicksalsschläge leichter ertragen lassen.

Susan Vreeland ist es gelungen, den besonderen Zauber der sonnengesättigten, nach Früchten duftenden provenzalischen Landschaften einzufangen. Gleichzeitig lässt sie ihre Leser teilhaben an wichtigen Epoche der Kunstgeschichte. Bedeutende Gemälde werden atmosphärisch dicht wiedergegeben, dass man sie vor seinem eigenen Auge zu erkennen glaubt. Man erhält wichtige Hintergrundinformationen über ihre Entstehungsgeschichte und staunt über die beeindruckende Welt der Farben, deren Bedeutung sich mit jedem einzelnen Pinselstrich erschließt. Viele berühmte Werke von Marc Chagall, Pablo Picasso und Paul Cezanne werden in eine fiktive anrührende Lebens- und Liebesgeschichte in einer dunklen Zeit eingebunden, die keinen Leser unbewegt lassen kann.«
  13      0        – geschrieben von Bücherfairy
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