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TASCHENBUCH
 
Lisette und das Geheimnis der Maler
Verfasser: Susan Vreeland (1)
Verlag: Aufbau (615)
VÖ: 12. April 2019
Genre: Historischer Roman (3651) und Romantische Literatur (17229)
Seiten: 555 (Kindle Edition), 608 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bilder (34), Dorf (726), Dreißiger Jahre (157), Frankreich (528), Geheimnisse (3599), Gemälde (178), Maler (173), Nationalsozialismus (241), Paris (486), Provence (77), Provinz (349), Zweiter Weltkrieg (407)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. Mai 2019 um 10:53 Uhr (Schulnote 2):
» Lisette liebt die Kunst und fühlt sich daher in Paris sehr wohl. Doch als der Großvater ihres Mannes André erkrankt, folgt sie ihrem Mann in die Provinz nach Roussillon. Es fällt ihr zunächst nicht leicht, sich dort einzuleben, doch Pascal hat eine Gemäldesammlung, die ihr Interesse weckt. Als Pascal stirbt, versteckt André die Gemälde, damit sie den Nazis nicht in die Hände fallen. Doch dann kehrt ihr Mann nicht aus dem Krieg zurück und Lisette macht sich auf die Suche nach den Bildern.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin Susen Vreeland. Der Schreibstil ist sehr detailliert und ich brauchte ein Weilchen um mich einzulesen. Das sorgt aber auch dafür, dass man die Bilder der Landschaft direkt vor Augen hat. Aber auch die Personen sind gut und lebendig dargestellt.
Lisette ist eine sympathische Person, die in einem Waisenhaus in Paris aufgewachsen ist. Schon dort erachte ihr Interesse an der Kunst erwacht. Dass sie als Städterin Probleme hatte, sich in das dörfliche Leben einzufinden, kann ich nachvollziehen. Begierig saugt sie die Informationen von Pascal über die Bilder aus seiner Sammlung in sich auf. Obwohl sie dann in Roussillon eine Heimat gefunden hat, zieht es sie auch wieder nach Paris. Man spürt diese Zerrissenheit in Ihr.
Man erfährt sehr viel über die Malerei und einige bekannte Namen tauchen in diesem Buch auch auf.
Es ist ein ruhiger Roman, der mir gut gefallen hat.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 22. Mai 2019 um 18:46 Uhr (Schulnote 2):
» „Inspiration existiert, aber sie muss dich arbeitend vorfinden.“
(Pablo Picasso)

In ihren Büchern beschäftigt sich die verstorbene amerikanische Schriftstellerin Susan Vreeland mit verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte, die in eine interessante Romanhandlung eingebunden werden. Auch der Roman "Lisette und das Geheimnis der Maler" folgt diesem Muster.

Paris, 1937: Aus Liebe folgt Lisette ihrem Mann André aus der lebendigen Metropole in die südfranzösische Provinz – nach Roussillon, einem Dorf am Rande der legendären Ockerfelsen, in dessen Enge sie sich zunächst schwer zurechtfindet. Erst durch Andrés Großvater und seine Sammlung französischer Gemälde lernt sie die Schönheit des provenzalischen Landstrichs lieben. Als er stirbt und André nicht aus dem Krieg zurückkehrt, muss Lisette die Bilder finden, die ihr Mann vor den Nazis versteckt hat. Sie hofft, während ihrer Suche nicht nur die Bilder zu retten, sondern auch ihr persönliches Glück.

Bereits das schlichte Cover scheint den Leser auf eine Zeitreise einzustimmen. Es ist überwiegend in Sepia-Tönen gehalten, das behutsam colorierte Paar scheint aus einer vergangenen Epoche zu stammen. Der schlichte Titel setzt die Kunst in den Mittelpunkt und macht auf das Geschehen neugierig.

Der Stil dieses historischen Romans ist verhalten und leise, ich habe ihn als sehr wohltuend empfunden. Die Entwicklung von Lisette wird glaubhaft dargestellt, man spürt, wie sehr die anfangs mit vielen Vorurteilen behaftete junge Frau aus der Metropole Paris mehr und mehr ihre neue Heimat liebgewinnt und gute Freunde in dem kleinen Dorf mit der ländliche Roussillon findet, die sie einige schwere Schicksalsschläge leichter ertragen lassen.

Susan Vreeland ist es gelungen, den besonderen Zauber der sonnengesättigten, nach Früchten duftenden provenzalischen Landschaften einzufangen. Gleichzeitig lässt sie ihre Leser teilhaben an wichtigen Epoche der Kunstgeschichte. Bedeutende Gemälde werden atmosphärisch dicht wiedergegeben, dass man sie vor seinem eigenen Auge zu erkennen glaubt. Man erhält wichtige Hintergrundinformationen über ihre Entstehungsgeschichte und staunt über die beeindruckende Welt der Farben, deren Bedeutung sich mit jedem einzelnen Pinselstrich erschließt. Viele berühmte Werke von Marc Chagall, Pablo Picasso und Paul Cezanne werden in eine fiktive anrührende Lebens- und Liebesgeschichte in einer dunklen Zeit eingebunden, die keinen Leser unbewegt lassen kann.«
  13      0        – geschrieben von Bücherfairy
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