Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
42.323 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Eckart Volz«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
BROSCHIERT
 
HB-DOWNLOAD
 
Nachts schweigt das Meer
Verfasser: Kate Penrose (1)
Verlag: Fischer (1522)
VÖ: 27. März 2019
Genre: Kriminalroman (6341)
Seiten: 464
Themen: England (1045), Ermittlungen (1032), Geheimnisse (3638), Inseln (1387), Mord (4965)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,00 (80%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
50%
2
0%
3
50%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
33%
2
67%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Eine Durchschnittsnote wird erst angezeigt, wenn 10 Stimmen abgegeben wurden.
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Nachts schweigt das Meer« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (6)     Blogger (3)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. Juli 2019 um 18:45 Uhr (Schulnote 2):
» Detective Inspector Ben Kitto von der Londoner Polizei hat sich eine Auszeit genommen, um den Tod seiner Partnerin bei der Polizei zu verarbeiten. Er kehrt zurück in seine Heimat auf die Scilly-Inseln von der Küste Cornwalls. Dort will er zur Ruhe kommen und sich über seine Zukunft bei der Polizei klar werden.
Als die 16-jährige Laura getötet wird, übernimmt er auf Bitten des zuständigen Polizeichefs die Ermittlungen, da er die Insel Bryher und die Menschen dort sehr gut kennt.
Die Aufgabe gestaltet sich sehr schwierig …

Mit den kleinen Scilly-Inseln hat die Autorin einen ganz besonderen Schauplatz für ihre Krimi-Reihe gewählt, für die dies der Auftakt ist. Die Schönheit der teilweisen wilden Natur kommt durch die bildhaften Beschreibungen gut zur Geltung und trägt auch zur Atmosphäre des Krimis bei.
Auch die knapp 100 Bewohner der Insel Bryher beschreibt die Autorin gut und stellt das Zusammenleben interessant und glaubhaft dar. Jeder kennt jeden und man ist eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt.
Und genau das macht Ben Kitto seine Ermittlungen so schwer. Zum Tatzeitpunkt waren offenbar keine Fremden auf der Insel, deshalb muss er unter Menschen ermitteln, die er teilweise sein Leben lang kennt und von denen einige enge Freunde sind.
Aber jeder von ihnen kann der Täter sein, deshalb muss er auch jeden einzelnen befragen. Das gestaltet sich nicht nur für Ben sondern auch beim Lesen manchmal etwas zäh. Gleichzeitig bietet es aber auch die Möglichkeit, die Bewohner kennenzulernen und einiges über ihren Charakter zu erfahren. Obwohl man im Prolog die Tat miterlebt, hatte ich bis zum Schluss keine Ahnung, wer der Täter ist und was das Motiv war.
Da ein weiterer Mord und andere Straftaten geschehen, ist die Spannung unterschwellig gleichbleibend vorhanden.
Mit hat es Spaß gemacht, mit Ben in alle Richtungen zu ermitteln und dabei viel über das Inselleben zu erfahren.
Die Auflösung des Falls ist schlüssig und war für mich sehr überraschend.
Ben hat mir als Protagonist gut gefallen. Er ist charismatisch, einfühlsam und ein sachlicher, gründlicher Ermittler. Auch sein Privatleben kommt nicht zu kurz, denn wir erfahren etwas über seine Familie, seinen Onkel und seine Patentante. Auch eine Frau tritt in sein Leben und hier bietet sich Potential für die weitere Entwicklung der Figur in den Folgebänden.
Für einige heitere Momente sorgt der Hund Shadow, der Bens verstorbener Partnerin gehörte und den er mit auf die Insel gebracht hat.
Ein weiterer Handlungsstrang, der in kursiver Schrift dargestellt ist, beschreibt Ereignisse um eine Person, die ein bisschen als Außenseiterin auf der Insel lebt. Es gibt zwar einige Berührungspunkte zur eigentlichen Handlung, dennoch hätte dieser Teil vielleicht nicht ganz so ausführlich sein müssen.

Dieser ruhige und unblutige Krimi punktet mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre, dem besonderen Schauplatz und einem interessanten Ermittler. Der flüssige und anschauliche Schreibstil ist gut geeignet für eine „kriminelle“ Auszeit auf den Scilly-Inseln und macht Lust, mit Ben Kitto weitere Fälle zu lösen!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  10      0        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 28. Mai 2019 um 22:41 Uhr (Schulnote 1):
» Inspektor Ben Kitto wollte eigentlich nur auf seine Heimatinsel, um nachzudenken und eine Auszeit vom Job zu nehmen. Leider ereignet sich ein Mord und Ben wird als Ermittler hinzugerufen, da er alle Einwohner der Insel schon lange kennt. Was für ihn sehr problematisch ist, da er seine Freunde verdächtigen muss.

Meine Meinung:

Hach, was für ein schöner Krimi er traf genau meinen Geschmack. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich die Erzählform im Präsens aber man gewöhnt sich schnell daran. Ich fand es prima, dass nur eine begrenzte Anzahl an Verdächtigen zur Verfügung steht nämlich alle Bewohner der Insel. Also quasi ein "Locked - Island" Krimi. Die Spuren wurden sehr schön verwischt und jeder war irgendwie verdächtig. So war der Spannungsbogen fast durchgehend sehr schön hoch. Auch die Nebencharaktere und das Leben auf den Scilly - Inseln wurde schön beschrieben. Ich fand alle Komponenten sehr harmonisch, also das Verhältnis: persönliches Leben des Ermittlers zu Kriminalhandlung und spannendes Geschehen zu Umgebungsbeschreibung.
Und ich gestehe, ich habe mich ein klitzekleines bisschen in Ben verliebt und freue mich schon auf den Folgeband.
Ich hätte es ganz schön gefunden, wenn ab und zu ( zu Beginn jedes dritten Kapitels oder so ) eine Landkarte abgebildet gewesen wäre, denn am Anfang habe ich nicht darauf geachtet und beim E-Book ist zurückblättern extrem mühselig. So wusste ich geografisch manchmal nicht so genau, was ich von den Ortsbeschreibungen halten sollte. Aber dies ist kein wirklicher Kritikpunkt.

Fazit: Für Leser, die ruhige beschreibende Krimis a la Agatha Christie lieben eine absolute Leseempfehlung«
  10      0        – geschrieben von mellidiezahnfee
 
Kommentar vom 27. Mai 2019 um 13:54 Uhr (Schulnote 2):
» Ein guter Inselkrimi

Detektive-Inspektor Ben Kitto kehrt auf die Scilly-Inseln zurück, um sich zu erholen und eine Entscheidung zu treffen, denn seine Chefin will seine Kündigung nicht akzeptieren. Doch kaum ist er auf seiner Heimatinsel Bryher, wird die sechzehnjährige Laura Treskothick vermisst und kurz danach tot aufgefunden. Ben will zu der Aufklärung beitragen und erhält von dem zuständigen Chefermittler die Erlaubnis dazu. Doch bald muss er selbst Menschen verdächtigen, die er schon seit jeher kennt und die ihm lieb sind. Aber auf der Insel gibt es dunkle Geheimnisse. Und der Täter kann wieder zuschlagen.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Der Schreibstil war angenehm und unkompliziert. Es gab keine Unklarheiten. In der Geschichte war ich sehr schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. In Ben Kitto, dessen jetziger Chef alles besser wusste und ihn immer wieder kritisierte. Der Typ ging mir wirklich auf den letzten Nerv. Das Buch wurde gleich von Anfang an spannend, als Laura vermisst und dann tot aufgefunden wurde. Ben hatte es mit seinen Ermittlungen nicht leicht, weil der eine oder andere immer etwas verschwieg, nicht alles sagte, was er wusste bzw. gesehen hatte. Es blieb spannend bis zum Ende. Dieses Buch hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Gegen Ende konnte ich es fast nicht aus der Hand legen. Von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten sowie eine Lese-/Kaufempfehlung.«
  11      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 25. Mai 2019 um 17:05 Uhr (Schulnote 2):
» Detective Inspector Ben Kitto braucht dringend eine Auszeit und kehrt deshalb auf seine Heimatinsel Bryher zurück. Er hofft, dass er seinem Onkel beim Bootsbau helfen und somit auf andere Gedanken kommen kann. Denn nach dieser Auszeit muss Ben Kitto entscheiden, wie es beruflich weitergehen soll. Doch Ruhe und Erholung findet Ben auf der Insel nicht. Denn bereits bei seiner Ankunft wird die 16-jährige Laura Trescothick vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden. Ben Kitto bietet an, die Ermittlungen zu übernehmen, da er die Insel und ihre Bewohner kennt....

Die Handlung dieses Krimis trägt sich auf Bryher, einer der Scilly-Inseln, die zu Cornwall gehören, zu. Der Autorin gelingt es hervorragend, die besondere Atmosphäre der Insel zu beschreiben. Man hat beim Lesen das Gefühl, die tosenden Wellen zu hören und Salzwasser und Wind auf der Haut zu spüren. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven betrachtet. Den größten Teil der Handlung erzählt Ben Kitto selber. Außerdem gibt es immer wieder kurze Einschübe, in denen man erfährt, was gerade bei Rose passiert. Rose ist die Kräuterfrau der Insel und scheint in großen Schwierigkeiten zu stecken.

Ben Kitto wirkt vom ersten Moment an sympathisch und deshalb folgt man gerne seiner Erzählung. Trotzt der Jahre, die er nicht auf der Insel verbracht hat, scheint er noch einen guten Draht zu den Bewohnern zu haben. Schon bald hat er mehr Verdächtige als ihm lieb sind und leider sind auch gute Freunde dabei. Gerade deshalb versucht Ben Kitto Details, die nach und nach ans Tageslicht kommen, unvoreingenommen zu betrachten. Die Handlung ist durchgehend interessant, plätschert aber eher gemächlich vor sich hin. Echte Spannung stellt sich beim Lesen nicht ein, dennoch macht es Spaß, der soliden Krimihandlung zu folgen und eigene Überlegungen, hinsichtlich des Täters, anzustellen. Da nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint, lässt sich der Täter nicht so leicht überführen.

Auch wenn ich mir ein wenig mehr Spannung erhofft hatte und die Handlung für meinen Geschmack etwas zu gemächlich vor sich hin plätscherte, habe ich den Aufenthalt auf der Scilly-Insel genossen. Denn Detective Inspector Ben Kitto wirkte auf mich sehr sympathisch und der Fall selbst hielt für mich einige Überraschungen bereit.«
  13      0        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 18. Mai 2019 um 8:20 Uhr (Schulnote 2):
» Eher ruhig und beschaulich gestalten sich die Ermittlungen Benesek Kittos in Kate Penroses „Nachts schweigt das Meer“. Dieser 464-seitige Kriminalroman bildet den Auftakt zu einer Serie, die auf den Scilly-Inseln vor der Küste Cornwalls spielt, und ist im Mai 2019 bei Fischer erschienen.
Benesek Kitto, Undercover-Ermittler in London, braucht eine Auszeit. Dafür kehrt er in seine Heimat zurück: nach Bryher, der kleinsten der fünf bewohnten Scilly-Inseln. Dort wird die 16-jährige Laura vermisst und kurze Zeit später ihr Leichnam gefunden. Ben macht sich auf die Suche nach ihrem Mörder und muss bald feststellen, dass es mehr Verdächtige gibt, als anfangs angenommen.
Dass gerade in den idyllischsten Ortschaften die dunkelsten Geheimnisse lauern, ist nichts Neues – ein Motiv, das in vielen Spannungsromanen aufgegriffen wird. Dennoch hebt sich dieser Krimi von der Masse ab, indem er vor einer eher ungewöhnlichen Kulisse spielt. Mir jedenfalls waren die Scilly-Inseln vor dieser Lektüre unbekannt, und umso mehr habe ich es genossen, diese anhand dieses Buches kennenzulernen. Karten in der vorderen Buchklappe erleichtern dabei die Orientierung und sorgen dafür, dass man sich auf Bryher bald heimisch fühlt.
Auch wenn der Roman eher ruhig daherkommt, verfügt er von Anfang bis Ende über ein konstantes Spannungsniveau. Dieses resultiert vor allem aus zwei Elementen: zum einen aus dem Gedanken, dass es innerhalb einer Gemeinschaft, bestehend aus 98 Menschen, wo eigentlich jeder jeden zu kennen glaubt, zu einem solchen Verbrechen kommen kann, zum anderen aus dem Umstand, dass sich das Geschehen im Vorfrühling ereignet, wo das Wetter genauso düster ist wie das Geschehen selbst. Gerade der erste Punkt lädt Leserinnen und Leser dazu ein, sich unentwegt Gedanken darüber zu machen, wer letzten Endes der Täter sein mag, eigene Urteile zu überdenken und, vor allem wegen immer neu auftauchender Motive, abzuändern. Nach und nach treten bei den Inselbewohnern neue Geheimnisse zutage, sodass man beim Lesen aus dem Grübeln kaum herauskommt. Der Fall wird am Ende recht überraschend, aber dennoch logisch nachvollziehbar aufgeklärt.
Der Roman selbst besteht aus zwei Handlungssträngen, den Ermittlungen im Fall „Laura“ selbst sowie den kursiv gedruckten Einschüben über Rose, einer Außenseiterin im Dorf, die mit mannigfaltigen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Gerade diese Einschübe richten den Blick darüber hinaus auf Probleme, mit denen dieses ansonsten so malerisch anmutende Eiland zu kämpfen hat: Schmuggel und unlautere Immobiliengeschäfte.
Lebensnah, vielschichtig und detailliert beschreibt Penrose die Charaktere. Von Zeit zu Zeit wechseln die Sympathien, wobei Ben sich trotz seines Schicksals als kluger, ruhiger und überlegter Ermittler entpuppt. Sehr gut gefallen hat mir auch sein Assistent, Eddie, der sich von einem naiven, übermotivierten Anfänger zu einem gewieften, mitdenkenden Polizisten entwickelt.
Der Kriminalroman ist, bis auf die Einschübe, in der ersten Person Präsens verfasst; dieses verhilft den Lesenden zur Identifikation mit dem Geschehen und dem Protagonisten. Die Sprache an sich ist flüssig und schnörkellos zu lesen, ausführliche Beschreibungen der Inselwelt und des Klimas, auch im übertragenen Sinne, lassen Leserinnen und Leser tief in diese Welt eintauchen. Leider lässt der beschreibende Stil den Roman gerade im Mittelteil phasenweise etwas langatmig erscheinen.
Das Cover zeigt ein harmonisches Abbild der Insel, über dem sich schon dunkle Wolken zusammenballen, und passt daher gut zum Roman.
Alles in allem konnte mich Kate Penrose mit diesem ersten Band überzeugen, entführte er mich doch auf angenehm spannende Weise in eine mir bis dato unbekannte Inselwelt – ein Buch, das ich Liebhaberinnen klassischer und eher ruhiger Kriminalromane bedenkenlos empfehlen kann. Ich selber bin schon auf den zweiten Band gespannt.«
  17      1        – geschrieben von ElisabethB.
Seite:  1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz