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Mehr als die Erinnerung
Verfasser: Melanie Metzenthin (8)
Verlag: Tinte & Feder (104)
VÖ: 14. Mai 2019
Genre: Historischer Roman (3576)
Seiten: 379
Themen: Ärzte (699), Erinnerungen (736), Mord (4826), Patienten (180), Soldaten (424), Zwanziger Jahre (168)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. Juni 2019 um 9:37 Uhr (Schulnote 1):
» Spannend und sehr berührend

Inhalt:
Friederike von Aalen arbeitet auf Gut Mohlenberg, einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen. Eigentlich wollte sie ihr Medizinstudium beenden, das hat sie aber abgebrochen, um sich um ihren Mann zu kümmern, der im ersten Weltkrieg schwer verwundet wurde. Eines Tages stellt sich eine neuer Mitarbeiter vor, der sich schnell in das Team integriert. Kurz darauf geschehen zwei grausame Morde. Hat dieser geheimnisvolle „Neue“ etwas damit zu tun?

Meine Meinung;
Nach "Im Lautlosen" und "Die Stimmlosen" war dies für mich das dritte Buch von Melanie Metzenthin. Wieder war ich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und tief berührt. Zum einen die Morde - die Ermittlungen konzentrieren sich zuerst auf die Patienten von Gut Mohlenberg, die „Irren“ sind die ersten, die in Verdacht geraten. Es ist bis zu letzten Seite spannend, die Auflösung ist überraschend und erschreckend.
Neben dem Mordermittlungen spielen noch andere Dinge eine große Rolle. Die Geschichte spielt um 1920, also kurz nach dem ersten Weltkrieg. In einigen Rückblenden werden wir in das Jahr 1917 versetzt. Melanie Metzenthin vermittelt uns „nebenbei“ viel historisches und medizinisches Hintergrundwissen. Ich hatte das Privileg, an einer autorenbegleiteten Leserunde teilzunehmen (sehr zu empfehlen!), dadurch haben wir noch mehr an dem fundierten Wissen der Autorin teilhaben dürfen. Sie versteht es, komplizierte und komplexe medizinische Fakten in leicht verständliche Sprache zu bringen.
Die Charaktere sind sehr facettenreich und authentisch gezeichnet. Friederike von Aalen ist eine starke, liebevolle Frau, die weiß, was sie will. Sie setzt ihren Kopf durch. Ihr Einfühlungsvermögen kommt den Patienten zugute, sie schafft es, Leute zum Reden zu bringen, die bei den studierten Ärzten den Mund nicht aufmachen. Rührend auch, wie sie sich um ihren Mann kümmert, der nach seiner Verletzung geistig auf dem Stand eines Kindes ist.
Auch die anderen Protagonisten haben mich überzeugt. So manchem hätte ich gerne den Hals umgedreht.
Das Ende war sehr überraschend und leider nicht (nur) happy. Ich weine ja nicht oft beim Lesen, aber da liefen mir auch die Tränen. Das Leben ist eben nicht fair.
Bei diesem Buch hat das „Sacken lassen“ sehr lange gedauert. Noch immer beschäftigen mich Fragen, die das Geschehen bei mir aufgeworfen hat. Wann ist Leben lebenswert? Oder nicht mehr lebenswert? Wer entscheidet, ob ein Leben lebenswert ist?

Fazit:
Unbedingt lesenswert!«
  15      0        – geschrieben von Caren Lü
Kommentar vom 18. Juni 2019 um 9:53 Uhr:
» Mehr als die Erinnerung
Melanie Metzenthin

Dieses Buch erzählt eine unvergessliche Geschichte, die aus charakterstarken, empatisch und mutigen Protagonisten besteht.
Friederike arbeitet ist im Jahre 1920 auf Gut Mohlenberg, der Einrichtung ihres Vaters für psychisch kranke Menschen. Sie kümmert sich rührend um ihre Patienten und um ihren Ehemann Bernhard, der es dem Krieg zu verdanken hat, nun nur noch den Verstand eines Kleinkindes zu besitzen.
Als in der näheren Umgebung mehrere Morde geschehen, ist für die Anwohner klar, daß der Mörder nur aus Gut Mohlenberg stammen kann.
Friederike setzt alles daran, den wahren Mörder zu finden, selbst wenn es sie um ihr eigenes Leben bringen könnte.
Die Autorin versteht es glänzend ihren Protagonisten Leben einzuhauchen, jeder einzelne Charakter in der Handlung ist ausgereift und stimmig am Platz. Der Schreibstil ermöglicht es durch die einzelnen Zeilen förmlich zu gleiten und schiebt die Emotionen auf den Leser über.
Auch fand ich diesen Roman unendlich faszinierend und facettenreich.
Fazit : Ein großartiger historischer Roman der unendlich Spannend, tiefgründig und voller Emotionen ist.«
  11      0        – geschrieben von Emotionbooksworld
Kommentar vom 15. Mai 2019 um 14:34 Uhr (Schulnote 1):
» Wer ist der MÖrder?

Gut Mohlenberg, 1920. Dieses Gut war eine Einrichtung für psychisch kranke Menschen. Jedoch kümmerte man sich hier auch intensiv um sie. Es war allerdings auch keine geschlossene Anstalt. Einer dieser Menschen war der Ehemann von Friederike von Aalen. Er hatte im Krieg eine Hirnverletzung erlitten und braucht seither besondere Zuwendung. Seit der Verletzung steht er auf der Stufe eines Kindes.
Doch dann geschehen zwei Morde in dieser Gegend kurz hintereinander. Natürlich werden die ‚Geisteskranken‘ der Einrichtung verdächtigt. Doch Friederike ist sich sicher, dass es keiner ihrer Patienten war. Dann gibt es da einen neuen Mitarbeite namens Walter Pietsch. Er hat auch im Krieg schlimme Verbrennungen erlitten. Was weiß er? Außerdem auch noch den Arzt Dr. Weiß, der auch etwas weiß aber nichts darüber verlauten lässt. Friederike stellt Fragen und bringt sich und andere in große Gefahr.

Meine Meinung
Dies ist das erste Buch das ich von dieser Autorin lese und es hat mich nicht enttäuscht. Im Gegenteil, meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Es ließ sich sehr leicht und angenehm lesen. Es gab keine unklaren Worte wodurch der Lesefluss gestört worden wäre. In der Geschichte war ich auch sehr schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Friederike, die gerne wissen möchte, was damals im Krieg als Bernhard verletzt wurde wirklich geschehen ist. Die merkt wie es ihrem Mann besser geht, obwohl er sich nie ganz erholen wird. Was wird sie in der Anstalt in Langenhagen - die sie aus bestimmten Gründen besucht – vorfinden? Friederike ist schockiert von ihren Eindrücken. Dieses Buch ist sehr schön und berührend geschrieben. Es hat mich von ‚Anfang an gefesselt und mich in seinen Bann gezogen. Ich habe es mit Begeisterung gelesen und konnte es fast nicht aus der Hand legen. Über das Ende war ich ein wenig traurig, aber es war trotzdem schön. Und berührend. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen und vergebe die volle Bewertungszahl.«
  8      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 14. Mai 2019 um 14:20 Uhr (Schulnote 1):
» 1920: Gut Mohlenberg ist eine private Einrichtung für psychisch kranke Menschen, die von Doktor Meinhardt gegründet wurde. Man möchte hier den Pfleglingen die Möglichkeit geben, ein möglichst eigenständiges Leben zu führen. Seine Tochter Friederike von Aalen unterstützt ihren Vater bei der Betreuung der Patienten. Dazu gehört auch ihr Mann Bernhard von Aalen, der im Krieg eine schwere Kopfverletzung erlitten und hat daher nur noch die Fähigkeiten eines Fünfjährigen. Trotz allem liebt Friederike ihren Mann immer noch.
Dann sucht Walter Pietsch, ein Mann mit schweren Verbrennungen im Gesicht, auf Mohlenberg Arbeit. Kurze Zeit später gibt es einige Mordfälle und In der Umgebung ist man sich sicher, dass die Patienten von Mohlenberg dafür verantwortlich sind. Friederike ist sich sicher, dass keiner der Patienten schuldig ist, und versucht herauszufinden, was wirklich passiert ist. Doch damit bringt sie sich und andere in Gefahr.
Obwohl psychische Krankheiten und ihre Behandlung in jener Zeit einen großen Raum einnehmen, lässt sich dieses Buch sehr flüssig lesen. Alles ist gut und verständlich beschrieben. Auch die Charaktere sind individuell und authentisch ausgearbeitet.
Doktor Meinhardt wollte Pfleglinge aus den geschlossenen Anstalten herausholen und ihnen ein eigenständiges Leben so ermöglichen. Um das zu finanzieren, wurden auch „hysterische“ junge Frauen aufgenommen, die von ihren Familien aus Scham weggeschickt wurden. Friederike ist eine mitfühlende Frau, die für ihren kranken Mann sogar ihr Studium abgebrochen hat. Sie steht zu Bernhard und ist sich sicher, dass mehr in ihm steckt, als die meisten vermuten. Das bestätigt sich dann auch, als er sich wie eine Klette an Walter Pietsch hängt. Der behandelt ihn ganz normal und traut ihm einiges zu. Er hat aber anscheinend auch Geheimnisse. Der angestellte Arzt Dr. Weiß war mir von Anfang an unsympathisch. Er ist auf Mohlenberg eigentlich fehl am Platze, da ihm die menschliche, respektvolle Behandlung der Patienten nicht zusagt. Das zeigt er auch immer wieder. Wir wissen, was nur wenige Jahre später mit solchen Patienten geschieht.
Ein packender Roman, der mir sehr gut gefallen hat.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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