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TASCHENBUCH
 
Solange sie tanzen
Verfasser: Barbara Leciejewski (6)
Verlag: Tinte & Feder (117)
VÖ: 14. Mai 2019
Genre: Frauenliteratur (1171)
Seiten: 366 (Kindle Edition), 368 (Taschenbuch-Version)
Themen: Demenz (44), Erinnerungen (755), Liebe (499), Tänzer (99), Tod (982), Vergessen (51)
Charts: Einstieg am 20. Mai 2019
Höchste Platzierung (1) am 23. Mai 2019
Zuletzt dabei am 5. Juni 2019
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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17mal in den Tagescharts platziert
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Errechnet auf Basis von 34 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Die Geschichte der einundachtzigjährigen Ada, die im Jahr zuvor ihren Mann verloren hat und dabei ist, noch viel mehr zu verlieren. Vor dem langsamen Abrutschen in die Demenz kann sie nichts bewahren, weder ihr treuer Boxer Hemingway, noch ihre Kinder und Freunde, die erst spät etwas mitkriegen, noch ihre positive Lebenseinstellung und der Mut, mit dem sie seit jeher allen Herausforderungen entgegengetreten ist. Einzig der Anblick eines tanzendes Paar, das sie Abend für Abend durch ihr Fernglas beobachtet, hält sie aufrecht. Mit ihnen kommen all die Erinnerungen, die wirklich von Bedeutung sind, zurück. Solange sie tanzen, ist Ada glücklich.
Lesermeinungen (5)     Blogger (2)     Tags (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Juni 2019 um 23:53 Uhr (Schulnote 1):
» Vor zwei Tagen habe ich "Solange sie tanzen" ausgelesen. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann mich ein Buch je so tief bewegt und nachhaltig beschäftigt hat. Zum einen ist da die Geschichte um Ada , eine liebenswerte ältere Dame, die verwitwet, zusammen mit ihrem Hund Hemingway, irgendwo in einem Münchner Mietshaus lebt und so gut wie möglich ihren Alltag bestreitet. Parallel dazu nimmt uns die Autorin mit in das München der Nachkriegszeit, wo sich in einem Kino zwei junge Menschen begegnen und verlieben. Durch sechs Jahrzehnte können wir die beiden begleiten, ihre tiefen Gefühle füreinander, ihre Träume, von denen manche sich nie erfüllen, Enttäuschungen, Entbehrungen, große und kleine Glücksmomente mit ihnen erleben.

Leciejewski versteht es unglaublich gut einem selbst die kleinsten Nebenfiguren so nahe zu bringen, dass man sich mitten unter ihnen glaubt. Irgendwie kommen sie einem bekannt vertraut vor. Man ist drin in dieser Geschichte, lebt mit Ada und… versteht auf einmal soviel mehr von dieser, ihrer Welt ,in die sie langsam aber unaufhaltsam hinübergleitet.

Ein großartiger Roman, der sich mit einem schwierigen , oft tabuisiertem Thema befasst, ohne dass dies einen dunklen Schleier über den Plot legt.
Nein, das Buch ist wie eine Therapie für all diejenigen, die vergessen… vergessen, dass wir dieses eine Leben in dieser immer noch wunderbaren Welt geschenkt bekommen haben und jeder Tag eine neue Chance bietet, glücklich zu sein oder zu werden. Heute, hier und JETZT.«
  9      0        – geschrieben von Frida Singer
Kommentar vom 4. Juni 2019 um 9:39 Uhr (Schulnote 1):
» Vor ungefähr einem Jahr hat Ada Friedberg ihren Mann verloren, mit dem sie über fünfzig Jahre verheiratet war. Nun bleibt ihr nur noch der Boxer Hemingway und die Erinnerung. Aber sie spürt auch, dass sie vergesslich wird. Sie versucht ihrem Alltag Struktur zu geben, um dagegen anzukämpfen.
Sie beobachtet das Leben um sich herum vom Wohnzimmerfenster aus. Mit dem Fernglas kann sie am Leben der Nachbarn teilhaben. Als sie ein tanzendes Paar beobachtet, erinnert sie sich, wie sie mit ihrem Hans früher getanzt hat. Das Jetzt verschwindet immer mehr und die Vergangenheit wird zunehmend zur Realität.
Der einfühlsame Schreibstil lässt sich wundervoll lesen. Wir lernen Adas Leben kennen, können an ihren Erinnerungen teilhaben und ihre Gefühle hautnah miterleben. Sie spürt, dass sie immer vergesslicher wird und das macht ihr Angst. Aber noch kann sie das einigermaßen überspielen, so dass auch ihre Kinder das zunächst nicht mitbekommen. Ada möchte ihr Leben selbständig bewältigen. Sie bekommt die Unterstützung ihrer Familie, aber die Aussetzer nehmen zu und daher verliert sie sich in den Erinnerungen.
Ada ist authentisch und lebendig beschrieben und sie ist mir sehr ans Herz gewachsen.
Es ist ein Thema, das uns alle angeht, denn jeden kann es treffen, entweder selbst oder im Familien- oder Verwandtenkreis.
Der Autorin hat einen wunderbaren und warmherzigen Roman über das Alter, das Vergessen und die Erinnerung geschrieben, den ich nur empfehlen kann.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 2. Juni 2019 um 17:45 Uhr (Schulnote 1):
» Eine wunderschöne, berührende Geschichte

In diesem Buch geht es um Ada Friedberg, eine alte Dame die sich nicht unterkriegen ließ. Auch nicht vom plötzlichen Tod ihres geliebten Mannes. Sie vermisst ihn sehr, aber sie hat ja noch Hemingway, ihren Boxer um den sie sich kümmern muss. Und sie braucht das auch, denn so langsam wird sie vergesslich und bringt vieles durcheinander. Doch sie hat einen Zeitvertreib. Sie beobachtet mit dem Fernglas die Leute in ihrer Nachbarschaft. Eines Abends entdeckt sie ein tanzendes Paar in einem alten Haus, was sie an die erste Zeit ihrer großen Lieb e zu Hans erinnert. Immer wieder beobachtet sie dieses Paar, doch die Gegenwart verschwimmt, auch wenn es Ada Halt gibt.

Meine Meinung
Als ich das Buch anfing zu lesen, dachte ich zuerst, es sei langweilig. Aber dann hat es mich immer mehr fasziniert. Zudem ließ es sich sehr gut lesen, es gab keine Unklarheiten und der Lesefluss wurde nicht gestört. Ich war dann doch auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Es ist eine berührende Geschichte über eine alte Frau, die mit der Zeit immer mehr vergisst. Man erfährt von ihrer Jugendzeit, von ihrem Vater der ihren Mann kategorisch ablehnte und wie sie sich nicht davon beeinflussen ließ. Man erfährt wie die beiden ihr Leben gemeistert haben, wie glücklich sie zusammen waren und wie sehr Ada es getroffen hatte als Hans starb. Trotzdem raffte sie sich auf, denn Hemingway, der Boxer, war ja auch noch da. Sie hatte immer noch eine Aufgabe. Dieses Buch hat mich, ja auch gefesselt, obwohl die Spannung eine ganz andere war als sonst. Ich wollte wissen, wie es Ada weiter ergehen würde und konnte nicht aufhören zu lesen. Das Buch hat mich richtig in seinen Bann gezogen, es hat mich berührt, denn wir werden ja auch einmal alt - so hoffe ich wenigstens. Adas Geschichte hat mir super gefallen und mich, ja auch gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.«
  13      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 19. Mai 2019 um 14:20 Uhr (Schulnote 1):
» Ada Friedberg ist seit fast einem Jahr Witwe. Gemeinsam mit ihrem Mann Hans hat sie lange, glückliche Jahre verbracht. Hans fehlt ihr an jedem einzelnen Tag. Doch Ada lässt sich nicht unterkriegen. Sie bewältigt ihren Alltag beinahe allein und wird dabei von ihrem Boxer Hemingway unterstützt. Denn Hemingways Versorgung gibt ihrem Leben Struktur und außerdem sorgen die gemeinsamen Spaziergänge dafür, dass Ada aus dem Haus geht. Langsam beschleicht Ada allerdings das Gefühl, dass sie zunehmend vergesslicher wird. Obwohl sie versucht, sich nichts anmerken zu lassen, ist ihr Erschrecken darüber groß. Als im Haus gegenüber ein junges Paar einzieht, das Ada aus ihrer Wohnung mit dem Fernglas beobachtet, fühlt sie sich an ihre Zeit mit Hans erinnert. Denn die neuen Nachbarn scheinen genauso leidenschaftliche Tänzer zu sein, wie es einst Ada und Hans waren...

Barbara Leciejewski beschreibt Adas Geschichte so einfühlsam, dass man vom ersten Moment an, eine ganz besondere Atmosphäre wahrnimmt. Deshalb fühlt man sich sofort wohl, kann sich entspannt zurücklehnen und beobachten, wie Ada ohne ihren geliebten Ehemann Hans zurecht kommt und wie sie ihr Leben nun gestaltet. Dabei gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Diese werden so lebendig geschildert, dass man beinahe meint, selbst dabei zu sein und Ada und Hans über die Schulter zu schauen.

Doch auch die Gegenwart hat einiges zu bieten. Man verfolgt Adas Bemühungen, ihren Alltag selbst zu bewältigen, durchgehend interessiert und nimmt mit einem mulmigen Gefühl wahr, dass sie langsam vergesslich wird. Ada wirkt so authentisch, dass man mit ihr mitfühlen und sich ganz auf sie einlassen kann. Sie ist sehr sympathisch, hat das Herz auf dem richtigen Fleck und außerdem einen ganz besonderen Humor. Es gibt Momente, in denen man ganz unverhofft schmunzeln kann. Doch auch solche, in denen man tief berührt wird und heftig schlucken muss.

Dieser Roman ist zwar eher ruhig, doch so einfühlsam geschrieben, dass er tief unter die Haut geht, da die Emotionen einfach echt wirken. Man kann sich ganz auf Ada einlassen, ihre Erinnerungen genießen, aber auch über die Ängste und Schwierigkeiten, die mit dem Älterwerden verbunden sind, nachdenken.«
  14      1        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 16. Mai 2019 um 19:44 Uhr (Schulnote 1):
» Ada liebt Hans und Hans liebt Ada. So einfach ist das aber nicht im Jahre 1957. Adas despotischer, ewig gestriger Vater verbietet ihr den Umgang mit dem Sohn eines jüdischen Nazigegners. Wie beide ihr Lebensglück verwirklichen, beschreibt Barbara Leciejewski anrührend in ihrem Roman. In Rückblenden wird Adas Leben erzählt, mit Höhen und Tiefen. Ein im Abendlicht tanzendes Paar, welches in Ada Erinnerungen hervorruft, wird zum Symbol ihrer Liebe. Erinnerungen schwinden, Gedächtnislücken häufen sich. Sehr behutsam wird das Abgleiten in die Demenz geschildert. Trotz aufopferungsvollem Kümmern seitens der Kinder und einiger Nachbarn verabschiedet sich das Bewusstsein. Sanft, sehr sanft geht Ada der Wiedervereinigung mit ihrem geliebten Hans entgegen.
Gefühlvoll, aber ohne falsche Sentimentalität wird eine anrührende Lebensgeschichte erzählt. Schön, an Adas Erinnerungen teilzuhaben.
Roman aus dem Tinte&Feder Verlag, Amazon media EU.«
  7      0        – geschrieben von SanneL
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