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Apollo Felix
Verfasser: Iris Rösner (1)
Verlag: Eigenverlag (12600) und epubli (852)
VÖ: 27. März 2018
Genre: Jugendliteratur (5600)
Seiten: 79
Themen: Jungen (683), Koma (204), Krankenschwester (169), Unfälle (886), Weltraum (470)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Iris Rösner für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Iris Rösner gibt es auf ihrer Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Wenn Mama von der Sklaverei anfing, dann galt es sich in Deckung zu bringen oder eine Wunderwaffe zu nutzen. Felix ging regelmäßig in Deckung, Papa schickte die Wunderwaffe: Stella. Mit ihren grünen Augen, den braunen Locken und zwei Grübchen rechts und links von ihrem Mund bewaffnet, schritt Stella stets auf Mama zu, neigte den Kopf leicht nach unten und ließ gleichzeitig ihre überirdisch großen Augen zu Mama aufblicken:
     »Aber Mama, du bist doch die beste Mama der Welt. Was würden wir nur ohne dich machen. Ich liebe dich ja so sehr.«
     Dann folgte die obligatorische feste Umarmung von Stella um Mamas Taille und die fortwährenden Beteuerungen, wie lieb Stella Mama doch hat. Daraufhin wurden Mamas Augen feucht, sie setzten sich mit Stella auf den Flurboden und drückte und herzte Stella stundenlang. Bei diesem Anblick grinste Papa wie ein Honigkuchenpferd und freute sich tierisch, dass seine
     Wunderwaffe wieder einmal ganze Arbeit geleistet hatte.
     Felix musste schmunzeln, als er an das Bild von seiner gerührten Mutter auf dem kalten Fliesenboden dachte. Seit Mama arbeiten ging, nahm sie die Dinge im Haushalt jedoch wesentlicher gelassener. Stella mit ihren zwölf Jahren galt immer noch als Papas Wunderwaffe. Allerdings setzte Stella bereits seit einiger Zeit ihr Talent vorrangig zum eigenen Nutzen ein. Insbesondere Mama konnte den grünen, großen Augen nur sehr selten etwas abschlagen. Neue Schuhe, neues Shirt, neue CD, wenn Mama und Stella einkaufen gingen, kurbelten sie das Wirtschaftswachstum der Nation an.
     Erschöpft rieb sich Felix sein linkes Auge, bevor er durch das Teleskop blickte. Ein atemberaubender Sternenhimmel offenbarte sich dem jungen Hobbyastronomen. Kein Wölkchen schwebte am dunklen Nachthimmel und der große Wagen setzte sich mit seiner Strahlkraft über die anderen Sternenbilder hinweg. Hier draußen auf dem Balkon kroch der unverwechselbare Duft frischer Erde, der nach einem Sommergewitter in der Luft lag, langsam in Felix Nase.
     Er war schon immer ein großer Fan von dieser Geruchskombination gewesen. In der Verschmelzung aus schwerer Erde und blumiger Leichtigkeit lag ein Stück Freiheit. Als würde sich die klumpige Erdmasse von der Erdanziehung verabschieden und in Richtung Himmel schweben. Doch nach der erschreckenden Nachricht, dass seine kleine Schwester im Krankenhaus lag und sich womöglich mit Gevatter Tod anfreundete, hatte die Leichtigkeit der frischen Sommererde die Schwere von fettigen Pommes frites angenommen.
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