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TASCHENBUCH
 
Apollo Felix
Verfasser: Iris Rösner (1)
Verlag: Eigenverlag (12637) und epubli (852)
VÖ: 27. März 2018
Genre: Jugendliteratur (5615)
Seiten: 79 (Kindle Edition), 164 (Taschenbuch-Version)
Themen: Jungen (687), Koma (204), Krankenschwester (169), Unfälle (889), Weltraum (472)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Iris Rösner für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Iris Rösner gibt es auf ihrer Autorenseite.
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Kapitel Eins


Müde und verschwitzt schlurfte Felix durch die Haustür. Gezielt warf er seine Sporttasche direkt vor den Wäschekorb in der Abstellkammer. Ein breites Grinsen breitete sich auf dem Gesicht des Jungen aus. Das war ein perfekter drei Punkte Wurf. Papa würde sagen „Alle Neune“, aber Kegeln lag nun wirklich nicht auf Felix Wellenlänge.
     Wie ein Drogenhund auf der Arbeit schnupperte Felix unter seinen Achseln und zog die Nase kraus. Er hatte schon besser gerochen. Aber nach zwei Stunden schweißtreibendem Basketballtraining würde er sich für dieses Geruchsaroma eine glatte Eins geben. Er musste jetzt unbedingt seine kleine Schwester Stella finden, damit sie an diesem Duft teilhaben konnte. Wahrscheinlich verkroch sie sich wieder hinter ihrer Staffelei und hielt ihr Gekleckse auf der Leinwand für Kunst und sich selber für den nächsten Picasso.
     Typisch Stella!
     So ein bisschen Bruderschweiß würde sie schon auf Trab bringen. Wo steckte sie bloß? Er wäre ja schon früher zu Hause gewesen, aber ein wirklich fieses Sommergewitter hatte ihn kurz nach Verlassen der Sporthalle erwischt. Eine geschlagene Dreiviertelstunde verbrachte er unter einer klapprigen, aber immerhin überdachten Bushaltestelle, bevor der Regen nachließ und er die fünf Kilometer einigermaßen trocken nach Hause radeln konnte. Sein Shirt klebte feucht an Felix, als er die Treppe in den ersten Stock hoch schlich und durch alle Zimmer tigerte.
     »Stella«, rief Felix mit zuckersüßer Stimme, »ich hab´ eine Überraschung für dich!« Doch auf eine Antwort wartete Felix vergeblich. Überhaupt war es auffallend still im ganzen Haus. Weder die rumpelnden Geräusche der fünfzehn Jahre alten Waschmaschine noch das Gedudel von Mamas Radiosender erfüllten das Reihenhaus mit Leben. »Wo trieben die sich nur alle herum?«, fragte sich der hochgewachsene Junge, während er gemächlich in sein Zimmer bewegte und die Stereoanlage auf Presslufthammerlautstärke einstellte. Dann öffnete er die Tür von seinem Balkon und erwartete die Protestrufe seiner Mutter aus dem Garten, wo sie sich zu dieser Jahreszeit bevorzugt aufhielt. Eine ganze Weile beschallte Felix Haus und Garten mit den Klängen der Toten Hosen. Doch weit und breit rührte sich keine Menschenseele. Nachdenklich trat Felix auf den Balkon hinaus und stemmte die Hände in seine Taille, wobei er angestrengt das Areal der Neubausiedlung mit seinen Augen durchkämmte. Der Geruch von gegrillten Steaks stieg in seine Nase. Aus Schreibers Garten sah Felix hellgraue Rauchwölkchen aufsteigen. Erst jetzt bemerkte er, dass sein Magen wie ein hungriger Wolf knurrte. Felix fuhr sich durch seine braun gelockten Haare, als er das Klacken der Haustür vernahm. Leise schlich der 14-jährige Junge die Treppe runter. Angriffslustig trippelte Felix auf Zehenspitzen ins Wohnzimmer, um kurz darauf seinen Vater von hinten lachend anzufallen.
     »Na, wer ist der größere Stinker von uns zwei? Schnupper mal an mir, dann wirst Du sehen, dass ...«
     Doch weiter kam Felix nicht. Lästig, als wäre Felix eine Schmeißfliege, schob sein Vater ihn von sich weg. »Jetzt nicht Felix. Für so einen Mist habe ich gerade echt keine Nerven«.
     Sein Vater raufte sich angespannt das kurze Haar und deutete Felix an auf dem Sofa Platz zu nehmen.
     Chillig ließ der Junge sich auf die Couch gleiten und grübelte darüber nach, warum sein Vater so gestresst wirkte. An der Vier in Englisch konnte es nicht liegen. Sein Vater hatte vollstes Verständnis dafür, dass Felix es mit Sprachen nicht so hatte. Nur seine Mutter machte deswegen hin und wieder Stress. Felix grübelte weiter, während sein Vater schweigsam vor dem Wohnzimmertisch auf und ab lief. Oder hatten sich vielleicht die Nachbarn beschwert, weil vorhin die Musik etwas lauter lief als sonst? Oder ist jemand Felix heimlicher Leidenschaft auf die Schliche gekommen, dass er mit seinem Teleskop des Nachts einen Blick in fremde Schlafzimmer warf? Doch während Felix über seine eventuellen Missetaten nachdachte, ergriff sein Vater das Wort.
     »Felix, es ist etwas Schreckliches passiert«.
     Dicke Sorgenfurchen durchzogen das Gesicht seines Vaters, während dieser weiter seine Runden durchs Zimmer lief.
     »Was´n los? Ist was mit Mama«?
     »Nein, Nein, mit Mama ist alles in Ordnung. Auch wenn Sie sich gerade im Krankenhaus befindet«.
     Auf Felix Gesichtsausdruck bildete sich ein Fragezeichen. Er zog die Augenbraue hoch, drückte das Kinn nach unten und blickte seinen Vater aus auffordernd an. Papa setzte sich auf den Sessel und hielt verzweifelt seinen herunter gebeugten Kopf zwischen den Händen.
     »Deine Schwester ... Stella ist ... Stella hatte ...«, sein Vater schaute kurz auf und seufzte tief, »Stella liegt schwerverletzt im Krankenhaus. Sie wurde von einem Auto angefahren. Das Gewitter. Und ... und ... wir ... «, Felix Vater schloss fest seine Augen und atmete tief ein, bevor er weiter sprechen konnte, »wir wissen nicht, ob sie es überleben wird. Sie hat schlimme Kopfverletzungen«.
     Ungläubig starrte Felix seinen Vater an.
     »Du veralberst mich doch, oder? Das ist echt nicht cool, Papa«.
     Die Gesichtsfarbe seines Vaters wechselte auf Knallrot. Er sprang erregt auf, bevor das Brüllen begann.
     »Das ist kein Witz, Felix. Das ist todernst. Deine Schwester wird gerade notoperiert. Am Kopf. Sie wird vielleicht sterben«!
     Mit hängenden Schultern ließ sich sein Vater wieder auf den Sessel fallen und rieb sich ein paar Mal mit den Handflächen das Gesicht.
     »Die Polizei war vorhin da und ...«
     »Cool, die Bullen! So richtig wie im Fernsehen? Mann, und ich habe das verpasst«.
     Ein strafender Blick durchbohrte Felix bei diesen Worten.
     Dann schaute Papa gen Himmel, schüttelte mutlos mit seinem Haupt und rollte mit den Augen.
     »Felix, ich fahre jetzt zu Mama ins Krankenhaus. Bis die OP vorbei ist, wird es noch eine Weile dauern. Ich bin nur hergekommen, um nach dir zu schauen. Und weil ich dir von Stellas Unfall nicht am Telefon erzählen wollte. Wie sieht es aus? Kommst Du mit?«
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