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Salz im Wind - Nach der Ebbe kommt die Flut
Verfasser: Johanna Benden (8)
Verlag: Books on Demand (2066) und Eigenverlag (12882)
VÖ: 2. Mai 2019
Genre: Romantische Literatur (16487)
Seiten: 340 (Gebundene Version), 443 (Kindle Edition), 393 (Taschenbuch-Version)
Themen: Erinnerungen (709), Glückstadt (1), Heiratsanträge (125), Norddeutschland (40), Traummänner (264), Wiedersehen (1065)
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Leider existiert für »Salz im Wind - Nach der Ebbe kommt die Flut« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Und «wir» bedeutet in diesem Fall «ich», oder was?
     „Da hast du sicher recht, Paps. Ich würde gern helfen, aber...“, Anna deutete auf ihren Monitor, „... du willst den vorläufigen Bericht bis heute Abend auf deinem Tisch haben und das Geschenk brauchst du bis morgen. Das schaffe ich einfach nicht.“
     „Kein Problem.“ Claus Jürgen lächelte jovial. „Ich stelle Steffen für dich frei.“
     Anna schüttelte den Kopf. „Steffen steckt a) nicht in der Materie und b) haben wir Freitag nach 15 Uhr. Da sind die Azubis im Wochenende.“
     „Dann wird Luke dich unterstützen.“ Ihr Vater grinste zuversichtlich.
     Luke war genau wie Anna Controller bei Storm Energie, allerdings beschäftigte er sich mit den Personaldaten.
     „Auch Luke hat von diesem Bericht keine Ahnung“, widersprach sie. „Er würde zwei Tage brauchen, um sich einzuarbeiten.“
     „Ach, komm schon!“, winkte Claus Jürgen ab. „Die paar Zahlen. So kompliziert kann das doch nicht sein.“
     „Ist es aber“, erwiderte Anna angesäuert. Das war mal wieder typisch! „Guck es dir selbst an. Ich schick dir eben die Daten.“
     Sie rollte an ihren Schreibtisch und öffnete das Mailprogramm.
     „Nee, nee“, ruderte Claus Jürgen zurück. „Ich habe keine Zeit. Ich ... glaube es dir.“
     „Gut.“
     Ihr Vater schaute sie fordernd an. „Und was machen wir jetzt? Ich brauche ein Geschenk, das Wieck umhaut.“
     Anna schaute skeptisch zurück. „Paps, denkst du echt, dass Robert seine Investition von einem Geburtstagsgeschenk abhängig macht?“
     „So läuft das in der Geschäftswelt. Bei gewissen Beträgen geht es nur noch mit Vitamin B. B wie Beziehung. Und meine zu Wieck muss blendend sein.“
     „Im Ernst?“ Anna zog zweifelnd die Brauen hoch.
     „Ja, Mädchen! Von diesen Dingen hast du keine Ahnung.“
     Aha.
     Anna hielt den Ansatz für ausgemachten Blödsinn, aber wenn ihr Vater sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann war jeder Widerstand zwecklos.
     „Hmm.“ Claus Jürgen tat, als würde er nachdenken. „Und nun, Anna? Wie kriegen wir die Kuh vom Eis?“
     Woher soll ich das wissen? Du hast mich doch mit Arbeit zugeschüttet.
     Anna zuckte mit den Schultern.
     „Und...“ Ihr Vater tippte sich an die Stirn. „Und wenn ich dir mit dem Bericht bis morgen Mittag Zeit gebe?“
     „Morgen ist Samstag“, warf Anna ein. „Olli und ich wollten Fliesen aussuchen gehen.“
     Claus Jürgen setzte ein charmantes Lächeln auf. „Ach, das könnt ihr doch auch nächstes Wochenende machen, Kinder. Dein alter Herr braucht dich, Anna! Gib dir einen Ruck!“
     „Würde ich ja gern“, entgegnete sie. „Aber woher soll ich auf die Schnelle ein Geschenk bekommen, das Robert aus den Socken haut?“
     „Das überlasse ich dir, mein Augenstern. Ich habe vollstes Vertrauen in dich.“
     Ich nicht! Ich habe keinen Plan!
     Anna presste die Lippen zusammen.
     „Bitte, Töchterlein! Du bist die einzige, die mich retten kann. Du bist so kreativ. Dir fällt immer was ein. Ruf im Zweifelsfall in Lübeck beim Kontor Fredenhagen an. Wenn du ihnen sagst, was sie besorgen sollen, machen sie alles möglich.“
     „Bei Fredenhagen?“, echote Anna. „Das wird ein Vermögen kosten und auch die können die Post nicht beschleunigen. Bis morgen wird es nicht hier sein.“
     „Das wird schon.“ Claus Jürgen grinste lässig. „Sag ihnen, sie sollen einen Mitarbeiter damit rüberschicken. Der Service bei Fredenhagen ist hervorragend.“
     Also zwei Vermögen. Und ökologischer Schwachsinn.
     Storm Energie legte normalerweise großen Wert auf ein grünes Image.
     Innerlich schüttelte Anna den Kopf, fragte aber: „Was ist mein Budget?“
     Claus Jürgen setzte sein Gewinnerlächeln auf. „Wenn es ein Volltreffer ist, kannst du bis 1.000 gehen.“
     „1.000 Euro?!“ Anna machte große Augen. „Die Buchhaltung wird dir die Rechnung um die Ohren hauen. Das kannst du nicht absetzen.“
     „Ich weiß. Unwichtig.“ Ihr Vater wandte sich zum Gehen. „Durch die Ertragseinbrüche in den letzten Jahren sind unsere Aktionäre vorsichtig geworden. Wenn ich keinen Investor für Storm Offshore finde, ist das Projekt tot. Kauf also bloß nichts Billiges.“
     Und weg war er.
     „1000 Euro...“
     Anna vergrub ihren Kopf in den Händen.
     Na super! Wo soll ich denn bis morgen so ein Mega-Geschenk herbekommen? Ich habe ja noch nicht mal eine Idee.


Renoviertes Gerümpel


Eine Stunde später ließ Anna ihren Kopf auf die Schreibtischplatte sinken und schloss frustriert die Augen.
     Ich kriege das nicht hin! Boa. Es ist unmöglich, so ein Geschenk zu finden. Paps wird durchdrehen.
     Nein, ihr Vater würde nicht durchdrehen. Er würde enttäuscht sein. Und enttäuscht war hundert Mal schlimmer als sauer.
     „Scheiße.“
     Niedergeschlagen öffnete Anna die Augen. Direkt vor ihr lag der Deckel der Pralinenschachtel. Eigentlich hatte sie nur ein einziges Nougatteilchen naschen wollen, quasi als Motivation. Und weil sie echt Hunger hatte.
     War klar, dass es nicht bei einem bleiben würde.
     Das blieb es nie. Und Hunger hatte sie immer noch. Pralinen machten eben nicht satt.
     Die weiß aufgetakelten Hungerhaken von ihrer Pinnwand grinsten breit und Anna meinte, ein gekichertes «Looser» zu hören.
     Sie seufzte.
     Ich kann mich eh nicht beherrschen. Da kann ich die Pralinen jetzt auch leer machen.
     Sie raffte sich auf und zog die Schachtel näher zu sich heran.
     Verflixt, das Ding WAR schon leer.
     „Och nö!“, stöhnte Anna. „Wenn es mal nicht läuft, dann aber richtig.“
     Sie hatte im Webshop von Kontor Fredenhagen gestöbert und sogar mit der Inhaberin persönlich telefoniert, doch da sie selbst nicht wusste, wonach sie suchte, konnte ihr die alte Dame auch nicht weiterhelfen. Da waren allenfalls ein paar überteuerte «Geht-Gerade» dabei.
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