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Salz im Wind - Nach der Ebbe kommt die Flut
Verfasser: Johanna Benden (8)
Verlag: Books on Demand (2057) und Eigenverlag (12830)
VÖ: 2. Mai 2019
Genre: Romantische Literatur (16440)
Seiten: 340 (Gebundene Version), 443 (Kindle Edition), 393 (Taschenbuch-Version)
Themen: Erinnerungen (708), Glückstadt (1), Heiratsanträge (124), Norddeutschland (40), Traummänner (263), Wiedersehen (1059)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Heulen brachte sie nicht weiter.
     Verloren wischte sich Anna die Tränen mit dem Handrücken von ihren Wangen. Sie fühlte sich leer. Besonders ihr Magen.
     Zudem japste jede Zelle ihres Körpers nach schokoladiger Süße. Aber sie hatte nichts da. Nicht mal eine popelige Schokolinse.
     Blöde Hochzeit!
     Ein Junkie auf Drogenentzug konnte sich nicht beschissener fühlen. Am liebsten wollte sie aufspringen und zu Edeka fahren. Doch wenn sie jetzt zu «Frauen» in die Stadt radelte und sich Naschkram besorgte, kostete sie das mindestens eine Dreiviertelstunde.
     Boa. Dann bekomme ich die Vorabversion vom Generalbericht im Leben nicht rechtzeitig fertig.
     Ihren Vater zu enttäuschen war keine Option.
     Ich verkneife mir besser auch noch die Mittagspause.
     Gegen 15 Uhr sah es gar nicht so schlecht aus mit dem vorläufigen Bericht. Und das, obwohl Steffen eine halbe Stunde, nachdem Claus Jürgen abgerauscht war, bei Anna auf der Matte gestanden hatte.
     Tja, Paps hat einen Dickkopf.
     Helfen konnte der Student beim besten Willen nicht und ihn abzuwimmeln war echt Arbeit gewesen; offenbar hatte der Firmenchef ihm entsprechende Anweisungen erteilt.
     Als Steffen endlich abgezogen war, hatte Anna ordentlich Gas gegeben. Sie nickte stolz. Sofern nichts Unerwartetes dazwischen kam, müsste bis 18 Uhr alles in halbwegs trockenen Tüchern sein.
     Sieh an! Ein Ausraster von Paps und mein Gehirn läuft auf Hochtouren. Und das ganz ohne Süßigkeiten. Hätte nicht gedacht, dass das funktioniert.
     Aber so langsam hing ihr Magen in den Kniekehlen.
     Ich sollte mir ein verspätetes Mittagessen gönnen, dachte sie. Der Spaziergang zur Kantine und ein paar Kohlenhydrate würden ihrer Leistungsfähigkeit guttun und sollten dem Projekt «Traumkleid-Figur» nicht schaden.
     Anna rollte gerade ihren Drehstuhl zurück und wollte sich hochwuchten, da klopfte es zaghaft an der Tür.
     Ihr Vater stand dort, mit einem großen Kasten Pralinen in der Hand und einer ziemlich zerknirschten Miene im Gesicht.
     Oha, was wird das?
     Anna winkte ihn herein.
     „Deine Mutter hat mir den Kopf gewaschen“, brummte Claus Jürgen und seufzte. „Sie sagt, ich hätte mich benommen wie ein Elefant im Porzellanladen und sei dir gegenüber unfair gewesen.“ Unbehaglich kratzte er sich am Kopf. „Sie hat Ahnung von solchen Dingen, darum möchte ich mich bei dir entschuldigen, Anna.“
     Er legte die Pralinen neben Annas Tastatur ab.
     Wow. Es sind nicht mal die Standard-Storm-Energie-Pralinen, die unsere Kunden bekommen! Hey, das ist die Luxusmischung von meinem Lieblingschocolatier. Mama muss ihn echt richtig lang gemacht haben. Krass.
     Sie stutzte. Moment... normalerweise hat Paps keinen Schimmer, was ich gern nasche.
     Grinsend schaute Anna zu ihrem Vater auf. „Hat Petra die besorgt?“
     „Ähh, ja.“ Claus Jürgen nickte. „Ich habe sie vorhin extra deinetwegen zu «Frauen» geschickt. Sie hat sich zwar mit Händen und Füßen dagegen gewehrt und dabei was von Diät und Brautkleid gefaselt“, unwillig krauste er die Brauen, „aber ich muss mich entschuldigen und mit leeren Händen wollte ich nicht kommen.“
     Stille.
     „Aha.“ Anna lächelte verhalten.
     War es das jetzt schon mit der Entschuldigung? N‘ bisschen dünn, finde ich.
     Offensichtlich fand Claus Jürgen das auch, denn er druckste unbeholfen herum und murmelte schließlich: „Anna, es tut mir leid wegen vorhin. Ich war ... etwas ... ruppig zu dir. Bitte entschuldige.“
     Siehste! Geht doch.
     Anna nickte. „Entschuldigung angenommen.“
     Ihr Vater atmete auf.
     „Aber mit den Pralinen hatte Petra recht“, ergänzte Anna schweren Herzens. „Ich will bis zur Hochzeit noch ein bisschen abnehmen.“
     „Wozu das denn?“ Claus Jürgen runzelte die Stirn. „Olli hat dir einen Antrag gemacht. Ist doch alles geritzt.“
     „Ich will hübsch sein an dem Tag.“ Anna schob ihre Lieblingspralinen zu ihrem Vater. „Ich nasche ohnehin zu viel.“
     „Ach komm, Mädchen. Ich habe sie extra für dich kaufen lassen.“ Claus Jürgen schob die Schachtel zurück. „Das ist mein Friedensangebot. Schlag es nicht aus. Du musst sie ja nicht gleich alle auf einmal essen.“
     Boa! Und führe mich nicht in Versuchung...
     Ihr Vater lächelte eindringlich. „Olli liebt dich so, wie du bist. Und Petra hat gesagt, dass sind deine Lieblingspralinen.“
     Eben! Ich muss stark sein.
     Annas Blick schweifte über den Kasten, der ihr unter anderem nussig herbes Nougat und himmlisch süßes Orangenmarzipan versprach. Lecker! Sie konnte die Schokoladenumhüllung der exquisiten Pralinen schon fast auf ihrer Zunge schmelzen spüren.
     Ich könnte deine Notration sein, wisperte die Pralinenmischung.
     Nein!, dachte Anna, aber ihr Mund sagte: „Okay. Danke, Paps.“
     „Prima!“ Claus Jürgen grinste. „Dann ist alles wieder gut zwischen uns?“
     „Ja.“ Anna nickte misstrauisch.
     Seine Stimme legte nahe, dass er noch etwas wollte. Sie klang nach einem «Spezialauftrag». Also nicht «Spezial» im Sinne von «hier werden besondere Fachkompetenzen benötigt», sondern eher «Spezial» im Sinne von «ich weiß nicht, wem ich das sonst aufs Auge drücken kann».
     Ihr Vater hatte sich nicht wirklich entschuldigen, sondern lediglich gut Wetter machen wollen. Anna verbarg ihre Enttäuschung und seufzte: „Und was gibt es noch?“
     „Nett, dass du fragst!“ Der Firmenchef rieb sich die Hände. „Ich habe einen Spezialauftrag für dich.“
     Habe ich es nicht gewusst?!
     Ja, hatte sie. Anna verdrehte innerlich die Augen, erkundigte sich aber dennoch freundlich: „Worum geht es?“
     „Um das Geschenk für Robert Wieck.“ Claus Jürgen schaute erwartungsvoll auf sie herab. „Petra hat einfach keine zündende Idee.“ Er breitete die Hände aus. „Diesmal darf es nicht nullachtfuffzehn sein. Es geht um Millionen! Wir müssen ihn überzeugen.“
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