Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
41.729 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Jenny Brückner«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
HARDCOVER
 
Salz im Wind - Nach der Ebbe kommt die Flut
Verfasser: Johanna Benden (8)
Verlag: Books on Demand (2057) und Eigenverlag (12830)
VÖ: 2. Mai 2019
Genre: Romantische Literatur (16440)
Seiten: 340 (Gebundene Version), 443 (Kindle Edition), 393 (Taschenbuch-Version)
Themen: Erinnerungen (708), Glückstadt (1), Heiratsanträge (124), Norddeutschland (40), Traummänner (263), Wiedersehen (1059)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
???
noch nicht bewertet
100
0%
80
0%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
1
3M
0
6M
0
12M
0
Leider existiert für »Salz im Wind - Nach der Ebbe kommt die Flut« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Marlenes Geheimnis
Geschrieben von: Brigitte Riebe (11. September 2017)
100/100
[8 Blogger]
Das Gemälde der Tänzerin
Geschrieben von: Christine Jaeggi (6. Mai 2019)
Das Verschwinden der Stephanie Mailer
Geschrieben von: Joël Dicker (1. April 2019)
90/100
[1 Blogger]
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Weil Petra zwei Wochen krank war?“, vermutete Anna. Und du dir nichts aus Geburtstagen machst.
     „Mist“, fluchte Claus Jürgen. „Ich brauche ein Geschenk. Ein richtiges Geschenk. Nicht den üblichen Wein oder Pralinen.“ Der Storm Energie Chef ballte seine rechte Hand zur Faust. „Scheiße, die exklusiven Modellautos der letzten Jahre waren eine Fehlinvestition. Mann! Wieck hätte wirklich mal was sagen können. Hat er aber nicht.“
     „Nein, natürlich nicht.“ Anna seufzte. „Mensch, Paps. Das waren Geschenke. Robert ist viel zu freundlich, um zu nörgeln.“
     „Toll“, motzte Claus Jürgen. „Und wieso bekomme ich von dir keinen Bericht?!“
     „Weil ich noch nicht soweit bin“, wiederholte Anna. So langsam reichte es ihr mit der miesen Laune ihres Vaters.
     Der ließ den Firmenchef raushängen: „Warum? Du hattest Zeit genug.“
     Alter, ich bin auf Schokoentzug!, stöhnte Anna stumm. Nein, das würde er nicht verstehen. Stattdessen erklärte sie: „Weil ich gründlich bin. Mir sind während der Datenanalyse bei einigen Anlagen leichte Leistungsdefizite aufgefallen.“
     In dem Moment, als die Worte ihre Lippen verließen, wusste sie, dass das nach hinten losgehen würde.
     Oh Shit!
     Doch es war zu spät. Claus Jürgen runzelte bereits die Stirn. „Defizite? Wo? Und wie hoch?“
     Schicksalsergeben drehte Anna den Monitor zu ihrem Vater. Immerhin zeigten die pinken Datenbalken sofort, wo der Hase im Pfeffer lag.
     „Hier, schau mal. Bei diesen Anlagen...“
     Claus Jürgen platzte der Kragen. „Mädchen, ich habe keine Zeit für deine bunten Excel-Spielereien! Als Kind hast du dich für Picasso gehalten und Bildchen gemalt. Niedlich! Aber heute bist du 32. Werde endlich erwachsen, Anastasia.“
     Autsch. Das tat weh! Ja, sie liebte die Kunst, aber das hatte nichts mit den Datenbalken zu tun. Die farbige Formatierung einer Tabelle und insbesondere das Hinterlegen mit Datenbalken machten Zahlen für das menschliche Gehirn leichter erfassbar und erhöhten die Aussagekraft der Daten auf den ersten Blick.
     „Ich bin erwachsen“, protestierte Anna. „Da!“ Sie klickte auf das nächste Registerblatt. „Wenn meine Vermutung stimmt, gewinnen wir durch die Behebung des Problems selbst bei defensiver Berechnung im nächsten Jahr ein bis zwei Millionen Euro.“
     Claus Jürgen hielt einen Wimpernschlag inne, zischte im nächsten Moment jedoch: „Pah. Zwei Millionen sind Peanuts. Für Storm Offshore brauche ich 200 Millionen! Kind, hör endlich mit deinen Traumtänzereien auf und tu einmal das, was ich dir sage. Schließlich bezahle ich dich dafür.“
     Was geht hier ab? Anna erstarrte. So hat er mich noch nie angegangen! Nicht in der Firma.
     Ihr Vater schnaufte abfällig. „Was ist jetzt mit dem Generalbericht? Bekommst du den bis heute Abend fertig, oder muss ich Steffen darauf ansetzen?“
     Den Azubi?
     Steffen war Nordakademiestudent im letzten Ausbildungsjahr. Claus Jürgen Storm hielt große Stücke auf den jungen Mann. Aber gleichgültig, wie brillant Steffen auch sein mochte, er steckte nicht in der Materie. Den kompletten Bericht würde nicht mal ein Controllingexperte innerhalb von 24 Stunden erstellen können.
     „Ich schaffe das“, würgte Anna hervor und schluckte ihre Tränen hinunter. Jetzt bloß keine Schwäche zeigen. Damit konnte ihr Vater gar nicht um.
     „Bist du sicher?“ Claus Jürgens Blick zeigte, wie groß die Zweifel an seiner Tochter waren. „Ich will vor Wieck nicht wie ein Idiot dastehen.“
     „Das wirst du nicht“, versprach Anna. Verflixt, ihre Stimme hörte sich viel zu kleinlaut an.
     Sie presste die Lippen aufeinander. Wenn sie sich ranhielt, müsste sie den vorläufigen Bericht bis spätestens – sie schätzte die ausstehenden Arbeitsschritte –20 Uhr fertig haben.
     Ihr Vater schnaubte kopfschüttelnd. Dann rauschte er aus ihrem Büro. Ein gemurmeltes „Herrgott! Ich wusste es: Frauen haben in Männerberufen nichts zu suchen! Aber ich musste ja auf ihre Mutter hören...“ wehte ihm hinterher.
     Annas Herz konnte sich nicht entscheiden, ob es losrasen oder ganz mit dem Schlagen aufhören sollte, also bollerte es unkoordiniert in ihrer Brust herum.
     Auf dem Flur passierten zwei Kollegen ihr Büro. Sie schauten dem Firmenchef mit großen Augen hinterher, warfen Anna einen neugierigen Blick zu und steckten ihre Köpfe zusammen. Tuschelnd.
     Auch das noch!
     Anna rang um Fassung. Mechanisch stand sie auf und schloss die Glastür. Sie spürte, dass sich die Tränen nicht zurückhalten lassen wollten.
     Scheiße!
     Anna schniefte. Sie brauchte Schokolade.
     Meine mittlere Schublade ist leer.
     Die Brautmodels schauten sie mitleidig an. Mitleidig war schlimmer als hämisch.
     Na, super.
     Schluchzend wandte sich Anna von der Tür ab, so dass man wenigstens nicht ihr Gesicht vom Flur aus sehen konnte. Prompt wurden ihre Wangen feucht.
     Paps kann manchmal echt so fies sein. Aber er ist der Chef...
     Verdammt! Warum hatte sie bloß die ganze Schokolade weggegeben? Wenigstens eine Tafel hätte sie für Notfälle behalten sollen. Schließlich war das nicht das erste Mal, dass sie mit ihrem Vater zusammenrasselte.
     Sie fummelte das Taschentuch aus ihrer Hosentasche, um sich zu schnäuzen. Es war fleckig nass und roch nach Kaffee.
     Ich bin ein Tölpel.
     Pütschern konnte sie wie keine andere! Und ihren Vater auf die Palme bringen auch. Sie sollte ehrlich zu sich sein: An dem Einlauf war sie selbst schuld.
     Genau! Warum musste ich blöde Kuh auch von der Leistungsabweichung anfangen? Ich wusste vorher, dass das in die Grütze geht. Warum habe ich überhaupt bei Rudi angerufen? Ich bin Controllerin. Schuster, bleib‘ bei deinem Leisten und überlass das Managen der oberen Etage.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz