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Salz im Wind - Nach der Ebbe kommt die Flut
Verfasser: Johanna Benden (8)
Verlag: Books on Demand (2066) und Eigenverlag (12882)
VÖ: 2. Mai 2019
Genre: Romantische Literatur (16487)
Seiten: 340 (Gebundene Version), 443 (Kindle Edition), 393 (Taschenbuch-Version)
Themen: Erinnerungen (709), Glückstadt (1), Heiratsanträge (125), Norddeutschland (40), Traummänner (264), Wiedersehen (1065)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ein Hoch auf die wichtigen Meetings!
     „Na, was haben wir zur Auswahl?“ Oliver stellte sich hinter sie und legte ihr zärtlich die Hand auf die Schulter.
     Ein angenehmes Kribbeln breitete sich in Annas Körper aus und sein Aftershave stieg ihr in die Nase. Hach, sie war ein Glückspilz. Olli hätte jede haben können. Aber er hatte SIE gewollt!
     „Muster eins und Muster zwei.“ Anna legte die rote und die weiße Serviette neben ihre Tastatur und schaute erwartungsvoll zu ihrem Liebsten auf.
     „Och, die gehen doch beide, oder?“ Oliver runzelte die Stirn. „Die weiße ist vielleicht ein bisschen kitschig, aber ich sehe keinen Grund für einen Infarkt, Claus Jürgen.“
     Kitschig? Annas Herz bekam einen Stich. Ihre Wicken-Vision welkte. Typisch Olli. Sie kannte ihn, er mochte es schlicht und nüchtern. So war es auch bei der Planung des Hauses, was sie demnächst bauen würden. Klare Linien, klare Formen, klare Farben. Und bloß nicht zu bunt. Also, alles wie immer.
     „Mein Reden!“ Anna ließ sich nichts anmerken und kippte den Inhalt des Briefumschlags auf ihren Schreibtisch. „Hmm. Was haben wir noch?“
     Wortlos ordnete sie die Muster nebeneinander an. Nummer drei war weiß mit edlen grauen Ornamenten.
     Schick, aber langweilig.
     Die vierte war übersät mit glänzenden rosafarbenen Herzchen.
     Herrjeh, Petra! Wir sind doch keine Teenager.
     Nummer fünf war knallrot mit einer auffälligen Strukturprägung.
     Feuerwehr! Und raus.
     Serviette sechs war türkisfarben mit zu vielen verschnörkelten weißen Wellen.
     Beachparty. Nein danke.
     „Die gefällt mir.“ Claus Jürgen schob das letzte Muster neben die Beachparty-Sechs. Diese Stoffserviette war satt petrolblau gehalten mit einer weißen «Anastasia & Oliver»-Stickerei in nüchternen, ja, beinahe technisch anmutenden Buchstaben inklusive Hochzeitsdatum darunter.
     Annas Blick zuckte zum Firmenlogo im Flur hoch.
     Das ist exakt das Petrolblau von Storm Energie. Und die Ähnlichkeit der Schriftart ... Alter! Feiern wir ein Firmenjubiläum?!
     Anna war sprachlos. Hatte Petra das Teil ausgesucht? Sie konnte es sich kaum vorstellen. Klar, mindestens die Hälfte der zweihundert Gäste waren Kollegen oder Geschäftspartner, aber das lag nur daran, weil Olli und sie beide hier arbeiteten. Oder etwa nicht?
     „Ja“, pflichtete Oliver Claus Jürgen bei. „Mir gefällt die Serviette auch. Schlicht, aber nicht farblos. Die ist ganz mein Stil.“
     Anna öffnete empört den Mund und schaute zu ihrem Verlobten auf.
     Der lächelte sie ahnungslos an. „Dieses Blau passt so wunderbar zu deinen Augen, Anna. Darin kann ich mich verlieren.“
     Was? Annas Mund klappte wieder zu.
     Oliver hauchte ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. „Es erinnert mich an das Storm Energie Blau.“
     Eben! Anna wusste nicht, was sie darauf sagen sollte.
     Oliver strahlte sie verliebt an. „Weißt du, Mäuschen, das ist mir schon an meinem ersten Tag hier aufgefallen: Deine schönen Augen müssen für das Logo Modell gestanden haben.“
     Oh!
     Meinte Olli das wirklich ernst?
     „Sie sagt ja gar nichts“, brummte ihr Vater von der Seite. „Mensch, Junge, du musst meiner Tochter echt öfter Komplimente machen.“
     „Stimmt!“ Oliver lachte und zog Anna von ihrem Drehstuhl hoch in seine Arme. „Bei einem Mädchen wie Anna sollte man nicht mit Komplimenten geizen.“ Er drückte sie an seine durchtrainierte Brust, ihr Scheitel reichte kaum an sein Kinn. „Zu meinem Glück kennt mich diese Frau gut und weiß, dass ich mich mit der Romantik schwertue.“
     Er beugte sich zu ihr herab und küsste sie innig. Vor den Augen ihres Vaters! Das vermied er sonst immer.
     Annas Empörung schmolz unter seinen weichen Lippen dahin.
     Schließlich löste sich Oliver mit einem bedauernden Seufzen von ihr und flüsterte: „Ich bin so ein Glückspilz, dass du «ja» zu mir gefühllosem Trottel gesagt hast.“
     Anna sah ihm in die braunen Augen und konnte nichts als Aufrichtigkeit in ihnen erkennen. Er meinte das tatsächlich so. Und er liebte sie. Sie dachte an die Brautkleidanprobe und schluckte dankbar. Dieser Mann wusste, wie sie nackt aussah und hatte ihr trotzdem einen Verlobungsring geschenkt. Ja, Oliver liebte sie, daran gab es keinen Zweifel. Und eigentlich war das Petrolblau gar nicht so hässlich.
     „Falsch“, wisperte Anna mit belegter Stimme, „ich bin hier der Glückspilz.“
     „Überall Pilze in diesem Büro“, grummelte Claus Jürgen belustigt. „Du musst besser lüften, Anna. Aber erzähl mir vorher noch kurz, welche Serviette es werden soll. Dann lasse ich Petra gleich die Bestellung in die Wege leiten.“
     Anna warf dem Feenblütenkranz einen letzten sehnsüchtigen Blick zu und gab ihrem Herzen einen Ruck. Lächelnd hob sie das Storm Energie Muster hoch. „Wir nehmen die hier.“
     „Super, ich bekomme eine Frau mit gutem Geschmack“, lobte Olli und auch ihr Vater nickte zufrieden.
     Tja, es konnte so einfach sein, Männer glücklich zu machen.


Lang gemacht


Ein paar Tage später war Anna mit dem Generalbericht vorangekommen. Nicht so gut wie sie gern wollte, aber unter Schokoabstinenz musste man halt Abstriche machen.
     Oh ja. Das Leben ist hart.
     Anna war es auch. Obwohl der Inhalt der mittleren Schublade ihres Rollcontainers sie permanent bei der Arbeit hatte unterstützen wollen und in höchsten Tönen seinen cremig schokoladigen und zart schmelzenden Inhalt angepriesen hatte – ihr lief allein bei diesem Gedanken das Wasser im Mund zusammen – hatte sie ihn gestern kurzerhand an die Glückstädter Tafeln gespendet. Vollständig und mit blutendem Herzen. Seitdem ging es leichter.
     Und meinen Kaffee trinke ich jetzt schwarz. Ohne Zucker.
     Ätzend, wo sie doch Milchschaum und Karamellsirup so sehr liebte. Anna seufzte.
     Eine Frau muss tun, was eine Frau tun muss.
     Sie hatte sich sogar eine Waage für das Projekt «Traumkleid-Figur» besorgt, aber die war entweder defekt oder Anna hatte trotz allen Verzichts noch kein Gramm abgenommen.
     Boa! Bis August ist es noch verdammt lang.
     Egal. Weiter im Text. Heute Morgen hatte sie anhand ihrer Daten sogar ein kleines Problem bei den Windenergieanlagen aufdecken können. Stolz scrollte sie durch ihre Auswertung. Bei der Gegenüberstellung der Vorjahreswindverhältnisse zu den entsprechenden Ertragsleistungen war ihr aufgefallen, dass die erwirtschafteten Strommengen geringer ausfielen als erwartet. Nicht nennenswert und eigentlich hätte sie da gar nicht in die Tiefe gehen müssen, aber ihr Bauch hatte darauf bestanden und auf den Bauch sollte man hören. Selbst als Controller.
     Nach ein paar Klicks in der Pivottabelle war klar, dass das Phänomen nicht auf einzelne Windparks beschränkt war, sondern sämtliche Regionen betraf. Merkwürdig war allerdings, dass innerhalb der Windparks nur einzelne Anlagen das Defizit aufwiesen. Sie hatte noch tiefer gegraben und wochenweise die Abweichungen zum Normalwert analysiert. Dabei verdichtete sich die Vermutung, dass der Leistungsabfall plötzlich eintrat, wobei der Zeitpunkt bei jeder Anlage ein anderer war. Sehr merkwürdig.
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