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Salz im Wind - Nach der Ebbe kommt die Flut
Verfasser: Johanna Benden (8)
Verlag: Books on Demand (2072) und Eigenverlag (12897)
VÖ: 2. Mai 2019
Genre: Romantische Literatur (16505)
Seiten: 340 (Gebundene Version), 443 (Kindle Edition), 393 (Taschenbuch-Version)
Themen: Erinnerungen (709), Glückstadt (1), Heiratsanträge (126), Norddeutschland (40), Traummänner (264), Wiedersehen (1067)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Die grinste vergnügt. „Natürlich. Ich bin nicht erst seit gestern ein Fashionvictim. Du hast mit deinen langen blonden Haaren so süß in dem Shirt ausgesehen, fast als wärst du selbst eine Fee.“
     Tja, damals war ich auch noch dünn.
     Anna seufzte ernüchtert. „Die Serviette ist jedenfalls wundervoll. Die nehmen wir. Den Rest können wir uns schenken.“
     „Was denn?“, brummte die tiefe Stimme ihres Vaters vom Flur. „Die anderen willst du dir nicht mal ansehen?“
     „Wozu?“ Anna zuckte mit den Schultern. „Ich habe doch schon die richtige.“
     „Und wenn es noch eine bessere gibt?“ Claus Jürgen Storm baute sich in der Tür auf. „Ein erfolgreicher Unternehmer nimmt das Angebot gründlich unter die Lupe, bevor er sich entscheidet.“
     „Paps!“ Anna seufzte. „Es geht um meine Hochzeit...“
     „... mit dem zukünftigen Vorstand von Storm Energie!“, erklärte Claus Jürgen. „Ich bin 66. Irgendwann will ich den Laden an euch übergeben.“
     „Ja, irgendwann. Aber ich heirate nicht den Vorstand, sondern den Mann meiner Träume“, widersprach Anna. „Das ist keine Fusion, das ist Liebe.“
     „Ähm... ich muss dringend den Serienbrief an unsere Aktionäre vorbereiten“, murmelte Petra, zwinkerte Anna zu und ergriff die Flucht.
     „Komm schon, Anna“, bat ihr Vater, „guck dir die anderen wenigstens kurz an. Es kann nicht schaden, das gesamte Angebot zu testen.“
     Oha! Steilvorlage im Anflug. In Annas Augen blitzte der Schalk. „Und das gilt auch für die Liebe?“
     „Unbedingt.“ Claus Jürgen grinste. „Schließlich setzt du auf lebenslänglich.“
     „Hast recht.“ Anna lächelte unschuldig. „Dann muss ich die Hochzeit verschieben.“
     „Was?“ Ihr Vater war perplex. „Warum?“
     „Na, ich brauche ausreichend Zeit zum Testen.“
     „Für die Servietten?!“
     Ihr Vater stand manchmal echt herrlich auf dem Schlauch. „Nein. Um noch ein paar Männer durchzutesten. Du weißt schon, ich soll das Angebot...“
     „Himmel, Kind!“ Claus Jürgen stemmte die Fäuste in die Hüften. „Einen besseren als Oliver Weber wirst du kaum finden.“
     „Einen besseren Vorstand für Storm Energie vielleicht nicht“, stichelte Anna, „aber im Bett?“
     Sie tippte sich betont nachdenklich an die Stirn. „Hmmm. Da bin ich nicht auf dem neusten Stand. In den letzten Jahren habe ich mich in diesem Bereich ziemlich zurückgehalten.“
     Das entsprach der Wahrheit, war jedoch nicht auf Freiwilligkeit gegründet. Anfang ihres Studiums hatten ihre Kommilitonen reges Interesse an ihr bekundet, aber von Semester zu Semester war das weniger worden.
     Die Abnahme der männlichen Flirtversuche korreliert mit der Zunahme meines Gewichts, stellte Anna nüchtern fest. Sie musste ehrlich zu sich sein. Ein inhaltlicher Zusammenhang beider Größen war nicht auszuschließen. Bis Olli kam, war in ihrem Bett für ein paar Jahre völlig tote Hose gewesen.
     Egal!
     Anna grinste ihren Vater provozierend an. „Jedenfalls weiß ich nicht, was der Männer-Markt aktuell so hergibt.“
     Äußerlich gab sich Claus Jürgen gelassen, doch in seinen Augen flackerte Unsicherheit.
     Geschieht ihm recht.
     Immerhin war es ihr Vater gewesen, der wegen des Hochzeitstermins Druck gemacht hatte, damit die Feier noch in diesem Jahr stattfand. Anna hätte lieber mehr Zeit zum Planen gehabt. Das hatte sie auch deutlich kundgetan, bis Olli sie schließlich vom 31. August überzeugt hatte.
     Er wollte einfach nicht mehr abwarten. Anna lächelte. Er ist so süß.
     Langsam fischte sich Claus Jürgen die Feenserviette vom Schreibtisch und murmelte: „Je länger ich auf dem Ding herumgucke, desto ansprechender finde ich es. Ich denke, die Serviette geht in Ordnung. Nehmen wir sie.“
     „Zu spät“, entgegnete Anna trocken. „Jetzt bin ich neugierig. Mal schauen, was noch so möglich ist. Nicht, dass ich was verpasse...“ Sie zwinkerte anzüglich. „Du sagst ja selbst, es geht um lebenslänglich.“
     Für eine Millisekunde entgleisten die sonst so souveränen Gesichtszüge des Firmenchefs. „Was?“
     Erwischt!, jubelte Anna innerlich und angelte sich den Umschlag. „Na, die Servietten, Paps! Petra hat die Vorauswahl für mich getroffen. Du weißt schon, das erste Quartal im Controlling ist die Hölle. Eigentlich habe ich gar keine Zeit für sowas wie Hochzeitsplanung. Aber wo die Muster schon mal hier sind, werde ich einen Blick drauf werfen und“, sie imitierte die Stimme ihres Vaters, „das ganze Angebot gründlich unter die Lupe nehmen, wie es sich für einen erfolgreichen Unternehmer gehört.“
     Ihr Vater bedachte sie mit einem tadelnden Blick. „Du bist ganz schön frech.“
     „Ach, das bin ich doch immer.“
     „Eben.“ Claus Jürgen legte die weiße Serviette ab und seufzte: „Denn zeig mal her, was die Tischwäschen-Branche zu bieten hat.“
     Anna lachte. „Seit wann interessierst du dich für das Dekogedöns?“
     „Seitdem du mit Marktforschung drohst“, antwortete Claus Jürgen halb im Scherz. „Ich kriege hier schon einen halben Herzinfarkt!“
     „Wer kriegt einen Herzinfarkt?“, erkundigte sich Oliver im Rücken des Firmenchefs, woraufhin dieser ertappt zusammenzuckte.
     Oha! Mein alter Herr ist nervös.
     „Dein Schwiegervater“, meinte Anna lapidar. „Wegen der Servietten.“
     „Oh je!“ Oliver schlängelte sich an Claus Jürgen vorbei in Annas Büro und drückte ihr einen Kuss auf die Schläfe. „Guten Morgen, Schatz.“
     Morgen war gut. Es war gleich halb zwölf, aber wenn man erst deutlich nach zehn im Büro aufschlug, ging das wohl in Ordnung. Im Gegensatz zu ihm war Anna schon seit sieben hier.
     „Guten Morgen“, erwiderte sie und lächelte zu ihrem Verlobten auf. Braune Haare, frisch rasiert und schokoplätzchenbraune Augen. Und dann auch noch groß mit einer sportlichen Figur. Jackpot! Olli war wirklich gutaussehend. Besonders, wenn er wie heute einen dunklen Anzug mit Krawatte trug.
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