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Salz im Wind - Nach der Ebbe kommt die Flut
Verfasser: Johanna Benden (8)
Verlag: Books on Demand (2072) und Eigenverlag (12897)
VÖ: 2. Mai 2019
Genre: Romantische Literatur (16505)
Seiten: 340 (Gebundene Version), 443 (Kindle Edition), 393 (Taschenbuch-Version)
Themen: Erinnerungen (709), Glückstadt (1), Heiratsanträge (126), Norddeutschland (40), Traummänner (264), Wiedersehen (1067)
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Leider existiert für »Salz im Wind - Nach der Ebbe kommt die Flut« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Dass sie keine Modelmaße hatte, war Olli egal. Er sagte immer: „Ich bin verrückt nach dir! Nach jedem Gramm. Mehr Anna ist mehr Anna zum Liebhaben.“
     Sie lächelte. Mit Oliver hatte sie das große Los gezogen. Er liebte sie so, wie sie war und krittelte nicht an ihr herum. Dabei war er selbst ein echtes Sahneschnittchen und hätte sich problemlos neben den Nymphen aus der «Braut» einreihen können.
     Anna schaute auf. Verdammt, die Tanten waren echt makellos! So würde sie nie im Leben aussehen. Selbst dann nicht, wenn sie es schaffte, ein Dutzend ihrer Kilos loszuwerden. Und das musste sie erstmal hinbekommen.
     Abnehmen ist die Hölle.
     Das Lächeln der Tülltussen erschien Anna auf einmal hämisch. Frustriert ließ sie ihren Kopf auf den Schreibtisch sinken.
     Och menno! Das mit der Motivation durch Vorbilder funktioniert bei mir nicht.
     Nein, das tat es nicht. Mitfühlend bot die Erdbeer-Sahne-Tafel in der mittleren Schublade ihre Dienste als Universaltröster an.
     „Nee!“, schnaufte Anna und wandte sich den Wetterdaten aus dem dritten Quartal zu.
     Es klopfte.
     Oh ja, Ablenkung! Genau das, was ich brauche.
     Vor der Glastür ihres Büros stand Petra und winkte mit einem braunen A4-Umschlag.
     Petra Karstens war die Sekretärin von Annas Vater. Sie gehörte zu den ersten Mitarbeitern des Windparkbetreibers und damit quasi zum Inventar des Unternehmens. In den vergangenen Jahren hatte sich zwischen den beiden Frauen so etwas wie Freundschaft entwickelt.
     Anna lächelte und winkte Petra herein. „Dich schickt der Himmel!“
     „So schlimm?“
     „Schlimmer“, seufzte Anna und nickte zur Pinnwand. „Vielleicht sollte ich das mit dem Heiraten an dich delegieren. DU würdest traumhaft aussehen in so einem Kleid.“
     „Charmeurin!“ Petra zwinkerte ihr zu. „Ich glaube nicht, dass dein Oliver eine alte Schachtel wie mich an seiner Seite haben will.“
     „Alt?“ Anna winkte ab. „Du bist mir grade mal 14 Jahre voraus. 46 ist nicht alt! Und außerdem siehst du viel jünger aus. Und“, sie hob den Zeigefinger, „du bist immer schick. Wie machst du das bloß?“
     „Shoppen gehen“, lachte ihre Freundin. „Auf meinem Konto ist schon wieder Ebbe, aber dafür ist mein Kleiderschrank prall gefüllt.“ Stolz strich sie ihr Kostüm glatt.
     „Du hast wirklich einen ausgezeichneten Klamottengeschmack.“
     „Danke für das Kompliment!“ Petra warf ihr ein Luftküsschen zu. „Falls du willst, kann ich dich gern einen Nachmittag beim Brautkleidaussuchen begleiten.“
     „Ja, ich will“, antwortete Anna feierlich. „Aber ich fürchte, das wird eine harte Nuss für dich. Bei meiner Figur wird selbst dein guter Geschmack nichts reißen können. Ein Kürbis in Tüll bleibt ein Kürbis in Tüll.“
     „Quatsch! Rede dir nicht so einen Mist ein“, schimpfte Petra. „Du wirst wunderschön sein an deinem Hochzeitstag. So wie es sich für eine Braut gehört. Wir kriegen das schon hin.“
     „Dein Wort in Gottes Gehörgang!“, ächzte Anna. Seit ein paar Jahren hasste sie es, shoppen zu gehen.
     „Wo wir grade beim Thema Hochzeit sind...“ Petra legte ihr den Umschlag auf den Schreibtisch. „Die Muster sind angekommen.“
     „Ah! Prima“, freute sich Anna. „Hast du schon reingeguckt?“
     „Klar, kennst mich doch.“ Die Sekretärin hob die linke Hand vor ihre Augen und tat beschämt. „Ich konnte einfach nicht widerstehen.“
     „Na, na!“ Anna kicherte. „Dann mach mal eine Modenschau.“
     „Sehr gern!“ Petra öffnete den Umschlag und zog eine dunkelrote Serviette heraus. „Da hätten wir einmal den Klassiker: edel und schlicht.“
     „Schlicht würde ich nicht gerade sagen“, widersprach Anna und deutete auf den barocken Goldschriftzug «Anastasia & Oliver». Die ausladenden Buchstaben hoben sich schimmernd hervor. „«Anna und Olli» würde mir besser gefallen.“
     „Das dachte ich mir. Darum habe ich deinem Vater auch ausgeredet, auf Mustern mit «Anastasia Elisabeth & Oliver Storm» zu bestehen.“
     „Boa, echt jetzt?“, stöhnte Anna. „Das wollte er?“
     Petra nickte bedeutungsvoll.
     Anna verdrehte die Augen. „Also, manchmal schlägt Paps echt über die Stränge.“
     Dazu sagte Petra nichts. Stattdessen fuhr sie fort: „Kommen wir zu Muster zwei“, und brachte eine weiße Stoffserviette zum Vorschein. Mit einem effekthascherischen „Tata!“ drehte sie das Stück um und präsentierte einen luftigen Wildblumenkranz mit rosa, fliederfarbenen und hellblauen Blüten. Er umrahmte ein schlicht geschwungenes «Anastasia & Oliver» in olivgrün, welches sich harmonisch in das Blattwerk einfügte.
     „Oh!“, hauchte Anna. „Ist das gestickt?“
     „Ja, das ist es!“, trällerte Petra und legte die Serviette neben die Tastatur.
     „Wow!“ Anna strich über die filigrane Stickerei. Vor ihrem geistigen Auge wuchsen lange Tafeln mit weißen Tischdecken, schlichtem Porzellan und verspielter Blumendeko empor: locker zusammengesteckte Wicken, Hortensien und pastellfarbene Rosen. Dazu würden ein bis zwei große Silberleuchter pro Tisch festliches Kerzenlicht verbreiten.
     „Das ist es.“ Anna nickte andächtig, sie konnte den Saal förmlich vor sich sehen. „Die Serviette ist perfekt.“
     „Das sehe ich“, schmunzelte Petra. „Sie hat etwas Feenhaftes, findest du nicht?“
     „Was?“ Verwirrt löste sich Anna aus ihrer Hochzeitsdekorationsvision.
     „Die Serviette passt zu dir“, bekräftigte die Sekretärin. „Ich wusste es sofort, als ich sie in dem Prospekt sah. Die oder keine!“
     „Du kennst mich gut.“ Anna lächelte.
     „Ich kenne dich vor allem lange. Als du neun warst, hattest du ein TShirt mit einem ähnlichen Muster. Das hast du heiß und innig geliebt. Zumindest hattest du das Teil immer an, wenn du hier warst.“
     „Das ist doch schon ewig her. Daran erinnerst du dich?“ Anna schaute mit großen Augen zur Sekretärin hoch.
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