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Salz im Wind - Nach der Ebbe kommt die Flut
Verfasser: Johanna Benden (8)
Verlag: Books on Demand (2066) und Eigenverlag (12882)
VÖ: 2. Mai 2019
Genre: Romantische Literatur (16487)
Seiten: 340 (Gebundene Version), 443 (Kindle Edition), 393 (Taschenbuch-Version)
Themen: Erinnerungen (709), Glückstadt (1), Heiratsanträge (125), Norddeutschland (40), Traummänner (264), Wiedersehen (1065)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Nullkommagarnix!
     Anna hatte keinen Schimmer, was sie für Robert kaufen konnte.
     Alter, dieser «Spezialauftrag» macht mich noch verrückt. Vielleicht sollte ich doch Henriette Fredenhagen anrufen und eines der «Notgeschenke» ordern.
     Das wäre auf alle Fälle besser, als morgen mit leeren Händen vor ihren Vater zu treten.
     Sie wollte sich grade aufs Rad schwingen, da streifte ihr Blick das weiß getünchte Backsteingebäude Nummer 27. Es hatte blauweiße Sprossenfenster und drei bunte Flaggen flatterten Aufmerksamkeit heischend an der Fassade. Auf einem Schild neben der blauweißen Tür stand in großen Lettern «Bootsausrüstung Friedrich Sievers».
     Oh!
     Anna hielt in der Bewegung inne.
     Hmm. Warum nicht? Einen Versuch ist es wert.
     Lautstarkes Bimmeln untermalte Annas Eintreten. Sie schaute auf. Über der Tür hing eine blank polierte Messingglocke, deren Klöppel bei jeder Bewegung des Türblatts zum Schwingen gebracht wurde.
     Antiquiert, aber wirkungsvoll.
     Anna lächelte. Der Laden war verwinkelt und bis unter die Decke mit Regalen bestückt, die wiederum mit Dosen, Pinseln, Klamotten, Büchern, Bechern und jeder Menge anderem Zeug vollgestopft waren. Es roch leicht nach Ammoniak.
     „Ich bin gleich bei Ihnen!“, rief eine Stimme aus Richtung der Klamottenwand.
     „Keine Eile“, beruhigte Anna. Sie wusste eh nicht, was sie wollte. Da passte es gut, dass sie sich in Ruhe umgucken konnte.
     Hmm. Was gibt es denn Schönes?
     Neoprenanzüge hingen neben wetterfesten Jacken, Latzhosen und leuchtend orangefarbenen Rettungswesten. Darüber waren unzählige Schuhkartons gestapelt.
     Bis zur Balkendecke.
     Anna legte den Kopf in den Nacken. Das Holz war kunstvoll bemalt.
     Wow. Ein Rankenmuster. Es wirkt alt. Ob der Inhaber die Originalbemalung freigelegt hat?
     In diesem Geschäft war definitiv jemand mit Herzblut am Werk. Auf einer Bank in der hinteren Ecke saß eine Schaufensterpuppe mit weißem Bart, Fischerhemd, Schiffermütze und Pfeife in der Hand.
     Sehr stilecht. Ein alter Seebär, der ein Schläfchen hält. Man könnte fast meinen, die Figur sei echt.
     Anna trat in den nächsten Raum. Auch hier wurde jeder Quadratzentimeter genutzt. An der Rückwand des Ladens waren die Regalbretter sogar in die Fensterleibungen eingebaut und beherbergten vor dem Glas Dosen, kleine Kanister und Kartuschen.
     Trotz der vielen verschiedenen Produkte herrschte kein Chaos. Im Gegenteil, alles schien hier seinen Platz zu haben.
     Fasziniert schaute Anna auf den hüfthohen Schubladenschrank, der die längste Seite des Raumes komplett ausfüllte.
     Plötzlich zuckten verblasste Erinnerungen durch Annas Kopf.
     Ich war schon mal hier... als Kind ... mit Mama!
     Das musste Ewigkeiten her sein. Damals hatten sie bunte Schnüre gekauft, weil sie Schlüsselanhänger knüpfen wollten.
     Richtig! Und in den Schubladen waren unfassbar viele Schrauben, Muttern, Karabiner und so ein Kram.
     Anna lächelte. Der Verkäufer war echt nett gewesen und hatte sie selbst nachschauen lassen.
     Hinter ihr wurden Schritte laut.
     „Moin!“, begrüßte sie die Stimme von eben. „Was kann ich für Sie tun?“
     Tja, wenn ich das nur wüsste. Anna drehte sich um und schaute auf. „Moin.“
     Vor ihr stand ein junger Mann mit sommersprossigem Gesicht und zerzausten blonden Haaren. Seine Haltung war lässig und selbstbewusst: ein Surfertyp. Das konservative, blauweiß gestreifte Fischerhemd stand im Widerspruch zu seiner Ausstrahlung und passte doch perfekt zu ihm.
     Hmm. Er ist grade mal Anfang 20, schätzte Anna. Und der schmeißt hier den Laden?
     Der junge Mann grinste. „Moin, Frau Storm!“
     Er sagte «Frau Storm», es klang allerdings so, als würde er Anna meinen.
     Kennt er mich?
     Anna hatte keinen Schimmer, wer da vor ihr stand. Solche Situationen hasste sie. Leider kam das öfter vor, da sie als Unternehmerstochter bekannt war wie ein bunter Hund, aber selbst natürlich nicht jeden kennen konnte.
     „Hallo“, sagte Anna. „Ich suche...“
     In seinen blauen Augen blitzte der Schalk. Der Grünschnabel meinte tatsächlich sie. Sie persönlich! Das brachte Anna aus dem Konzept.
     „Ja?“ Das Grinsen des Grünschnabels wurde breiter.
     Verflixt. Der kennt mich wirklich!
     „Also“, stammelte Anna. Wer zu Hölle ist das?! „Ich brauche... äh... ich ... ähm...“
     Mädchen!, rief sie sich zur Ordnung. Konzentrier dich!
     Erneut hob sie an: „Ich weiß es selbst nicht so genau. Ich suche ein Geschenk.“
     „Ein Geschenk. Beim Bootsausrüster.“ Grübchen gruben sich amüsiert unter seine Sommersprossen.
     Sie ließen verwaschene Bilder durch Annas Gedanken flackern, welche jedoch sofort wieder erloschen.
     Verdammt!
     Sie versuchte krampfhaft sich zu erinnern. Ohne Erfolg.
     Anna seufzte und bestätigte: „Ja, ein Geschenk.“
     „Oha! Willst du nicht lieber in die «Ente am Fleth»?“
     Schlaumeier!
     „Da war ich schon“, erwiderte Anna. „Die hatten da nichts Passendes.“
     „Ohauaha! Und dann kommst du zu mir.“
     „Es ist für einen Segler.“
     „Na denn.“ Der Grünschnabel lächelte gewinnend und deutete mit einer ausladenden Geste auf das Regal mit den Leuchtturmbechern und Büchern.
     Seine Bewegung kam einem Erdrutsch gleich und legte lang vergessene Abenteuer frei. Anna riss die Augen auf.

Na? Hat es Dir gefallen? Mehr Infos zu den verschiedenen Ausgaben von „Salz im Wind“ findest Du unter:
www.johanna-benden.de im Bereich Veröffentlichungen
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