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Annas Geschichte 1 - Salz im Wind
Verfasser: Johanna Benden (9)
Verlag: Books on Demand (2428) und Eigenverlag (14442)
VÖ: 2. Mai 2019
Genre: Romantische Literatur (18119)
Seiten: 340 (Gebundene Version), 443 (Kindle Edition), 393 (Taschenbuch-Version)
Themen: Erinnerungen (788), Glückstadt (3), Heiratsanträge (133), Norddeutschland (46), Traummänner (275), Wiedersehen (1196)
Reihe: Annas Geschichte (2)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.



Prolog


Claus Jürgen starrte seinen Sohn entgeistert an.
     „Du willst WAS?“
     David hielt dem Blick seines Vaters stand. „Du hast mich richtig verstanden: Ich komme nicht nach Glückstadt zurück.“
     „Das kannst du mir nicht antun!“ Erregt hieb Claus Jürgen mit der Faust auf den Küchentisch. „Ich habe dich jahrelang als meinen Nachfolger aufgebaut. Du solltest lediglich für deine Abschlussarbeit und den Master nach Friedrichshafen gehen. So hatten wir es abgemacht!“
     „Ich weiß.“ David seufzte. „Es tut mir leid, Paps, aber Cathrin ist die Frau meines Lebens. Sie möchte ...“
     „Was Cathrin möchte, ist mir egal! Hier geht es um Storm Energie“, unterbrach Claus Jürgen unwirsch. „Ich habe JAHRE gebraucht, um das Unternehmen dorthin zu bringen, wo wir heute stehen. Weißt du eigentlich, wie viel Arbeit das gekostet hat?!“
     „Ja, das erwähntest du schon mal.“ David bemühte sich, nicht sarkastisch zu klingen. Die Reaktion seines Vaters überraschte ihn nicht. Für Claus Jürgen stand der Windpark immer an erster Stelle.
     „Du bist der nächste Vorstand, wenn ich aufhöre!“, polterte sein Vater. „Du und Cathrin, ihr werdet nach Glückstadt ziehen, sobald du fertig bist.“
     „Das werden wir nicht tun“, erwiderte David fest. Das Pochen an der linken Schläfe seines Vaters war ein untrügliches Zeichen dafür, dass dessen Wut nicht gespielt, sondern echt war. „Cathrin möchte in der Nähe ihrer Eltern bleiben. Das respektiere ich.“
     „Dann muss eben die ganze Familie hier hochziehen!“ Erneut schlug Claus Jürgen mit der Faust auf den Küchentisch, so dass die Kaffeebecher hüpften.
     „Sei nicht albern, Paps. Das wird nicht passieren.“
     „Ich bin albern? ICH?!“ Das Pochen an Claus Jürgens Schläfe wurde zu einem Pulsieren. „Wer soll den Job denn machen, wenn ich in Rente gehe? Storm Energie ist ein Familienunternehmen!“
     „Storm Energie ist eine Aktiengesellschaft“, widersprach David. „Du kannst deine Anteile behalten. Es ist kein Problem, dass der Aufsichtsrat jemand anderen zum Vorstand bestellt.“
     „Ach ja?“ Claus Jürgen stemmte die Fäuste in die Hüften. „Und wen bitte? Deine Schwester vielleicht?!“
     „Anna?“ David musste lächeln. Seine jüngere Schwester würde in diesem Jahr Abitur machen. Sie war klein, blond und zart wie eine Fee.
     Anna als Vorstand?
     Eher nicht. Vor allem jedoch, weil sie sich kein Stück für die Führung von Storm Energie interessierte.
     David nutzte die Gelegenheit und wechselte das Thema. „Hat Anna sich eigentlich schon an der Kunsthochschule in Hamburg beworben?“
     „Hat sie“, brummte sein Vater. „Und wir wissen beide, dass sie sie da nehmen werden, so talentiert wie sie ist.“
     Schweigen breitete sich in der Küche aus.
     Claus Jürgen funkelte seinen Sohn böse an und beharrte: „Storm Energie ist ein Familienunternehmen. Ich werde dieses Geschäft nicht in fremde Hände legen!“
     David hatte gewusst, dass sein Vater ihn unter Druck setzen würde. Aber es ging um sein eigenes Leben, nicht um das seines Vaters. Diesmal durfte er nicht nachgeben.
     David schob den Küchenstuhl zurück und stand auf. „Wenn der Windpark in der Familie bleiben soll, empfehle ich dir, noch ein Kind nachzulegen oder jemanden zu adoptieren. ICH werde den Job nämlich definitiv nicht machen.“


Etliche Jahre später:

Tüll und Erdbeer-Sahne


Anna Storm starrte konzentriert auf ihren Bildschirm. Es war Anfang Februar und heute Morgen hatte sie mit dem Jahresbericht für Storm Energie angefangen. Seufzend linste sie zur Monitoruhr: 11:09 Uhr. Der Generalbericht des Windparks nahm sie jedes Jahr mehr als eine Woche in Beschlag. Tja, die vielen Zahlen bereiteten sich nicht von allein auf. Leider. Während dieser Arbeit vergrub sich Anna traditionell in ihrem Büro und futterte, je nach Widerspenstigkeit der Daten, zehn bis zwanzig Tafeln Schokolade weg. Nervennahrung musste sein.
     „Nein. Dieses Mal nicht“, murmelte Anna und verbot sich schweren Herzens, eine Tafel Erdbeer-Sahne aus der mittleren Schublade ihres Rollcontainers herauszufischen.
     Sehnsüchtig schaute sie zur Pinnwand. Von dort lächelten vier Models des Hochglanz-Magazins «Braut» auf sie herab: gertenschlank, umschmeichelt von weißem Satin und dramatisch aufregender Spitze. Hach, die Frauen sahen umwerfend aus – Königinnen am schönsten Tag des Lebens. Genau so wollte Anna sein!
     Sie dachte an ihr Spiegelbild bei der Anprobe der ersten Hochzeitskleider vor drei Tagen. Das hatte mehr etwas von Wurst in Pelle gehabt. Da bestand eindeutig Optimierungsbedarf.
     Annas Blick schweifte dorthin, wo sich bei anderen Leuten die Taille befand. Ihre versteckte sich seit ein paar Jahren hartnäckig, was kein Wunder war, wenn man bei einer Größe von 1,57 mehr als 90 Kilogramm auf die Waage brachte.
     „Boa“, stöhnte sie, „ich muss das Naschzeug echt entsorgen.“
     Ja, das sollte sie. Schließlich wollte sie bis Ende August fünfzehn Kilo abnehmen.
     Nein, besser dreißig.
     Die Mädels von Ollis altem Freundeskreis waren alle zur Hochzeit eingeladen. Sie waren ausnahmslos Diven. Gutaussehende, klapperdürre Diven. Die «Braut» hätte jede einzelne von ihnen für ein Modeshooting gebucht.
     Im Gegensatz zu mir.
     Entschlossen ignorierte Anna den lockenden Notfallvorrat im Rollcontainer.
     „Ich muss mich anstrengen.“
     Die Blicke von Ollis Freundinnen hatte Anna bereits kennengelernt. Sie konnten ziemlich abfällig sein. Oder schlimmer noch: mitleidig! Da halfen auch Annas lange, naturblonde Haare nichts. Solche Blicke wollte sie ganz bestimmt nicht am schönsten Tag ihres Lebens auf ihrem Körper spüren.
     Nee! Dann wäre es ja nicht der schönste Tag meines Lebens, sondern der peinlichste.
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