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Guardian Affairs 4 - Tödliche Begierde
Verfasser: Violetta Stern (7)
Verlag: Eigenverlag (12637)
VÖ: 28. April 2019
Genre: Romantische Literatur (16223) und Thriller (5480)
Seiten: 332 (Kindle Edition), 380 (Taschenbuch-Version)
Themen: Begegnungen (2076), Begierde (67), Bodyguard (216), Pakt (87)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Guardian Affairs (4)
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»Er linderte ihre Wunden und machte sie für einen Moment zur Königin.«

Julie Bredenbecks Leben ist die Hölle. Ihr Mann Mark demütigt und misshandelt sie. Doch ein Pakt mit ihm verhindert, dass sie diesem Martyrium entfliehen kann. Als ihr der Bodyguard Wotan Stark begegnet, schreckt sie vor ihm zurück. Er ist zu sehr Kerl – wild, derb und sexy. Allmählich erliegt sie jedoch seiner Faszination. Wenn nur Mark nicht wäre … Aber dann geschieht etwas Grauenvolles und plötzlich ist ihr sadistischer Ehemann Julies geringste Sorge.

Bodyguard Wotan Stark hat sich ewig nicht verliebt – bis er der scheuen Julie begegnet. Dummerweise ist sie verheiratet und tabu für ihn. Doch dann bittet Julie ihn in höchster Not um Hilfe. Bald ringt Wotan nicht nur mit seinen Gefühlen, sondern auch mit einem gefährlichen Gegner. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Violetta Stern für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Violetta Stern gibt es bei Facebook.
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Ihr Handy klingelte in der Handtasche. Als sie den Namen im Display sah, wusste sie wieder, warum alles so war, wie es war. Hastig nahm sie den Anruf entgegen.
     »Lukas? Alles okay bei dir?«, fragte sie. Ihr Bruder meldete sich meistens nur bei ihr, wenn er etwas brauchte.
     »Ja, natürlich.« Er schlug einen lockeren Tonfall an.
     Julie ließ sich davon nicht täuschen. »Wie gehts dir? Wo steckst du?«
     »Daheim. Wo sonst? Wollte nur mal hören, was mein Schwesterchen so treibt.«
     »Mark und ich sind auf Sylt.« Sie hoffte, dass sie besser schauspielern konnte als ihr Bruder. »Wir waren gestern zu einer sehr schicken Party eingeladen, das hättest du erleben müssen.«
     »Echt? Na, ihr lasst es euch ja richtig gut gehen.« Sie hörte die Sehnsucht aus seiner Stimme heraus und es zerschnitt ihr das Herz. Sie setzte sich am Rand der Dünen in den Sand und beobachtete, wie der Surfer von seinem Brett stieg und es zum Strand zog.
     »Willst du uns nicht mal besuchen? Wir haben uns so lange nicht gesehen«, sagte sie, ohne den Surfer aus den Augen zu lassen.
     »Du weißt doch, ich hab so viel zu tun. Die Firma.« Das sagte er immer. Julie wusste nicht, was sie davon halten sollte. Sie wusste gar nichts mehr. Nicht einmal, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hatte, als sie Mark heiratete. Damals war ihr das logisch und folgerichtig erschienen. Aber mittlerweile fragte sie sich, was Mark sich dabei gedacht hatte. Was hatte er davon, außer dass er seine sadistischen Neigungen hemmungslos ausleben konnte? Wäre es nicht viel schöner, wenn die Frau an seiner Seite diese Spiele ebenfalls liebte, wenn sie ihm begeistert diente und es genoss, sich demütigen zu lassen?
     Aber vermutlich machte es Mark gerade darum Spaß, weil Julie so gar nicht auf diese Art von Sex stand. Das gab ihm wohl einen noch viel größeren Kick.
     Im Grunde, dachte sie ernüchtert, waren das auch keine Spiele.
     Es war Gewalt.
     »Lukas, wenn du irgendwas brauchst, sag Bescheid, ja?« Sie wusste, das waren leere Versprechungen. Was sollte sie auch für ihren Bruder tun? Sie hatte kein Geld, um ihm aus dem finanziellen Dauertief zu helfen, in dem er sich mit seiner Importfirma befand. Und sie konnte ihre Eltern nicht mehr lebendig machen. Nachdem sie bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen waren, hatte ihr kleiner Bruder völlig den Halt verloren. Julie hatte sich immer für ihn verantwortlich gefühlt, obwohl sie genug eigene Probleme hatte. Aber sie war die Ältere und trug daher die Verantwortung für sie beide. Jedenfalls glaubte sie das.
     »Mach dir keine Sorgen, Schwesterchen.« Lukas klang bereits wieder weit weg, geschäftig, unverbindlich, wie so oft. Ehe sie noch viel sagen konnte, hatte er auch schon aufgelegt.
     Julie zog ihren Schal fester zusammen. Es war zu kalt, um im Sand zu sitzen. Sie wollte gerade aufstehen, als sie bemerkte, wie der Surfer seinen Neoprenanzug vom Oberkörper streifte. Er war nur wenige Meter von ihr entfernt, schien sie aber nicht zu bemerken. Der Mann war sehr groß und hatte eine athletische Figur. Die Haare waren von Wind und Wasser zerzaust, der Oberkörper mit bunten Tattoos übersät, ein Bart verdeckte sein halbes Gesicht.
     Jetzt tauchte auch noch ein Jogger auf und gesellte sich zu dem Mann. Er war ebenfalls groß und durchtrainiert. Die beiden erinnerten Julie an diesen Bodyguard, Drago Kaminski. Irgendwo musste hier ein Nest sein, aus dem diese riesenhaften, muskulösen Kerle gefallen waren.
     Die Männer standen beieinander, redeten und lachten. Julie sah etwas genauer hin. War der Jogger nicht ebenfalls gestern bei den Baumanns gewesen? Sie war sich nicht sicher. Die vielen Eindrücke hatten sie überfordert, und Männer schüchterten sie ohnehin schnell ein.
     Und als würden sie sich über Julies Schüchternheit lustig machen, hatten die beiden Kerle da drüben gerade nichts Besseres zu tun, als sich auszuziehen. Und zwar vollständig. Julie traute ihren Augen kaum. Der Jogger streifte Hoodie und Trainingshose ab, der Surfer pellte sich aus seinem Wetsuit.
     Julie hatte viel getanzt, damals, als ihr Leben noch in Ordnung gewesen war. Sie war ihren Tanzpartnern sehr nahe gekommen. Sie wusste, wie sich durchtrainierte Körper anfühlten und wie sie aussahen. Allerdings hatte sie noch nie zwei derartige Prachtexemplare gesehen – so groß, so muskulös, so sexy.
     Ihr Mund wurde trocken, als sie auf nackte Hintern und gut definierte Rückenpartien starrte. Der Surfer mit seinen vielen Tattoos und dem Bart wirkte besonders furchteinflößend – und sehr faszinierend. Er sah aus wie ein Wikinger und passte perfekt in diese raue Nordseelandschaft.
     Jetzt drehte er sich um und schaute in Julies Richtung. Ihr Herz machte vor Schreck einen Satz. Der Mann schien ihr direkt in die Augen zu blicken, während er sich ihr vollkommen nackt präsentierte. Unfassbar, wie viel Kraft und Wildheit er ausstrahlte. Diese breite Brust! Diese Bauchmuskeln! Dieser …
     Sie wandte sich hastig ab. So viel Männlichkeit war nicht zu ertragen.
     Erst als sie lautes Gelächter hörte, schielte sie wieder in die andere Richtung. Die Männer rannten über den Strand und sprangen grölend in die Brandung. Julie schauderte. Wie viel Grad mochte die Nordsee wohl haben? Fünfzehn? Sechzehn? Mehr vermutlich kaum. Ihr wurde schon vom Zugucken kalt.
     Die Männer schwammen mit kräftigen Stößen hinaus und durchpflügten die Wellen mit einer Leichtigkeit, als würden sie in der Badewanne planschen. Sie schienen sich ein regelrechtes Wettrennen zu liefern.
     Obwohl sie mittlerweile recht durchgefroren war, vermochte Julie sich nicht zu rühren. Das war nicht richtig, dachte sie erschrocken. Wenn Mark davon Wind bekam, war sie geliefert.

     Aber sie konnte nicht anders. Sie wollte noch einmal einen Blick auf den nackten Wikinger erhaschen, bevor sie in ihr Gefängnis zurückkehrte.
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