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Das Versprechen der Islandschwestern
Verfasser: Karin Baldvinsson (1)
Verlag: Ullstein (1077)
VÖ: 2. Mai 2019
Genre: Romantische Literatur (17258)
Seiten: 336
Themen: Bauernhof (108), Geheimnisse (3603), Island (77), Schwestern (941), Versprechen (144), Vierziger Jahre (160)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. Mai 2019 um 15:43 Uhr (Schulnote 1):
» Deutschland 4 Jahre nach dem Kriegsende: Die Menschen leiden immer noch unter den Auswirkungen, sie hungern, haben kaum Arbeit und Wohnraum ist Mangelware. Zudem trauern viele noch um Angehörige.

Helga hängt ihren Träumen, rund um ihren Verlobten Karl nach, der nicht von der Front zurückkam. Nur ihre Schwester Margarete schafft es, sie aus der Reserve zu locken. Als Margarete den Entschluss fasst, für ein Jahr nach Island zu gehen, muss sie zwar unglaubliche Überzeugungsarbeit bei Helga leisten, aber am Ende betreten beide das Schiff, um eine knappe Woche lang über das Meer zu schippern, um in diesem fernen unbekannten Land, von vorne anzufangen.

Im unbekannten Island angekommen, werden sie mit dem harten Alltag konfrontiert. Margarete gewöhnt sich recht schnell ein und versucht so schnell wie möglich die Sprache zu erlernen, um Anschluss an die Nachbarn und ihre Gastgeber zu finden. Ihre Schwester Helga kämpft sehr hart, um sich zu integrieren. Sie halten zusammen, bis ein schwerwiegender Vorfall alles auf den Kopf stellt.

Knapp 70 Jahre später stellt sich Margarete ihrer Vergangenheit, indem sie mit ihrer Enkelin und ihrer Urenkelin nach Island aufbricht, um den Geburtstag ihrer Schwester zu feiern.


Wie hat es mir gefallen?

Vielen Dank an die Netzwerk Agentur Bookmark für das Rezensionsexemplar. Die Autorin kenne ich bereits einige Zeit, denn unter Karin Lindberg durfte ich schon einige ihrer Geschichten lesen. Somit war klar, dass ich mir dieses Buch nicht entgehen lassen werde.

Island scheint zur Zeit in aller Munde zu sein. Egal ob im Sport, ich erinnere mich sehr gerne an die tollen Fans bei der Fußball-WM oder EM, als Reiseziel, steht auch auf meiner Must-See-Liste und natürlich in der Literatur. Dennoch muss ich verschämt zu geben, dass dies mein erstes Buch ist, das in Island spielt.

Zusätzlich habe ich noch nie von diesen Leiharbeiterinnen aus Deutschland gehört. Diese Ausgangslage hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.
Abwechselnd werden zwei Geschichten erzählt. In der Vergangenheit beobachten wir Margarete und Helga wie sie Island erreichen, betreten und sich dort versuchen einzuleben. Im Norden der Insel wohnen meist nur Bauern ohne Komfort, wie fließendes Wasser oder Strom. Sie verbindet allerdings eine Liebe zu Land und Leuten. Ihr Leben ist hart und voller Entbehrungen. Zwar kommen Margarete und Helga aus einem zerbombten Land, aber dieses karge Leben erstaunt die zwei.

In der Gegenwart sehen wir ein völlig verändertes Island. Modern, auf dem neuesten Stand der Technik und sehr beliebt bei Touristen. Der Gegensatz zu früher könnte nicht größer sein, nur die Menschen scheinen sich kaum verändert zu haben. Margarete kennt kaum etwas wieder. Nur schwer fassen die zwei Schwestern Vertrauen zu einander. Zu tief sind die aufgerissenen Gräben. Dazwischen stehen Pia und Leonie, deren Verhältnis zur Zeit auch sehr gestört ist. Leonie ist ein typischer Teenager und raubt ihrer Mutter Pia oft den letzten Nerv.

Ich mag den Schreibstil der Autorin. Ihre Beschreibungen der Landschaft, des Meeres und der Menschen sind nicht langatmig oder langweilig, sondern finden immer die richtige Balance. Island unterscheidet sich heute so gewaltig von damals, dennoch spürt man beim Lesen, wie sehr die Menschen ihre Insel lieben. Sie glauben weiterhin an Elfen, Trolle und magische Wesen, dass es sogar ein Ministerium gibt.
Besonders erwähnen möchte ich, dass das Pärchen, welches hier eine Rolle spielt, nicht Anfang zwanzig ist, sondern beide über 35 sind. Sie sind geschieden, haben ihre Erfahrungen gemacht, welche sie geprägt haben. Ich finde solche Liebesgeschichten genauso interessant, wie New Adult Stories.«
  21      0        – geschrieben von Marie's Salon du Livre
 
Kommentar vom 22. Mai 2019 um 10:29 Uhr (Schulnote 2):
» Island gestern und heute

Das Buch „Das Versprechen der Islandschwestern“ von Karin Baldvinsson nimmt uns mit auf die schöne Insel Island um die Zeiten 1949/1950 und 2017.

Pia reist zusammen mit ihrer Oma und ihrer pubertierenden Tochter nach Island. Dort feiert Omas Schwester ihren 90. Geburtstag. Obwohl die beiden alten Damen in den letzten Jahrzehnten keinen Kontakt zueinander hatten, ist es Pias Oma sehr wichtig, an diesem Geburtstag vor Ort zu sein. Für Pia ist es ganz gut mal Urlaub machen zu können. Vielleicht kommt sie auf diesem Frauen-Road-Trip ihrer Tochter Leonie wieder etwas näher. Und wer weiß, es könnte sich auch herausstellen, dass der gutaussehnende Nachbar von Omas Schwester gar nicht so unfreundlich ist, wie gedacht.
Zeitwechsel ins Jahr 1949: Nach dem Krieg will Margarete unbedingt weg aus Lübeck. Da bietet es sich geradezu an, dass Arbeiterinnen in Island gesucht werden. Sie überredet ihre Schwester Helga mit ihr diese Reise anzutreten. Diese stimmt nur widerwillig zu. Sie ist immer noch in Trauer über ihren gefallenen Verlobten. In Island angekommen erweist sich der Traum vom neuen Leben als doch nicht so toll, wie von Margarete erwartet. Es ist harte Arbeit angesagt und die Winter sind sehr kalt. Dennoch verliebt sich die junge Frau sofort in das Land, die Leute und in einen ganz bestimmten Mann. Helga hingegen kann es kaum abwarten, bis ihr Arbeitsjahr auf Island endet und sie wieder zurück nach Lübeck kann.
Auch Pia verliebt sich im Jahr 2017 in das Land und auch ein wenig in die Leute.  Sie versucht auch taktvoll herauszufinden, warum ihre Oma und ihre Schwester so lange nicht miteinander gesprochen haben. Was mag wohl damals vorgefallen sein, dass sich die Wege, der sich eigentlich nahestehenden Frauen, getrennt haben. Warum ging ihre Oma alleine zurück nach Deutschland?

Beide Geschichten, die der beiden Schwestern Margarete und Helga in der Nachkriegszeit sowie die von Pia und ihrer Tochter in der heutigen Zeit, sind faszinierend. Ich mag solche Geschichten, die zwischen der Vergangenheit und dem Hier und Jetzt hin und her springen.«
  9      0        – geschrieben von ConnyS
Kommentar vom 16. Mai 2019 um 21:54 Uhr:
» Anschauliche Familiengeschichte

Der Familienausflug von Pia, ihrer Tochter Leonie und ihrer Großmutter Grete nach Island ist etwas Besonderes. Helga, die ältere Schwester von Grete feiert ihren 80. Geburtstag und hat eingeladen. Das Komische ist nur, dass Pia noch niemals etwas von Helga gehört hat, geschweige denn, dass sie wusste das es da eine Schwester gibt. Schon die Überfahrt nach Island ist besonders. Die Naturgewalten lassen das Schiff mächtig schaukeln und alle sind froh, als sie endlich da sind. Der Empfang durch Helga ist überaus herzlich. Aber Pia merkt schnell, dass es da ein Geheimnis um die beiden Schwestern gibt und dass es einen Grund geben muss, warum beide 60 Jahre lang keinerlei Kontakt hatten.

In Rückblenden erfahren wir wie und warum damals nach dem Krieg, beide Schwestern nach Island gingen. Sehr interessant und anschaulich wird von den Entbehrungen und der harten Zeit, der Kälte und dem Leben auf dem Land erzählt. In der Gegenwart wird über das Leben ins Island heute berichtet und auch von den Menschen, die dort leben. In der Nähe von Helga trifft Pia auch Ragnar wieder, den sie bereits auf der Überfahrt getroffen hatte. Zu ihrer Überraschung spricht er Deutsch und ist bereit ihr sein Land zu zeigen. Er ist auch derjenige, der versucht ihre Schwierigkeiten im Umgang mit Leonie zu erklären. Er hat sehr viel mehr Verständnis für Leonie und versucht seinen Standpunkt an Pia weiterzugeben.

Interessant fand ich das Ende - von dem ich jetzt hier nichts verraten werde. Damit hätte ich nicht gerechnet, aber es hat mich auf jeden Fall gefreut.

Diese Familiengeschichte mit dem großen Geheimnis liest sich sehr gut. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist gut gelungen und macht das Verstehen sehr viel leichter und die Geschichte anschaulicher. Allerdings hätte es mir durchaus gefallen, wenn der Konflikt zwischen Helga und Grete noch ausführlicher gewesen wäre. Sie kamen mir beide ein wenig kurz.

Trotz allem hat mir das Buch gut gefallen. Es gibt auf jeden Fall eine Leseempfehlung und verdiente vier Lesesterne.«
  9      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 5. Mai 2019 um 17:50 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt: 
1949: Die Schwestern Margarete und Helga machen sich auf den Weg nach Island, um dort ein Jahr lang auf einem Bauernhof zu arbeiten. Doch alles kommt anders. 
2017: Pia und ihrer Großmutter machen sich auf die Reise nach Island zum 90sten Geburtstag von Omas Schwester, diese Jahrzehnten nicht gesehen hat. 
Meine Meinung: 
Was für ein schöner Familienroman, der richtig angenehm zu lesen war. Schön fand ich auch den Wechsel der Erzählstränge zwischen 1949 und 2017. Das machte das Buch ungeheuer lebhaft. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig, so dass man förmlich durch das Buch fliegt. Ja, es gibt natürlich auch ein wenig heile Welt, aber das gehört bei solchen Büchern einfach zu. Wer Familiegeschichten mag, der macht hier nichts falsch. 
Fazit: 
Schöne Familiengeschichte. «
  10      1        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 4. Mai 2019 um 8:56 Uhr (Schulnote 1):
» Die Eltern der Schwestern Helga und Margarete leben nicht mehr und Helgas Verlobter ist auch im Krieg geblieben. Margarete hält nichts mehr in dem zerstörten Deutschland. Sie überredet im Jahr 1949 ihre ältere Schwester, mit nach Island zu kommen und dort auf einem Bauernhof zu arbeiten. Helga hat schnell Heimweh und Margarete verliebt sich in den Isländer Théo. Was wird die Zeit für die Schwestern bringen?
2017 macht sich Pia mit ihrer pubertierenden Tochter Leonie und ihrer Großmutter Greta nach Island auf, um den Geburtstag von Gretas Schwester Helga zu feiern. Die Schwestern hatten all die Jahre keinen Kontakt mehr. Pia möchte wissen, was vorgefallen ist, aber ihre Oma hält sich bedeckt. Pia verliert ihr Herz an Island und vielleicht auch ein wenig an Ragnar, während Leonie weiterhin Pias Geduld strapaziert und zwischen Greta und Helga viel Unausgesprochenes ist. Warum tun sich die alten Damen so schwer, ihre Konflikte zu besprechen?
Die Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Obwohl ich frühzeitig ahnte, was für eine Geschichte da zwischen Margarete und Helga steht, blieb es trotzdem spannend. Island hat mich schon immer fasziniert und ich konnte mir durch die gute und bildhafte Beschreibung die raue Landschaft gut vorstellen. Auch die Charaktere sind alle wunderbar und vielschichtig ausgearbeitet.
Es muss schwer gewesen sein für die Schwestern sich in einem fremden Land zurechtzufinden – ohne Sprachkenntnisse und ohne jemals auf einem Bauernhof gearbeitet zu haben. Aber Margarete will dort ankommen, woran aber auch Théo nicht ganz unbeteiligt ist. Doch er ist kann Mann, auf den man sich verlassen kann. Helga kommt mit Trauer im Herzen in dieses Land und möchte schnellstens wieder zurück. Die Schwester haben ein sehr enges Verhältnis und man sollte glauben, dass nichts sie trennen kann.
Pia wird trotz Scheidung immer noch von ihrem Ex kontrolliert und auch Leonie macht es ihr nicht leicht, was aber bei Pubertierenden wohl normal ist. Sie möchte auf Island zur Ruhe kommen, doch die Begegnung mit Ragnar sorgt eher für Unruhe. Ragnar hat auch sein Päckchen zu tragen und muss erst einmal abschließen, bevor er für Neues offen ist.
Es ist ein wunder schöner Roman mit tollen Charakteren und einer ganz besonderen Landschaft.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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