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Lost Place ~ Found You
Verfasser: Ina Glahe (23)
Verlag: Eigenverlag (13898)
VÖ: 4. Mai 2019
Genre: Romantische Literatur (17576)
Seiten: 273
Themen: Begegnungen (2282), Beziehuhng (1), Flucht (1514), Fremde (20)
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Marie will raus aus dem langweiligen Alltag mit ihrem Freund Noah und so überredet sie ihn, sich illegal in einen Lost Place zu schleichen.
Sie werden erwischt und Noah flüchtet, ohne sich noch einmal nach ihr umzudrehen. Marie sitzt fest, doch dann taucht ein Fremder aus dem Nichts auf und hilft ihr aus der brenzligen Situation.
Der unfassbar heiße Elias entpuppt sich als Lost-Place-Tourguide und wirbelt Maries Leben schon bald gehörig durcheinander. Von Anfang an knistert es zwischen ihnen, obwohl beide in einer festen Beziehung sind.

Doch kann Marie einem Mann wie Elias vertrauen? Wäre sie ihm überhaupt gewachsen?
Und was haben die Träume zu bedeuten, die sie immer wieder heimsuchen?
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ina Glahe für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ina Glahe gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

So schnell ich kann, laufe ich zurück zu dem Schacht. Doch als ich einen Fuß auf die erste Sprosse setze, erkenne ich einen Mann.
     »Was machen Sie hier?«, brüllt er und kommt auf mich zu.
     Ich überspringe die untersten vier Stufen und laufe zurück in die Richtung, aus der ich gekommen bin. Na ja… Was man so laufen nennen kann, denn in ge-bückter Haltung ist das gar nicht einfach. Ohne zu stoppen, krame ich nach meiner Taschenlampe, da ich mich aktuell an den Wänden entlang tasten muss. Kurz bleibe ich stehen, um sie einzuschalten, und höre dann dumpfe Schritte hinter mir.
     Der verfolgt mich!
     Ich erspähe den nächsten Schacht und weiß nun, dass ich etwa die Hälfte der Strecke geschafft habe. Schnell biege ich ab.
     Die Schritte scheinen näher zu kommen und ich sehe mich schon auf der nächs-ten Polizeiwache sitzen.
     »Noah!«, rufe ich, als ich das Ende des Tunnels erkenne.
     »Was ist los?«, höre ich ihn leise.
     »Wir müssen hier weg. Ich werde verfolgt.« Endlich bin ich im Schacht und blicke völlig aus der Puste nach oben.
     Das träume ich doch gerade!
     »Du wirst was?« Irritiert guckt er mich an, während ich die erste Sprosse besteige.
     »Nicht so schnell.« Mein Verfolger ist mir verdammt dicht auf den Fersen. »Das gibt richtig Ärger.«
     Ich strecke Noah meine Hand entgegen, in der Hoffnung, dass er mich rauf-zieht, doch dieser wirkt kurz hin- und hergerissen und haut dann ab.
     Das ist jetzt nicht sein Ernst!
     Der Mann bekommt mich am Fuß zu packen. »Hiergeblieben!« Neben mir zieht er sich die Leiter hoch und hält mich an der Kapuze meines Hoodies, als wir wie-der Boden unter den Füßen haben. »Hausfriedensbruch und Einbruch, da wird sich die Polizei freuen.« Breit grinst er und scheint es zu genießen, mich erwischt zu haben.
     »Ich bin nicht eingebrochen. Das Loch im Zaun war schon und die Türen stan-den offen«, erwidere ich kleinlaut.
     »Meinst du, dass dir die Polizei das glauben wird?« Mit seiner freien Hand, zieht er seine Hose hoch, die ihm gefährlich tief unter den kugeligen Bauch gerutscht ist.
     Unsicher hebe ich die Schultern.
     »Siehst du.« Jetzt fährt er sich auch noch durch sein schmieriges Haar, das dringend einen neuen Schnitt und vor allem eine Wäsche vertragen könnte. Ein wenig schiebt er mich rückwärts, bis mein Rücken auf eine Wand trifft. »Du hast jetzt die Wahl…« Mit einem Finger fährt er meine Wange hinunter. »…entweder ich rufe die Polizei und du bist vorbestraft. Oder ich lasse es und habe einen Gefallen bei dir gut.« Noch näher drängt er sich gegen mich und ich kann an meinem Bein etwas hartes Spüren, was hoffentlich sein Handy ist.
     »Rufen Sie lieber die Polizei.« Mein Magen beginnt sich zu verknoten, weil ich mir sicher bin, an welche Art von Gefallen er denkt.
     »Ist das denn wirklich nötig?« Seine Hand legt er auf meinen Hintern und be-ginnt ihn zu kneten.
     »Hey Arschloch!«, ertönt es plötzlich laut und der Schmierlappen dreht sich um.
     Ehe er reagieren kann, hat er eine Faust im Gesicht und torkelt zu Boden. Eine Hand ergreift meine und zieht mich mit. Als wir aus der Halle raus sind, will ich zum Loch im Zaun rennen, werde aber in die entgegengesetzte Richtung gezogen.
     Während ich laufe, wandert mein Blick von der Hand, die mich zieht, weiter den dazugehörigen Arm hinauf und ich erkenne dann einen Mann mit braunem Haar.
     Hinter uns nehme ich die Schreie unseres Verfolgers wahr.
     Der ist ja wie ein Terrier!
     Ein ganzes Stück werde ich über Waldwege gezogen, vorbei an einigen Gebäu-den, die ich mir nur zu gerne genauer ansehen würde. Doch dann endet unsere Flucht vor einem über zwei Meter hohen Eisentor.
     Das war es jetzt!
     Doch mein Retter springt einmal kräftig ab und zieht sich dann daran hoch. Ich bleibe wie angewurzelt stehen, weil mir klar ist, dass ich niemals dort hochkommen werde.
     »Dich kriege ich«, lacht es laut im Hintergrund und mir wird eine Hand ge-reicht.
     Ich ergreife sie und werde den Zaun hinaufgezogen. Als ich oben festen Halt habe, springt er auf der anderen Seite hinunter. Auch wenn es unpassend ist, erstarre ich, da ich mich nicht traue zu springen. Der Zaun kommt mir plötz-lich vor, als wäre er zehn Meter hoch.
     Verdammte Höhenangst!
     »Ich fange dich auf. Spring! Er ist gleich da.« Ein Paar unfassbar blauer Augen sieht mich an.
     Ohne weiter darüber nachzudenken, folge ich seiner Aufforderung und lande in den Armen des Fremden.
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