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Der Hölle Zorn
Verfasser: Ursula Neeb (14)
Verlag: dotbooks (557)
VÖ: 1. Mai 2019
Genre: Historischer Roman (4900) und Kriminalroman (8339)
Seiten: 293 (Kindle Edition), 304 (Taschenbuch-Version)
Themen: Fassade (401), Gefangenschaft (541), London (1756), Mörder (641), Schach (21), Serienmörder (994), Tagebücher (438)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Hölle Zorn« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 31. März 2020 um 19:48 Uhr (Schulnote 2):
» „Rache ist ein Gesicht, das am besten kalt serviert wird“.

Der Irrenanstaltswärter Matthew Morgan arbeitet schon seit 30 Jahren im Kellergewölbe des Bethlem Royal Hospital und ist dort für die kriminelle Frauenabteilung zuständig.

Seit 27 Jahren ist die charmante Lady Wilson schon in Matthews Abteilung. Warum sie hier ist, weiß er nicht, aber in den ganzen Jahren, die er sie nun betreut, hat sie nie ein böses Wort verloren, war immer nett zu ihm und hat sich nie beklagt, dass sie keinen Besuch bekam. Kurz vor ihrem Tod übergibt sie Matthew ihre Memoiren und sagt zu ihm: „Du kannst sie lesen oder ins Feuer werfen“.

Matthew geht nach Hause und fängt abends an zu lesen. Aber was auf diesen Blättern steht, könnte furchtbarer nicht sein. Es ist ein Horrorszenario, was schlimmer nicht sein könnte und stellt alle Vermutungen, wer Jack the Ripper wirklich war, auf den Kopf.

Mit diesem prägnanten Satz beginne ich mein Fazit:
„Gott wird euch richten – durch meine Hand...“

Die Autorin Ursula Neeb nimmt uns in ihrem historischen Thriller: „Der Hölle Zorn“ mit nach London ins Jahr 1915. Das gelingt ihr überaus gut. Flüssig lesbar ist der Schreibstil nicht, denn viele Worte werden in so gehobener Sprache verfasst, dass ich mich daran erst mal festbeiße. Sicher passen sie in die Zeit, aber sie stören bei mir den Lesefluss. Dies ist immer der Fall, wenn aus der Sicht von Lady Wilsons berichtet wird. Ganz anders empfinde ich das, wenn die Autorin aus der Sicht des Irrenwärters Matthew schreibt, hier wird eine einfache Ausdrucksform gewählt.

Bei den Charakteren gelingt es Ursula Neeb sofort, mich zu beeindrucken. Vor allem Lilli mit ihrem nichtssagenden Gesicht und ihrer hohen Intelligenz, ausgestattet mit wahnsinnigem Hass und einem Zerstörungspotential, was sich Niemand in seinen kühnsten Träumen vorstellen kann, konnte ich begleiten und über die Schulter schauen, obwohl ich eigentlich eher meine Augen zumachen wollte. Auch der Irrenwärter Matthew ist toll gezeichnet und ein warmherziger Riese, der durch die schwere Arbeit das Saufen anfängt, gefiel mir sehr gut. Unterschiedlicher könnten die beiden Hauptprotagonisten gar nicht sein. Alle anderen Beteiligten sind gut beschrieben und überzeugend dargestellt.

Der Spannungsbogen ist anfangs sehr hoch und die atmosphärische Tiefe der historischen Story reißt mich als Leser sofort mit. Eine Frau, die der Ripper sein soll, war für mich eine ganz neue Geschichte. Leider werden hier sehr detailliert die bestialischen Morde beschrieben, so dass ich immer wieder schlucken musste und das Buch dann zur Seite legte. Mir hätte hier auch nur ansatzweise der Einblick in den Blutrausch gereicht. Im zweiten Teil des Thrillers ist die Spannung nicht mehr ganz so greifbar, wie im ersten Abschnitt.

Die beiden Erzählstränge werden gut und überzeugend zusammengeführt. Das Ende hatte ich so nicht erwartet. Mir scheint es ein wenig überzogen, aber die Autorin spielt mit der Angst und der Fantasie des Lesers.

Ein Satz aus Kapitel 4 schließt meine Rezension ab.
„Du bist verrückt, ohne verrückt zu sein“.

Ich vergebe hier 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Aber Vorsicht, dieser historische Thriller ist nichts für Zartbesaitete, denn hier wird schon ganz schön blutrünstig ins Detail gegangen. Lest selbst, denn dies ist ganz allein meine Meinung.«
  15      0        – geschrieben von ginnykatze
 
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