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Fabian Risk 4 - 10 Stunden tot
Verfasser: Stefan Ahnhem (4)
Verlag: Ullstein (1104)
VÖ: 2. Mai 2019
Genre: Thriller (5986)
Seiten: 496
Themen: Kommissare (1620), Mordserie (307), Schweden (350)
Reihe: Fabian Risk (4)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Fabian Risk 4 - 10 Stunden tot« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (9)     Blogger (3)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. August 2019 um 17:48 Uhr (Schulnote 3):
» Anfängliche Spannung geht durch unzählige Handlungsstränge verloren

Inhalt:
Die idyllische Stadt Helsingborg an der Küste Schwedens wird plötzlich von einer Reihe extrem brutaler Morde erschüttert, sodass die örtliche Polizei bald sämtliche ihr zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte im Einsatz hat. Selbst auf die Hilfe von Kommissar Sebastian Risk, der aufgrund eines tragischen Ereignisses außer Dienst gestellt ist, muss dabei zurückgegriffen werden. Lange Zeit tappen die Ermittler mehr oder wenig im Dunkeln, sie vermuten als Tatmotiv Fremdenfeindlichkeit. Dass der Täter Auswahl seiner Opfer würfelt, um keinerlei Verbindungen zu ihm als Täter herzustellen, ahnt freilich niemand.

Handlung:
Ein irrer Täter treibt in Helsingborg sein Unwesen, indem er seine Opfer scheinbar wahllos brutal und kaltblütig ermordet. Die Ermittler haben mit den Morden alle Hände voll zu tun, und sind mit ihren personellen Ressourcen völlig ausgelastet. Zudem haben die involvierten Beamten mit diversen persönlichen Problemen zu kämpfen, was ihre Energie für den beruflichen Einsatz schmälert.

Schreibstil:
Stefan Ahnhem schreibt flüssig und versteht es, seine Leser zu fesseln. Er beschreibt den Plot detailgetreu so anschaulich, dass man das Gefühl hat, als Zaungast vor Ort zu sein. Zudem wird dieser Thriller in unzähligen Handlungssträngen erzählt, die teilweise bis zum ersten Teil dieser Buchreihe hineinreichen.

Charaktere:
Jeder der Ermittler hat neben seiner beruflichen Arbeit mit seinen persönlichen Dämonen zu kämpfen: Da ist zum einen Fabian Risk, der derzeit eigentlich vom Dienst freigestellt ist, da sein beruflicher Einsatz in der Vorgeschichte um ein Haar seine eigene Familie ausgelöscht hätte. Mit den Nachwirkungen zu diesem Fall beschäftigen ihn auch während des aktuellen Falles und bringen seine Familie wiederum an ihre Grenzen. Zudem verdächtigt Fabian seinen Kollegen Molander, zahlreiche bis dato ungeklärte Mordfälle verübt zu haben, und ermittelt gegen diesen in seiner Freizeit auf eigene Faust. Seine Kollegin Irene Lilja muss zu ihrem Entsetzen feststellen, dass ihr Lebensgefährte Hampus einen Hang zur Gewaltbereitschaft hat und zudem einer rechtsradikalen Vereinigung angehört.

Cover:
Der blaue Schriftzug des Titels hebt sich fast schon leuchtend vom in düsterem Schwarz-Weiß gehaltenen Landschaftsbild ab. Was es allerdings mit dem Titel „10 Stunden tot“ auf sich hat, klärt sich im Laufe der Geschichte allerdings leider nicht.

Autor:
Stefan Ahnhem stammt gebürtig aus Stockholm, wo er auch heute noch mit seiner Frau und drei seiner vier Kinder lebt und als Schriftsteller und Drehbuchautor arbeitet.

Meinung:
Ahnhem versteht es, seine Leserschaft von Anfang an mit seinem eindrücklichen Stil in den Bann zu ziehen und mitzureißen. Das Buch ist in unzählige sehr kurz gehaltene Kapitel unterteilt, indem er stets von einem Handlungsstrang in den nächsten springt, was zum Teil nicht ganz einfach nachzuvollziehen ist. Was aus dem Klappentext nicht hervorgeht, ist, dass es sich bei diesem Buch um den vierten Band einer Thriller-Serie handelt, bei der die Bände aufeinander aufbauen. Daher wird man im Laufe der Geschichte plötzlich mit Figuren konfrontiert, deren Funktion bis zum Schluss des Buches nicht ganz klar ist, wenn man, so wie ich, die Vorgängerbände nicht kennt. Dies verursacht eine Flut an unterschiedlichen Namen, zu denen man – besonders zu Beginn des Buches keine näheren Informationen hat.

Persönliche Kritikpunkte:
Für meine Begriffe gibt es in diesem Buch zu viele Handlungsstränge, noch dazu reichen diese bis in die Vorgängerbände zurück. Wenn man diese Bücher allerdings nicht gelesen hat, fehlt einem eine beträchtlicher Anteil an Informationen, deren Kenntnis für dieses Buch durchaus förderlich gewesen wäre. Was es etwa mit der Figur einer Dunja Hougaard auf sich hat, lässt sich auf diese Weise nur erahnen, man erfährt hier jedoch kaum etwas über sie, daher ist der Handlungsstrang, der sich hier auf sie bezieht, für den Rest dieses Buches völlig irrelevant und eher störend, wenn man vorerst nur dieses Buch der Serie lesen möchte. Zudem fielen mir während des Lesens einige inhaltliche Fehler in dieser Geschichte auf, die vom Lektorat vermutlich übersehen worden waren. Was mich zudem ein wenig störte, war die zunehmend vulgärere Sprache, die sich der Autor bediente, auch die detaillierte Beschreibung der sexuellen Ausschweifungen und Abartigkeiten (besonders jene, die das Thema Pädophile beinhalteten, fand ich ein wenig Zuviel des Guten.

Auch mit dem Schluss des Buches bin ich nicht ganz glücklich. Es bleiben leider sehr viele Fragen offen, man gewinnt den Eindruck, als hätte der Autor einen dringenden Abgabetermin einzuhalten gehabt und deshalb kein besonderes Augenmerk auf das Ende legen können, was meine anfängliche Begeisterung für dieses Buch drastisch senkte.

Fazit:
Ein Buch, das sicherlich sehr spannend ist, man sollte allerdings nicht den Fehler begehen, in diese Buchreihe quer einzusteigen«
  14      0        – geschrieben von Sheena01
Kommentar vom 15. Juli 2019 um 20:53 Uhr:
» Für Kenner der Reihe ein Lesevergnügen

> Handlung
Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Eine Mordserie will kein Ende nehmen und die Lösung des Falls steht in weiter Ferne. Die familiären Begebenheiten bei Fabian Risk machen es ihm nicht unbedingt einfacher, sich voll und ganz auf die Suche nach dem Mörder zu machen.

> Leseerfahrung
Da die Vorgänger-Bände schon eine Weile zurücklagen, habe ich Band 1 bis 3 nochmal gelesen, bevor ich mit ‚10 Stunden tot‘ begonnen habe. Das hat sich als sehr sinnvoll herausgestellt, da bei diesem Krimi die Nebenschauplätze teils sogar mehr Aufmerksamkeit bekommen, als es der eigentliche Kriminalfall tut. Daher eignet sich dieser Band nicht für Quereinsteiger oder jemanden, der einen geradlinigen Krimi sucht.
Wer jedoch in das Leben eines Ermittlers voll eintauchen will und wenn es sein muss, auch mal geduldig auf den Folgeband wartet, ist hier richtig.

> Fazit
Nichts für Quereinsteiger oder Fans von geradlinigen Kriminalfällen, aber klare Leseempfehlung für alle, die Krimis mögen, die nicht vorhersehbar sind. Dann aber unbedingt mit dem ersten Band beginnen, weil sonst viele Spannungselemente verschenkt wären.

> Eckdaten
Titel: 10 Stunden tot (Fabian Risk, Bd. 4)
Autor: Stefan Ahnhem
Verlag: ullstein
ISBN: 9783550200052
Seiten: 496
Preis: 14,99 €«
  7      0        – geschrieben von Schlaflos
Kommentar vom 7. Juli 2019 um 22:09 Uhr (Schulnote 2):
» Wenn die Würfel fallen

"Der Würfel nimmt eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Menschheit ein. Er war sozusagen der erste Zufallsgenerator, den der Mensch erfand." (Welt der Würfel.de)
Seine Opfer wählt er nicht unscheinbar aus, der neuste Serientäter der den Ermittlern des Helsingborger Kommissariat das Leben schwer macht. Sondern er hat sein ganz eigenes Prinzip, wie er seine Opfer auswählt. Mit ausgeklügelten Würfeln erwählt er sich seine Opfer, den Tatort, die Mordwaffe und vieles andere mehr. Den dieser bizarre Mörder überlässt nichts dem Zufall. So ist Helsingborg auch nicht mehr die idyllische Küstenstadt Schwedens, die sie mal war, sondern die Menschen haben plötzlich Angst der nächste zu sein. Fabian Risk derweil muss sich mit ganz anderen Kämpfen abplagen. Froh ist er, das endlich seine Tochter Matilda aus dem Koma erwacht ist, doch in der Familie liegt nach diesem Zwischenfall vieles in Scherben. Trotzdem er eigentlich um diese kämpfen wollte, widmet sich Fabian um den Selbstmord eines Kollegen, der ihm Rätsel aufgibt. Doch auch Matilda hat sich seit dem Vorfall verändert, Fabian kommt einfach nicht mehr an sie heran. Werden sie den Täter finden, bevor er sein nächstes Opfer erwürfelt hat? Und wird Fabian seine Familie retten können?

Meine Meinung:
Ein düsteres Bild überstrahlte das Cover zum vierten Fabian Risk Fall. Nachdem ich "Minus 18" gelesen hatte, musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Der Schreibstil war unterhaltsam, spannend und sehr interessant, auch wenn es zwischendrin ein paar Szenen gab, die etwas ausladend waren. Doch der Plot konnte mich mehr als überzeugen. Einen Täter der seine Opfer auswürfelt und dazu noch alles drumherum, fand ich schon sehr skurril und wahnsinnig interessant. Ich hatte förmlich Gänsehaut allein von der Vorstellung, dass es bei dem Täter jeden treffen könnte, ob Kind, Frau oder Mann und dies zu jeder Zeit und an jedem Ort. Besonders der kleine Flüchtlingsjunge der zum Opfer wurde, musste ich schon schwer schlucken. Ich fragte mich, wie soll man da als Ermittler ein Profil erstellen, wenn man erst einmal den Zusammenhang suchen muss, wieso die Menschen getötet wurden? Leider dauerte es immer recht lange, bis der Täter erneut zuschlug. Den es wurde immer wieder unterbrochen durch den zweiten Handlungsstrang bei dem es um Fabian Risk und seine Familie ging. Natürlich beschäftigte sich Fabian auch dieses Mal mit einem Fall, den ganz ohne Arbeit kann dieser Mann einfach nicht. Jedoch gerade hier empfand ich einige Passagen schon recht langatmig, sodass deshalb bei mir öfters die Spannung wieder abflachte. Hier kam für mich wieder der das typische bei skandinavischen Krimis zum Tragen, die oft recht detailliert und ausschweifend beschreiben. Dennoch war es gut mitzuerleben, wie es mit Matilda und Familie Risk weiterging. Doch ein bisschen war ich verwirrt über ihre Reaktion gegenüber ihrer Familie und im Speziellen ihrem Vater Fabian gegenüber. Sie wirkte da auf mich manchmal ein bisschen schon zu erwachsen. Besonders wurde mir hier wieder einmal bewusst, wie schwierig es für Ermittler ist Beruf und Privates unter einen Hut zu bekommen, ohne das eines auf der Strecke blieb. Ich muss ehrlich sagen dies beschrieb der Autor hier sehr gut. Die Charaktere, die ich schon vom Vorband kannte, konnten mich auch hier erneut überzeugen. Insbesondere Fabian Risk der seinen eigenen inneren Kampf ausfocht, konnte ich mitunter gut verstehen. Ebenso gefiel mir die sehr engagierte Irene Lilja sehr gut. Trotz den unnötigen Längen konnte mich das Buch größtenteils wieder überzeugen. Lediglich das abrupte und offene Ende hat mich mal wieder fragend zurückgelassen. So warte ich nun auf den nächsten Band, um hoffentlich Klarheit zu bekommen und gebe diesem Buch wegen der famosen Idee des Täters 4 von 5 Sterne.«
  20      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 20. Juni 2019 um 7:53 Uhr (Schulnote 2):
» Nur vier Wochen nachdem sein Leben fast völlig zerstört wurde sieht Fabian Risk wieder Licht am Ende des Tunnels als seine Tochter Matilda aus dem Koma erwacht. Allerdings bleibt ihm nicht viel Zeit für die Familie, da die Polizei von Helsingborg gleich mehrere Fälle lösen muss: ein toter Junge wird in einer Waschmaschine gefunden, eine Frau wird ermordet und ein dritter Fall scheint gar keinem Muster folgen zu wollen. Die Nerven liegen blank, da zudem alle im Team noch mit ihren eigenen Sorgen zu kämpfen haben. An Fabian nagt seit sie ihren Kollegen Elvin tot aufgefunden haben noch ein weiterer Fall: er kann die Selbstmordtheorie nicht glauben und stellt so heimlich weitere Nachforschungen an. Wurde ihr Kollege zum Opfer eines Serienmörders?

Stefan Ahnhem führt die Geschichte um den schwedischen Kommissar Fabian Risk konsequent weiter und knüpft nahtlos an den Vorgängerband an. Dies ist sicher keine Serie, die einen Quereinstieg möglich macht, zu viel fehlt einem ohne das Davor. Allerdings führt dies hier dazu, dass der Roman mit einem bösen Cliffhanger endet und man so etwas unzufrieden zurückbleibt, da schlichtweg das auflösende Ende fehlt.

Der Autor unterstreicht einmal mehr, weshalb er zu den ganz großen der skandinavischen Krimi Szene gehört: mehrere Geschichten werden geschickt verknüpft, die Handlung springt in hohem Tempo zwischen allen hin und her und fordert vom Leser alle Aufmerksamkeit. Kein Erzählstrang fordert die Hauptrolle ein und so wirkt die Geschichte auch authentisch: nie folgt im Leben eine Sache auf die andere, immer wieder verlaufen Dinge parallel und warten nicht, bis ihre Zeit gekommen ist. Die Figurenentwicklung bleibt wegen des dichten Plots etwas auf der Strecke, aber Risk scheint sein Lebensthema gefunden zu haben. Auch Irene Lilja wird trotz des scheinbaren Kontrollverlusts immer interessanter. Ein Thriller, der einem sofort wieder packt, wenn man ohnehin schon Fan der Serie ist.«
  14      0        – geschrieben von miss.mesmerized
 
Kommentar vom 25. Mai 2019 um 12:39 Uhr (Schulnote 1):
» DER WÜRFELMÖRDER

„Helsingborg ist nicht mehr der idyllische Ort an der schwedischen Küste, der er mal war.“

Der 4. Band um Kommissar Fabian Risk, das sei vorangestellt, war für mich ein anspruchsvoller Thriller. Damit stehe ich im Gegensatz zu vielen anderen Lesermeinungen. Für mich gab es keine ungeklärten Fragen.

Es beginnt mit dem Prolog im August 2007, in dem eine Frau in kürzester Zeit auf grausamste Art und Weise aller ihrer Illusionen und ihres Lebens beraubt wird. Der Täter ist ein guter Bekannter aus Teil 3 und spielt auch weiterhin eine wesentliche Rolle. Trotz größter, ermittlerischer Bemühungen Risks wird er bis zum Ende des 490 Seiten starken Buches nicht öffentlich entlarvt werden.
Weiter geht es fünf Jahre später mit vielen verschiedenen Handlungsebenen, die aber nie aus der Luft gegriffen, sondern entweder einen Bezug zu früheren Fällen herstellen oder neu aufgeklärt werden müssen. Dazu kommen die privaten, schwerwiegenden Probleme der Ermittler, wie Risk selbst und seiner Familie, die von der Kripochefin Astrid Tuvesson, der Kriminalinspektorin Irene Lilja u. a.

Der Autor hat wie in seinem Vorgängerband „Minus 18 Grad“ sehr viele Untaten, aber auch gesellschaftliche, politische Vorgänge in seinen Krimi hineingepackt. Dazu kommen noch die alten Verbindungen zu Straftaten, die in Dänemark verübt wurden und deren Verflechtungen in die Familie von Fabian Risk (- die dänischen Kollegen Kim Sleizner, Dunja Hougaard - ) hineinreichen. Ich war gezwungen aufmerksam den Inhalt zu verfolgen, um die Zusammenhänge im richtigen Kontext zu verstehen. Die Menge an auftretenden Personen, die von Kapitel zu Kapitel zunahmen und einhergingen mit dem ständigen Wechsel der Örtlichkeiten und der Handlungsebenen forderten mich. So schnell wie sonst, kam ich mit dem Lesen nicht voran. Trotzdem blieb bis zum Ende der rote Faden erhalten.
Es gibt keinen Charakter in Ahnhems Thriller, der einfach zu nennen wäre. Eine zielgerichtete, gemeinsame Zusammenarbeit der Ermittler konnte ich nicht feststellen. Irgendwie fehlt die Gemeinsamkeit, das Zusammengehörigkeitsgefühl, das Vertrauen. Trotzdem können zwei der mehreren Straftaten aufgeklärt, die Täter ihrer Strafe zugeführt werden. Wie einer der Mörder vorgeht, erfährt nur der Leser. Er würfelt nach einer komplizierten, nur für ihn durchschaubaren Methode seine Opfer, ihre Todesart, den Todeszeitpunkt und den –ort aus. Über ihn und noch weitere ungelöste Fälle wird der Autor im nächsten Band aufklären, denn es endet mit Cliffhangern.

Ich fand „10 Stunden tot“ äußerst spannend erzählt, wobei sich mir der Titel leider nicht erschloß. Der Originaltitel „Motiv X“ paßt besser. Von mir gibt es die Lese-/Kaufempfehlung für einen kompakt erzählten, intensiven Thriller.«
  15      0        – geschrieben von hennie
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