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Lena Halberg 4 - Der Cellist
Verfasser: Ernest Nybørg (5)
Verlag: Edition AV (4)
VÖ: 9. April 2019
Genre: Thriller (5567)
Seiten: 328
Themen: Bankwesen (29), Beweise (52), Gier (131), Journalisten (799), Mailand (18), Triest (15)
Reihe: Lena Halberg (4)
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BUCHVORSTELLUNG - WERBUNG FÜR DAS BUCH:
Im Zentrum des Geschehens steht die Journalistin Lena Halberg. Als ein Bankier tot aufgefunden wird, ist ihr journalistischer Spürsinn geweckt. Sie will es nun wissen und stürzt sich in die Recherche. Schnell merkt sie, dass dahinter ein Finanzgeflecht mit weltweiten Transaktionen steckt, das auch in den Panama-Papers seinen Niederschlag findet. Dort stößt sie auf den Banker Martin Kurkov, einen weithin bekannten Kunstliebhaber und Förderer eines jungen Cellisten. Doch hinter dieser biederen Fassade verbirgt sich ein eiskalter Finanzhai.

Fast zu spät beginnt Lena zu ahnen, dass auch der Cellist eine Rolle bei den dubiosen Geschäften spielt. In einer atemlosen Jagd von Mailand nach Triest versucht sie die Beweise sicher¬zu¬stellen, obwohl auch sie bereits auf der Abschussliste des korrupten Bankers steht.

Die Grundelemente der Geschichte basieren auf wahren Begebenheiten. Die fiktive Geschichte zeigt die sonst verborgenen Abläufe der agierenden Finanzhaie. Der Stoff ist blendend recherchiert und am Ende des Buchs werden einige Zeitungsartikel zu den wahren Begebenheiten zitiert. Obwohl es bereits Nyborgs vierter Roman mit seiner Protagonistin ist, sind alle Teile in sich abgeschlossen und können ohne Vorkenntnis gelesen werden.

LENA HALBERG:
DER CELLIST
THRILLER
328 Seiten | 14,50 Euro
Verlag Edition AV, Mai 2019
ISBN 978-3-86841-210-9

Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ernest Nybørg für die Einsendung dieser Buchvorstellung! Mehr zu Ernest Nybørg gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
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Lesermeinungen (4)     Leseprobe
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 2. Juni 2019 um 22:53 Uhr (Schulnote 1):
» Spannender Politthriller

Ein spannender und hochaktueller Thriller vor dem Hintergrund der Panama-Papers. Eine fesselnde Jagd rund um die Erde mit der Journalistin Lena Halberg. Lesenswert und zum Nachdenken anregend.

Inhalt:
Die Journalistin Lena Halberg stößt bei Recherchen auf den Banker Martin Kurkov. Sein Name taucht in den Panama-Papers auf, und wie es scheint, nutzt er sein Image als Kunstförderer, um im Hintergrund Regierungen zu manipulieren und noch weit schlimmere Geschäfte zu tätigen. Darin mitverwickelt scheint ein Cellist zu sein, den Kurkov seit seiner Jugend fördert. Lena setzt mit einigen Freunden die Nachforschungen fort und muss erfahren, dass ihr Gegner keinerlei Skrupel kennt.

Cover:
Sich überlagernde Zeitungsartikel und klar zu lesender Titel und Autor, wobei mir das Farbspiel beim Titel besonders gefällt. Passend zu dem Politthriller.

Setting und Stil:
Passend zur Thematik geht es rund um die Welt. Von Finnland, über Estland, Deutschland, Italien, Albanien bis nach Bolivien, Die jeweiligen Eigenheiten der Orte werden sehr gut beschrieben und man fühlt sich tatsächlich wie auf einer Weltreise. natürlich stehen dabei immer die Recherchen im Vordergrund, bzw. die Machenschaften des Bankers.
Vier Hauptabschnitte, die sich an der Sonate für Violoncello und Klavier in d-Moll von Dmitri Schostakowitsch orientieren, mit 35 Kapitel, die uns die Sichtweisen wechselnder Hauptcharakteren präsentieren, treiben die rasante Jagd nach der Wahrheit voran.

Charaktere:
Lena Halberg ist eine erfahrene Journalistin, die hervorragende Kontakte hat und nicht loslässt, bis sie ein Thema hinreichend recherchiert hat. Unterstützt wird sie von Tom und Hawk, die jeweils mit ihren eigenen Möglichkeiten für neue Ansätze sorgen.
Ihr Gegner Martin Kurkov ist es nicht gewohnt zu verlieren und kennt mit seinem skrupellosen Vorgehen keine Grenzen. Bisher hatte er damit auch Erfolg auf ganzer Linie, bis schließlich sein Imperium zu bröckeln beginnt.
Der namensgebende Cellist darf natürlich auch nicht fehlen. Andrej Majinski weiß gar nicht so recht, wozu er benutzt wird und lebt eigentlich nur für seine Musik.
Eine tolle Mischung, mit der man gerne mitfiebert.

Geschichte:
Ernest Nybørg gelingt es, die Geschichte rund um die Panama-Papers dem Leser durch die Sicht Lena Halbergs näher zu bringen. Er macht das fassbar, was wir sonst nur aus Zeitungen kennen. Neben der Handlung um Scheinfirmen, Riesenmengen Geld und erpressbare Staaten fügt er noch eine "Kleinigkeit" namens Undine hinzu. All dies endet in einem Politthriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Fazit:
Ein Politthriller, wie ich ihn liebe. Ein spannendes Thema, über das man nicht genug Hintergrundinformationen bekommen kann, ein tolles Duell zweier Kontrahenten und die eine oder andere überraschende Wendung, die mich in Staunen versetzt hat. Ein Buch, dass ich allen Fans des Genres rundum empfehlen kann. Auch für diejenigen, die etwas mehr hinter die Kulissen der Big Player schauen wollen und fesselnde Lesestunden lieben.«
  17      0        – geschrieben von utaechl
 
Kommentar vom 23. Mai 2019 um 11:11 Uhr (Schulnote 1):
» In Bolivien wecken reiche Lithium-Vorkommen Begehrlichkeiten. In Russland werden einige Leute unruhig, weil eine unverschlüsselte Namensliste auftaucht. Ein Banker aus Estland begeht vermeintlich Selbstmord, weil der Name seiner Bank bei der Geschichte mit den Panama Papers aufgetaucht ist. Lena Hallberg hat wieder einmal den richtigen Riecher und beginnt, Recherchen anzustellen. Dabei taucht auch der Name von Kurkov auf, der sich in der Öffentlichkeit gerne als Förderer der Kunst präsentiert.
Das Buch ist wieder sehr flüssig zu lesen und die Geschichte äußerst spannend. Geld regiert die Welt, und die Akteure geben nichts auf Menschenleben, wenn sie nach Geld und Macht streben. Daneben gibt es noch einen Handlungsstrang, bei dem in Albanien junge Mädchen verschleppt werden.
Die sympathische Journalistin Lena Hallberg will es eigentlich ruhiger angehen, aber sie kann es nicht lassen. Wenn es Fragen gibt, müssen sie beantwortet werden. Dafür geht sie auch große Risiken ein. Sie wendet sich an Hawk, der zwar im Ruhestand ist, aber in den USA sehr gute Verbindungen hat, und macht ihn neugierig. Auch er möchten den kriminellen Elementen das Handwerk legen.
In Kurkovs Umfeld taucht immer wieder ein junger Cellist auf, der seinem Gönner gerne mal einen Gefallen tut. Weiß er überhaupt, auf was er sich einlässt? Was hat die Lobbyistin Ivy Schillman mit all dem zu tun?
Mir hat der bolivianische Politiker Almeda leidgetan, der mit so guten Vorsätzen angetreten ist, den aber am Ende die Realität eingeholt hat.
Dieser Thriller ist von Anfang an rasant und sehr spannend, aber zum Ende wird es noch richtig dramatisch.
Ich kann den Thriller nur empfehlen.«
  14      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 17. Mai 2019 um 6:59 Uhr (Schulnote 2):
» Bei der Recherche in den Unterlagen der Panama Papers stößt die Journalistin Lena Halberg auf den Namen Martin Kurkov und undurchsichtige Transaktionen. Kurkov gibt sich als Kunstliebhaber und Förderer der Musik aus, allen voran eines jungen Cellisten, aber hinter dieser Fassade verbirgt sich ein skrupelloser Finanzhai, der Gesetze bricht, wenn es für ihn zum Vorteil ist, er manipuliert Währungen und kauft die Schulden von Staaten auf um sie dadurch erpressbar zu machen. Lenas Recherche und ihre Jagd nach Beweisen bringen sie schnell in Gefahr, denn Kurkov kennt kein Erbarmen…

Der Cellist ist der vierte Teil der Lena-Hallberg-Reihe aus der Feder von Ernest Nybørg.

Eigentlich dachte ich das die eigentlich auf eine Trilogie ausgelegte Reihe um Lena Hallberg nicht mehr fortgeführt würde, daher habe ich mich sehr gefreut, das mit „Der Cellist“ ein neuer Teil um die toughe Journalistin erschienen ist.

In diesem Teil stößt Lena erneut auf dubiose Machenschaften, diesmal im Finanzsektor und wie es ihre Art ist wenn sie einmal Blut geleckt hat, dann ist sie nicht mehr aufzuhalten. Lena ist eine sympathische Protagonistin, mit dem Herzen am richtigen Fleck, einer unbändigen Neugier und einem ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Dies bringt sie immer wieder in gefährliche Situationen, die nicht nur ihre körperliche Unversehrtheit sondern auch ihr Leben bedrohen.

Wie auch in den vorherigen Teilen bedient sich der Autor an tatsächlichen Gegebenheiten bzw. Fakten hier den Panama-Papers und entwickelt daraus eine fiktive Geschichte, die dadurch noch ein wenig mehr Brisanz für mich erhält, da es diese Machenschaften tatsächlich gibt. Am Anhang des Buches werden einige Fakten zusammengestellt und Quellen genannt, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Für mich brauchte die Geschichte ein klein wenig um wirklich in Fahrt zu kommen, da erstmal Lenas Werdegang und ihr persönlichen Lebensumstände beleuchtet wurden für das bessere Verständnis und ich auch da die Thematik um undurchsichtige Finanzaktivitäten etwas komplexer fand. Mit Lenas Jagd nach Beweisen und ihre Reisen kommt ein richtiges Spannungsgefühl auf, man merkt sofort das sie sich mit ihren Aktionen in Gefahr bringen könnte und spürt die unterschwellige Bedrohung die dabei entsteht sofort. Mit dem weiteren Verlauf des Thrillers nimmt das Tempo deutlich immer mehr zu und man bekommt vor allem zum Ende hin fast das Gefühl das sich die Ereignisse überschlagen.

Das Finale hat mir ausgesprochen gut gefallen es war spannend und actionreich erzählt und rundete die Geschichte gekonnt ab.

Ich hoffe, dass die Reihe um Lena Hallberg weitergeht, denn ein paar Fragen sind für mich offen geblieben und würden bestimmt eine spannende Fortsetzung ergeben.

Mein Fazit:
Ein gelungene Fortsetzung der Lena-Hallberg-Reihe, die mir spannende Lesestunden bereitet hat und Lust auf mehr macht.«
  10      0        – geschrieben von Tanjas Bücherwelt
 
Kommentar vom 14. Mai 2019 um 18:48 Uhr (Schulnote 2):
» Die Journalistin Lena Halberg ist nach den Ereignissen in den ersten 3 Teilen zusammen mit ihrem Freund nach Meran in Südtirol gezogen und arbeitet dort für RAI. Währenddessen wird in Wien ein estnischer Bankier tot aufgefunden, die Polizei geht von Selbstmord aus. Doch je tiefer Lena gräbt, desto mehr zweifelt sie an der offiziellen Version.

Das Cover unterscheidet sich deutlich von der bisher erschienen Trilogie und ist trotzdem wieder in seiner Schlichtheit genial gelungen.

Der Schreibstil des Autors ist einfach wundervoll. Orte und Charaktere werden sehr gut dargestellt, letztere entwickeln sich stetig und gut weiter.

Das Buch ist wieder glänzend recherchiert und Fiktion und Realität vermischen sich hier in brillanter Form.

Der Spannungsbogen ist die ganze Zeit über sehr hoch - und zwar von der ersten bis zur letzten Seite.

Zwar konnte mich der Anfang nicht so fesseln, wie die Trilogie, die sich ja mit Diana, 9/11 und den Londoner Anschlägen befasste, dennoch zog mich das Buch wieder nach kürzester Zeit in den Bann.

Ich bin sehr froh, dass Lena hier sozusagen wiederauferstanden ist und hoffe, dass sie noch einiges zum Ermitteln bekommt.

Fazit: Wie bereits bei der bisherigen Trilogie kann ich hier ebenfalls nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. 4,5 von 5 Sternen, da mir die Trilogie noch um eine Spur besser gefiel.«
  8      0        – geschrieben von SaintGermain
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