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My Body in your Hands
Verfasser: Margaux Navara (16)
Verlag: Eigenverlag (12635)
VÖ: 30. April 2019
Genre: Erotische Literatur (3000) und Romantische Literatur (16223)
Seiten: 304
Themen: Dominanz (388), Entscheidungen (1428), Hingabe (65), Polizei (596), Sex (1123), Unterwerfung (292)
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Eine Polizistin zeigt keine Schwäche.

Das ist Steffys Motto. Und das tut sie auch nicht. Nicht dem Kollegen gegenüber, der sie mobbt, und nicht gegenüber jenen, gegen die sie ermittelt.
Zugleich sehnt sie sich nach sexueller Unterwerfung, nach Hingabe, nach der dominanten Hand eines Mannes.
Ihr Wunsch nach Respekt führt zu einer folgenschweren Entscheidung, die sie in die Fänge des Mannes treibt, gegen den sie ermittelt. Sie sticht in ein Wespennest aus Frauenhandel und Zwangsprostitution.
Spannung, expliziter Sex, in sich abgeschlossen.
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Margaux Navara für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Margaux Navara gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Noch lieber ist mir eine Frau, die sich nicht als den Punkt ansieht, um den sich alles dreht. Ich bin da eher konservativ und der Ansicht, Frauen sollten den Männern zu Diensten sein.“
     „Ein archaisches Weltbild, Farid, das nicht in die heutige Zeit und nicht in dieses Land passt.“ Ich muss ihm ja nicht aufs Auge binden, dass ich damit sein Herkunftsland als rückständig bezeichne, vor allem das Frauenbild dort.
     „Und doch ein so ansprechendes Bild. Frauen auf den Knien vor den Männern. Frauen, die die Hand ihres Herrn oder gar die Peitsche zu spüren bekommen, wenn sie sich falsch verhalten haben.“
     In meinem Kopf macht es klick. Ich sehe ihn vor mir, hoch aufgerichtet, mit freiem Oberkörper, eine Peitsche in der Hand. Zu seinen Füßen liege ich, nackt, bebend, reuig, weil ich zu frech war oder zu laut, zu langsam oder einfach voller Verlangen nach den Schlägen, weil ich eine Frau bin, die das genießen würde.
     Scheiße. Das geht so nicht. Das Bild macht mich weitaus mehr an, als es sollte. Die üblichen zwei Seiten in mir beginnen einen harten Kampf, die äußere selbstbewusste Frau und die innere submissive Schlampe, die sich anscheinend von jedem dominanten Mann besteigen lässt. Nun ja, nicht von jedem. Und außerdem bisher nur in meinen Träumen.
     Natürlich weiß ich, dass er nicht infrage kommt. Er ist ein Verdächtiger, zum Teufel! Da darf es keinen Kontakt geben, ich dürfte noch nicht einmal so mit ihm reden. Zum Glück haben wir noch keine Kameras am Körper wie die Amerikaner. Das wäre ein Gespräch, das die Kollegen gerne verfolgen würden.
     Zur Sicherheit drehe ich mich um. Glück gehabt, keiner ist uns gefolgt. Das ist wieder mal typisch, die werfen mich dem Hai zum Fraß vor. Mein Blick streift Farid noch einmal, diesmal schaue ich tiefer als über die Äußerlichkeiten, wie ich es gewohnt bin. Hübsch ist wirklich untertrieben. Tatsächlich ist er schön. Ich mag Männer, die groß sind und nicht so weichgespült, sie dürfen gerne etwas kantig sein. Farid ist kantig. Er hat Ecken und Kanten im Gesicht, ein scharfes Kinn, glattrasiert, kantige Wangenknochen, sogar seine Augenbrauen bilden keinen weichen Bogen, sondern haben einen scharfen Knick.
     Verdammt, ich muss mich und ihn ablenken. „Warum heißt Ihr Bordell Club Darkness, Farid? Handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Laufhaus?“ Ich muss mich auf unverfängliche Fragen beschränken. Immerhin ist das hier keine Vernehmung, sondern nur eine informelle Befragung.
     „Weil die Männer, die herkommen, hier ihre dunkle Seite ausleben können.“
     „Sie meinen BDSM? Oder Härteres?“
     „Nichts Härteres. Für einen Mann, der zuhause den Rock anhat, ist es bereits hart genug, eine Frau auf den Hintern schlagen zu dürfen. Oder einen Rock tragen zu dürfen, wenn ihm danach ist.“
     Ich muss einfach grinsen. Ausländer haben häufig das Problem, dass sie deutsche Redewendungen verdrehen. Ich vermute, er meint, dass die Männer nicht die Hosen anhaben.
     Aber dann werde ich wieder ernst. Immerhin geht es hier um Schlagen. Das ist nicht wirklich üblich in Bordellen, denn es sollte nur dann erlaubt sein, wenn die Frau es auch möchte.
     „Heißt das, Sie beschäftigen hier nur Masochistinnen?“ Ich kann mir kaum vorstellen, dass er davon genug finden würde. Oder doch?
     „Hier arbeiten nur Frauen mit spezifischen Neigungen, von denen jede das tut, was ihr am meisten liegt. Möchten Sie eine der Frauen kennenlernen?“
     „Ja!“ Das klang vielleicht ein wenig zu begeistert. Meine Überlegungen gehen weit über das Dienstliche hinaus. Wie wirkt eine solche Frau auf mich? Ich kenne keine Masochistin und auch keine Domina. Ich gehe nicht zu Stammtischen oder in Clubs, einfach wegen meines Berufs. Ich kann es mir nicht erlauben, dort oder später auf der Straße oder bei einer Hausdurchsuchung als Polizistin erkannt zu werden.
     „Fürs Erste zeige ich Ihnen die Räumlichkeiten.“ Farid führt mich über eine Treppe in das obere Stockwerk, wo es einen großzügigen Vorraum gibt mit einladenden Sitzmöbeln und einer Bar. Von diesem Raum geht ein Flur ab mit mehreren Türen und eine Treppe, die weiter nach oben führt.
     „Erlauben Sie, Frau Sanders?“ Er geht an mir vorbei, wobei ich einen Hauch seines Geruchs aufnehme. Ein Parfum, sehr dezent, aber auch sehr wohlriechend. Ein Hauch Sandelholz, darüber Zitrone. Und Pfeffer? Farid macht mit der Hand einen Schwenk durch den Flur. „Welche Tür soll ich für Sie öffnen? Die Räume sind zur Zeit alle frei, wie ich schon sagte, sitzen die Damen beim Frühstück.“
     Stumm zeige ich auf die Zweite von links.
     Was sich hinter der Tür verbirgt, verschlägt mir die Sprache. Wow. So ein Zimmer habe ich noch nie gesehen. Es erschlägt mich beinahe mit seinen Farben. Orientalische Kissen und Stoffe, bunte Vorhänge um die vier Pfosten des Bettes geschlungen. Alles wirkt weich, gemütlich, einladend. Farid beobachtet mich und lässt das Zimmer auf mich wirken. „Sie dürfen sich gerne umschauen, Frau Sanders.“ Er weist auf eine kleine Tür hin, hinter der sich ein Schränkchen mit allen Hygieneutensilien befindet, die man sich denken kann. Zuletzt öffnet er noch eine Tür gegenüber dem Bett. „Hier ist das Bad. Möchten Sie es kontrollieren?“
     Genau genommen ist das hier überhaupt nicht mein Job. Die Hygiene fällt nicht in unseren Zuständigkeitsbereich. Ich bin einfach nur fasziniert. Das hätte ich mir so nicht vorgestellt. Jetzt will ich auch noch den Rest sehen. Ich trete vor, stelle mich neben Farid in die Tür zum Bad und staune wieder. Eine riesige freistehenden Wanne, vergoldete Armaturen, Spiegel an mehreren Wänden, umrahmt von Holzschnitzereien. So würde ich mir ein Serail vorstellen, einen Harem im Sultanspalast.
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