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My Body in your Hands
Verfasser: Margaux Navara (16)
Verlag: Eigenverlag (12632)
VÖ: 30. April 2019
Genre: Erotische Literatur (3000) und Romantische Literatur (16218)
Seiten: 304
Themen: Dominanz (388), Entscheidungen (1428), Hingabe (65), Polizei (596), Sex (1123), Unterwerfung (292)
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Eine Polizistin zeigt keine Schwäche.

Das ist Steffys Motto. Und das tut sie auch nicht. Nicht dem Kollegen gegenüber, der sie mobbt, und nicht gegenüber jenen, gegen die sie ermittelt.
Zugleich sehnt sie sich nach sexueller Unterwerfung, nach Hingabe, nach der dominanten Hand eines Mannes.
Ihr Wunsch nach Respekt führt zu einer folgenschweren Entscheidung, die sie in die Fänge des Mannes treibt, gegen den sie ermittelt. Sie sticht in ein Wespennest aus Frauenhandel und Zwangsprostitution.
Spannung, expliziter Sex, in sich abgeschlossen.
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Margaux Navara für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Margaux Navara gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Dieser Mann, Farid, hat nach den Akten einen tunesischen Vater und eine deutsche Mutter, was erklärt, warum er akzentfrei spricht. Nur seinen Namen kann man kaum aussprechen, aus seinem Mund klingt es wie Wadai, aber mit einem weichen W. Er hat BWL studiert, ihn also als tumben, immigrierten Puffeigentümer abzutun, dürfte ein grober Fehler sein. Sein Aussehen unterstreicht das. Dieser Anzug ist aus feinem Stoff, er ist von den Zehenspitzen bis zu seiner gewollt ungewollt verwuschelten Frisur gestylt.
     Farids Augen bohren sich in meine. Er ignoriert Luis völlig. „Darf ich Ihnen die Räumlichkeiten zeigen? Vielleicht verurteilen Sie dann den Vorschlag Ihres Kollegen nicht mehr.“
     Hat der Typ mir eben angeboten, bei ihm zu arbeiten? Diese Worte lösen den Zauber, den sein Blick gesponnen hat. Doch ich muss erst meine Gedanken sammeln, genauer gesagt, mein Hirn aus meiner Muschi hochholen, ehe ich eine Ahnung habe, was ich darauf erwidern soll.
     Er kommt meiner Entgegnung zuvor. „Eine schöne Frau wie Sie wäre der Star in meinem Haus. Sie könnten sich aussuchen, welchem Herrn Sie eine unvergessliche Nacht bereiten wollen.“
     Okay, jetzt bin ich offiziell sprachlos. Ist das nun ein Kompliment, auf das ich stolz sein kann oder sollte ich ihn dafür verhaften?
     „Lieber nicht, Herr Waddi, diese hier mag niemanden aussuchen. Sie möchte lieber ausgesucht werden. Von einem mit starker Hand geführt werden. Oder an einer Leine.“ Luis hat seinen dreckigsten Tonfall aufgelegt, damit nur ja klar ist, was er meint.
     Ich werde knallrot. Aber sowas von. Die Hitze explodiert in mir, ich kann richtig spüren, wie die Adern anschwellen. Das Schwein! Wie kann er so etwas über mich sagen, noch dazu vor einem Mann wie diesem?
     Dann passiert etwas völlig Unerwartetes.
     Ouadday stellt sich vor mich und blockt Luis ab. „Mein Mitarbeiter Toni wird sich um Sie kümmern. Sie möchten bestimmt meine Angestellten kennenlernen? Sie sitzen gerade beim gemeinsamen Frühstück. Toni zeigt Ihnen den Weg.“
     Der Türsteher, offensichtlich Toni, steht auf einmal ebenfalls vor mir. Beide lassen Luis wie einen Zwerg erscheinen, da sie größer sind und vor allem Toni auch breiter. Farid Ouadday ist auch großgewachsen, aber eher schlank und sehnig. Er weiß seinen schmaleren Körper trotzdem so einzusetzen, dass er doppelt so gefährlich erscheint als Toni und auf jeden Fall gefährlicher als Luis.
     So geht das nicht. Ich kann nicht zulassen, dass ein Verdächtiger meinen Kollegen einschüchtert. Aber ich muss zugeben, dass ich die Situation genieße und deshalb den Moment hinauszögere. Gerade als ich mich einmischen will, dreht Luis ab und stampft davon, Toni dicht hinter ihm. Die zwei Kollegen, die das Ganze mit großen Augen verfolgten, hinterher.
     He, wieso lassen die mich mit diesem Kerl alleine? Obwohl ich mir die Antwort denken kann. Eine Runde Frauen wäre normalerweise nicht verlockend, aber eine Horde Prostituierte klingt schon verlockender. Für Männer.
     „Geht es Ihnen gut? Kann ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?“ Ouadday ist ausgesprochen höflich und gibt sich besorgt. Ich schüttle den Kopf. So freundschaftlich ist unser Besuch nun auch wieder nicht.
     „Am liebsten würde ich mir Ihr Haus anschauen, während meine Kollegen mit Ihren Angestellten sprechen.“ Meine Art, höflich zu umschreiben, dass die Männer die Prostituierten in Augenschein nehmen wollen, die hier arbeiten und ich keine Lust darauf habe, ihnen beim Geifern zuzusehen. Wir sind extra am Nachmittag gekommen in der Hoffnung, dass die Frauen ausgeschlafen haben und sich nicht damit entschuldigen können, sie seien noch zu erschöpft für Gespräche.
     Seine Augen leuchten auf. „Gerne, Frau Sanders.“ Er hat mein Namensschild nur mit einem Blick gestreift, keineswegs auf meine Brust gestarrt. „Sie sollten sich nicht von Ihrem Kollegen wegen Ihrer Neigungen Vorhaltungen machen lassen.“
     „Ich stehe zu meinen Neigungen. Ich kann mich schließlich wehren. Zumindest gegen die Kollegen.“ Blöde Kuh, warum sage ich das? Weil mich in Erinnerung an Luis´ Worte die Wut packt. Der Kerl kann was erleben, wenn wir wieder unter uns sind. So weit ist er noch nie gegangen, schon gar nicht vor Fremden.
     „Switchen Sie? Oder handelte es sich nur um eine Retourkutsche bei Ihrer Drohung mit der Melkmaschine?“
     Verdammt. Er weiß sehr genau, was Luis meinte. Was ich nicht abgestritten habe. Switchen? Garantiert nicht. Ich will mich unterwerfen. Mir wird klar, dass ich mit nur wenigen Worten meine sexuelle Ausrichtung eingestanden habe. Zu spät, das zu leugnen. „Nein. Das war nur eine leere Drohung, ein Gefrotzel unter Kollegen, Herr Ouadday“, versuche ich das alles herabzuspielen.
     „Nennen Sie mich Farid, wie alle hier. So, wie Sie meinen Namen aussprechen, bedeutet es etwas sehr Unanständiges. So möchten Sie mich sicher nicht bezeichnen.“
     Eigentlich darf ich ihn nicht mit seinem Vornamen ansprechen, aber ich will ihn auch nicht beleidigen. Also gebe ich nach. „Einverstanden, Farid.“
     Er hebt eine Braue. „Das klingt sehr gut, wie Sie das sagen. So ... nachgiebig. Ich mag Frauen, die nachgiebig sind.“
     Ist das seine Art, mir einen Hinweis zu geben? „Es war nicht nachgiebig gemeint. Nur höflich.“
     „Ich mag auch höfliche Frauen. Noch dazu, wenn sie so ausgenommen schön sind wie Sie.“
     Ich habe schon eine Menge Komplimente gehört, von Verdächtigen und Tätern und Kollegen, die ich alle abgeblockt habe. Ich will nicht wegen meines Äußeren beurteilt werden, besonders da es nur dafür sorgt, dass man mich nicht für voll nimmt. Eine hübsche Frau kann nicht intelligent sein, sie kann sich nicht durchsetzen, sie kann eigentlich gar nichts. Alles muss ich mir erkämpfen, muss mich härter durchsetzen als andere Kolleginnen, muss zu dem massiven Nachteil, Frau zu sein, auch noch gegen den Nachteil, hübsch zu sein, ankämpfen. „Es geht hier nicht um mich.“
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