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My Body in your Hands
Verfasser: Margaux Navara (16)
Verlag: Eigenverlag (12635)
VÖ: 30. April 2019
Genre: Erotische Literatur (3000) und Romantische Literatur (16223)
Seiten: 304
Themen: Dominanz (388), Entscheidungen (1428), Hingabe (65), Polizei (596), Sex (1123), Unterwerfung (292)
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Eine Polizistin zeigt keine Schwäche.

Das ist Steffys Motto. Und das tut sie auch nicht. Nicht dem Kollegen gegenüber, der sie mobbt, und nicht gegenüber jenen, gegen die sie ermittelt.
Zugleich sehnt sie sich nach sexueller Unterwerfung, nach Hingabe, nach der dominanten Hand eines Mannes.
Ihr Wunsch nach Respekt führt zu einer folgenschweren Entscheidung, die sie in die Fänge des Mannes treibt, gegen den sie ermittelt. Sie sticht in ein Wespennest aus Frauenhandel und Zwangsprostitution.
Spannung, expliziter Sex, in sich abgeschlossen.
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Margaux Navara für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Margaux Navara gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

STEFFY


Luis schiebt mich alleine mit seiner Körpermasse weg von der Fahrertür des Streifenwagens. „Lass mich das machen, Kleines.“
     Ich hasse es, wenn er mich so behandelt. Hasse es! „Luis!“
     „Willst du mitkommen oder dich auf dem Revier verstecken? Hast du Angst vor den Huren? Ich werde auf dich aufpassen, Steffy.“ Luis grinst und schaut mich von oben herab an. Das würde er auch noch schaffen, wenn ich nicht fünfzehn Zentimeter kleiner wäre, da bin ich mir sicher. Dann wandert sein Blick um einige Handbreit nach unten. „Ich muss ja darauf achten, dass der Boss dich nicht dabehält. So ein devotes Hühnchen wie dich kann er vielleicht gut gebrauchen.“
     Mein Mund öffnet sich zwar, aber es kommt nichts heraus. Hinter ihm sind Pete und Rolf aufgetaucht, die Besatzung des zweiten Streifenwagens, der mit uns zum Bordell fahren soll. Ich sehe die Blicke, die sie uns zuwerfen. Ich will die Gerüchteküche nicht weiter füttern. Inzwischen haben alle mitbekommen, dass ich mit meinem Partner auf Kriegsfuß stehe. Leider bin ich mir nicht sicher, ob sie Partei ergreifen werden und erst recht nicht, für wen. Für mich, die einzige Frau im Team, klein, frech, übereifrig, aber bisher ohne Gelegenheit, ihren Wert zu beweisen, oder Luis, groß, dominant, lautstark, herablassend.
     Und leider das Arschloch, das weiß, dass ich auf der Suche nach einem dominanten Mann bin, weil ich ausgerechnet ihn darauf angesprochen hatte. Blöd. So blöd von mir. Seine Abfuhr war eindeutig. „Kleines, doch nicht unter Kollegen! Außerdem hab ich einen ganzen Stall von Frauen, die mich anschmachten.“ Wenn ich könnte, würde ich die Zeit zurückdrehen, denn seitdem macht er ständig Anspielungen. Vermutlich so lange, bis auch der letzte Kollege noch begriffen hat, dass ich 1. gerne flachgelegt werden will und 2. einen richtigen Mann brauche, weil ich 3. zu denen gehöre, die gerne vor einem Mann auf den Knien liegen.
     Ich sage dazu lieber nichts mehr und trete mir stattdessen mental selbst in den Arsch. Immer und immer wieder.
     Ohne Kommentar steige ich also in den Wagen und schweige auch bis zur Ankunft am Club Darkness. Keine Vernehmung oder gar Durchsuchung, nur ein freundlicher Besuch. Man hat beschlossen, dass wir uns in regelmäßigen Abständen bei den einschlägigen Betrieben zeigen, spontan, nur, um Präsenz zu zeigen.
     Dass wir heute mehr wollen, werden wir auf keinen Fall preisgeben. Farid Ouadday, der Betreiber des Etablissements, wird wegen mehrerer Delikte verdächtigt. Es geht um Frauenhandel, eventuell auch Zwangsprostitution. Damit er keinen Verdacht schöpft und Beweise verschwinden lässt, hat man das Ganze an die Staatsanwaltschaft gegeben. Uns wurde gesagt, wir müssten prüfen, wie die Zustände im Bordell seien, ob alle Huren sich ausweisen können, und überhaupt sollten wir die Augen offenhalten. Eine extrem schwammige Beauftragung. Wir sind es gewöhnt, dass man uns im Dunkeln tappen lässt, trotzdem verlässt sich jeder darauf, dass wir das Richtige machen.

Ich bin das erste Mal dabei. Meine Unsicherheit überspiele ich mit dem inzwischen gewohnten Auftreten. Breiter Stand, Rücken sehr gerade, Kopf hoch.
     Wir betreten den Club in voller Montur, die nach meinem Gefühl in diesem Fall nicht dazu dient, andere zu schützen, sondern vor allem uns.
     Dieses Bordell sieht von außen eher unauffällig aus. Es befindet sich in einem der typischen Karlsruher Häuser aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Nur ein Schild an der Klingel zeigt, dass hier überhaupt ein Gewerbe angesiedelt ist. Angemeldet ist alles, das ist nicht das Problem.
     Ein bulliger Kerl lässt uns ein, tätowiert bis zur Halskrause, mit dem leicht blöden Grinsen dessen, der schon ein paar Schläge zu viel abbekommen hat.
     Ich bleibe in dem orientalisch dekorierten Flur stehen und staune über die Farben und Stoffe.
     „Steffy, träumst du schon von einer Nebenbeschäftigung?“ Luis lacht dreckig.
     „Wieso, möchtest du mein erster Kunde sein?“, entgegne ich.
     „Klar, warum nicht? Als Neuling wärst du bestimmt billig zu haben.“
     „Frischfleisch ist extra teuer, Luis, das solltest du wissen. Aber gut, ich könnte dich sicher an eine Melkmaschine anschließen, wenn du nicht so viel Geld ausgeben willst.“
     Das verschlägt ihm für einen Moment die Sprache.
     „Hier werden die Männer nicht mit Maschinen abgespeist“, sagt eine warme Stimme hinter mir.
     Luis wirft sich gleich in Positur. „Wer sind Sie?“
     „Farid Ouadday. Der Eigentümer dieses Clubs.“
     Mir stockt der Atem. Dieser Mann ist schön. Ich kann es nicht anders beschreiben und ich neige nicht zu Pauschalurteilen. Sein Gesicht ist so ebenmäßig, die dunklen Augen unter dicken Brauen so intensiv, dass ich es kaum schaffe, mehr als das aufzunehmen. Dabei ist der Rest genauso ansehnlich. Er schaut nur mich an, und es fühlt sich an, als wären wir alleine in diesem Flur. Sein schwarzgekleideter Körper kontrastiert zu den Rot-, Orange- und Türkistönen der Dekoration wie seine harte, sehnige Figur zu den üppigen Troddeln und dem Blingbling der Stoffe. Als wäre das Ganze nur ein Rahmen, der ihn heraushebt aus dem Weichen, seine Härte nur unterstreicht.
     Luis bleibt natürlich unberührt. „Zeigen Sie mir Ihren Ausweis, Herr Waddi. Und am besten auch noch den Führerschein, wir müssen verifizieren, dass Sie auch der sind, für den Sie sich ausgeben.“
     „Ich bin der Herr im Haus.“
     Ich schlucke. Wie er das sagt! Eine unumstößliche Tatsache, an der keine Zweifel angebracht sind.
     „Haben Sie mich nicht verstanden? Soll ich einen Übersetzer holen?“ Luis will immer der Bad Cop sein, was ich hier völlig unangebracht finde.
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