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Griffin & Wyvern - Der Lindwurm und der Greif
Verfasser: Melanie Weber-Tilse (43)
Verlag: Eigenverlag (13830)
VÖ: 27. April 2019
Genre: Fantasy (10082)
Seiten: 286
Themen: Greifen (22), Lindwurm (3)
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Wenn du nichts mehr zu verlieren hast,
bist du frei alles zu tun!

Der Wind zerrte an ihren Haaren. Peitschte sie ihr immer wieder ins Gesicht. Eisige Kälte drang durch jede Pore in ihren Körper. Und doch spürte sie nichts. Ausdruckslos starrte sie hinab in die Dunkelheit. Der Wind jagte durch die Ritzen des Turmes, rüttelte an den Schindeln und pfiff ein grausiges Lied.
Ganz dicht am Rand stand sie. Der Boden war von hier aus noch nicht einmal zu erahnen. Es war der einzige Ausweg, der ihr blieb. Es gab kein Zurück. Sie hörte die dumpfen Schritte, welche die schweren Stiefel verursachten, und die innerhalb des Turmes widerhallten. Schritte, die sich die Treppe zu ihr hinaufbewegten. Und doch würde man sie nicht rechtzeitig erreichen. Sie hatte ihre Wahl getroffen. Sie war frei. Jetzt und für alle Zeit. Sie schloss die Augen … und ließ sich fallen.

Dark Fantasy - Das Betreten dieser fantastischen Welt, in der Greifen und Lindwürmer mehr sind als bloße Legenden, erfolgt auf eigene Gefahr - Deutliche Sprache.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melanie Weber-Tilse für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melanie Weber-Tilse gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Die Tür wurde aufgerissen und Svea konnte gerade noch einen Schrei unterdrücken. Sie presste sich die Hand auf ihr pochendes Herz.
     »Sehr schön. Rena hatte recht.« Jaromir stierte auf das nackte Mädchen, das ihn mit schreckgeweiteten Augen ansah. »Mit Haaren bist du ansehnlicher.«
     Sie schaute dabei zu, wie er sich bückte, um die Stiefel auszuziehen. Doch dann winkte er sie zu sich. »Komm her und hilf mir gefälligst.«
     Sie sprang auf und wie sie es schon hundert Mal bei ihrem Vater getan hatte, half sie Jaromir erst aus dem einen, dann .... Völlig überrumpelt fiel sie kopfüber und mit brennendem Hintern auf dem Boden. In den Händen noch sein Stiefel, den sie fest umklammert hielt. Laut donnerndes Lachen begleitete ihren Abgang, den er mit einem festen Tritt in ihren Hintern herbeigeführt hatte.
     »Steh auf«, scheuchte er sie ohne einen Funken von Mitleid vom Boden hoch. Hastig stand sie mit glühendem Kopf auf und krabbelte wieder auf das Bett hinauf. Beschämt sah sie dabei zu, wie er das Hemd aufknöpfte, auszog und achtlos auf den Boden warf. Svea keuchte auf. Sein Oberkörper war übersät mit Narben.
     »Schwerter, Messer, Zähne, Krallen und Klauen haben versucht mich zu töten. Wie du siehst, kann mir nichts etwas anhaben. Noch nicht einmal Weibsbilder, die mir meinten Gift in meinen Wein zu mischen.«
     Er trat ans Bett. Sie hatte nicht mitbekommen, wie er die Hose ausgezogen hatte, so sehr hatte sie gebannt auf die Narben gestarrt. Feine weiße Linien. Wulstige Haut. Rötliche Striche, die von frischen Verletzungen zeugten.
     »Willst du sie anfassen?« Der Graf kniete sich auf das Bett und Svea schluckte.
     Krampfhaft ließ sie den Blick auf seiner Brust verweilen. Langsam streckte sie ihre Hand nach ihm aus. Dass dies ein Fehler war, merkte sie sehr schnell. Bevor sie auch nur in die Nähe seiner Haut kam, fing er ihre Hand ab und hielt sie mit stählernem Griff fest.

     »Du hast doch wohl nicht geglaubt, dass du mich berühren darfst?« Natürlich erwartete er keine Antwort, sondern er drückte sie nach hinten auf das Bett. »Schau 'n wir mal, was in dir steckt ... außer mein eigener Schwanz natürlich«, lachte er laut auf und kam über sie.
     Panik kroch Svea den Nacken hinauf. Er war ihr so nah, wie es noch nicht einmal ihre Mutter gewesen war. Viel zu nah. Und er stoppte nicht, sondern berührte irgendwann ihren Körper mit seinem und ließ sich auf ihr nieder. Grob drängte er mit seinem Knie ihre Beine auseinander, bis er dazwischen zu Liegen kam. Sein Atem, der sehr streng roch, schlug ihr entgegen.
     »Hat dich schon jemand gefickt?«
     Stocksteif lag sie unter ihm. »I-ich w-weiß nicht, was d-das Wort be-bedeutet«, wisperte sie.
     »Da unten.« Er schob sein Becken vor und irgendetwas berührte sie zwischen ihren Beinen. »Ist da schon einer eingedrungen?«
     »N-nein.«
     Er grunzte. »Sieh mir in die Augen. Wag es ja nicht, wegzuschauen.«
     Sie riss die Augen weit auf, als sich etwas immer mehr vorwärtsdrängte. Etwas sich Zugang verschaffte, wo keiner sein sollte. Und doch kam kein Ton über ihre Lippen. Der Schmerz kam leise und wurde zu einem tobenden Orkan.
     »Jetzt bist du mein«, keuchte er und der Schmerz explodierte. Wie mit einem glühenden Speer wurde sie dort unten aufgespießt und irgendetwas zerriss tief in ihrem Körper.
     Ein stummer Schrei blieb in ihrem Hals stecken und rann als einzelne Träne aus ihrem Augenwinkel.
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