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Griffin & Wyvern - Der Lindwurm und der Greif
Verfasser: Melanie Weber-Tilse (43)
Verlag: Eigenverlag (12600)
VÖ: 27. April 2019
Genre: Fantasy (9332)
Seiten: 286
Themen: Greifen (18), Lindwurm (3)
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Wenn du nichts mehr zu verlieren hast,
bist du frei alles zu tun!

Der Wind zerrte an ihren Haaren. Peitschte sie ihr immer wieder ins Gesicht. Eisige Kälte drang durch jede Pore in ihren Körper. Und doch spürte sie nichts. Ausdruckslos starrte sie hinab in die Dunkelheit. Der Wind jagte durch die Ritzen des Turmes, rüttelte an den Schindeln und pfiff ein grausiges Lied.
Ganz dicht am Rand stand sie. Der Boden war von hier aus noch nicht einmal zu erahnen. Es war der einzige Ausweg, der ihr blieb. Es gab kein Zurück. Sie hörte die dumpfen Schritte, welche die schweren Stiefel verursachten, und die innerhalb des Turmes widerhallten. Schritte, die sich die Treppe zu ihr hinaufbewegten. Und doch würde man sie nicht rechtzeitig erreichen. Sie hatte ihre Wahl getroffen. Sie war frei. Jetzt und für alle Zeit. Sie schloss die Augen … und ließ sich fallen.

Dark Fantasy - Das Betreten dieser fantastischen Welt, in der Greifen und Lindwürmer mehr sind als bloße Legenden, erfolgt auf eigene Gefahr - Deutliche Sprache.
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melanie Weber-Tilse für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melanie Weber-Tilse gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Komm her und zieh dich aus.«
     Svea schluckte. Sie war nicht schamhaft. Zuhause hatte man sich voreinander ausgezogen und gewaschen. Aber vor einer Fremden ...
     »Hör zu. Am besten lernst du es ganz schnell. Dies sind keine Bitten. Wenn dir etwas gesagt wird, hast du es auch zu tun. Seine Gnaden hat keinerlei Geduld und wenn du ihn nicht gehorchst, wird er dir wehtun. Sehr wehtun.«
     »Das wird er sowieso«, sagte sie leise, schritt dabei aber langsam auf die Frau zu.
     Diese seufzte. »Stimmt. Aber du hast keine Ahnung, was er dir antun kann, wenn du ihn erzürnst. Tu, was er dir sagt und dann werden sich die Schmerzen in Grenzen halten.«
     »Wie heißt du?« Svea war bei der Frau angelangt. Sie hob den Rock des Kleides an und zog sich den Stoff, ohne zu zögern, über den Kopf. Die mehr als einmal reparierten und geleimten Schuhe, streifte sie sich von den Füßen. Nur noch mit dem dünnen Leibchen bedeckt stand sie im Raum.
     »Rena. Gib mir die Sachen, die wirst du nicht mehr benötigen.«
     Auch das Hemdchen folgte und sie reichte Rena ihre alten Sachen.
     »Ins Wasser, bevor es kalt wird. Ich werde gleich kommen und dir beim Haare waschen helfen.«
     »Ich dachte, die sollen ...«
     »Denk nicht und stell nichts infrage. Vor allen Dingen stell keine Fragen. Schon gar nicht dem Markgrafen.«
     Svea wandte sich dem Zuber zu, aus dem Dampf waberte. Langsam stieg sie hinein und sank mit einem unbeabsichtigt, wohligen Seufzen in das heiße Wasser hinein, während Rena mit ihren Sachen verschwand. Zuhause hatte Svea immer als Letzte baden dürfen. Das Wasser war immer kalt und teils sehr dreckig gewesen. Sie wusste aber auch, dass es ein sehr seltenes, schönes Erlebnis auf der Burg sein würde. Ob heißes Wasser, Kleidung nur für sich und ausreichend Mahlzeiten alles andere aufwiegen konnte, würde sich noch zeigen müssen.
     Tiefer in das Wasser sinkend, schloss sie genüsslich die Augen. Egal, was noch vor ihr lag, sie würde den Moment genießen.
     »Du bist noch viel zu jung.«
     Träge öffnete sie die Augen und blickte hinauf in Renas Gesicht. Diese hielt einen Lappen und ein kleines Fläschchen in der Hand. Aus diesem träufelte sie einige, wenige Tropfen in das Wasser und sofort benebelte der schwere Geruch Sveas Sinne. Sie hatte noch nie so etwas wahrgenommen.
     »Das sind Rosen. Glutrosen.«
     »Rosen?« Svea konnte sich unter dem Begriff nichts vorstellen.
     »Das sind Blumen. Aus dem südlichsten Teil des Kontinents. Ihre Blüten sind von einem dunklen Rotton und schimmern in der Dämmerung wie die Glut eines Feuers. Der betörende Duft stimmt den Grafen hoffentlich milde.«
     »Damit er mir nichts tun wird?«
     »Kind, er wird dir beiliegen. Du kannst nur zu den Göttern beten, dass sie seine Wut ein wenig dämpfen. Und nun sei still und leg den Kopf nach hinten, damit ich dir die Haare waschen kann.« Die Berührungen waren nicht sanft und nicht grob. Mit routinierten Griffen wurde Sveas Haar eingeseift und mit warmem Wasser ausgespült. Sie spürte den Zug an ihrer Kopfhaut, als Rena die Haare auswrang. »Steh auf«, befahl die Frau mit ruhiger Stimme.
     Viel zu schnell war das gemütliche Bad vorüber und Svea blickte trübselig in das duftende Wasser hinab. Ihr ganzer Körper dampfte in der kühleren Raumluft, obwohl das Kaminfeuer mittlerweile voll brannte und sich ganz bestimmt die Wärme davon in der Kammer verteilte.
     Rena trat an sie heran. »Halte deine Haare hoch.« Sie griff nach einem Lappen, tauchte ihn ins Wasser und rieb damit über Sveas Beine. Der Stoff fühlte sich rau an. »Das entfernt die Hautschuppen«, erklärte Rena, während sie die Haut des Mädchens säuberte. Nach nur kurzer Zeit wünschte Svea, dass sie endlich fertig sein würde, denn es fühlte sich nicht nur an, als ob Hautschuppen entfernt würden, sondern die Haut gleich mit. Ihr Körper brannte und stand in Flammen.
     »Fertig.« Die Frau hielt ihr ein Leinentuch entgegen, in das sie die aus dem Zuber hinaussteigende Svea einhüllte. »Bleib stehen.«
     Rena ging zur Zimmertür »Ihr könnt es jetzt fortbringen.«
     Sogleich eilten die zwei Mädchen und die Männer hinein und fingen an, den Zuber zu leeren, damit dieser wieder hinausgetragen werden konnte. Anscheinend hatten sie vor dem Raum gewartet, bis Svea fertig war.
     »Komm her, setz dich.« Rena hatte zwischenzeitlich einen Stuhl vor den Kamin gestellt – mit der Lehne zum Feuer. »Während ich deine Haare entwirre und kämme, können sie am Feuer trocknen.«
     Als sie sich auf den Stuhl setzte, spürte sie die Hitze in ihrem Rücken. Noch nicht einmal im Sommer war ihr so warm gewesen, wie in diesem Moment. Das heiße Bad, welches sie von innen heraus aufgewärmt hatte und das Kaminfeuer trugen dazu bei, dass sich Svea einen winzigen Moment entspannen konnte.
     Viel zu schnell war der Augenblick vorbei und es klopfte an der Tür.
     »Herein.«
     Eines der Mädchen trug ein Tablett mit einem Teller voller Essen und einem Becher. Mit gesenktem Kopf huschte sie zu dem kleinen Tisch am Fenster, stellte die Mahlzeit darauf ab und verschwand eilig.
     »Hier, zieh das an.« Rena war zur Seite getreten und hielt Svea einen dünnen Mantel entgegen. »Iss auf und trinke den ganzen Becher leer. Danach wirst du dich nackt auf das Bett legen und auf den Grafen warten. Hast du verstanden?«
     Svea stand hastig auf und zog sich die weiche Kleidung über. So einen feinen Stoff hatte sie noch nie auf ihrem Körper gespürt.
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