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Das Leuchten jenes Sommers
Verfasser: Nikola Scott (2)
Verlag: Rowohlt (1390) und Wunderlich (170)
VÖ: 16. April 2019
Genre: Gegenwartsliteratur (2557)
Seiten: 496 (Gebundene Version), 482 (Kindle Edition)
Themen: 1939 (8), Auftrag (737), Cornwall (140), Fotografen (200), Geheimnisse (3515), Schwestern (916)
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Lesermeinungen (5)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. Juli 2019 um 10:55 Uhr (Schulnote 1):
» Summerhill 1939: Die Schwestern Madeleine und Georgiana Hamilton leben seit jenem schicksalhaften Tag, an dem ihr Vater auf grausame Art tödlich verunglückte alleine mit ihrer Tante und einigen Bediensteten alleine auf Summerhill. Summerhill ist viel mehr als nur ein idyllisches Fleckchen Erde, welches noch nahezu vom herannahenden Krieg unberührt zu sein scheint. Es ist Heimat und Zuflucht zugleich. Als Maddy an einem lauen Sommertag sehnsüchtig die Heimkehr ihrer reise- und abenteuerlustigen Schwester Georgie erwartet, ahnt sie allerdings noch nicht welche Veränderungen diese mit ihrer Rückkehr mitbringt. Georgie sieht nicht nur verändert aus, sie hat zu allem Überfluss auch noch ihre wohlhabenden und ziemlich arroganten Freunde mitgebracht. Unter ihnen ist auch Victor, Georgianas vermeintlicher Freund, welcher zunächst sympathisch erscheint, schnell jedoch sein wahres Ich offenbart. Bald schon muss Maddy merken, dass der schöne Schein oft trügerisch ist und Victor ihr alles andere als wohlgesonnen scheint... 
Etwa 70 Jahre später führt die ehemalige Fotografin Chloe ein sehr häusliches Leben an der Seite ihres Mannes Aiden. Aiden ist ein erfolgreicher Mediziner, welcher seine Frau scheinbar auf Händen trägt. Eigentlich sollte Chloe glücklich sein, immerhin lebt sie doch jenes Leben, wovon andere Frauen nur träumen können. Dazu kommt die völlig unerwartete Nachricht ihrer Schwangerschaft, ein Ereignis, welches ihr Mann so lange herbeigesehnt hat. Doch Glück empfindet Chloe schon lange keines mehr in Aidens Nähe. Zu erdrückend ist seine Fürsorge und sein beinahe zwanghaftes Kontrollverhalten. Als Chloe eines Tages einer unerwarteten Bitte nachkommen soll, nämlich die berümte und eher zurückgezogen lebende Autorin Madeleine Hamilton für ein Portrait abzulichten, ahnt sie weder von dem starken Widerwillen ihres Mannes, noch von den damit einhergehenden Schwierigkeiten und den dunklen Geheimnissen, die dieser Auftrag noch offenbaren wird. Wird es Chloe dennoch gelingen, endlich wieder selbst über ihr Leben bestimmen zu können und sich von ihrem herrischen Mann zu befreien? Und was hat es mit der zurückgezogenen Madeleine Hamilton auf sich?

Nikola Scott ist mit ihrem Werk "Das Leuchten jenes Sommers" eine aufrüttelnde und fesselnde Geschichte gelungen, welche mich bereits auf den ersten Seiten in ihren Bann ziehen konnte. Geschickt verwebt sie hierbei die Vergangenheit mit der Gegenwart und schildert die ergreifenden Leben zweier junger Frauen, welche zwar in unterschiedlichen Zeitepochen leben, dennoch aber durch die augenscheinlich ewigwährenden Kämpfe ihrer Leben miteinander verbunden zu sein scheinen. Beide sehnen sich nach mehr, dürsten nach dem Leben und entdecken erst langsam, dass jedes scheinbar noch so perfekte Leben auch seine Schattenseiten hat. Wer mit "Das Leuchten jenes Sommers" eine seichte Romanze erwartet, wird leider enttäuscht, da die Handlung und deren Protagonisten nicht nur sehr vielschichtig sind, sondern zugleich auch Werte des realen Lebens thematisieren. So ist, neben der Liebe, die Verbundenheit und der Zusammenhalt innerhalb der Familie ein ebenso großes Thema wie Ehrlichkeit, Heimatliebe und zudem Mut, das Leben in die eigene Hand zu nehmen. Auch ist es Nikola Scott gelungen, mich durch ihre authentische und detallierte Schreibweise an die Geschichte zu bannen. Der stetige Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit störte den Lesefluss in keiner Weise. Unnötige Längen oder gar Langeweile während des Lesens konnte ich ebenfalls keine feststellen. Die Länge der einzelnen Kapitel bzw. Zeitepochen war stets sehr angenehm und keinesfalls langatmig. Besonders positiv empfand ich den wortgewaltigen und flüssigen Schreibstil der Autorin, welcher mich das Buch nur ungerne aus der Hand legen ließ. Oft habe ich mit den Protagonisten mitgefühlen können und somit deren Handlungsweisen noch besser nachempfinden können. Zudem ist es Nikola Scott perfekt gelungen, Emotionen wie beispielsweise Beklemmung oder gar Liebe authentisch zu vermitteln, weshalb mich dieses Buch in angenehmer und auch unangenehmer Weise als Leserin mitnehmen konnte. Aber auch die atmosphärischen Beschreibungen der Landschaft konnten mich begeistern, weshalb "Das Leuchten jenes Sommers" nicht nur äußerlich ein Buch von unwahrscheinlicher Schönheit ist. Die Umschlaggestaltung verleitet zusätzlich zum Träumen und lädt die Gedanken zu einer Reise ins idyllische Summerhill ein, welches erst auf den zweiten Blick mehr Geheimnisse und Wahrheiten zu offenbaren scheint, als geahnt. Insgesamt ist Nikola Scott eine spannende und unvergessliche Geschichte gelungen, welche mich von Anfang bis Ende begeistern und fesseln konnte.«
  17      0        – geschrieben von Lese-katze1992
Kommentar vom 9. Juli 2019 um 11:46 Uhr (Schulnote 1):
» Cornwall im Jahr 2009: Chloe MacAllister (28) ist seit zwei Jahren mit Aidan, einem Arzt, verheiratet. Gerade erst hat sie herausgefunden, dass sie schwanger ist. Trotz der eigentlich freudigen Nachricht sind die Gefühle der Fotografin gespalten. Da erhält sie den Auftrag, mit der bekannten Kinderbuchillustratorin Madeleine Hamilton, genannt Maddy, zu arbeiten und ihr bei einem Buchprojekt zu helfen. Was Chloe auf Summerhill erfährt, lässt ihr eigenes Leben in einem neuen Licht erscheinen…

„Das Leuchten jenes Sommers“ ist ein Roman von Nikola Scott.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 62 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Dabei gibt es zwei Zeitebenen. Abwechselnd wird aus der Sicht von Chloe im Jahr 2009 und in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Maddy rund 70 Jahre früher erzählt. Der Roman endet mit einem Epilog. Dieser Aufbau wirkt durchdacht und funktioniert gut.

Der Schreibstil ist gleichsam anschaulich wie einfühlsam. Tolle Beschreibungen und viele sprachliche Bilder lassen das Geschehen vor dem inneren Auge lebendig werden. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht.

Im Vordergrund stehen drei Frauen. Sowohl Chloe als auch Maddy sind interessante Protagonistinnen. Sie hatten schnell mein Mitgefühl. Auch Georgiana, Madeleines Schwester, ist ein reizvoller Charakter. Die Frauen sind recht unterschiedlich, doch vor allem Chloe und Maddys Gedanken- und Gefühlswelt ist gut nachvollziehbar. Auch die übrigen Personen wirken lebensnah.

Das Setting gefällt mir außergewöhnlich gut. Immer wieder schafft es die Autorin, Fernweh zu erzeugen.

Auch thematisch gefällt mir die Geschichte sehr. In den Anmerkungen zum Schluss verrät die Autorin, dass sie einen Roman über die Facetten der Liebe, aber keinen Liebesroman schreiben wollte. Dies ist ihr nach meiner Ansicht absolut gelungen, denn das Buch kommt ohne Kitsch aus und beleuchtet auch die dunklen Seiten der Liebe. Dennoch kann die Geschichte immer wieder emotional bewegen und bringt zum Nachdenken.

Der Roman bleibt trotz der annähernd 500 Seiten kurzweilig und unterhaltsam. Dies liegt auch daran, dass durch einige Geheimnisse ein Spannungsbogen entsteht und die Handlung überraschen kann.

Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet. Der deutsche Titel klingt poetisch, weicht allerdings vom englischsprachigen Original („Summer of secrets“) ab, das ich inhaltlich passender finde.

Mein Fazit:
„Das Leuchten jenes Sommers“ von Nikola Scott ist sowohl berührend als auch fesselnd. Der Roman konnte mich in mehrfacher Hinsicht begeistern. Es wird sicherlich nicht das letzte Buch der Autorin bleiben, das ich gelesen habe.«
  12      1        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 26. April 2019 um 10:28 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt: 
Auf Summerhill lebt 1939 die junge Maddy während ihre Schwester Georgiana sich auf einer langen Reise befindet. Als sie zurück kehrt bringt sie Victor mit, der Maddy gleich unsympathisch ist. 70 Jahre später kommt die Fotografin Chloe nach Summerhill und stößt dort auf ein lange zurück ligendes Geheimnis. 
Meine Meinung: 
Dieses Buch verbindet Emotionen und Spannung in vortrefflicher Weise. Man fühlt und leidet mit den Protagonisten, die sehr gut ausgearbeitet sind und authentisch rüber kommen. Die Geschichte wird behutsam, emotional und auch spannungsvoll erzählt. Der Schreibstil ist sehr ansprechend und liest sich enorm flüssig und es hat einfach Spaß gemacht weiter und weiter zu lesen und trotz der knapp 480 Seiten, war es viel zu schnell zu Ende. 
Fazit: 
Schöner Roman voller Emotionen und Spannung. «
  8      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 17. April 2019 um 17:31 Uhr (Schulnote 1):
» Im August 1939 lebt Maddy zurückgezogen auf dem malerischen Anwesen Summerhill in Cornwall. Hier ist sie weit weg vom drohenden Krieg. Sie wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr ihrer Schwester Georgiana, die auf einer längeren Reise durch Europa ist. Doch als Georgina wiederauftaucht, hat sie eine Gruppe junger Leute im Schlepptau, darunter auch ihren Freund Victor. Maddy ist irritiert. Ihre Schwester ist ihr fremdgeworden. Nun gibt es ständig Feste auf Summerhill. Victor wird Maddy immer unsympathischer, denn er zeigt auffälliges Interesse an dem Anwesen. Sie ahnt aber nicht, dass Gefahr droht.
Siebzig Jahre später kommt die junge Fotografin Chloe McAllister nach Summerhill, um die Kinderbuchautorin Madeleine Hamilton zu fotografieren. Sie macht das gegen den Willen ihres Mannes Aiden, der eine sehr besitzergreifende Art hat. Chloe hat gerade erst erfahren, dass sie schwanger ist. Mit dem Gedanken kann sie sich noch nicht anfreunden, denn sie hat Angst, dass das Kind eine Erbkrankheit haben könnte, die auch ihr Bruder hat. Ihr Auftrag verschafft ihre also etwas Abstand zum normalen Leben. So lernt sie auf Summerhill die nun alte Maddy kennen und ahnt noch nicht, wie dadurch ihr weiteres Leben beeinflusst wird.
Mir hatte seinerzeit bereits das Buch „Die Zeit der Schwalben“ sehr gut gefallen und so war ich auch auf dieses Buch gespannt. Ich wurde nicht enttäuscht, denn dieses Buch hat mich wieder in seinen Bann gezogen, obwohl es eigentlich eine recht ruhige Geschichte ist. Der eindringliche Schreibstil gefällt mir sehr gut, aber auch wie die zwei Handlungsstränge miteinander verknüpft sind.
Die Charaktere sind sehr gut und vielschichtig ausgearbeitet. Maddy und Georgiana wurden früh zu Waisen und Georgina hat die Verantwortung für ihre kleinere Schwester übernommen. Die Beziehung ist eng, besonders von Maddys Seite aus, doch zunehmend möchte sich Gigi daraus befreien. Auch Cloe und ihr Bruder Danny haben früh ihre Eltern verloren und so hat Chloe sich um ihren kranken Bruder gekümmert. Doch der will in ein Heim, damit Chloe ein eigenes Leben hat. Sie tut sich aber sehr schwer damit, ihren Bruder loszulassen.
Victor und Aidan sind beide sehr unsympathisch, doch Aidan ist noch um einiges heftiger. Er nutzt Chloes Abhängigkeit aus und versucht sie einzusperren – natürlich alles unter dem Deckmantel „Liebe“.
Diese Geschichte erzählt über Verantwortung für andere innerhalb der Familie, über Zusammenhalt und Liebe. Leider ist hier aber auch eine kranke, besitzergreifende Liebe vertreten.
Das Buch ist trotz des ruhigen Verlaufs spannend und zum Ende wird es richtig dramatisch.
Ich kann diesen Roman nur empfehlen.«
  14      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 17. April 2019 um 9:31 Uhr (Schulnote 4):
» Im Focus dieses hauptsächlich im englischen Cornwall angesiedelten Romans stehen zwei Frauen: Die im Jahr 1939 noch blutjunge Maddy und die sie 7 Jahrzehnte später aufsuchende junge Chloe. Trotz eines zu Beginn etwas holprigen Erzählstils kommt die Atmosphäre unter dem Eindruck der Aktionen eines gewissen "Krauts" namens "Herr Hitler" gut rüber. Je weiter ich im Buch kam, desto besser gefiel es mir, vor allem der spätere Erzählstrang. Beide Stränge thematisieren viele Arten, in denen sich die Liebe zeigen kann, von geschwisterlicher Fürsorge bis zu subtiler Unterdrückung.
Ich war trotz des erwähnten anfänglichen stilbedingten "Fremdelns" ab der Hälfte überzeugt, eines meiner diesjährigen Lesehighlights in den Händen zu halten. Bis ich den Schluss las. Beide zunächst ausführlich - den Leser manchmal sogar fast zum Überfliegen verleitenden - erzählenden Stränge wurden abrupt beendet, man erfährt massiv wichtige Dinge einfach nur nebenbei aus Gesprächen. Die Motivation eines Bösewichtes aus dem älteren Strang erschien mir zudem höchst unglaubwürdig.
Die große Enttäuschung wird in meiner Erinnerung den positiven ersten Eindruck wohl überlagern«
  10      0        – geschrieben von victory
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