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TASCHENBUCH
 
Bert Linnig und Nina Jürgens 7 - Kluntjesmord in Carolinensiel
Verfasser: Rolf Uliczka (8)
Verlag: Klarant (586)
VÖ: 15. April 2019
Genre: Kriminalroman (6360)
Seiten: 190 (Kindle Edition), 200 (Taschenbuch-Version)
Themen: Entführungen (1442), Kommissare (1557), Mord (4975), Ostfriesland (437), Tee (29)
Reihe: Bert Linnig und Nina Jürgens (8)
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Er nennt sich nur der Vollzieher. Aber was treibt den Mann an, der in Ostfriesland mehrere Menschen verschwinden lässt? Und warum serviert er seinem Opfer Tee mit Kluntjes? Als Erstes verschwindet der Beamte Helge Beckmann beim Jogging im Wittmunder Wald. Am Auto des Vermissten klebt sein Blut. Beckmann ist nicht das letzte Entführungsopfer in diesen Tagen in Ostfriesland. Die Kommissare Bert Linnig und Nina Jürgens von der Kripo Wittmund übernehmen den brisanten Fall. Mehrere Personen geraten unter Verdacht, doch der einzige konkrete Anhaltspunkt ist ein verdreckter hellfarbener Van. Gelingt es den Ermittlern, den Aufenthaltsort der Vermissten herauszufinden, bevor es zu spät ist? Plötzlich führt eine Spur nach Carolinensiel, Bert kommt dem Täter endlich einen großen Schritt näher – und muss erfahren, wie gefährlich er wirklich ist …
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Rolf Uliczka gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Wo war Linda? Hatte sie sich vielleicht schon zu Bett gelegt? Das war eigentlich nicht ihre Art. Und schon gar nicht so früh am Abend. Zumindest hätte sie ihm noch Gute Nacht gesagt. Aber wahrscheinlich nahm sie noch zur Entspannung ein Bad.
     Leise klopfte Sogi an die Badtür. Es war keine Musik zu hören und es kam auch keine Antwort. Vorsichtig öffnete er die Tür. Wohliger Kerzenduft umfing ihn und das Licht der Kerzen verbreitete eine gemütliche Atmosphäre. Die Badewanne war fast bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Aber warum war das so dunkel?
     Sogi schaltete die Deckenbeleuchtung an. Dann traf es ihn wie ein Schlag. Das Dunkle im Wasser war Blut. Von Linda ragten nur die Knie ein wenig seitlich links und rechts aus dem Wasser heraus. Er brauchte einen Moment, um zu begreifen, was hier geschehen war. Dann stürzte er auf die Wanne zu, griff in das Wasser, wo sich Lindas Schultern befinden mussten. Als er sie hochzog, sah er sofort: Hier kam jede Hilfe zu spät. Verzweifelt ließ er sie los und sie sank ins Wasser zurück.
     Aufgrund der bereits abgekühlten Wassertemperatur schätzte er, dass sie schon über eine Stunde so gelegen haben musste. Und er hatte unten versucht, seinen Kummer in Whisky zu ertränken! Das Aus der Firma. Der Räumungsbefehl. Der Selbstmord seines besten Freundes und Compagnons. Theo!
     Linda! Er hätte es verhindern können – und er hätte es verhindern müssen! Diese Erkenntnis traf ihn wie ein Blitz. Er wusste, er müsste Notarzt und Polizei verständigen. Aber er war wie gelähmt. Und dann entdeckte er den Schriftzug, der mit Lippenstift auf den Spiegel über den beiden Waschbecken geschrieben war: »Wir sehen uns drüben, mein geliebter Sogi. Und bring die Kinder mit, ich habe es nicht geschafft. In ewiger Liebe Linda.«
     Und auf einmal wusste er, was zu tun war. Er verschloss die Badezimmertür von außen, damit nicht inzwischen eines der Kinder aufwachen und vielleicht ihre Mutter im Bad finden würde. Im Schlafzimmer nahm er aus Lindas Nachtschränkchen eine Tablettenschachtel und machte sich damit auf den Weg nach unten in die Küche. Dort löste er jeweils drei Tabletten in drei Gläser mit Fruchtsaft auf. Dann ging er, um seinen Kindern das Getränk zu bringen.
     »Das solltet ihr unbedingt trinken, damit ihr keine schlimmen Albträume bekommt. Das hat die Mami vorhin nur vergessen«, sagte er zu Tim, nachdem dieser schlaftrunken die Augen geöffnet hatte.
     »Wieso bringt uns das Mami nicht?«
     »Sie musste sich mit schlimmer Migräne hinlegen. Das kennst du ja bei ihr, da braucht sie absolute Ruhe.«
     Nachdem der Junge getrunken hatte, murmelte er noch irgendetwas Unverständliches und war dann bereits wieder ins Land der Träume zurückgekehrt.
     Auch Lea fragte nach ihrer Mutter. Nachdem er sie ebenfalls beruhigt und sie getrunken hatte, schlief sie auch gleich wieder selig ein.
     Nach etwa einer Stunde trug Sogi seine schlafenden Kinder nach unten in die Garage und setzte sie hinten auf die Rückbank seines Wagens. Er hatte bereits einige Vorbereitungen getroffen. Dann setzte er sich hinter das Steuer, startete den Motor und schloss die Autotür. Auch ihn begann jetzt die Müdigkeit durch die Schlaftabletten und den Alkohol zu übermannen. Seine letzten Gedanken waren die Worte seiner Frau auf dem Spiegel im Bad, und den Rest würden die Abgase besorgen, die über zwei Schläuche von den beiden Auspuffrohren ins Innere des Autos geleitet wurden.
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