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TASCHENBUCH
 
Bert Linnig und Nina Jürgens 7 - Kluntjesmord in Carolinensiel
Verfasser: Rolf Uliczka (8)
Verlag: Klarant (576)
VÖ: 15. April 2019
Genre: Kriminalroman (6274)
Seiten: 190 (Kindle Edition), 200 (Taschenbuch-Version)
Themen: Entführungen (1425), Kommissare (1519), Mord (4909), Ostfriesland (428), Tee (28)
Reihe: Bert Linnig und Nina Jürgens (8)
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Er nennt sich nur der Vollzieher. Aber was treibt den Mann an, der in Ostfriesland mehrere Menschen verschwinden lässt? Und warum serviert er seinem Opfer Tee mit Kluntjes? Als Erstes verschwindet der Beamte Helge Beckmann beim Jogging im Wittmunder Wald. Am Auto des Vermissten klebt sein Blut. Beckmann ist nicht das letzte Entführungsopfer in diesen Tagen in Ostfriesland. Die Kommissare Bert Linnig und Nina Jürgens von der Kripo Wittmund übernehmen den brisanten Fall. Mehrere Personen geraten unter Verdacht, doch der einzige konkrete Anhaltspunkt ist ein verdreckter hellfarbener Van. Gelingt es den Ermittlern, den Aufenthaltsort der Vermissten herauszufinden, bevor es zu spät ist? Plötzlich führt eine Spur nach Carolinensiel, Bert kommt dem Täter endlich einen großen Schritt näher – und muss erfahren, wie gefährlich er wirklich ist …
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. April 2019 um 23:26 Uhr:
» Rache oder Gerechtigkeit?

Der Beginn dieses Krimis könnte auch der harmlose Beginn einer neuen Liebe im schönen Ostfriesland sein, wenn nicht ein düsterer Prolog eine ganz andere Geschichte schildern würde. Er stimmt den Leser auf einen düsteren Kriminalfall ein.

Melanie hat sich über ein Datingportal mit einem netten Mann verabredet. Von beiden Seiten ist es Sympathie auf den ersten Blick. Doch nur einen Tag später, als sie sich spontan mit Helge treffen will, ist er nicht mehr erreichbar.
Am Montag erscheint er nicht auf dem Amt, obwohl eine wichtige Abschlussbesprechung ansteht. Er ist spurlos verschwunden. Der letzte, der ihn flüchtig im Wald beim Joggen gesehen hat, ist ein Spaziergänger mit Hund.
Die Wittmunder Polizei, mit den beiden Hauptkommissaren Nina und Bert, wird tätig. Es gibt nur wenige Anhaltspunkte. Blut an der Fahrertür seines Autos und Schleifspuren zu einem anderen Fahrzeug. Der Vermisste war Betriebsprüfer beim Finanzamt und ist erst vor kurzem nach Ostfriesland gezogen.

Noch während der Ermittlungen im Umfeld des Vermissten verschwindet eine zweite Person. Es ist ein Kollege des Vermissten aus Frankfurt, der an der Nordsee Urlaub machte. Besteht hier ein Zusammenhang mit einem der Fälle, die die beiden ehrgeizigen Betriebsprüfer früher bearbeiteten? Umfangreiche Befragungen und Recherchen liegen vor dem Team der Wittmunder Polizei.
Doch der Autor weiß, wie man eine komplexe und spannende Geschichte erzählt. So wird in einem zweiten Erzählstrang die Entführung aus der Sicht von Helge geschildert, der nicht weiß, wo er ist und was ihm geschieht. Er wird mit minimalen Mitteln, durch einen Mann der sich Vollstrecker nennt, am Leben gehalten. Wer dieser Mann ist und was er bezweckt, bleibt lange im Dunkel.

Immer tiefer dringt der Leser durch die Polizeiarbeit und die Gedanken Helges in Welt der Finanzen, Steuern, Bescheide und die Rechtsprechung ein und kann selbst überlegen, ob alles was rechtens ist, auch Recht und Gerechtigkeit widerspiegelt. Vieles ist nicht einfach schwarz oder weiß – die Grauzonen des Steuerrechts kennen den Ermessensspielraum und Auslegungen von Gesetzen und Erlassen. Dadurch gewinnt dieser Krimi an Tiefe und erhält eine weitere Dimension.

Irgendwann ergeben die Puzzlestückchen, die die Kriminalisten finden, ein Bild und Bert verfolgt eine heiße Spur. Doch er gerät in eine Falle und in Nina kommen alle schlimmen Erinnerungen an ihr eigenes Unglück in einem der letzten Fälle wieder. Es ist ein Déjà-vu, auch weil sie endlich mit Bert in das gemeinsame Haus ziehen wollte. Nun ist auch er spurlos verschwunden.

Gerade die schöne Landschaft in Ostfriesland und grausame Verbrechen hier bilden einen Kontrast, der diese Krimis so lesenswert macht. Doch die Lösung dieses vielschichtigen Falls ist nicht nur für den Leser erschütternd, sondern verschlägt auch den erfahrenen Ermittlern die Sprache.

Fazit:
Ein gut ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat dieser Ostfrieslandkrimi gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich eine klare und eindeutige Leseempfehlung.
Mein Dank gehrt an den Klarant-Verlag, der mir kostenlos ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine ehrliche Lesermeinung wurde dadurch nicht beeinflusst.«
  11      0        – geschrieben von eiger
Kommentar vom 15. April 2019 um 8:30 Uhr (Schulnote 1):
» Das Finanzamt des Kreises Wittmund meldet einen ihrer Mitarbeiter als vermisst. Der äußerst pflichtbewusste Helge Beckmann ist nicht zu einem wichtigen Termin erschienen und auch seine Vermieterin hat sich schon gewundert, dass er nicht vom Joggen zurückgekommen ist. Die Kommissare Bert Linnig und Nina Jürgens von der Kripo Wittmund übernehmen diesen Fall. Der Wagen des Vermissten steht offen im Wittmunder Wald. Es gibt Blutspuren und Reifenabdrücke, die auf einen Kleintransporter hindeuten, mit dem das Opfer weggeschafft wurde. Ein paar Tage später wird ein weiterer Beamter vermisst, der gerade seinen Urlaub in der Gegend verbrachte. Die Polizei stellt schnell fest, dass Beckmann genau wie der Kollege aus Frankfurt ganz besonders eifrig war bei den Steuerprüfungen. Das hat so mancher Firma schwer zu schaffen gemacht. Verdächtige gibt es also genügend. Die Ermittlungen kommen nicht wirklich von der Stelle. Doch dann bemerkt Bert etwas Verdächtiges.
Eigentlich ist Ostfriesland sehr schön, um Urlaub zu machen. Doch immer wieder gibt es dort Kriminalfälle, die so gar nicht in diese Idylle passen. Dies ist jetzt bereits der siebte Band in dem die Kommissare Bert Linnig und Nina Jürgens mit ihren Kollegen von der Kripo Wittmund ermitteln.
Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen und recht kurze Kapitel sorgen mit dafür, dass es spannend ist.
Bert und Nina sind sympathische und sehr fähige Ermittler. Obwohl Nina bei einem der letzten Fälle Schweres durchmachen musste, hat sie sich nicht unterkriegen lassen und ist immer noch gerne Polizistin. Sie und Bert wollen zusammenziehen, doch scheint das Schicksal ihnen gerne ein paar Steine vor die Füße zu werfen. Mir sind die Kollegen aus Wittmund inzwischen ans Herz gewachsen. Alle geben ihr Bestes, um die Vermissten zu finden. Manchmal ist auch Geduld gefragt und in einem solchen Fall ist das für die Ermittler sehr schwierig.
Auch diese Ostfriesland-Krimi war wieder sehr spannend.«
  15      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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