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TASCHENBUCH
 
Liebe und andere Krisen
Verfasser: Elizabeth Horn (4)
Verlag: Eigenverlag (12324)
VÖ: 7. April 2019
Genre: Romantische Literatur (15896)
Seiten: 350 (Kindle Edition), 295 (Taschenbuch-Version)
Themen: Alter (84), Altersunterschiede (46), Beziehungen (1284), Midlife-Crisis (31)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Elizabeth Horn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Elizabeth Horn gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

„Endlich“


Zufrieden schloss sie die Mappe mit den fertigen Schreiben. Nun brauchte sie nur noch ein paar Unterschriften, dann abschicken und Feierabend.
     Um sie herum war es totenstill. Nicht einmal aus dem Büro ihres Chefs drang das übliche Gemurmel seiner zahlreichen Telefonate. Offenbar waren sie beide die Letzten im Gebäude. Das hatte es ihr möglich gemacht, schnell und ungestört etliche Dinge zu erledigen, doch nun, da ihre Konzentration nicht mehr gefordert war, empfand sie die Ruhe plötzlich direkt als unheimlich.
     Die Gespräche, das Telefonklingeln und Tastengeklapper waren verstummt. Das war nicht verwunderlich an einem Freitagnachmittag, nun eher Abend.
     Hatte sich da nicht etwas bewegt?
     Sie nahm die Unterschriftenmappe in die Hand und ging einige Schritte in das Großraumbüro. Das einzige Geräusch war das Klackern ihrer Absätze, das ihr unnatürlich laut erschien. Die tiefstehende Sonne schuf schwarze, bizarre Schatten, die den vertrauten Raum fremd und unübersichtlich wirken ließen. Sorgfältig schaute sie sich um.
     Nichts!
     Doch, da war es wieder! Dieses leise schabende Geräusch!
     Ihr Herz begann spürbar schneller zu schlagen.
     Da war es ja.
     Ein Blatt Papier war von einem der Schreibtische geflattert. Sie legte es zurück und wandte sich um, um in das Büro ihres Chefs zu gehen. Als sie dem großen, menschenleeren Raum den Rücken zuwandte, spürte sie, wie sich ihre Nackenhaare sträubten.
     War da doch jemand, der sie beobachtete?
     Mit drei großen Schritten hastete sie an die Tür, klopfte kurz und trat ein, ohne auf eine Antwort zu warten, so wie sie es schon unzählige Male getan hatte.

Georg Falk, ihr Chef, saß in seinem Bürostuhl, genau ihr gegenüber, die Arme auf den Stützen, den Kopf nach hinten gesunken, die Augen geschlossen und den Mund leicht geöffnet.
     Ihr durchdringender Schrei hallte durch die verlassenen Räume.
     Der große Mann sprang aus seinem Stuhl und presste die Hände auf seine Brust.
     „Mein Gott, Frau Hermann! Wollen Sie mich umbringen?“
     Auch Lisa Hermann presste die Hände auf ihr pochendes Herz. Die Schreiben hatte sie in hohem Bogen auf dem Teppich verteilt.
     „Es tut mir so leid! Ich dachte einen Moment lang, Sie wären ... .“
     Sie brachte es nicht fertig, es auszusprechen. Sie kam sich einfach zu blöd vor.
     „Meine liebe Frau Hermann! Sie lesen einfach zu viele Thriller. Warum versuchen Sie es nicht mal mit einem schönen Liebesroman. Das wäre besser für Ihre Nerven und für meine auch. Ich bin wohl einen Moment lang eingenickt.“
     Sein steifes Genick ließ Georg Falk allerdings vermuten, dass es einige Momente gewesen sein könnten.
     „Es ist mir so peinlich, Herr Falk!“, beteuerte Lisa Hermann vom Boden aus, wo sie die verstreuten Blätter wieder einsammelte.
     Ihr Chef gesellte sich zu ihr.
     „Schon gut. Es war wirklich eine chaotische Woche. Ich fürchte, wir sind alle ziemlich mit den Nerven fertig. Aber nun haben wir alles unter Dach und Fach. Vielleicht müssen wir nun mal eine Weile nur mit dem normalen Wahnsinn zurechtkommen.“
     „In all den Jahren, die ich für Sie arbeite, sind Sie mir nie am Schreibtisch eingeschlafen. Sie müssen aufpassen, dass Sie sich nicht übernehmen. Sie sind ein Mann im gefährlichen Alter, Herr Falk.“
     „Ach was! Sie kennen mich nun doch so lange. Ich kann Ihnen versichern, ich bin kein bisschen gefährlicher als früher. Keine Sorge, meine Liebe.“
     Er grinste sie spitzbübisch an.
     „Sie wissen ganz genau, was ich meine, Sie alberner Mensch.“
     Frau Hermann richtete sich auf, strich ihren schmalen Rock zurecht, richtete ihre Brille und kehrte in den „Korrekte-Vorzimmerdame-Modus“ zurück.
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